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Neu Lötstation - Chinesisch oder doch Ersa / Weller ?

Begonnen von kuni, Freitag, 29.Januar.2010 | 13:54:14 Uhr

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kuni

Hi zusammen,

bräuchte mal auf die Schnelle einen Rat bzgl. neuer Lötstation.

Ich hatte 25 Jahre lang einen Ersa TE50 (80W, 24V) Lötkolben mit Ersadur Spitzen an einer selbstgebauten Station (aus einem ELO Heft anno 1985).
Nun hat's mir die Station diese Woche buchstäblich verrissen, als ich mit der Lötspitze an ein geerdetes Gehäuse kam. Da war wohl irgendwie Potential an der Spitze.
In der Station hat's fast alle Kohlewiderstände zerballert und das Gehäuse ist nun soz. von innen kohlebeschichtet.
Ansonsten ist da nicht viel drin, aber uA ein U106 Telefunken IC, welches nicht mehr (zu normalen Preisen) zu bekommen ist.

Also sagte ich mir, ich leiste mir eine neue Lötstation. Die sollte aus dem Reichelt Sortiment sein, weil ich da eh bestellen muß.

Vorweg:
Der Kolben läuft bei mir nicht jeden Tag, aber jede Woche mal einen Abend durch.
80W waren bislang absolut ausreichend.
Display etc. brauch ich nicht, nur temp.geregelt sollte er sein. Einstellbare Temp. wäre schön, muß aber auch nicht unbedingt sein.

Kurzum, es muß also kein Profiteil sein, aber sollte schon mindestens die nächsten 10 (besser 20-30) Jahre halten - Schwerpunkt also Robustheit unter Hobbybedingungen.

Da ich eigentlich nicht über 100€ gehen wollte, sprang mich bei Reichelt zunächst die ZD-981 (Herteller "Zhongdi") für 60€ an.
Nach kurzer Recherche habe ich aber rausgefunden, daß deren Kolben (als Ersatz für 10€ zu haben) wohl tlw. gerade mal 2 Wochen überlebt hat.

Schied also wieder aus und ich komme wieder zu den Platzhirschen Ersa und Weller zurück.

Die Weller WTCP-50 (170 €) haben wir in der Arbeit. Tolles Teil, aber mir trotz allem eigentlich fast zu teuer.

Dann wären da noch die Ersa Modelle RDS-80 (123 €) und Analog-60 (125 €).

Vor- und Nachteile (was ich so ergoogelt habe und was mir wichtig wäre):
RDS-80 hat mehr Leistung, kürzere Anheizzeit, Stand-By Abschaltung (und andere Features, auf die ich aber verzichten kann), aber wohl ein steifes unhandliches Kabel.
Die Analog-60 hat ein flexibleres und deswegen handlicheres Silikonkabel und die Elektronik wäre bei einem Defekt (da analog) selber zu reparieren.
Ersadur Spitzen sind für beide Modelle die gleichen.

Ich tendiere wegen der - mir scheinbar größeren - Praxistauglichkeit eher zur Analog-60, würde aber gerne Euren Rat dazu hören.

Vor allem auch im Bezug auf "Doch eine Weller kaufen ?", bzw. weiterer Alternativen.......
Gruß, Kuni
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Jürgen Heiliger

Hi Matthias,

wir haben hier einerseits die ERSA 60 (Vorgänger der Analog 60) und die RDS-80......

Das steife Kabel bei einer RDS-80 kann ich nicht nachvollziehen, in keinster Weise!
Und hätte ich die Wahl, würde ich immer die RDS-80 vorziehen...... die RDS hat zwar nominal nur 20 Watt mehr Leistung, was sich aber durch eine wesentlich höhere Aufheizleistung schnell zu gunsten der RDS das Pendel ausschlagen lässt. Auch ist die eingestellte Temperatur wird besser eingehalten bei dieser Station.
Wir nehmen hier die alte Ersa nur noch, wenn wir beide löten, also Dani und ich.... oder Dani an Mehrfachlayern lötet, da die alte Ersa eine wesentlich feinere Lötspitze hat..... was wir aber bei der nächsten Reicheltbestellung ändern werden. :zwinker:
Übrigens die Standbyschaltung ist nicht zu verachten, deren Zeiten man selber einstellen kann, und der Lebenserwachtung der Lötspitze sehr zuträglich.

