Autor Thema: Frage zur AKAI GX 630 D  (Gelesen 37890 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Kappa8.2i

  • Hifi-Jünger
  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 2505
  • Geschlecht: Männlich
Frage zur AKAI GX 630 D
« am: Wednesday, 15.July.2009 | 20:08:55 Uhr »
Aus meinem Dartforum bekam ich heute diese PM.

Hallo Volker!

Ich habe seit 1975/76 o.a. Tonbandmaschine. Ab und an, wenn die Kiste wenig bis fast gar nicht betrieben wird, steht sich scheinbar der Antriebsriemen krumm. D.h. wenn Du die Kiste wieder mal laufen lässt "eiert" der Ton. Kannst Du sowas - gegen Bezahlung, natürlich - reparieren? Bis dato habe ich immer bei AKAI auf der Schiess-Str. in Heerdt reparieren lassen. Aber: 1. weiss ich nicht ob es die überhaupt noch gibt und 2. haben sich die finanziellen Verhältnisse etwas "verschoben". Würde versuchen so 'nen Riemen zu besorgen.....

LG


Habt ihr Meinungen dazu?
Sollte das echt am Antriebsriemen liegen?
Habs nicht so mit Tonbändern.

Offline Jürgen Heiliger

  • Rheinländer Urgestein
  • Administrator
  • ********
  • Beiträge: 8209
  • Geschlecht: Männlich
  • ©Jürgen Heiliger, Analogfan ohne Sendebewusstsein.
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #1 am: Wednesday, 15.July.2009 | 20:41:13 Uhr »
Hallo Volker,

Tonhöhenschwankungen ("Eiern") lassen einen ausgedehnten (überdehnten) Capstan-Riemen sehr wahrscheinlich erscheinen, bzw. der ausgeleierte Riemen ist der Grund für diese Tonhöhenschwankungen.

Riemen zu fairen Preisen bekommt man bei Gummiy-Meyer. Der Bekannte soll sich mal in der verlinkten Tabelle umsehen. :zwinker:
Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
>.... die HiFi-Classiker und die Information ....<
Unsere WIKI
Skype: juergen_heiliger

Offline uk64

  • HiFi-Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 622
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #2 am: Wednesday, 15.July.2009 | 21:00:45 Uhr »
Die GX630 hat keinen Capstanriemen, die Tonwelle ist direkt angetrieben.
Der einzige Riemen des Gerätes ist der fürs Zählwerk

Gruß Ulrich



Offline Jürgen Heiliger

  • Rheinländer Urgestein
  • Administrator
  • ********
  • Beiträge: 8209
  • Geschlecht: Männlich
  • ©Jürgen Heiliger, Analogfan ohne Sendebewusstsein.
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #3 am: Wednesday, 15.July.2009 | 21:27:12 Uhr »
Hi Ulli,

ich habe keine GX-630, aber frage mich dann gerdae wieso Meyer diesen dann im Angebot hat....
Zitat
GX-630D/B  ----- Capstan Riemen / belt
Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
>.... die HiFi-Classiker und die Information ....<
Unsere WIKI
Skype: juergen_heiliger

Offline uk64

  • HiFi-Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 622
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #4 am: Wednesday, 15.July.2009 | 21:44:06 Uhr »

Warum  Meyer einen Capstanriemen aufführt weis ich nicht, was ich weis ist das die Tonwelle in der GX630 Direktgetrieben ist.

http://www.tonbandhobby.de/gx630d-1.htm

Gruß Ulrich


Offline Jürgen Heiliger

  • Rheinländer Urgestein
  • Administrator
  • ********
  • Beiträge: 8209
  • Geschlecht: Männlich
  • ©Jürgen Heiliger, Analogfan ohne Sendebewusstsein.
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #5 am: Wednesday, 15.July.2009 | 22:13:57 Uhr »
Hallo Ulli, Volker,

nun das hat mir keine Ruhe gegeben.... und ja die GX-630 hat als einzigen Riemen, den für das Zählwerk drin.....

Habe mir einmal das Service-Maual angesehen und dabei sind mir verschiedene Sachen als mögliche Ursache für das (L)eiern aufgefallen.
Der Capstanmotor ist ein zwei Phasen gesteuerter Wechelstrommotor mit einer zusätzlichen Tachoscheibe. Diese Zwei Phasen werden künstlich erzeugt und der Gleichlauf mittels der Tachoscheibe über eine Servoregelung überprüft.
Bei dieser Art der Steuerung reicht es schon im Netzteil einen fast durchgeschlegenen Elko zu haben und die Servorregelung fängt das Spinnen/Schwingen an. dies Äußert sich dann auch in den angesprochenen Tonhöhenschwankungen.

