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Akai AA-1030 - Problem linker Kanal

Begonnen von leserpost, Montag, 02.August.2010 | 05:02:52 Uhr

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leserpost

Hallo zusammen,

bin gerade auf der Fehlersuche bei meinem Akai

Siehe hier:

http://www.dual-board.de/index.php?page=Thread&postID=276718#post276718


Benötige das Servicemanual. Hat das vieleicht hier jemand greifbar? Würde mir sehr weiterhelfen.

Viele Grüße

Martin

m_ETUS_alem

Hi,

also, zu Deinen Fragen im DUAL-Board (da bin ich nicht angemeldet daher dann hier !!!)

1. Gegentaktendstufe, daher 2 Transen pro Kanal
2. Prüfe NT auf Pumpen
3. Prüfe Varistor
4. Verschenke Kontakt 60 an jemanden den Du nicht leiden kannst.
5. Ersetze die Trimmer nun (Siehe Pkt.5)
6. Stelle Ruhestrom richtig ein.
7. Tausche die 2 Elkos die nahe des Kühlbleches/Endtransistoren hängen...müssten 33er oder 47er sein.
8. Ach ja, wenn dann alles wieder läuft, tausche die Koppel-C´s zur eindstufe, dann ist auch das leichte Rauschen weg ;)

wegen des Ruhestromes müsste ich mal schauen ob ich die Unterlagen auf die schnelle noch hier finde.

:-handshake:




Gewerblich

leserpost

Oha, hier hab ich ja eine Antwort bekommen.

o.k. Kontakt 60 verschenken, muss ich mal überlegen an wen.

Am besten ich poste dann mal mein Bilder von drüben. Muss ich allerdings auf zwei mal machen da hier nur 3 Bilder möglich sind.

leserpost

Hier noch mal die anderen Bilder. Ansonsten mal der Reihe nach

Zu 1.) Achso, jeweils also für den positiven und für den negativen Teil der Schwingung getrennt. Hab ich glaub ich schon mal wo gelesen.

Zu 2.) Prüfe HT auf Pumpen? Muss ich da was messen? Also ich habe ein Voltcraft VC820 Messgerät. Wo liegt das Teil?

Viele Grüße

Martin


Jürgen Heiliger

Hallo Martin,

auch wenn's manchmal etwas länger dauert, auf unseren Dominik (geh' mal auf seine Homepage) ist immer Verlass.... Und wenn sich einer bei AKAI auskennt dann er. :zwinker:
Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
>.... die HiFi-Classiker und die Information ....<
Unsere WIKI
Skype: juergen_heiliger

m_ETUS_alem

Hi,

zu den Punkten:
1. RISCHDISCH
2. NT (Netzteil) und nicht HT (???-Teil)
Die kleine Platine neben dem Trafo (mit den 4 dicken Dioden drauf)
Messen wäre mit Oskar nicht schlecht. ;)
Auch wenn die Ausgangsspannungen unbekannt sind, sollten sie sauber sein  :_good_:
4. An jemanden den Du nicht leiden kannst und das aber nicht merkt (HiFi-Quäler, Hifi_Wald_entsorger, Supersonicübersurround 20.1_Boxen_an_die_Wand_bohrer...solche eben  ;0001)
6. Hab heute vergessen nach dem Ruhestrom zu schauen....aber hast Du schon die Trimmer ersetzt ?
Elkos und die Trimmer bekommst Du gut und günstig bei Angelika.
7. Den "Sieber" in der Mitte gleich mit

hoffe Du kannst mir noch folgen ?

Grüße
8. Machma später


Gewerblich

leserpost

#6
Hallo Dominik,

o.k. den Elektronikjargon muss ich wohl noch etwas üben. Ich habe mal ein Bild der Netzteilplatine gemacht. Die Anschlüsse, die ich gemessen habe, habe ich numeriert.

Den Tausch der Trimmer hab ich noch nicht hin gekriegt. Ich hoffe das krieg ich alles beim Conrad in Nürnberg. Muss ich da einen Widerstands-Regelbereich beim Kauf beachten?. Da werd ich wohl erst nächste Woche in meinem Urlaub dazu kommen. "Sieber" und "Angelika" must Du mir noch erläutern.

Nun zu den Messwerten:

1.) -43,5 V
2.) -0,1 mV
3.) 30,31 V
4.) 0 V
5.) 30,52 V
6.) 30,37 V
7.) 12,04 V

Schwanken tun die Spannungen nicht.