Bei Conrad hat die RDS-80 zum Zeitpunkt der Einführung 99€ mal gekostet, was jetzt dort kostet kann ich Dir nicht sagen...... da wechseln leider fast täglich die Preise für die 80er.
Gruß
Jürgen

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kuni

Hi Jürgen,

im Mikrocontroller Forum (http://www.mikrocontroller.net/topic/39174) gab's einige Berichte dazu.

Da war halt die Rede davon, daß die Leitung der RDS zu steif sei.
Die Silikonstrippe meines TE50 ist ja auch schon etliches dicker, wie z.B. die der Weller Kolben.
Beim TE50 war das zwar dann nicht so angenehm, wie bei der Weller, aber wirklich gestört hat mich das in den 25 Jahren auch nicht wirklich.

Als Plus halte ich der Analog-60 halt noch zu Gute, daß man im Falle der Fälle selbst Hand anlegen könnte. Bei der digitalen RDS geht da dann wohl nichts mehr - dereinst.

Die Sache mit der Standby-Schaltung macht die RDS schon interessant, vor allem bei mir, wenn ich Pause machen muß, weil meine Frau zum sonntäglichen Mittagskaffee ruft  :flööt:

Gerade wegen dieser Pro/Kontra Überlegungen fällt mir die Wahl ja so schwer  :cray:
Gruß, Kuni
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be.audiophil

Moin Kuni,

besorge Dir doch eine gebrauchte Weller EC-2002 oder eine WECP-20 oder einen Magnatstat WTCP ... die bekommst Du unter EUR 100 und gut ist.

Ich hatte früher eine Ersa ... und mich hat ungemein genervt, wenn ich Bauteile an meine Masseleitungen (mind. 0,75 Kupferdraht) anlöten wollte ... da durfte ich mit der Ersa stundenlang den Draht vorwärmen und die Lötpunkte wurden trotzdem nur mäßig ... mit einer Weller EC-2002 geht das innerhalb von Sekunden und die Lötpunkte werden erstklassig ...

... deshlab gibt´s für mich nur noch Weller ...

Captn Difool

Vor dem Problem stehe ich auch gerade. Mein 30 Jahre alter Ersa aus meiner Lehrzeit zerbröselt mir langsam aber sicher in den Fingern, der alte selbstgebaute Löttrafo täte es noch, aber ein geregelter Kolben sollte es nun auch sein, da ich doch noch öfters den Lötkolben schwingen werde. Ich werde wohl auch eine Weller nehmen, auch wenn mein Budget gerade etwas knapp ausfällt.

kuni

Rolf, wegen der gebrauchten Weller muß ich echt mal schauen - hatte gestern nur flüchtig in die Bucht geschaut.
Da die Dinger ja praktisch unkaputtbar sind, sollte es kleines Risiko sein und eine WTCP würd's tun (mag ich in der Arbeit gerne mit löten)  :_good_:

Das Problem der nicht richtig heizenden Ersa konnte ich (richtig Spitze vorausgesetzt) zumindest bei meinem TE50 nicht feststellen...

Gibt's denn auch Meinungen zu den chinesischen Stationen, bzw. Erfahrungen ob die wirklich so mies sind:

ZD-981 (60 €): http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=D233;GROUPID=555;ARTICLE=90909;START=0;SORT=preis;OFFSET=16;SID=32z0BR3awQASAAAFzI1Jsa3ca7d0948ac8c42ea3f9aa8c0ad73b2

LF-1600 (70 €): http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=D233;GROUPID=555;ARTICLE=88890;START=0;SORT=preis;OFFSET=16;SID=32z0BR3awQASAAAFzI1Jsa3ca7d0948ac8c42ea3f9aa8c0ad73b2
Gruß, Kuni
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uk64

Sei vorsichtig mit gebrauchten WTCPs, die Magnetschalter und auch die Heizpatronen fallen durchaus schon mal aus.
Das kann man zwar alles ersetzen, aber der Preisvorteil des gebrauchten Teils ist dahin.

Gruß Ulrich


Captn Difool

Dat China-Dingens ist laut Beschreibung nur für bleifreies Löten, ich habe davon aber keine Ahnung, mein Lotvorrat ist noch aus alten "Bleizeiten" und ebenso alle Geräte die ich löte. Du wirst wahrscheinlich auch eher Vintagegeräte löten wollen, sollte die Station also "bleitauglich" sein.