=> Volker um an dieser Stelle nun weitere Ratschläge geben zu können, sollte zunächst geklärt werden welche Erfahrungen Dein Bekannter bei der Reparatur von Elektronik hat. Denn sonst wird es mehr als problematisch. Auch sollte er über ein gewisses Maß an Messgeräten verfügen. D.h. Millivoltmeter und Oszi sollten mindestens vorhanden sein.

Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
>.... die HiFi-Classiker und die Information ....<
Unsere WIKI
Skype: juergen_heiliger

Offline Captn Difool

  • hier nicht mehr aktiv
  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 2509
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #6 am: Wednesday, 15.July.2009 | 22:46:36 Uhr »
...und wie siehts mit dem Reibrad aus? Das sollte auch bei einem Dierektantrieb vorhanden sein...

Offline Jürgen Heiliger

  • Rheinländer Urgestein
  • Administrator
  • ********
  • Beiträge: 8209
  • Geschlecht: Männlich
  • ©Jürgen Heiliger, Analogfan ohne Sendebewusstsein.
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #7 am: Wednesday, 15.July.2009 | 22:48:22 Uhr »
Andrè, meinst Du mit "Reibrad" die Andruckrolle?
Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
>.... die HiFi-Classiker und die Information ....<
Unsere WIKI
Skype: juergen_heiliger

Offline Kappa8.2i

  • Hifi-Jünger
  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 2505
  • Geschlecht: Männlich
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #8 am: Wednesday, 15.July.2009 | 23:05:55 Uhr »
Hätte ich ja niemals nicht mit gerechnet das sich hier doch einige Antworten einfinden  raucher01

Offline Captn Difool

  • hier nicht mehr aktiv
  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 2509
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #9 am: Wednesday, 15.July.2009 | 23:53:32 Uhr »
Andrè, meinst Du mit "Reibrad" die Andruckrolle?

 :__y_e_s: - Sorry für meinen unqualifizierten Ausdruck  :give_rose: Im Prinzip zumindest ähnliches Teil.

Offline 4504

  • HiFi-Classic-Freund
  • ******
  • Beiträge: 50127
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #10 am: Thursday, 16.July.2009 | 09:29:18 Uhr »
Hallo Zusammen,

die Andruckrolle wird über den Anzugsmagneten an das Band gedrückt. Üblicher Weise haben alle Akais aus diesem Zeitraum verharzte Gestänge, der erzeugte Anpressdruck wird nach langer Standzeit nicht mehr erreicht. Häufiges betätigen und die Erwärmung der Maschine im Betrieb lindern meist die Symtome.

Sollte nach langer Standzeit der Fehler auftreten, einfach die Andruckrolle ein wenig kräftiger an den Capstan drücken, hört das jaulen auf, ist es meist des geschilderte Fehler. Im Normalfall würde aber ein zu geringer Anpressdruck die Maschine schneller laufen lassen. Das zumindest ist meine Erfahrung.

Gruß, Thomas!

Offline Captn Difool

  • hier nicht mehr aktiv
  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 2509
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #11 am: Thursday, 16.July.2009 | 10:21:34 Uhr »
Dann würde ich das Hub-Relais mal auseinandernehmen und die ganze Mechanik reinigen und neu abschmieren.

Offline JayKuDo

  • Gruß Jürgen
  • HiFi-Verrückter
  • ***
  • Beiträge: 284
  • Geschlecht: Männlich
  • wenn schon an der Nadel ....
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #12 am: Thursday, 16.July.2009 | 13:33:15 Uhr »
Ich kann André in einem Punkt zustimmen, Mechanik Reinigen und neu Ölen, denn auch Öl das langsam fester wird (Harzt) verursacht Leiern. Ganz empfinde ich Geräte die Jahrelang mit Nähmaschinenoel defekt - Gepflegt wurden. (ot - Ich hatte auch schon eine Nähmaschine!, deren Motor zu schwach war um alles zu bewegen. DANK - Nähmaschinenoel vom Fachmann!).

Gruß
Jürgen
wenn die Fazination Technik nicht dabei wäre, hörte ich immer noch Küchenradio ;-)

Offline Kappa8.2i

  • Hifi-Jünger
  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 2505
  • Geschlecht: Männlich
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #13 am: Thursday, 16.July.2009 | 22:41:09 Uhr »
Heute habe ich das Maschinchen selber in Augenschein genommen und mir den (Fehler) vorführen lassen.
ME eiert da nix sondern die läuft einfach viel zu schnell.Der arme Al Stewart hörte sich an wie von Scooter aufgetecht,als wenn du ne 33 auf 78 laufen lassen würdest.

Dann hat es etwas gedauert bis ich den Trick der Gehäuseentfernung raus hatte.Die Woche stelle ich noch Bilder ein.
Auffällig finde ich die beiden Riemen des Zählwerks.Einer ist ja von vorne der andere von hinten zu sehen und die sehen und fühlen sich aber sehr sehr schlapp an.
Würde mir schon eine erste Erklärung auf den zu schnellen Lauf liefern.