Auf dem zweiten Bild sieht man die Unterplatte. Ich weiss nicht ob der Fleck unter dem Trafo vieleicht relevant sein kann.

Viele Grüße

Martin

Captn Difool

Ist der Klecks auf der Platine Klebstoff um die Elkos zu fixieren, oder ist das einer ausgelaufen?

m_ETUS_alem

Zitat von: leserpost am Mittwoch, 04.August.2010 | 16:56:44 Uhr
Hallo Dominik,
o.k. den Elektronikjargon muss ich wohl noch etwas üben. Ich habe mal ein Bild der Netzteilplatine gemacht. Die Anschlüsse, die ich gemessen habe, habe ich numeriert.

Mit dem Oszi auf Schwingungen prüfen...der eigentliche Wert ist mal primär wurschd !

Zitat
Den Tausch der Trimmer hab ich noch nicht hin gekriegt. Ich hoffe das krieg ich alles beim Conrad in Nürnberg. Muss ich da einen Widerstands-Regelbereich beim Kauf beachten?.

Martin, sei mir mal nicht böse, aber das sind Grundkenntnisse, wovon ich ausgegangen bin, das Du sie hast.
Besser ist, daß Du da jemand reinschauen lässt, der die Erfahrungen und das Eqippment hat, bevor das Gerät gehimmelt ist
oder Sachschaden oder Personenschäden entstehen.



Gewerblich

leserpost

Hallo Dominik,

Na also Da kannst Du schon davon ausgehen das ich nur so weit arbeite wo ich mir sicher bin das kein Personen o. Sachschaden entsteht. Was ein Kurzschluss ist weiss ich schon.

Und wegen dem ein wenig Erfahrung sammeln mach ich das ja gerade. Es geht mir darum einfachere Dinge bis zum finden defekter Bauteile welche durch Lötarbeiten behebbar sind wie z.B. Elkotausch selber zu erledigen. Alles wofür man ein Osziloskop braucht ist ohnehin nicht mein Thema. Eine solche Fachwerkstatt habe ich nicht. Ich denke das es bei einer vorhandenen Muse für die Geräte siinvoll ist sich einwenig damit zu beschäftigen, da ansonsten dafür auch Arbeitszeit Dritter zugekauft werden muss. Das muss nicht sein.

Es gibt natürlich eine Grenze wo es den Fachmann bedarf. Das sehe ich schon auch so. Diese persönliche Grenze mal von 0% vieleicht 30% anzuheben ist eben mein Ziel. Dazu gehört eben auch Bauteile sicher identifizieren zu können. Diese Trimmer findet man z.B. ja ständig in allen älteren Geräten. Wenn es also sinnvoll ist die von Haus aus auszutauschen will ich mir das eben aneignen

Wenn ich Zeit habe werde ich die Teile auslöten, muss beim Conrad Ohnehin noch Rifa-Kondensatoren für meine DUAL besorgen.

Ja und mit der Netzteilplatine scheint, wie schon ein Dritter auch angemerkt hat, wirklich etwas nicht zu stimmen. Ich werde mich also mal vorsichtig mit diesem Teil beschäftigen Die darauf befindlichen Elkos und die 4 braunen Varistoren tauschen. Natürlich werden alle Anschlüsse vorher sauber fotografiert und dokumentiert, damit nach dem Einbau wieder alles richtig stimmt.

Da werde ich aber noch ein wenig abwarten bis meine Serviceanleitung vom Schaltungsdienst Lange hier ist. Da müssten eigentlich auch die Bauteilwerte Drauf stehen.

Trotzdem Danke für deine Hilfe hier bei dem Gerät!

Viele Grüße

Martin



m_ETUS_alem

Hallo Martin,

um daran zu "lernen" hast Du Dir aber einen Brocken ausgesucht, der ohne Vorkenntnisse kaum zu verdauen ist denn
Du musst nach dem Tausch gewisser Bauteile diese Endstufe auch wieder einstellen.
Wie schon gesagt solltest Du da "Wissen" mitbringen. (Das ist ein 3,5 Jähriger Lehrberuf...wenn den auch keiner mehr lernen möchte)
Du benögst zum messen und einstellen:
- ServiceManual
- Multimessgerät (Und auch Übung wie man damit umgeht)
- Oszilloskop (")
- AC-mV  (") zur Offseteinstellung
- Einstellbarer Trenntrafo zur BIAS-Einstellung

Das Problem sehe ich eher dahingehend, das Du bei den Trimmern zur Bias-Einstellung schon fragen musst, wie das mit den Werten aussieht....Du verstehst was ich meine???