Stellt Weller denn noch in Deutschland her? Von den Preisen könnte ich da eigentlich erwarten, die WHS 40D für 90€ wäre für meine Ansprüche eigentlich schon ausreichend.

be.audiophil

Moin André,

Weller gehört zur Cooper Tools Gruppe, die in North Carolina, USA beheimatet ist ...

... und die WHS40D würde ich sehr schnell wieder vergessen ... ein bekannter hatte sich die gekauft und wurde nicht glücklich ... als er dann das erste Mal die Performance einer WECP-20 oder EC-2002 gesehen hat, ging er sofort auf die Suche.

Bleifrei ... das wenn dann ist eine Sache der Lötspitzen ... bzw. deren Materialzusammensetzung. Ich habe zwei Lötspitzen im EInsatz ... eine ausschließlich für bleifreies Löt (bzw. Silberlot) und eine für SN60PB38CU2 ... mein Lieblingslot ... davon habe ich mehrere kg Vorrat angehäuft und sobald ich eine kg-Rolle SN60PB38CU2 eines namhaften Herstellers zu vernünftigem Preis angeboten bekomme, stocke ich meinen Vorrat immer weiter auf ...

UBV

#9
Moin,

...dies Thema ist schon in fast allen Foren behandelt worden. Weller war wohl immer der Favorit. Das Foto zeigt eine Masseverbindung zweier 2.5 Quadratmillimeter Leitungen.
Die Lötstelle ist mit meiner WS 51 entstanden. Der Lötzinn war sogar irgend ein Bleifreier den ein bekannter von der Arbeit hat.Normalerweise braucht man dafür schon einen 100W Lötkolben.

Ich persönlich kann nur zum Kauf einer neuen oder gebrauchten Weller raten. Ersa ist sicherlich an zweiter Stelle zu nennen aber von den Chinateilen würde ich die Finger lassen. Spätestens wird man für diese in 10 Jahren keine Eratzteile bekommen. :_55_:

Gruß Bertram

Captn Difool

#10
Da kaufe ich mir für den Preis gleich eine neue, ein Wellerersatzteil ist dann auch nicht günstiger. Es kommt nämlich auch darauf an, ist man "Profi-Löter" also fast täglich das Ding im Einsatz, oder wie bei mir Freizeit-Gelegenheitslöter, da tut so ein Chinadinges dann auch locker 10 Jahre. Eine sündhaft teure High-End-Lötstation ist für meinen Bedarf nur rausgeworfenes Geld.

PS. Das Lötkreuz sieht aber noch etwas "backig" aus... .,a015 Das mußten wir als Leeerlinge  :smile üben bis zum abwinken.

Heinz-Werner

#11
Das sollen die Mercedesse unter den Lötstationen sein, jedenfalls sind sie es vom Preis her wohl:

http://www.mercateo.com/kw/jbc%2820%29l%28f6%29tstationen/jbc_loetstationen.html

Heinz-Werner

Captn Difool


Heinz-Werner

Das ist da ja auch wohl das Mindeste, oder?
:grinser: :smile :grinser:

Heinz-Werner




kuni

Hi zusammen,

Zitat von: be.audiophil am Samstag, 30.Januar.2010 | 03:42:38 Uhr
... und die WHS40D würde ich sehr schnell wieder vergessen ... ein bekannter hatte sich die gekauft und wurde nicht glücklich ...

Ich wollte mir heute bei "C" ein Bild machen, von der Ersa RDS80 und der Analog60/80 - leider hatten sie beiden nur verpackt, war also nichts.
Die WHS40 und WHS40D stand aber im Regal. Ich war erschüttert als ich das teil gesehen habe  :shok:.

Was mich schon mal gestört hat, war die verschraubte Spitze. Meiner Erfahrung nach hat sowas einen schlechteren Wärmeübergang, wie die Überwurfhülsen von Ersa & Weller und mit der Zeit bekommt man die Klemmschraube gern mal nicht mehr auf.

Dann hatte sie noch ein starres Kabel und einen miserabel lumpigen Stecker. Der Kolben mMn zu klein und nicht griffgünstig.
Der Gegenwert wäre mir für das Geld zu wenig.