Aber muss eh erstmal gereinigt werden.Ist schon heftig was da drinnen nach 35 Jahren zu sehen ist.

Offline 4504

  • HiFi-Classic-Freund
  • ******
  • Beiträge: 50127
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #14 am: Friday, 17.July.2009 | 12:32:45 Uhr »
Wie gesagt,

die Andruckrolle mit den Fingern etwas mehr an den Capstan drücken, läuft der gute Al dann normal schnell braucht es nur eine gute Reinigung....


Gruß, Thomas!

Offline PeZett

  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 1096
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #15 am: Friday, 17.July.2009 | 22:31:00 Uhr »
Hallo Thomas,

entschuldige bitte meinen Einwand aber wenn man einen zu schnell laufenden Capstan
durch sanften Druck etwas abbremst, wird er langsamer laufen - das ist logisch, lässt aber nicht zielgenau auf
die Ursache des Problems schliessen. Solche mechanischen Probleme (verharzter Schmierstoff
ist ein solches) haben selten Auswirkungen, die eine permanente, konstante Geschwindigkeits-
abweichung zur Folge haben. Soll heissen: wenn man die Rolle andrückt und danach wieder
loslässt und die alte, zu hohe Geschwindigkeit ist wieder unverändert da (und zwar absolut konstant, d.h.
ohne Tonhöhenschwankungen = Jaulen), dann liegt doch eher ein regeltechnisches (elektrisches)
Problem vor. Unter Umständen arbeitet das Servo-PC.Board der GX nicht mehr einwandfrei.

Natürlich ist eine Reinigung des Bandpfades, der Capstanrolle und aller "Beteiligten" sowie anschliessende
Schmierung Grundvorraussetzung für einen guten Gleichlauf - ohne Zweifel ist diese Arbeit also
vorab unbedingt empfehlenswert. Danach sollte man aber den guten Al Stewart vielleicht erst einmal
ruhen lassen und ein Wow&Flutter-Meter zu Rate ziehen.

Gruß

Peter
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (F.Kafka)

Offline Kappa8.2i

  • Hifi-Jünger
  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 2505
  • Geschlecht: Männlich
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #16 am: Friday, 17.July.2009 | 22:33:31 Uhr »
Hier ein erstes Appetithäppchen  :smile


Hier gibts mehr in voller Auflösung: http://www.abload.de/gallery.php?key=gtOeAROR

Offline Jürgen Heiliger

  • Rheinländer Urgestein
  • Administrator
  • ********
  • Beiträge: 8209
  • Geschlecht: Männlich
  • ©Jürgen Heiliger, Analogfan ohne Sendebewusstsein.
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #17 am: Friday, 17.July.2009 | 22:38:45 Uhr »
Hallo Peter,

ich verstehe den Rat von Thomas mehr in die Richtung, schauen ob es der Andruckmechanismus ist, der den wahrscheinlich zu großen Schlupf zwischen Capstan und Andruckroll verursacht (dadurch bekommt der aufwickelnde Motor zuviel "Zugkraft"), oder gar die Andruckrolle selber der Übeltäter ist.

Am ersten Montag im August werde ich aber auch mal bei Volker mit Geschwindigkeitsmessband und Wow&Flutter Meter vorbei fahren. Bis dahin hat er dann mal die Säuberung / Neufettung gemacht und wir sehen weiter. :zwinker:

=> Volker der links zu sehende Riemen hat aber auch schon bessere Zeiten gesehen. :_hi_hi_:

Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
>.... die HiFi-Classiker und die Information ....<
Unsere WIKI
Skype: juergen_heiliger

Offline Kappa8.2i

  • Hifi-Jünger
  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 2505
  • Geschlecht: Männlich
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #18 am: Friday, 17.July.2009 | 22:45:24 Uhr »
Sag ich doch ...zwei neue Riemen müssen her.
Der auf der Rückseite sieht noch lockerer aus.Wo kaufe ich sowas denn? Mit Tonbändern habe ich es nicht so.

Übrigens ist der Eigner der GX absolut überrascht wie mir/Ihm in diesem Forum geholfen wird.
Soviel Anteilnahme fand/findet er sehr überraschend.Also helft mir schön weiter :0keule :grinser:,so kann er als Gast immer fein mitlesen.
« Letzte Änderung: Friday, 17.July.2009 | 22:49:28 Uhr von Kappa8.2i »

Offline PeZett

  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 1096
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #19 am: Friday, 17.July.2009 | 22:59:51 Uhr »
Hallo Peter,

ich verstehe den Rat von Thomas mehr in die Richtung, schauen ob es der Andruckmechanismus ist, der den wahrscheinlich zu großen Schlupf zwischen Capstan und Andruckroll verursacht (dadurch bekommt der aufwickelnde Motor zuviel "Zugkraft"), ....