Was müsste man machen:
1. Die 5 Elkos auf dem Endstufen-Board durch 105er (Pana´s) ersetzen.
2. Beide Varistoren (R/L) ersetzen.
3. Endstufenplatine nachlöten und dann reinigen.
3. Beide BIAS-Trimmer und die Transistoren dazu ersetzen und grundeinstellen nach SM
4. Offsetprüfung und dann Feineinstellen des Bias.

Was man machen sollte:
1. Die 5 Elkos auf dem NT-Board durch 105er (Pana´s) ersetzen.
(Das was man auf der Platine als braunen Kleb´sieht, ist tatsächlich Kleber, war zur fixierung der Langen Elkos im NT,
hat so gut wie jeder Japaner gemacht, wären sonst bei der langen Reise aus Japan schon abgerissen oder abgefallen)

Was normal keiner macht aber das Schwingverhalten und Eigenrauschen verhindert/minimiert , ist 2 kleine Kondensatoren noch an einer bestimmten Stelle rausnehmen!

Grüße






Gewerblich

leserpost

Hallo Dominik,

ja, da hast Du vermutlich recht. Ich habe mir das wohl ein wenig zu einfach vorgestellt. Ich dachte nachdem der Akai-AA 1o30 ja nun kein Gerät der Protzo-Protzo Klasse ist, wäre das vieleicht möglich. Nachdem er optisch in einem guten Zustand ist, ist das Teil zum verheizen aber zu Schade. Habe mir ich Nürnberg einen Kontakt gesucht und ihn dorthin gegeben.

Siehe http://www.audiovideum.de/

Derjenige repariert auch schon seit 35 Jahren die Geräte. Wie Du auch schon geschrieben hast hielt man dort auch den pauschalen Tausch div Elkos usw. für notwendig. Kostenpunkt dürfte sich auf 150-200 EUR belaufen. Ich denke nachdem der Akai nun auch schon 30 Jahre alt ist, ist das ein Wartungsaufwand von ca. 1 EUR pro Jahr. Das muss man einfach mal investieren damit man weiterhin seinen Spaß hat.

Werde berichten wie es ausgeht.

Viele Grüße

Martin

kuni

Hallo Martin,

muß ich doch auch mal was zu sagen  :give_rose: :
Ich hatte den AA-1040 und mittlerweile den AA-1050. Beides waren einwandfreie Geräte die es wert sind erhalten zu werden, aber 150-200€ (bei aller Liebe) würde ich niemals in eine Reparatur investieren. Ich bin mir wohl bewußt, daß die Reparatur als solche in dem Dreh kosten muß (bei einem Profi), aber die AA's bekommt man für ca. 60-70€ in der Bucht. Um das gleiche Geld kannst Du also locker nochzwei weitere besorgen und da wird dann auch einer davon funktionieren.

Soweit meine Rechnung  :drinks:
Gruß, Kuni
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http://kuni.bplaced.net/
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m_ETUS_alem

Hi,
das sehe ich genauso,
dieAA-´s sind schöne und klanglich gute Geräte.
Aber was haben die für einen Stundenlohn  :shok:

Da bin ich doch erschrocken und erstaunt,
Und habe wieder gelernt daß mein AW zu niedrig sind  ;0001


Gewerblich

kuni

Über den Stundenlohn an sich hatte ich noch gar nicht nachgedacht  :flööt:

Hab' gerade mal geschaut:
Die letzten 1030'er gingen zwischen 30-50€ in der Bucht weg. Mein 1050 hatte vor ca. 1 Jahr um die 50€ gekostet (wenn ich mich recht erinnere).
Selten ist die ganze 10xx Reihe nicht, also wieso sollte man da derartige Beträge in die Reparatur stecken ?