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How ever, ich hatte eh gestern abend noch gebraucht zugeschlagen und dieses WTCP Set erstanden:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=120522278192&ssPageName=STRK:MEWNX:IT

Vlt. nicht gerade das billigste Angebot, aber der Wiederverkauf einiger Spitzen (2 tun's mir) und des Spitzenreinigers wird wieder etwas zur Refinanzierung beitragen. Was ich absolut nicht abkann, ist Werkzeug das nichts taugt - also lieber etwas mehr bezahlt und dann die nächsten 30 Jahre glücklich sein  .,111

Nach der Bemerkung von Ulrich
Zitat von: uk64 am Freitag, 29.Januar.2010 | 21:30:11 Uhr
Sei vorsichtig mit gebrauchten WTCPs, die Magnetschalter und auch die Heizpatronen fallen durchaus schon mal aus.
Das kann man zwar alles ersetzen, aber der Preisvorteil des gebrauchten Teils ist dahin.
bin ich etwas hellhörig geworden.
Der Kolben und die Spitzen des o.g. Angebots sehen auf jeden Fall tatsächlich "wie neu" (also wie beschrieben) aus - das läßt hoffen  :_good_:.

Vlt. interessiert es, wieso ich nun genau die ausgekuckt habe:

Ich kenne die WTCP aus der Arbeit und löte dort sehr gerne (lieber wie mit meinem alten Ersa TE50) damit.
Der Kolben liegt super "ausbalanciert" in der Hand (der TE50 war etwas "hecklastig") und das sehr flexible Kabel stört fast gar nicht.
Sie heizt super schnell an und powert gut Wärme nach.
Der Hit ist aber der Ständer, in dem man aus gut 20cm Entfernung mal den Kolben "reinfeuern" kann und der sich dann so schön reinzentriert.
Da kann mal also auch mal grober mit umgehen und sie nimmt's einem nicht krumm.

Nach etwas Recherche habe ich rausgefunden, daß in der Station außer einem Trafo ja auch nicht viel drin ist, also auch keine Elektronik (wie in der WECP) kaputt gehen kann. Falls es mal den Kolben erwischt, gut dann wird's teurer, aber E-Teile sollten problemlos zu bekommen sein.

Die fehlende Temp.einstellung kann ich verschmerzen, die hatte ich an meiner alten Station auch und fast nie benutzt.
Wenn's mal mit weniger Temp. sein muß, dann halte ich den Kolben halt nicht so lang ans Bauteil.

Jou, das wären so die Hauptgründe für mich gewesen....
Gruß, Kuni
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fossil

#15
Moin!

+1 für Weller EC2002. Dazu zusätzlich ein kleineres Handstück für die wirklich feinen Lötarbeiten (z.B. Tonkopfanschlüsse bei Bandgeräten, wo große Wärmemengen letal wirken). An Stelle 2 Ersa. Hier sterben mir seltsamerweise häufig die Heizpatronen- auch bei normalen Lötkolben.

Magnastaten nerven mich. Vielleich bin nur ich es, aber beim 0402- SMD- Löten stört mich der "Rückstoß".

Nachtrag: die Temperatureinstellung ist für mich extrem wichtig. Löte ich moderne (RoHS-) Geräte, benutze ich Bleifrei- Lot (und eigene Spitzen). Hier benötige ich ca. 50°C mehr Temperatur.
Gruß aus Lüneburg

Thorsten

jan.s

Hallo
ich hatte frueher son' Troedel von ELV (also Chinamist mit deutschem Aufkleber)
Da ich die Weller WD80 schon kannte, wollte ich mir eine WD81 kaufen, also den direkten Nachfolger.
Beim Suchen in der Bucht hatte ich Glueck. Da hat jemand eine kaum gebrauchte WD1(000) mit ner Ablage die den Loetkolben auf die Standbytemperatur runter regelt, fuer 120,- Euronen eingestellt. Das war Nachts um kurz nach zwei. Um halb drei war sie dann meine  :grinser:
Natuerlich langt die fuer meine Belange. Bei nem Neupreis von um die 400,- haette ich mir das Teil aber verkniffen.