Hallo Jürgen

- das habe ich auch absolut genauso verstanden. Ändert aber irgendwie nichts an der Tatsache, daß "Drucknachhilfe"
zwangsläufig die Speed drosselt - ganz gleichgültig woher das "Zuviel" herkommt, oder sehe ich das falsch?
Mein Einwand beschränkte sich nur auf die Ursache/Wirkung-Relation, sprich den vermuteten Rückschluß auf ein
ausschlieslich mechanisches Problem wenn man d. Capstan abbremst, ohne vorher zu wissen, wie hoch denn eigentl. die Soll-Andruck-
Kraft ist.
Wenn man eine Federzugwaage zur Hand hätte, liesse sich die Andruckkraft überprüfen.

Bei dieser Art Andruckmechanismus kann entweder der Plunger "schlapp" sein, d.h. wegen Verschmutzung oder schwachem Feld
den Kolben nicht weit genug hineinziehen oder die Justagefeder verstellt sein (hier sieht´s aber noch nach original Siegellack aus)
oder die Rolle selbst ist total verhärtet, deformiert, verdreckt (sieht auf den Fotos aber nicht danach aus) oder die Welle ist verdreckt (hier sieht
man immerhin Rückstände und "Mist", der weg sollte)  oder die Welle hat einen Schlag.
edit: ...oder Kombination aus Allem! edit2: ...in der Vergrösserung sieht der linkseitige Riemen nicht mehr
so schlimm aus... ...hat aber ohnehin keine Auswirkg. auf das Problem.


Rollendeformation und Wellenschlag hätten wohl eher ein Jaulen zur Folge, das aber hier nicht bemerkt wurde.

Also - und da hat Thomas natürl. recht - erstmal saubermachen "dat Janze"...

Gruß
« Letzte Änderung: Friday, 17.July.2009 | 23:08:20 Uhr von PeZett »
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (F.Kafka)

Offline Jürgen Heiliger

  • Rheinländer Urgestein
  • Administrator
  • ********
  • Beiträge: 8209
  • Geschlecht: Männlich
  • ©Jürgen Heiliger, Analogfan ohne Sendebewusstsein.
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #20 am: Friday, 17.July.2009 | 23:19:22 Uhr »
Hallo Peter,

ich bin schon der Meinung, wenn die Andruckrolle ausgehärtet ist/keinen Grip mehr hat, muss ungleich höhere Kraft aufgewendet werden um den Schlupf soweit zu verringern dass die geschwindigkeit wieder passt. Ich gebe Dir aber soweit Recht eine Einzigartigkeit in der Aussage bekommt man so nicht und es bedarf der Erfahrung.

=> Volker, auch den / die Zählwerksriemen bekommst Du bei obigen Gummi-Meyer.

Habe mir einmal die ganzen Bilder der GX angesehen..... diese braucht eine Grundreinigung, da liegt auch jede Menge Bandabrieb innerhalb des Kopfträgers....  :flööt:
Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
>.... die HiFi-Classiker und die Information ....<
Unsere WIKI
Skype: juergen_heiliger

Offline PeZett

  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 1096
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #21 am: Friday, 17.July.2009 | 23:37:51 Uhr »
Hallo Peter,

ich bin schon der Meinung, wenn die Andruckrolle ausgehärtet ist/keinen Grip mehr hat, muss ungleich höhere Kraft aufgewendet werden um den Schlupf soweit zu verringern dass die geschwindigkeit wieder passt. ...

Hallo,

...richtig ! Nur ist´s dann bei einer Verhärtung mit einer gründlichen Reinigung auch nicht mehr getan...

Aber jetzt hör`ich mal auf mit meiner Korintenkackerei und dann warten wir mal ab,
was nach der Reinigung noch Sache ist.

Tschüß!
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (F.Kafka)

Offline Kappa8.2i

  • Hifi-Jünger
  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 2505
  • Geschlecht: Männlich
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #22 am: Friday, 17.July.2009 | 23:50:29 Uhr »
I do my Best bei der ersten Tonbandreinigung. raucher01 Kann ja nicht gravierend anders sein als bei den ollen Tunern/Amps/Receivern/Tapes..... :_55_:

AndreasTV

  • Gast
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #23 am: Saturday, 18.July.2009 | 05:13:22 Uhr »
... und bei der Plungerreinigung bloß kein Fett benutzen, sondern ein "Trockenschmiermittel" - ansonsten zieht Der gar nicht mehr vernünftig an :flööt:; Das durfte ich mal praktisch erfahren ....

MfG

Andreas

PS: Warum hat deinen Bekannten die Hilfestellung hier "verwundert"  .,a015.

Offline Kappa8.2i

  • Hifi-Jünger
  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 2505
  • Geschlecht: Männlich
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #24 am: Sunday, 19.July.2009 | 13:53:05 Uhr »
Schönen Sonntag allerseits :_hi_hi_:,hoffe ich versaue ihn Euch nicht durch meine ausgeprägte Fragerei.