Wie gesagt: Ich würde mir 1 funktionierenden (evtl. wenn's sein muß auch 2 - wenn's beim ersten Versuch wieder eine Krücke ist) aus der Bucht fischen (max. 50€) und den defekten dann wieder verkaufen. Der bringt auch um die 20-30€, selbst wenn er defekt ist.
Gruß, Kuni
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leserpost

Naja, sicher wird, wenn man es häufig genug probiert, irgendein Akai AA-1030 aus der Bucht funktionieren. Aber ein Gerät mit Revision ist dann halt doch wieder etwas anderes. Die kriegt man nicht für kleines Geld. Allerdings stellt man immer wieder fest das Geräte die funktionieren an denen ansonsten aber rein gar nichts gemacht wurde für großes Geld verhökert werden sollen. Also hab mir gedacht 20 EUR hat der Akai gekostet, 150-200 EUR steck ich rein; Das kommt schon hin. Schließlich darf man nicht vergessen dass das nach deutschen Preisen gerade ca. 2 Std Arbeit mit vieleicht noch ein paar elektronischen Bauteilen beinhaltet.

m_ETUS_alem

Nope, eher 4h !!!! + Bauteile.

Aber mit der Revision solltest Du recht haben, denn die Dinger die man aus der Bucht fischt, sind seltenst unverbastelt /unverpfuscht.
Gerade bei AKAI ist das ein Problem, denn die Leute aus den ehemaligen ServiceCentern für Akai gibt es  (bis auf einen den ich kenne )
nicht mehr in dem Beruf und somit sind interne Gerätemodifikationen/ Revisionen, die nie schriftlich  niedergelegt waren,
eben mit diesen Leuten "gegangen"

Auch einer der Punkte warum die AKAI´s recht günstig zu fischen sind, denn die wenigsten laufen noch sauber.
Schade drum, denn die AA10er waren / sind feine Geräte mit einer eigenen für mich ser angenehmen Dynamik.

Aber ganz ehrlich, ich finde es klasse, das Du den AKAI wieder beleben (lassen) möchtest, wenn alles richtig gemacht ist
(incl. der Revision) wirst Du lange freude daran haben   .,a095......ich weis das ;)  :flööt:


Gewerblich

kuni

Moin Martin,

ich wollte Dir nur die monetären Relationen mal aufzeichnen. Klar bist Du mit dem Gerät nach einer Revision auf der allerbesten Seite und wirst danach für seeeeeeh laaaaange Zeit Ruhe haben.

Ich möchte den Berufsstand des RFT sicher nicht schlecht machen, da gibt's auch solche und solche.
Während der letzten Jahre in denen ich mich selbst reparaturtechnisch durch etliche Geräte "gewühlt" habe sind mir aber leider etliche untergekommen, die lt. Vorbesitzer beim "Fachmann" waren. Wenn man da mal genauer hinschaut, dann graut's einem doch so manches mal, was da für vrmtl. teures Geld getrieben wurde. Das ist einer der Gründe, wieso ich Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten grundsätzlich selber mache. Wenn dann gemurkst wird, dann mach' ich's wenigstens selber und weis dann wo ich gemurkst habe  :grinser:

Zitat von: m_ETUS_alem am Sonntag, 08.August.2010 | 23:13:00 Uhr
Nope, eher 4h !!!! + Bauteile.

Ich kann den Defekt an Deinem Gerät schlecht einschätzen und ich habe auch noch an keinem Gerät alle Kondensatoren getauscht, aber selbst an einem vglw. kleinen Receiver wie dem 1030 würde ich meinen, daß man mit 4h nicht hinkommt.
Wenn ich dann im gewerblichen Bereich auch mal 50€/h ansetze (ohne zu wissen was da branchenüblich ist), dann ist eine Revision für das Gerät für 250€ eigentlich gar nicht machbar und wir kommen wieder da raus, was ich vermute. Es wird für das Geld nur der primäre Defekt behoben, aber eben nicht mehr. Denk da mal drüber nach. Zig Kondensatoren zu tauschen ist zeitaufwendig und bei üblichen Stundensätzen eigentlich nicht zu bezahlen und genau deswegen mMn auch der Grund wieso solche Aktionen blos der "ambitionierte" Bastler macht und zwar für seine eigenen Geräte, an denen er natürlich (außer Zeit) nichts bezahlen muß.

Zitat von: m_ETUS_alem am Sonntag, 08.August.2010 | 23:13:00 Uhr
die Dinger die man aus der Bucht fischt, sind seltenst unverbastelt /unverpfuscht.
Das kann ich so nicht bestätigen. Mein 1040 war iO, der 1050 war mit Defekt "deklariert" und deswegen hatte ich ihn vglw. günstig bekommen.
Auch bei meinen "nicht" Akai Käufen - mal nur die Receiver genommen - bin ich nur 1x einem echten Bastelgerät aufgesessen. Alle anderen hatten die üblichen Wehwehchen, aber nicht mehr.

