Moin zusammen,
ich habe mal einen plattenspieler mit einer marmorplatte als einlage gesehen. wenn ihr versteht was ich meine. hat wer eine ahnung was das für einer sein kann und welchen sinn das ganze dann macht?
Hallo Matthias,
Plattenspieler mit Marmor-/Steinplatten als Zarge gab es einige im Markt. Um Dir sagen zu können welchen Du suchst solltes Du uns schon ein paar mehr Infos zukommen lassen......
Die Bezeichnung "einlage" für Gehäuse/Zarge finde ich lustig, dachte da schon an Intarsienarbeiten in alten arabischen Brettspielen. :smile
Marmorplatten oder ähnliches dienen dazu, das Laufwerk zu beruhigen bzw. Resonanzen oder Trittschall abzuwenden. Ganz besonders goldige Ohren behaupten sogar, einen klanglichen Unterschied zwischen italienischem und afrikanischem Marmor wahrnehmen zu können. :smile
Bekennende Hecktriebler legen sich im Winter Gehwegplatten in den Kofferaum. Das beruhigt auch. :grinser:
Hallo Peer,
nur ist Marmor oder gar Granit resonanztechnisch nicht so optimal wie angenommen..... Kunsstein oder Schiefer sind da wesentlich besser, da nicht kristalin gewachsen......
Kunststein gab es zB den Kenwood KD 550 (http://kenwood.pytalhost.eu/1976-1/76-77-12.jpg) klick
Zitat von: Jürgen Heiliger am Freitag, 20.Juni.2008 | 22:27:51 Uhr
Hallo Peer,
nur ist Marmor oder gar Granit resonanztechnisch nicht so optimal wie angenommen..... Kunsstein oder Schiefer sind da wesentlich besser, da nicht kristalin gewachsen......
Sieht aber schick aus.... :grinser:
Ja, Marmor "klingt" sprich hat eine starke Eigenschwingung, "beruhigen" tut es daher kaum, denn es verlagert die eher tiefen Resonanzen von z.B. Holz in höhere Bereiche, die die tonale Emfpindlichkeit im Stimmbereich weit hörbarer machen, als Resonanzen von Holz. Empfindungen wie "hart" "kalt" oder gar "schrill" können da schon mal eher vorkommen. Während Marmor noch etwas "teigig" ist und feine Details zuweilen etwas verschmiert, wirkt da Granit gnadenloser. Optisch schön, klanglich aber wenig empfehlenswert. Daher haben Kenwood wie Technics Kunststein für ihre Zargen bevorzugt, die durch die Verbundeigenschaften einerseits dämpfen konnten und anderseits doch hart blieben. Marmor oder Granit könnte man allenfalls als Sandwitch mit einem oder verschiedenen andere Materialien verbauen, wobei die Marmor/Granit dann eher eine optische Deckschicht bilden sollten.
Zitat von: Stormbringer667 am Freitag, 20.Juni.2008 | 22:21:45 Uhr
Bekennende Hecktriebler legen sich im Winter Gehwegplatten in den Kofferaum. Das beruhigt auch. :grinser:
Dies kann ich durchaus bestätigen. Ist nicht nur zu hören, sondern zu sehen und zu fühlen. Ich nehme allerdings lieber meine alten Hantelgewichte :smile
Zitat von: Tobi, das Boxenluder am Samstag, 21.Juni.2008 | 11:03:38 Uhr
Dies kann ich durchaus bestätigen. Ist nicht nur zu hören, sondern zu sehen und zu fühlen. Ich nehme allerdings lieber meine alten Hantelgewichte :smile
wer jemals versucht hat mit einem w123 200D auf vereister straße seitwärts auszuparken wird es danach nie wieder vergessen gewichte in den kofferraum zu legen... :smile
Hi Jungs,
bitte bleiben wir doch in den Technischen Bereichen ON-TOPIC......
soweit ich mich noch erinnern kann, war die zarge aus holz. die grundplatte war aus stein (oder was auch immer)
Sorry Gemeinde!
Ist zwar nichts Konkretes zum Thema ...
.. aber ich kann es mir einfach nicht verkneifen: ;0008
Zitat von: Compu-Doc am Freitag, 20.Juni.2008 | 22:06:40 Uhr
Die Bezeichnung "einlage" für Gehäuse/Zarge finde ich lustig, dachte da schon an Intarsienarbeiten in alten arabischen Brettspielen. :smile
... oder etwa "Einlagen" bei Inkontinenz?
sorry