An die Admins die Bitte meine Überschrift von Frääääge in Frage abzuändern.
War mehr so als Effekthascherei gedacht und ich finds mittlerweile total doof.

Ich gebe bitte nochmals allen helfenden den Hinweis das dies meine erste Berührung mit einem Toband ist.Das heisst das ich sicher auch Fragen stelle die für Euch selbstverständlich sind.

Fangen wir also an.
Habe jetzt erstmal das notwendigste wieder drangeschraubt um die geforderten Funktionsproben machen zu können.


Ohne BDA habe ich mir zur Hilfe die untere Abdeckung lose aufgelegt um die wichtigsten Funktionen zuordnen zu können.
So wie die Schalter stehen kommt jedenfalls Musik raus.


Das Zählwerk läuft garnicht mit,deswegen konnte das wohl auch so gleichmäßig einstauben.


Habe dann einen der größten gebrauchten Tapedeckriemen mal an dem vorderen getauscht und siehe da es läuft mit,sowohl in Play als auch beim vorspulen.Nur rückwärts nicht.Gehe davon aus das dies am rückwärtigen Riemen liegt.


Es stimmt sogar der Zählwerkstand mit der Titelliste der Spule überein.


Die zwei Riemen werd ich gleich morgen bestellen.Der oben verlinkte Händler will 8,- + 1,-VS.
Kann ich diese und ähnliche Teile wie bei einem Hifigerät mit z.B Nevr Dull auf Hochglanz polieren/säubern/reinigen oder ist das eher nicht angebracht.Kann man die Spule bedenkenlos aufschrauben oder kommen mir da Kleinteile entgegen?



Diese Adapter sehen auch gräußlich aus.Muss ich dafür die rückwärts angebrachte Metallverkleidung entfernen? Da sind bestimmt Federn usw drin?
Ausserdem wüsste ich gerne ob der innere kleine Ring auch immer fest zugedreht werden muss?


Ganz nebenbei wie erkenne ich den hier welche Grösse ich vor mir habe?


Habe also dann mal vorsichtig die Andruckrolle etwas nach unten gedrückt.
Da habt Ihr alle Recht,es veringert sich die Geschwindigkeit.Wobei mein Eindruck war/ist je mehr das Band fortschreitet umso weniger wurde dies aber dennoch doch etwas zu schnell.
Unabhängig also von der zu vollziehenden Grundreinigung geht es so wie ich das verstehe hauptsächlich um dieses "Gestänge"




das hier reingeht in diesen Kolbenkasten.Ist das wie Ihr es nennt der Plunger?


Ansonsten denke ich doch wird da alles so gereinigt wie ich das von meinen Klassikern gewohnt bin,oder?
Vorerst letzte Frage für heute :grinser:
Wo bekomm ich denn das Fett her zum abschmieren.Hab nur normale Vaseline hier.
... und bei der Plungerreinigung bloß kein Fett benutzen, sondern ein "Trockenschmiermittel" - ansonsten zieht Der gar nicht mehr vernünftig an

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Offline henreif

  • HiFi-Jüngling
  • **
  • Beiträge: 28
  • Geschlecht: Männlich
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #25 am: Sunday, 19.July.2009 | 14:45:08 Uhr »
Hast Du dieses Phänomen auch, wenn Du die Geschwindigkeit von 9,5 auf 19,5 umschaltest?
Bleibt die Geschwindigkeit die gleiche?

Gruß

AndreasTV

  • Gast
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #26 am: Sunday, 19.July.2009 | 16:09:08 Uhr »
Mahlzeit, Volker 7 Foristen  :_hi_hi_:.
Tja - dein unteres Bild zeigt in der Tat den Plunger - ist´s eine Macroaufnahme oder ist Der wirklich so riesig  :shok:; bei Kassettendecks fällt dieses Teil verhältnismäßig "zart" aus.
Ein geeignetes Schmiermittel aufzutreiben dürfte eine erste kleine "Hürde" darstellen ->
Da haben wir Uns schon mal in einem Thread vom Matthias ("Kuni") drüber unterhalten = Kassettendeck  :shok:; die Threads die Du momentan so "magst"  :give_rose:.
Habe noch etwas Laufwerksfett von Panasonic hier als auch etwas Molykote - suche auch schon nach Ersatz (zum Ölen von Gelenken sowie leichtes "Abschmieren" in der Mechanik tut´s auch Kugellageröl / - fett für Inliner (Skates) = Synthetisch.
Das passende Fett wird sich auch noch finden ...
"Hinten" auf den Stößel des Plungers nur etwas Molykote dran, ansonsten Nichts (die Kolbenstange schon mal gar nicht) schmieren / ölen an diesem Bauteil, nur reinigen.