Zitat von: m_ETUS_alem am Sonntag, 08.August.2010 | 23:13:00 Uhr
Schade drum, denn die AA10er waren / sind feine Geräte mit einer eigenen für mich ser angenehmen Dynamik.
Das wiederum unterstreiche ich voll und ganz. Zwischen 1040 und 1050 ist praktisch kein klanglicher Unterschied auszumachen, weswegen ich vermuten würde, daß auch der 1030 in die gleiche Richtung geht. D.h. auch die kleinen aus der Serie haben das klanglich gleiche zu bieten.
Die 10xx Serie ist für mich DER "Underdog". Recht günstig (bis billig) zu bekommen und klanglich wirklich ganz fein. Zudem gesegnet mit einer Verarbeitungsqualität, die fast genauso massiv ist wie bei den 9xx Vorgängern.
Gruß, Kuni
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http://kuni.bplaced.net/
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m_ETUS_alem

Zitat von: kuni am Montag, 09.August.2010 | 08:51:36 Uhr


Ich kann den Defekt an Deinem Gerät schlecht einschätzen und ich habe auch noch an keinem Gerät alle Kondensatoren getauscht, aber selbst an einem vglw. kleinen Receiver wie dem 1030 würde ich meinen, daß man mit 4h nicht hinkommt.

Schatzi, Du hast das aus dem Zusammenhang gerissen....mit 4h meine ich 200 Euros sind ca. 4h Arbeitszeit plus.!
Allerdings benötigt man um einen AA zur revidieren ca 2-3h + ca 8 Kondensatoren, die es bei Angelika für schmales Geld gibt. Da ist auch schon nachbraten, reinigen einstellen und Varistortausch mit drin.

Zitat
Wenn ich dann im gewerblichen Bereich auch mal 50€/h ansetze (ohne zu wissen was da branchenüblich ist), dann ist eine Revision für das Gerät für 250€ eigentlich gar nicht machbar und wir kommen wieder da raus, was ich vermute. Es wird für das Geld nur der primäre Defekt behoben, aber eben nicht mehr. Denk da mal drüber nach.

Beim AKAI schon, allerdings gehe ich mit einem AKAI nicht in eine Werkstatt, die diese Geräte nur vom örensagen kennt, die benötigen natürlich wesentlich mehr Zeit, da sie ja im Vorfeld ja noch nicht wissen wo man "hinlangt" und auch nicht die Erfahrungen haben, was man "auch noch" ersetzen oder einstellen muß.
Genau Da sehe ich auch das Problem, denn seit ca. 10 Jahren gibt es keine Wekstatt für AKAI mehr
dementsprechend auch fast niemanden mehr der die Geräte wirtschaftlich effizient für den Kunden instandsetzen kann.

Dahingehend muß ich Dir recht geben, daß es bei genügend Erfahrung in Eigenleistung dann günstiger kommt.


Zitat
Auch bei meinen "nicht" Akai Käufen - mal nur die Receiver genommen - bin ich nur 1x einem echten Bastelgerät aufgesessen. Alle anderen hatten die üblichen Wehwehchen, aber nicht mehr.

Glück gehabt...Meine gekauften Kisten sind immer!!! total versifft, verbastelt ohne Ende, und meistens auch Teildefekt.
Was mich ja bei einem gepflegten Außeren ja nicht nervt.......nur der "Letzte" war sogar ein Wasserschaden....daß muß doch nicht sein  :_aggressive:

Zitat
Die 10xx Serie ist für mich DER "Underdog". Recht günstig (bis billig) zu bekommen und klanglich wirklich ganz fein. Zudem gesegnet mit einer Verarbeitungsqualität, die fast genauso massiv ist wie bei den 9xx Vorgängern.

Sach isch dooch  .,a095


Gewerblich

leserpost

Hallo zusammen,

ich möchte mich nocheinmal für die gegebene Hilfe hier bedanken sowie ein kurzes Feedback über den weiteren Verlauf geben.

Ich hatte das Gerät ja wie geschrieben in professionelle Hände gegeben. Es wurden 47 Elkos getauscht; Platinen nachgelötet sowie Lämpchen getauscht.