Der verwendete Loetkolben ist der gleiche wie bei der WD81, also der WP80. Fuer normales loeten sicher ein prima werkzeug
Gruss
jan

m_ETUS_alem

Fürs "ab_und_zu" löten ist eine Magnastat schon OK  :_hi_hi_:  :_good_:

Ich selbst löte (inzwischen aus Überzeugung) seit fast 35 Jahren mit Weller.... (Angefangen mit der  dunkelblauen Magna)...jetzt mit einer WS81 und der Antistatikspitze. Ich löte alles mit, von DSP´s (SMD) bis zu Lautsprecherterminals......ist ein Feines Gerät :)

Habe auch mal ERSA´s probiert ist aber schon min 10-15 Jahre her und war vom Handling schwerst entteuscht.
Inzwischen sollen die Ingenieure bei ERSA ja nachgelegt haben und zum Weller equivalent sein....(habs nicht ausprobiert)

Ich denke ist inzwischen wie die Diskussion welche Automarke die bessere ist Merz oder BMW  ( Ich weis es  :flööt:)

Bei den Chinadingern weis man ja nie wie lange und ob es Ersatzteile / Ersatzspitzen gibt...nö nö Du  :0keule

@Rolf,
warum sammelst Du Bleizinn ?
Bisher ist der Verkauf ja noch nicht verboten...denke das wird auch noch eine Weile gehen, denn es gibt ja Geräte,
die mit Blei gelötet sind und wenn man die Lötstellen durch ROHS-Blödzinn ersetzt, ist es ja kein Original mehr ;)


Gewerblich

be.audiophil

Zitat von: m_ETUS_alem am Dienstag, 23.Februar.2010 | 02:29:54 Uhr
@Rolf,
warum sammelst Du Bleizinn ?

... ja, ich weiß, daß der Verkauf noch nicht untersagt ist ... aber es wird in guter Qualität merklich immer teurer ... und ich verbrauche relativ viel davon ... raucher01

Captn Difool

Erst Glühbirnen, dann Lötzinn.....was muß ich noch bunkern?  .,a015  :_55_:

be.audiophil

Moin André,

vergiß bei den Glühbirnen die am Kopf verspiegelten nicht ... nach denen renne ich jetzt schon Wochen hinterher ... und alte Designerlampen funktionieren nur mit denen ...


... ich könnt´mich ... weil ich die vergessen hab´auf halde zu legen ...

Und ja, wenn das so weiter geht, braucht man ein Lager nur um die Dinge des täglichen Bedarfes zu bunkern, die irgendein trotteliger Politiker in Brüssel mal wieder abschafft ...

Captn Difool

Ich habe mir noch ein paar "gezwirbelte" Klarsichtkerzen für unsere Tischlampe gesichert.

Um aber zum Thema zurück zu kommen, ich werde wohl was preisgünstiges bei Reichelt ordern, die kleine Lötstation ist um Klassen besser, als mit dem, was ich in den letzten 30 Jahren benutzt habe. Wenn ich bereits damit gut löten konnte, kann es nur besser werden, aber nicht dramatisch. Wenn ich das Ding habe, berichte ich mal drüber.

m_ETUS_alem

Zitat von: be.audiophil am Dienstag, 23.Februar.2010 | 14:47:42 Uhr
... ... und ich verbrauche relativ viel davon ... raucher01
hmmmm... mal über SMT nachgedacht?

Andre´
Welche hast Du denn nun bei Reichelt rausgesucht ?


Gewerblich

be.audiophil

#23
Zitat von: m_ETUS_alem am Dienstag, 23.Februar.2010 | 20:26:31 Uhr
hmmmm... mal über SMT nachgedacht?

... ich liebe mein SN60PB38CU2 Lot ... Silberlot nutze ich fast überhaupt nicht ... oder besser gesagt nur dann, wenn mal wieder so ein Wahnsinniger mir was bringt, an dem er zuvor "Patexklebeversuche" mit audiophilem Lötzinn unternommen hat  ;0003, und eh schon alles versaut ist ...  .,c045

... und da ich nunmal auch mit vielen NOS-Bauteilen wastle, funktionieren alle neumodischen Lötverfahren, die bleifreies Lot erfordern, nicht. Deshalb bleibe ich, stur wie wir Bayern nunmal sind, bei der guten alten Weller und SN60PB38CU2 ... geht auch schneller ... :flööt:

P.S.:

In Hochzeiten geht gut und gerne 1 kg SN60PB38CU2 pro Jahr weg ... manchmal auch noch mehr ...