MfG

Andreas

Offline Kappa8.2i

  • Hifi-Jünger
  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 2505
  • Geschlecht: Männlich
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #27 am: Sunday, 19.July.2009 | 18:11:44 Uhr »
Hast Du dieses Phänomen auch, wenn Du die Geschwindigkeit von 9,5 auf 19,5 umschaltest?
Bleibt die Geschwindigkeit die gleiche?

Gruß

Da gehts schon los-kann ich nicht beantworten.Finde da nirgends ein Schalter wo deine gefragten Zahlen draufstehen.
Sollte irgendwie der Schalter s.o mit 7 1/2 oder 3 3/4 gemeint sein dann wird es in oberer Stellung deutlichst schneller.

Mahlzeit, Volker 7 Foristen  :_hi_hi_:.
Tja - dein unteres Bild zeigt in der Tat den Plunger - ist´s eine Macroaufnahme oder ist Der wirklich so riesig  :shok:;
"Hinten" auf den Stößel des Plungers nur etwas Molykote dran, ansonsten Nichts (die Kolbenstange schon mal gar nicht) schmieren / ölen an diesem Bauteil, nur reinigen.

Ja der ist so riesig.
"Hinten" meint dann quasi im Inneren des Plungers?

AndreasTV

  • Gast
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #28 am: Sunday, 19.July.2009 | 18:22:46 Uhr »
...
"Hinten" meint dann quasi im Inneren des Plungers?

Jepp  :__y_e_s: - that I mean  :_good_:.

MfG

Andreas

Offline HiFifan01

  • HiFi-Jüngling
  • **
  • Beiträge: 57
  • Geschlecht: Männlich
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #29 am: Sunday, 19.July.2009 | 18:46:41 Uhr »
Hallo Volker,


Der Schalter 7 ½ …. 3 ¾  ist für die Geschwindigkeit zuständig.
1 Inch = 2,54 cm
 Bei den anderen fragen muss ich passen. Aber so wie ich dich einschätze wird die AKAI wieder wie geleckt aussehen.

Gruß Manni
Kenwood KA-2200 / KT-1100 / DP-2000 / Heco - Superior 800 / Yamaha YP-D6

Offline Kappa8.2i

  • Hifi-Jünger
  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 2505
  • Geschlecht: Männlich
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #30 am: Sunday, 19.July.2009 | 19:06:46 Uhr »
Das hoffe ich doch sehr,allerdings wird die Reinigung erst beginnen wenn ein paar der obigen Fragen beantwortet sind.Will ja nix verkehrt machen und meinem Dartkollegen noch langjährigen Spass vermitteln.

Offline PeZett

  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 1096
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #31 am: Sunday, 19.July.2009 | 19:59:08 Uhr »
Dear All!

@Manni: ja - den Geschw.-Umschalter hast Du korrekt identifiziert. 7 1/2 " = 19,5 cm/s ergo 3 1/4 " = 9,5 cm/s

@alle Interessierte

Rechts daneben befindet sich der Spulengrössenschalter: Stellung 10 " für grosse 26,5 cm Spulen, Stellung 7 " für kleine
18 cm Spulen. Damit wird der Bandzug etwas varriiert, hat aber auf die Abspielgeschwindigkeit bzw. deren Genauigkeit
(Wow & Flutter) normalerweise keinen hörbaren Einfluß. Alle anderen Bedienelemete sind wie beim Tapedeck ausser
den Tasten für Rec.-Mode (da das Band ja keine Löschsperre hat, muss man das TB-Gerät eben erstmal auf
REC. stellen, bevor die REC-Taste des Laufwerks aktiv ist).


NAB-Adapter: Die Adapter sind wohlmögl oberflächlich nur etwas staubig.
Man kann sie reinigen, wenn sie schwergängig sind und klemmen, ansonsten besser nicht auseinander nehmen.

Zur Handhabung des Adapters: da es 26,5 er Spulen gibt, die etwas dünner sind als die Alu-Spulen, kann man für diese den Adapter
so auf den Bandteller setzen, dass die metallene Adapterplatte in den Vertiefungen der Bandtellerauflage (aus Gummi)
liegt. Bei den dickeren Aluspulen indes den Adapter so drehen, dass die Segmente eben nicht in den Vertiefungen liegen. Falsch machen
kann man da nichts - wenn die Spule "satt" und klapperfrei auf dem Teller sitzt, ist es gut.

Also - Adapter drauf, Dreizack ziehen und verdrehen, dann den kleineren inneren Klemmring verdrehen (den hat ohnehin nur der Akai-Adapter,
andere haben den gar nicht), dann die Spule aufsetzen und den äusseren Ring verdrehen. Fertig.

Reinigung und Schmierung des Bandpfades:

Bandführungen:  (also die Umlenkrollen und die bewegl. Fühlhebel) die kann man durchaus mit NevrDull reinigen. Danach sollte
das Zeug aber zu 100% wieder runter (zB mit Isopropanol)!
Wenn man die Fühlhebel abnimmt, kann man deren Lagerstellen auch entfetten und leicht neu fetten - dies dient aber nur der
besseren Gängigkeit - eine schnelle Drehbewegung gibt es hier ja ohnehin nicht. Also: auch hier nur ein Tröpfchen Lagerfett.

