Nachdem ich ein wenig Probleme mit dem Kenwood KX-7030 hatte, die automatische Bandeinmessung bekommt einige schwierige Cassetten nicht so gut eingemessen, habe ich mir unseren Yamaha KX-650 mal näher angeschaut und eingemessen. Dieser hat keine automatische Bandeinmessung, aber einen manuellen Biasfeinregler, mit dem man nahezu alle Bandtypen gut aufnahmeseitig entzerren kann, auch alte BASF Ferrocassetten wie die kritischen Zweischichtbänder SA-X und XL-IIS.
Das hatte mich wieder ermutigt, dann das Nachfolgemodell für die andere Anlage zu testen, das KX-670. Dieses hat neben dem BIAS-Feinregler auch eine automatische Bandeinmessung, im Gegensatz zum Kenwood sogar mit drei Frequenzen, 125Hz, 3kHz, 10kHz. Ich hatte mir ein Gerät in der Bucht geschossen. Es hat zwar ein paar kleine Kratzer, ansonsten war es nur ziemlich verdreckt.
Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5519.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5519.jpg)
Anscheinend stand das Cassettenfach monatelang offen, sogar ein vertrocknetes Blatt einer Zimmerpflanze liegt da immer noch drin...
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5525.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5525.jpg)
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5524.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5524.jpg)
..also mußte ich erstmal das Laufwerk ausbauen, um es vernünftig reinigen zu können. Ein vorheriger Testbetrieb mit einer alten Cassette zeigte, das alles richtig funktioniert.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5526.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5526.jpg)
Die aktive Welle hat eine deutlich größere Schwungmasse, die sogar deutlich größer als beim Vorgänger KX-650 ist. Links der Hubmotor , rechts der Antriebsmotor. Der Wickelmotor befindet sich optisch hinter der kleinen Platine. Einziger Nachteil: Die Ymahadecks lassen den Antrieb mit Einschalten des Netzschalters permanent laufen. Man sollte das Gerät also nicht allzulang unbenutzt eingeschalten lassen. Schont den Antrieb.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5527.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5527.jpg)
Das ausgebaute Laufwerk von vorn.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5533.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5533.jpg)
Die noch verschmutzte Kopfeinheit. Die beiden Andruckrollen sind hier bereits gereinigt und waren zuvor mit einer bräunlichen Abriebschicht versehen.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5534.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5534.jpg)
Hier nun gereinigt.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5535.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5535.jpg)
Die Wickelzahnräder habe ich noch mit ein wenig Vaseline bestrichen, langfristig schont das etwas das Material. Auch die Wellen, die in Sinterbuchsen (welche wieder in Messinghülsen sitzen) laufen, bekamen einTröpfchen Öl. Später habe ich noch alles entmagnetisiert.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5536.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5536.jpg)
Als letztes habe ich wieder das Abdeckblech montiert. Das Cassettenfach ist leider nicht mehr beleuchtet, hier hat man lediglich eine gelbe Flouroszenzfolie aufgeklebt. Man muß sich ganz auf das Bandzählwerk verlassen. Nun kann das Laufwerk wieder montiert werden.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5537.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5537.jpg)
Ärgerlicher Konstruktionsmangel: Die Bolzen am Kunststoffcassettenfach schleifen sich in ihrer Blechhalterung mit der Zeit ab. Als Folge steht das Cassettenfach wegen der Andruckfeder etwas scheif. Dies fiel mir auch auf Bildern anderer Geräte diesen Typs auf. Die Bolzen haben das ungünstige Maß von 3,5mm Durchmesser, sind also nicht mal eben durch welche aus Metall ersetzbar.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5540.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5540.jpg)
Das Display hatte ein paar kleine Kratzer...
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5541.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5541.jpg)
...welche mit Einsatz von Xerapol schnell verschwunden sind.
Anschließend, nach dem alles wieder montiert war, wurde ein wenig gemessen:
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5546.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5546.jpg)
Azimuthkontrolle 125Hz Vorband
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5547.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5547.jpg)
125Hz Hinterband
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5544.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5544.jpg)
900Hz Vorband
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5545.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5545.jpg)
900Hz Hinterband
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5542.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5542.jpg)
9kHz Vorband
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5543.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5543.jpg)
9kHz Hinterband. Hier entstehen duch die billige Soundkarte/Software Nebenfrequenzen. Diese haben nichts mit dem Recorder zu tun.
