:;aha
Hallo Armin,
dies ist sicher OT, aber ich hab hier ca 70 alte Jazz Kasetten. Diese leiern und quietschen zum Teil auch sehr arg. Ich hatte schon vermutet, dass sie mit einem schlecht eingestelltem/gewartetem Gerät "gedudelt" wurden. Ich hab mehrere Tapedecks zur Auswahl, jedoch nur das alte HGS Altus und das Bruns spielen die ab, wobei beide ein Innenleben von Unitra haben. Mit Pioneer, Akai, Technics und Sony hab ich keine Chance.
Fact ist sicher, dass ich diese Aufnahmen abschreiben kann, oder? Ich hab diese Aufnahmen noch nicht wieder gesehn, daher wollte ich sie digitalisieren.
:cray:
Gruß Jürgen
Hallo Jürgen,
was sind es denn für Kassetten?
:drinks:
Armin 777,
ein Teil scheint vom Ampex zu sein, Gehäuse so Cremeweiß wie in den 80'ern noch häufig zu bekommen.
Das ist eine Serie von Timelife, ich hab fast 70 Stück bekommen.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/displayimage.php?pos=-5002) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/displayimage.php?pos=-5002)
Gruß Jürgen
Hi Namensvetter,
hier mal das Bild aus der Galerie von Dir sichbar gemacht.....
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_IMG_0206.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/IMG_0206.jpg)
eine Anleitung zum Einstelle der Bilder aus der Galerie ins Forum findest Du hier..... :zwinker:
http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=478.0
Vielen Dank Jürgen,
ich hatte mit dem direktem Verlinken experimentiert, aber noch keinen Erfolg gehabt. Ich lern das auch noch
Jürgen
Ich nehme an, die Gehäuse sind verklebt? Bei manchen schwergängigen Cassetten habe ich mir mit klopfen (Cassette gegen harten Gegenstand wie Armlehne) beholfen. Sollte aber gefühlvoll gemacht werden.... :_06_: Danach liefen sie zumindest wieder eine Weile leichter, denn bei manchen Exemplaren löste schon die Sicherheitsschaltung mitten im Abspielen aus... :_aggressive:
Die Schwergängigkeit kommt davon, das die Spulen nicht mehr glatt geschichtet werden und sich dadurch verbreitert und dadurch wieder im Gehäuse klemmen.
BASF hat darufhin mit eher zweifelhaften Erfolg die SM-Mechanik (Sicherheits-Mechanik) eingeführt. Wirklich was gerbacht hat aber erst Anfang 80er eine neue Bandbeschichtung und bessere Gleitfolien im Gehäuse, die eine bessere, glattere Schichtung der Spulen ermöglichten. TDK wie Maxell bekamen das recht gut hin. BASF quietschte auch bei späteren Exemplaren immer wieder mal etwas, auch wenn die Bandqualität recht gut war.
Noch eins Jürgen,
sind die Kasetten in Amerika bespielt worden?
Wenn ja, dort wurde gerne Bandmaterial von Scotch und Ampex genommen..... ersteres neigt häufig zu Schierbildung/Auflösung/Verkleben.....
Schau mal nach ablagerungen an der Bandführenden Teilen..... nicht dass Du Dir die Kasetten noch versaust, die sonst noch nutzt....
Und öfter mal den Bandpfad säubern mit Isoprop.
Ein Tröpfchen Silicon-Gleitmittel zwischen Spulenkörper und Gehäuseführung mittels einer kleinen Einwegspritze nebst Nadel bringt vermutlich Besserung in Punkto Basisjaulen.
Bei-sehr-wertvollen/alten Aufnahmen kann man auch mit-viel-Geschick und Muse Gehäuse und Spulenkörper ausrauschen.
=> Jürgen. Hast Du nicht mal so eine Maschine hier vorgestellt ?
Hi Robert,
meinst Du die Maschiene zum Einspulen des Bandmaterials in die Kasettengehäuse?
Zu meiner Kassettenzeit war das eine unwillkürliche Handbewegung vor dem Einlegen der Dinger, die Kassette ein paar mal locker auf den Handballen geklopft und dann eingelegt. Das ging vollautomatisch.
...das muß aber schon lange her sein.. das mache ich nur bei wenigen, ganz alten Cassetten so.
=> Jürgen: Ja, die meinte ich.
Hallo,
das Echo ist ja beachtlich.
Also: ich hab zuerst auch mit verklebten Bändern gerechnet und die Bänder etliche Male umgespult. Nach dem das nichts brachte hab ich die Gleitfolien gewechselt und den Spulenkern mal mit etwas Siliconöl (mit einem Wattestäbchen "die guten vom Arzt meines Vertrauens") vorsichtig, nicht übermäßig behhandelt.
Bisher hab ich dann nur Basf Gehäuse verwendet, da ich mir durch den langen Bandführungsarm Besserung erhoffte. Zum Teil trat das auch ein. aber ein paar Hartnäckige sind noch dabei.
Optisch ist an diesen Stellen nichts festzustellen, was auf Aulösungserscheinungen (mir bisher bekannte natürlich) hinweist.
Jetzt erhoffe ich mir noch ein Bisschen, wenn ich ein Dualcapstangerät habe und damit evtl. mal probieren kann.
Die Klopfmethode kenne ich auch noch, war immer notwendig, wenn ich meine alten Bänder wieder im Walkman hören wollte.
Bisher ist es etwas schwierig, aber ich gebe noch nicht auf. Dafür sind zuviele Aufnahmen dabei, die ich nicht kenne und Die Künstler noch viel weniger.
bis dahin bleibt die Hoffnung ...
Gruß jürgen
Zitatbis dahin bleibt die Hoffnung
...und die stirbt-bekanntlich-zu letzt. :drinks:
Wenn es sich um wirklich seltene, für dich persönlich erhaltenswerte Aufnahmen handelt, würde ich jedes einzelne Band in ein "gut geschmiertes" Gehäuse umbauen und dann auf ein anders Medium ( CD/DAT/DCC/MD/HDD) überspielen. Kostet zwar Zeit, könnte sich aber ob des ideellen Wertes lohnen. Wenn dann dennoch ein Bedarf an Musik auf MC besteht, kann man das ja immer noch zurück auf neue MC´s kopieren.
Ich will Dir nicht die Hoffnung nehmen - aber die Ampex Kassetten waren schon bei Neuerscheinung Müll. Absolut unbrauchbar. Ich habe damals alles durchprobiert an meinen Decks, Ampex hat immer die schlechtesten Ergebnisse gehabt. Dumpf im Klang, hoher Rauschanteil, Dropouts, schlechte Kassettengehäuse, mechanisch laut. Passte alles zum schlichten grau der Aufmachung.
Ampex ? Hießen die als Tonband Shamrock ? :_55_:
Guten Morgen,
ich weiß nicht ob die Spulenbänder unter Shamrock liefen ... Dumpf un muffig klingen diese Bänder schon .... ich hab mir dafür einen Computer hingestellt, damit ich diese Aufnahmen dann digitalisieren kann. somit sollten dann alle bisherigen Probleme gelöst sein .... nur da muss ich erst mal hinkommen ....
Jürgen