Gummirolle: meine Empfehlung ist, diese nur mit Spüli-Wasser-Lösung gründlich abzureiben, danach etwas Scheuermilch (1 Tropfen) auf einen
nassen Lappen. Nochmals gründlich abreiben bis die Lauffläche wieder satt schwarz ist. Dann m. feuchtem Lappen die Reste der Reiniger
vollständig entfernen. Die saubere, trockene Rolle auf den leicht geschmierten Wellenstumpf aufschrauben.
Wenn die Rolle unrund ist oder verhärtet (Fingernagelprobe), dann ist sie nicht mehr dolle... ...man kann sie zur Not aber vielleciht noch
weiter nutzen.

Capstanwelle: nur mit Alkohol reinigen, keine Scheuermittel, keine Politur. Manche Capstanwellen sind von Haus aus etwas
rauh und das soll auch so sein (und bleiben). Akai-Capstan-Wellen sind dies wohl nicht aber polieren würde ich sie deshalb
trotzdem nicht. Darauf achten, dass kein Isoprop. in das Lager sickert. Capstanlager wenn mögl. mit einem Tropfen Sinterlageröl schmieren.

Plunger: Reinigen und Entfetten, bewegl. Teile allenfalls mit Trockenschmiermittel schmieren (aber nicht zu viel!). Da kann man
z.B. PTFE-Trockengleitspray von Pressol für nehmen - gibt´s im Baumarkt.

Damit sollte der Bandpfad eigentl. abgehakt sein. Habe ich was vergessen...?

Ach ja - die Köpfe: ...wie hier schon im Forum zig-fach beschrieben und prinzipiell analog zum Tapedeck. Also
Reinigung mit Isopropanol und anschliessend entmagnetisieren.

Danach sollte die Kiste in der jeweils eingestellten Geschwindigkeit überprüft werden. Läuft sie danach immer noch zu schnell
liegt der "Bock" ggf. im Regelteil (wobei es ein "konstantes zu schnell" und ein "auf und ab" = Jaulen geben könnte - dies sollte man
beachten, da die Ursachen dafür unterschiedl. sein können).


Soweit meine Ansicht zum Thema.... (hoffentl. war mein "Vortrag" nicht überlang!)

Gruß




« Letzte Änderung: Sunday, 19.July.2009 | 20:03:37 Uhr von PeZett »
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (F.Kafka)

Offline kuni

  • HiFi-Classic-Freund
  • ******
  • Beiträge: 52805
  • Geschlecht: Männlich
  • Mini-Bandschneck'ler und "Quasi Neo-Luddite"
    • Kuni seine Homepage
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #32 am: Sunday, 19.July.2009 | 20:11:32 Uhr »
... ich mich auch mal kurz einmischel...

Ein geeignetes Schmiermittel aufzutreiben dürfte eine erste kleine "Hürde" darstellen ->
Da haben wir Uns schon mal in einem Thread vom Matthias ("Kuni") drüber unterhalten = Kassettendeck  :shok:; die Threads die Du momentan so "magst"  :give_rose:.
Der Schmierthread wäre dann der hier:
http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=4610.0

Aber ACHTUNG, da geht's um Tapedecks  :shok:  :_yahoo_:

Vlt. hilft's   :drinks:
Gruß, Kuni
..............................
http://kuni.bplaced.net/
..............................

Offline Kappa8.2i

  • Hifi-Jünger
  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 2505
  • Geschlecht: Männlich
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #33 am: Sunday, 19.July.2009 | 20:21:51 Uhr »
"Soweit meine Ansicht zum Thema.... (hoffentl. war mein "Vortrag" nicht überlang!)"

Für mich nicht,eher das Gegenteil :smile

Aber gut zu wissen das hinterher das Poliermaterial wieder runtergeholt werden muss.

Offline 4504

  • HiFi-Classic-Freund
  • ******
  • Beiträge: 50127
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #34 am: Monday, 20.July.2009 | 10:04:10 Uhr »
Hallo Zusammen,

da hat sich ja schon einiges getan...... Eine kurze Klarstellung zum Andrücken der Rolle an den Capstan: Tatsächlich sollte hiermit der Capstan nicht gebremst werden, vielmehr sollte der mögliche Schlupf durch die fehlende Kraft des Anzugsmagneten bzw. das Manko der verhärteten Rolle überwunden werden. Im Regelfall läuft die Maschine bei diesen Fehlern schneller, meist aber nimmt die Geschwindigkeit zu und bleibt auf keinen Fall konstant.

Bei dieser Maschine gibt es nach meiner Kenntniss ein Einstellpoti um die Geschwindigkeit des Capstanmotors zu regeln.