Der Azimuth ist sehr gut eingestellt, eine Nachjsutage war daher nicht notwendig.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5556.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5556.jpg)
Das KX-670 im Probebetrieb.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5557.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5557.jpg)
Das KX-670 macht seine Arbeit soweit recht gut. Nach einigen Einstellungen konnte ich BIAS und Recordpegel für TypII auf TDK SA justieren, hier paßte die Autoeinstellung vorher nicht ganz optimal. Auch gehen die über 30 Jahre alte BASF LH-Super genauso gut wie die MA-R von TDK. Schwieigkeiten bereiten jedoch noch die Zweischichtbänder TDK SA-X und Maxell XL-IIS bei denen bricht die Autoeinmessung ab. Komischer Weise liegt der Arbeitspunkt aber sehr nahe bei den SA Standard. Der Klang ist auch ohne Autoeinmessung gut. Dennoch sollte gerade bei diesen Typen die Autoeinmessung funktionieren. Daher habe ich so langsam meine Zweifel, ob Autoeinmessung überhaupt was taugt. Das es auch ohne geht, zeigt das KX-650, der Recordpegel ist hier weniger kritisch als die richtige Dosierung des BIAS.
Ich warte jetzt erst einmal die Beschaffung von Meßbändern und SMs (bei Schaltungsdienst Lange geordert) ab und werde dann noch einmal die Möglichkeiten prüfen, was zu machen geht.
Außerdem höre ich wie bei meinem früheren Toshiba Aurex PC-X 60 AD ein Restbrummen vom eingebauten Netztrafo, das ist dann schon einmal ein Auslagerungskandidat. Ferner erwäge ich den Bauteiletausch einiger Kondensatoren, die eine Klangsteigerung in der Feinauflösung/Feindynamik erwarten lassen. Aber dazu muß ich erstmal die Schaltpläne studieren, wo ein Austausch wirklich Sinn macht. Am Edne steht dann die Entscheidung, das KX-670 zu behalten und zu tunen oder auf das KX-650 auszuweichen, welches meinen Ansprüchen auch genügen würde.
Das KX-670 hat einen Gehäusestabilisator im Cassettenfach, um Cassettenresonanzen zu verrringern. Ob das was hilft, bleibt fraglich. Von der unbeleuchteten Cassette ist trotz gegenüber dem Vorgänger vergrößerten Cassettenfenster nichts zu sehen. Dafür hat das Bandzählwerk eine hinreichend funktionierte Restlaufanzeigemöglichkeit. Die Bedienknöpfe sind durch die leichte Vergrößerung gegenüber dem Vorgänger leichter zu bedienen. Damit erschöpfen sich neben der Autoeinmeßmöglichkeit die Vorteile gegenüber dem Vorgänger KX-650. Yamaha hat das KX-650 von 1990-92 produziert, das 670 von 1992-95 und das KX-690 von 1995-98. Die genauen Jahre muß ich nochmals anhand der Prospekte abgleichen, Fakt ist jedoch, das die Technik mit dem 670er ihren Abschluß in der Entwicklung gefunden hat und die Geräte nur noch durch Produktionsverbilligung gedowngradet wurden.
Zitat von: Captn Difool am Montag, 11.Mai.2009 | 14:34:51 Uhr
Yamaha hat das KX-650 von 1990-92 produziert, das 670 von 1992-95 und das KX-690 von 1995-98. Die genauen Jahre muß ich nochmals anhand der Prospekte abgleichen
Diese Geräte wurden nicht in Serie, sondern in einmaliger Auflage hergestellt. Dies ist bei den Herstellern solcher Geräte in Japan absolut üblich. Die Geräte verbleiben dann bis zum Abverkauf in den Katalogen, das hat aber nichts mit dem Produktionsvorgang zu tun. Das Modell KX-650 wurde im Dezember 1990 gefertigt, der 670 im Dezember 1992 und der 690 im September 1996, alle drei im Werk Malaysia.
maxe
Hallo Maxe,
danke für die Richtigstellung :_good_:
Guten Abend :_hi_hi_:.
Sieht doch wiederum ganz gut aus :_good_:.