Es läuft gerade

Albert King - Live Wire / Blues Power

und was soll ich sagen ich bin begeistert. Funktioniert alles wieder einwandfrei. Gut hat auch ein wenig gekostet aber was solls. Dafür wird er jetzt sicher wieder über Jahre klaglos spielen. Man muss eben auch mal wissen wo die eigenen Grenzen sind.

Rechnung anbei.

leserpost

#20
Gelöscht. Da war ich wohl etwas voreilig in meiner Einschätzung

hifikauz

Brummen am Plattenspielereingang deutet nach meiner Meinung auf eine fehlerhafte Masseverbindung hin.

Ich bin aber kein tschechischer Diplomingenieur der Elektrotechnik ...
Viele Grüße,

Käuzchen

leserpost

Nachdem ich den AA-1030 nun doch schon einige Zeit im Betrieb habe muss ich sagen das ich nach der Revision mit den Leistungen des Gerätes doch sehr zufrieden bin. An dem Receiver hängen momentan ein DUAL 1246, ein Akai GX4000D über LS Canton GLE 50 LS. Die fachgerechte Revision habe ich eigentlich nicht bereut. Das einzige was ich mich noch Frage ist wie hoch eigentlich die Eingangskapazität des Phono MM am Akai ist. Kann man da Alterbedingt (Baujahr so Ende der 70er)von ca. 200-250 pF ausgehen? Ggf überleg ich mir die Kapazität mal auf so 50-100 pF runterzubringen. Müsste man allerdings die entsprechenden Kondensatoren finden und neue einlöten.

Viele Grüße

Martin

leserpost


m_ETUS_alem

Zitat von: leserpost am Dienstag, 22.März.2011 | 11:16:15 Uhr
Nachdem ich den AA-1030 nun doch schon einige Zeit im Betrieb habe muss ich sagen das ich nach der Revision mit den Leistungen des Gerätes doch sehr zufrieden bin.
Sag ich doch...AKAI macht spass  .,a095
Zitat
An dem Receiver hängen momentan ein DUAL 1246,

schick
Zitat
ein Akai GX4000D

eh schick  :__y_e_s:

Zitat
Die fachgerechte Revision habe ich eigentlich nicht bereut. Das einzige was ich mich noch Frage ist wie hoch eigentlich die Eingangskapazität des Phono MM am Akai ist. Kann man da Alterbedingt (Baujahr so Ende der 70er)von ca. 200-250 pF ausgehen? Ggf überleg ich mir die Kapazität mal auf so 50-100 pF runterzubringen. Müsste man allerdings die entsprechenden Kondensatoren finden und neue einlöten.

Ganz ehrlich ist der Phonopre in den AA10xx eher...naja..."dünn"
Daran rumzuwerkeln bedeutet "verschlimmbessern"
Wenn Du einen guten PhPre haben willst, solltest Du den Pre in Deinem AA10er lahmlegen (Brücken von Eingangswahlumschalter A nach A) und einen externen Pre nehmen.

just my 2 cent´s


Gewerblich

leserpost

#25
Ja, nachdem ich mir die Schaltung im Service Manual angeschaut habe ist das doch wohl eher eine recht einfache Schaltung. Möglicherweise geht da schon ein Dynavox TC 750 drüber. Da werd ich sicher nichts dran rumschrauben.

Jetzt wo ich das nochmal lese. Du meinst den Phono in Gänze überbrücken so daß man die externen PhonoPre's über Phono1/2 einschleift. So belegt der dann auch nicht den Aux. Müsste man sich im Schaltplan einmal anschauen. In dem Fall müsste man ja nur Lizen einziehen/löten welche man auch leicht bei Bedarf wieder entfernen kann.

Hab mir das auf der Platine mal angeschaut; Eigentlich müsste man nur auf der Platinine grad über der Phonopre drüber zum Eingangschalter kurzschließen. Allerdings ist mir noch nicht ganz klar wo genau das Ausgangssignal des PhonoPre am Eingangsschalter anliegt.  Wo das Phonosignal in den Phonopre reingeht ist dagegen leicht am Platinenlayout zu erkennen.

m_ETUS_alem

Richtig, einfach am Selector brücken.....so hast Du dann praktisch noch ein Auxilary und es ist "Rückbaubar"  :-handshake:


Gewerblich