kuni

Zitat von: Captn Difool am Dienstag, 23.Februar.2010 | 18:52:39 Uhr
Um aber zum Thema zurück zu kommen, ich werde wohl was preisgünstiges bei Reichelt ordern, die kleine Lötstation ist um Klassen besser, als mit dem, was ich in den letzten 30 Jahren benutzt habe
Meinst Du die kleine rote Weller WHS40 ?
Tu das nicht, ich hab das Ding live gesehen und die ist des Namens Weller nicht würdig.
Wenn schon günstig, dann kauf Dir eine gebrauchte alte Ersa oder Weller, ich meine das ist trotz Risiko immer noch eher sein Geld wert.
Gruß, Kuni
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m_ETUS_alem

Rolf ich meine mit SMT das Umsteigen von drahtgebunenen auf oberflächenfixierte Bauteile........das spaaaaart Blödsinn  ;0008

"Bleifreies" Silberbapp ist auch nicht so meine Welt....da ich aber auch aktuelle Geräte repariere, komme ich leider nicht dran vorbei  :cray:

Andre´ will uns wohl nicht verraten welche es nu wird ...hmmmm :flööt:


Gewerblich

kuni

Zitat von: m_ETUS_alem am Dienstag, 23.Februar.2010 | 21:11:10 Uhr
Andre´ will uns wohl nicht verraten welche es nu wird ...hmmmm :flööt:

Er nannte das magische Wort "preisgünstig"  .,a015 - da wird's keine chinesische werden und mir fiel dann nur die lumpige  ;0001 kleine Weller ein  :flööt:
Gruß, Kuni
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be.audiophil

Zitat von: m_ETUS_alem am Dienstag, 23.Februar.2010 | 21:11:10 Uhr
Rolf ich meine mit SMT das Umsteigen von drahtgebunenen auf oberflächenfixierte Bauteile........das spaaaaart Blödsinn  ;0008

Dominik ... :_hi_hi_: ... ich bitte Dich ...  :shok:  ... Röhren und oberflächenfixierte Bauteile ...   ;0003 ... nö! :wallbash ... nie im Leben ...  .,111 ... das ist ja Frevel, Palastrevolution ... und wird mit Transistor-Klirr-Kartzer nicht unter 10 Jahren bestraft ... und gibt zudem auch noch unkalkulierbaren Ohrenkrebs ... raucher01

m_ETUS_alem

..ähh...umsteigen auf kleinere Röhrl ?  :flööt:
Die Fassungen lassen sich dann auch mit der "Billig"-Weller kleben :)     ;0008


Gewerblich

Captn Difool

Es wird keine Weller. Was einfaches ist aber noch nicht endgültig, da ich erst im März bestellen werde. Scheint mir aber für meine Belange zu reichen. Ob nun Pseudoamerikanisch (die lassen eh auch alles in China bauen, dann kann ich auch gleich was von dort nehmen) oder echtchinesisch, ist mir in diesem Fall mal gleich.  :flööt:

kuni

André  :_thumbdown_:

Ich zitiere mich:

Zitat von: kuni am Freitag, 29.Januar.2010 | 13:54:14 Uhr
Da ich eigentlich nicht über 100€ gehen wollte, sprang mich bei Reichelt zunächst die ZD-981 (Herteller "Zhongdi") für 60€ an.
Nach kurzer Recherche habe ich aber rausgefunden, daß deren Kolben (als Ersatz für 10€ zu haben) wohl tlw. gerade mal 2 Wochen überlebt hat.

und bei Deiner kostet der Ersatzkolben 6,95  :_rofl_:
Gruß, Kuni
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Captn Difool

Mal sehen, oder haben schon zig Leute die Kolben verraucht...?  raucher01

An das andere Ding da -981 habe ich auch erst gedacht, aber mir sah der Kolben in der Tat weniger vertrauenserweckend aus. Nein Kuni, Du hast einfach noch zu teuer gewählt... ;0008

kuni

Zitat von: Captn Difool am Dienstag, 23.Februar.2010 | 22:21:25 Uhr
Nein Kuni, Du hast einfach noch zu teuer gewählt... ;0008
.,c045
.
.
.
ich weis - die Weller hätte ich auch für 50€ bekommen können (einige Tage später), aber ich wollt' nicht mehr warten und hier gab's schon "Lötstau"  :_tease:
Gruß, Kuni
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Captn Difool

...den habe ich auch.   :flööt: Noch ein paar "Bereitschafts-Kabel" fehlen und meine nächsten Projekte wollen auch gelötet werden, der alte Ersa machts wirklich nicht mehr lang.  :_sorry:

m_ETUS_alem



Gewerblich

kuni

Gruß, Kuni
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be.audiophil

Moin JunKs,

... ich werfe einfach nur mal in die Runde ... gutes Werkzeug kauft man sich nur einmal im Leben ...