Mein heute eingetroffenes Yamaha - Deck läuft soweit einwandfrei (wirklich noch jungfräulich in den Schächten -> TKs sowie Andruckrollen wie bei einem Neugerät) aber die Justage des Azimuth ist schon hörbar unterschiedlich :0keule; klingen die Yamahas eigentlich Alle etwas "warm"?.
MfG
Andreas
Nein, sehr neutral, Meine beiden unterscheiden sich von der CD nur durch das Bandrauschen, selbst bei guten LPs muß man schon sehr konzentriert hinhören, zumindest bei Zweischichtbändern.
Zitat von: Captn Difool am Montag, 11.Mai.2009 | 20:31:02 Uhr
...
Hat sich ja erledigt - Tastfühler von Oxidschicht befreit und :_good_: :__y_e_s:.
Klibgt für ein Billig - Deck erstaunlich gut .,013.
Wenn deinem Schätzchen jetzt noch der eventuell abweichende Pegel u. Azimuth "abgewöhnt" wird sollte doch diese Bausteller erfolgreich abgeschlossen werden können.
MfG
Andreas
Ich habe vorhin nochmal getestet. Generell scheint das KX-670 Zweischichtbänder partout nicht einmessen zu wollen, so auch keine BASF Chromdioxyd Super II. :_sorry: Glücklicher Weise geht der manuelle BIAS-Regler noch weit genug, um Klanggleichheit herzustellen. Im Gegensatz zu den Japanern SA-X und XLII-S klingt sie aber ein Tick dünner. In der Anleitung steht nichts davon, das Zweischichtbänder nicht automatisch einmessbar sind. Das KX-7030 von Kenwood macht das zwar, aber fehlerhaft. So hatte die SA-X noch einen zu hohen Höhenanteil. Das kann das KX-670 schon deutlich besser. Hier kann ich geringfügig Höhen hinzugeben oder ein wenig wegnehmen. Allerdings nur in einem kleinen Bereich, aber es funktioniert. Trotzdem wäre eine exakte Autoeinmessung der bessere Weg. Mal sehen, ob das SM dazu was schreibt...
Guten Morgen :_hi_hi_:.
Mmhhh - warum sollte das Deck die Zweischicht - Bänder nicht mögen .,a015 ...
Obwohl - auch hier bei mir klingen nicht alle Bandfabrikate identisch, trotz problemloser automatischen Einmessung.
Davon abgesehen halte ich so eine aut. Einmessung doch für sehr bedienerfreundlich :_good_: - vor Allem sehr nützlich hier bei Dolby - Aufnahmen, ansonsten gab´s z. Bspl. hier nur etwas "Trabbel" bei der Wiedergabe von dolbyrisierten Aufnahmen auf / von Fremddecks.
Beim Vergleich verschiedener Bänder / Hersteller fiel eigentlich nur ein geringer Unterschied in der Bandempfindlichkeit auf sowie die abweichenden Pegel bezüglich der Höhen.
Die meisten Bänder (egal ob Chrom, Substitut oder verschiedene Ferros) benötigen ohne spezielle Einmessung nur eine geringe Korrektur des Aufnahmepegels :__y_e_s:; da fiel mir am deutlichsten eine Maxel - UR60 auf -> Die hatte ich erst vor ca. zwei Monaten hier im Dreierpack erworben, schien aber wohl noch aus einer sehr alten Charge zu stammen, da deren Empfindlichkeit sehr abfiel im Gegensatz zu anderen Kassetten des gleichen Typs / Herstellers (Das Gehäuse sieht auch etwas Anders aus). Das war / ist wohl noch Eine nach "Vorgängernorm" gefertigte Ausführung.
Ansonsten mache ich bei Decks ohne "ATC" immer eine Probeaufnahme mit 400 Hz und korrigiere den Aufnahmepegel entsprechend des gewünschten / erforderlichen Outputs -> So stimmen dann die Aussteuerung als auch das Klngbild hinterher.
Für / bei Dolby - Aufnahmen allerdings sollte das Aufnahmeband schon von der Einmessung her "nah dran" sein um hinterher problemlos auch auf Fremdgeräten z u klingen ... (Ich weiß, wer macht noch Dolby - Aufnahmen :_sorry:).