Gruß, Thomas!

Offline PeZett

  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 1096
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #35 am: Monday, 20.July.2009 | 12:38:59 Uhr »
Hallo Thomas,

klaro - ich wollte Dir da auch nicht über den Mund fahren, ich weis, was Du meintest und dass
Du weist, was Du tust. Aber ab welcher Krafteinwirkung überwinde ich nur den Schlupf und ab wann
fängt das Abbremsen an? Da gehört schon eine gehörige Portion Fingerspitzengefühl und Erfahrung
mit Bandmaschinen dazu... ...das hast Du aber hat das jeder?

Ob eine Verhärtung der Andruckrolle vorliegt, könnte die Fingernagelprobe ergeben. Drückt man
an der Seite oder am äussersten Rand der Lauffläche (da wo das Band nicht läuft) ein bischen
mit dem Fingernagel ein, sollte gegen das Licht eine "Kerbe" erkennbar sein, die natürl. nach
einer gewissen Zeit wieder verschwindet. Wenn dem so ist, ist die Gummikonsistenz noch in Ordnung.
Wenn die Lauffläche natürlich braun ist, ist sie "versifft" - dann reinigen wie beschrieben.

By the way: es gibt in der Tat Maschinen, die haben ab Werk knochenharte Andruckrollen (aus irgend-
einem anderen Werkstoff). Da hilft dieser Test natürl. nicht. Solche Geräte sind aber meines Wissens
älteren Datums und recht selten. Die GX630 gehört eindeutig nicht in diese Kategorie.

Viele Grüße

Peter


EDIT: ...an die Speedpotis sollte man m.E. erst herangehen, wenn zweifelsfrei feststeht, dass die
Abweichung konstant ist (d.h. keine Tonhöhenschwankungen vorliegen)!

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (F.Kafka)

Offline 4504

  • HiFi-Classic-Freund
  • ******
  • Beiträge: 50127
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #36 am: Monday, 20.July.2009 | 12:48:56 Uhr »
Hallo Peter,

die "Klarstellung" war eher für die Mitlesenden gedacht, da ich mich ja 2 Tage nicht gemeldet hatte. Ansonsten mach Dir bitte keine Sorgen, ich hab mich in keinster Weise auf den Schlips getreten gefühlt :)

Gruss, Thomas!

Offline PeZett

  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 1096
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #37 am: Monday, 20.July.2009 | 13:05:04 Uhr »
Hallo Thomas,

...na dann ist ja gut und mein Seelenfrieden ist beruhigt. Ich erlaube mir
dann mal ausnahmsweise den smiley hier:  .,a095
(...ein Ausdrucksmittel, daß ich i.d.R. zu vermeiden versuche, da mir die deutsche
Sprache - so sie denn vollumfänglich angewandt wird - variantenreicher und unmisverständlicher
erscheint).

...so und nun Ende mit "LaberRabarber" und OT!

Back to topic: abwarten, was die GX demnächst von sich gibt.


Gruß
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (F.Kafka)

AndreasTV

  • Gast
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #38 am: Monday, 20.July.2009 | 18:21:18 Uhr »
...
Plunger: Reinigen und Entfetten, bewegl. Teile allenfalls mit Trockenschmiermittel schmieren (aber nicht zu viel!). Da kann man
z.B. PTFE-Trockengleitspray von Pressol für nehmen - gibt´s im Baumarkt.
...

Guten Abend zusammen  :drinks:.
@ Peter: Diesen ip hättest Du ruhig auch in dem "Schmiermittel - Thread" - von "Kuni" verlinkt - anbringen können.
Wäre doch nicht verkehrt da ansonsten solche Infos aufgrund mangelnder Original - Produkte des jeweiligen Herstellers Alles eher zufällig zusammen kommt.

MfG

Andreas

Offline Kappa8.2i

  • Hifi-Jünger
  • HiFi-Inventar
  • *****
  • Beiträge: 2505
  • Geschlecht: Männlich
Re: Frage zur AKAI GX 630 D
« Antwort #39 am: Monday, 20.July.2009 | 20:07:56 Uhr »
Back to topic: abwarten, was die GX demnächst von sich gibt.

Demnächst....nicht vor nächster Woche
Bis dahin sammle ich noch eure diversen Tips.Hab heute die beiden Zählwerkriemen bestellt.
Dann muss ich schauen wo ich dieses PTFE-Spray herkriege.Dann wär noch die Frage offen wo ich das Sinterlageröl herbekomme?

Und...ich als Laie baue Baugruppe für Baugruppe auseinander,direkt reinigen,fetten und wieder zusammenbauen.Krieg das sonst nie mehr zusammen.
Wüsste wie gesagt auch gerne ob ich die Metallspule auseinanderschrauben kann-ist ja derart versifft das das auch innen zu sehen ist.