... und ohne Möglichkeit zum Potentialausgleich/ ESD-Schaltung käme mir keine einzige Lötstation in´s Haus ... vor Allem wenn man mit Transen und CO. spielt ...

... das fehlt beim Billigheimer ...

... na ja ... und die nächst größere Chinaware, die das kann kostet auch schon EUR 89,95 ... da ist´s dann zu einer ERSA RDS-80 nicht mehr wirklich weit ... dafür hätte man aber Qualität eingekauft ... :flööt:

Das ist beim Lötwerkzeug genauso wie bei Bauteilen und Schaltungen ... entweder man macht´s vernünftig oder man läßt´s einfach bleiben ...

... wenn ich allein nur darüber nachdenke, wieviel Bastelzeit ich mit schlechten aber schön billigen Bauteilen oder unsinnigen Schaltungen und Konzepten vertan habe ... und wieviel Hörzeit mit dem Mist draufgegangen ist ... das sind viele Jahre ... und ich hätte diese Jahre sparen können, wenn ich auf die wenigen und vorsichtigen Stimmen gehört hätte, die mir damals schon zu verstehen gaben, daß das nix bringt oder Unsinn ist ...  ;0001

... und wenn ich das Geld-mäßig bewerte, was in diese Billigwasteleien an vergeudeter Zeit, Aufwand und Bauteilen geflossen ist, zusammenzähle, dann hätte ich heut wohl fast ein Haus am Starnberger See mit Seegrundstück ...  ;0001

Araso

Stimmt.

Oder wie man umgangssprachlich sagt: Ich bin zu arm, um mir billigen Sche... leisten zu können.
Bei Werkzeug verstehe ich auch keinen Spaß. Gute, langlebige Qualität hat sich bisher immer bezahlt gemacht.
Der Rest ist mir zu teuer. Vom Ärger mal abgesehen.

Viel Glück, Arnulf.

Captn Difool

Nach gut 31 Jahren kam für meine alte Lötstation nun die Ablösung:




Links die alte Löstation aus meiner Lehrzeit, ein selbst gebautes Lehrstück mit Ersa-24V-Lötkolben. Rechts die Ablösung in Form eines schon oben erwähnten "Chinakrachers"  ;0008

Bisher bin ich mit meiner alten Löstation gut zurecht gekommen, ganz ohne Temperaturregelung und anderenc Schnickschnak. Auch die Anzapfungen im Gehäuse waren für einen anderen Lötkolben gedacht, mein 24V-Kolben hatte nur eine einzige Festtemperatur, aber löten konnte ich damit dennoch und zwar fachlich einwandfrei, hatte man ja schließlich mal gelernt...

Doch der Ersakolben fing mit den Jahren an zu altern und bröselig zu werden. Daher war nun Ersatz vonnöten, bevor er ganz seinen Geist aushaucht.



Der neue gefällt durch ein Ersatz- und Erweiterungsspitzenset und einwandfreier Handhabung und Regelung. Das Löten ist damit ungleich komortabler geworden, die Anheizzeit kurz. Wenn der "Chinakracher" die nächsten 10 Jahre tut, war er für mich als Gelegenheitslöter sein weniges Geld alle mal wert.



kuni

Hi André,

vernünftig aussehen tut die schon mal.
Bin gespannt, ob wir in den nächsten Monaten noch was von Defekten hören oder nicht.

Ich hatte mit meiner Weller anfänglich erhebliche Probleme.
Das Lot wurde nicht richtig flüssig, immer matte Lötstellen usw.
Dann kam ich drauf, daß mir der Verkäufer bleifreies Lot mitgegeben hatte  :wallbash. Mit meinem alten verbleiten Rest lötet das Teil, daß es eine Freude ist.
Kann also die Weller nur empfehlen.

Aber bleifreies Lot kommt mir nicht mehr ins Haus  :girl_devil:
Gruß, Kuni
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