MfG
Andreas
Ich habe gestern abend noch ein wenig experimentiert. Dabei fiel mir auf, das ich den Grund-BIAS wohl etwas zuviel für Zweischichtbänder zurückgenommen habe. Mit DolbyC wollte das Gerät die XL-IIS dann doch einmessen und die Zischlaute zischelten nicht mehr so. Ich werde nochmal eine Justierrunde machen und den BIAS wieder höher stellen. Aufgrund einer Ungenauigkeit im Gerät ist der Recordlevel im rechten Kanal auch etwas höher als im linken, muß ich auch noch korrigieren. Dann sollten auch Zweischichtbänder gehen. Einige kritischere BASF kann ich notfalls auch auf dem KX-650 aufnehmen, zumal ich von den Bändern nur exemplarische Beispiele habe, der Großteil ist Chromsubstitut aus Fernost. Für den Teil sollte die Grundeinstellung passen. Die SA klingt schon sehr gut, aber der feine Schmelz obendrauf kommt erst mit SA-X oder XL-IIS. Mit denen werde ich zumindest die besseren Platten aufnehmen.
Alles wird gut :__y_e_s: .,045
Die seinerzeit gegen Mehrpreis verkauften Kassetten mit einem X (TDK) oder S (Maxell) hinten dran, waren für minderwertige Geräte gedacht, die eine eher mäßige Aufnahme-Höhenqualität hatten. Deshalb haben diese Kassettentypen einen künstlich erweiterten Höhenbereich, wodurch ohne veränderte Einstellungen deutlich mehr Höhen auf die Kassette kommen. Benutzt man diese Kassettensorten nun in hochwertigen Decks, die häufig über Einstellmöglichkeiten verfügen, muss die Vormagnetisierung extrem stark angehoben werden, um die Aufzeichnung der hohen Töne zu dämpfen, dadurch steigen die Verzerrungen ganz schön an, besonders in den Höhen. Ich empfehle daher die Verwendung von TDK SA, die in Japan jahrzehntelang bei den meisten Herstellern Referenz war (Ausnahmen waren SONY und Hitachi, die ihre eigenen Kassetten als Referenzen benutzten, Maxell ist eine Hitachi-Tochter) und mit fast jedem Deck einen wirklich ausgewogenen Freuquenzgang mit minimalen Verzerrungen ermöglicht - billiger ist sie zudem auch und, soweit mir bekannt, noch neu zu erwerben.
maxe
Zitat von: Captn Difool am Dienstag, 12.Mai.2009 | 09:07:02 Uhr
...
Alles wird gut :__y_e_s: .,045
So sehe ich Das auch :__y_e_s: raucher01. Wenn das SM erstmal da ist ... :dirol:.
MfG
Andreas
Hallo Armin raucher01
So sehe ich das nicht, besser ist, was ich höre. Und hören tue ich eine deutlich bessere Feindynamik in den Oberton- und Höhenbereichen. Von höheren Verzerrungen absolut nichts zu hören. Vielleicht hattest Du noch nie ein gutes Deck mit guter Aufnahmequelle gehört.
Im Gegenteil, die SA war für einfache Decks gedacht und diente tatsächlich oft als Messtandard, auch wenn sie die IEC-Vorgabe knapp verfehlt hat. Die SA-X war für höherwertige Geräte mit Einmeßmöglichkeiten für den normalen Anwender gedacht und gemacht. Oder warum soll ich in einem "minderwertigen" Deck ausgerechnet Cassetten einlegen, die annähernd das Doppelte der Standardausführung gekostet haben? Irgendwie unlogisch, oder? Die Maxell XL und TDK-SA waren beides Chromsubstitutbänder mit sehr ähnlichen beieinander liegenden Arbeitspunkten. Von daher passen beide bei gegebener Einstellung. Neu zu erwerben ist nur noch die TDK-SA in einigen ausgesuchten Geschäften als einzig verbliebene TypII.
@Andreas
Ja, wenn ich Zeit habe, werde ich heute Abend erstmal die beiden schon erwähnten Parameter noch mal rannehmen. Ich hoffe die Dödels von der Zustellpost drücken die SMs richtig in den Briefkasten, nicht das ich aufgeweichtes Altpapier vorfinde... :0keule Regnet hier wie in Ferengia-Home...
Zitat von: Captn Difool am Dienstag, 12.Mai.2009 | 11:30:11 Uhr
...
Da würde ich mir nicht so große Sorgen machen - soo schlimm ist die Post ja nun auch wieder nicht .,a020 ...
Zwar ein wenig OT .,1: Ich denke auch das die etwas höhenbetonten Bänder eher für die "günstigen" Decks konzipert wurden ->
Da deren Höhenabfall ja meist schon ab ca. 10 kHz begann war / ist Das eine gute Möglichkeit Dem entgegenzuwirken :__y_e_s: - bei einem guten Deck mit ausgeglichenem / geradlinigem Frequenzgang braucht´s ja keine "Pushung" .,a095; bei meinem gestern angekommenem Billig - Yamaha klingt die SA auch etwas "verhalten", eine Maxel XL - S dagegen doch "höhenfreundlicher" :zwinker:.
Aber egal - Hauptsache Dir gefällt abschließend der Klang des Decks :_good_:.
MfG
Andreas
... der komischerweise sich langsam an den "No - HX - Pro - Klang" ohne automatische Einmessung gewöhnt :flööt:.
Statt ein Haufen Geld fürs "richtige Band" was letztlich aber doch falsch ist, investiere ich lieber in ein "richtiges" Deck. Mein damaliges Toshiba Kombikopfgerät mußte ich etwas umständlich mit Meßton von der CD einmessen, konnte aber damit immer gute Aufnahmen machen.
So, alles nochmal nachgemessen. Der BIAS war in der Voreinstellung am unteren Ende, jetzt habe ich etwa die Mitte und Zweischichtbänder gehen jetzt auch gut einzumessen mit Autotapetuning. Allerdings sind die Pegel im Hochtonbereich nicht immer stabil. Bei der Chromdioxyd Super schwankte der linke Kanal deutlich, ist aber eine alte Gebrauchtcassette.
Ansonsten fällt mir noch auf, das der linke Kanal im Monitor (Vorband) etwas weniger Pegel hat. Hinterband aber nicht.
Zitat von: Captn Difool am Dienstag, 12.Mai.2009 | 22:58:08 Uhr
...
Ansonsten fällt mir noch auf, das der linke Kanal im Monitor (Vorband) etwas weniger Pegel hat. Hinterband aber nicht.
Moin moin :_hi_hi_:.
Dann wurde eventuell schon mal der Wiedergabepegel nicht korrekt identisch zu Kanal "B" eingestellt und Das dann für die Aufnahme entsprechend ausgeglichen ...
Kannst Du doch jetzt richtig kontrollieren / einstellen mit den auf der Kassette befindlichen beiden Pegeln :__y_e_s:.
Danach den Aufnahmezweig entsprechend einpegeln und "fettig" :_good_:.
MfG
Andreas
Die Pegelcassette habe ich natürlich genommen, übrigens ist das KX-670 auf 250nW ausgelegt. Aber ich muß noch herausfinden, ob die Wiedergabe auch einen zu geringen Pegel auf dem linken Kanal hat. Wirklich genau geht das mit einer echten Monocassette, sonst sind mir da noch zu viele Unsicherheiten drin.
Heute abend werde ich nochmal messen und eventuell auch gegen das KX-650 referenzieren. Ansonsten habe ich heute früh das BIAS nocheinmal nachgestellt. Auf einem mittleren Wert gehen nun alle Cassettentypen, allerdings muß ich etwas tricksen, spirch den manuellen BIAS-Regler immer ein wenig verstellen und dann erst die Autoeinmessung machen. BASF-CRS möchte mit etwas weniger BIAS eingemessen werden, TDK SA und SA-X mit etwas mehr BIAS und dann den Steller zurücknehmen. Die XL-IIS ebenfalls. Aufgrund der Voreinstellung werden die meisten Cassetten mit etwas zuviel BIAS eingemessen, muß also nach jeder Messung nach Gehör (ich kann ja nicht dauernd das Oszi dran haben...) das BIAS zurüknehmen. Allerdings kann ich mir für zukünftige Einmessungen die Stellung des Reglers merken oder notieren, passend für jede Bandsorte. Bei 10kHz stimmt das BIAS Vor- wie Hinterband dann exakt.
Heute abend ist dann nochmal 315Hz und 1kHz dran, hier werde ich dann ebenfalls den Pegelunterschied berücksichtigen, damit es keine frequenzabhängigen Pegelabweichungen gibt. Also erst diese Frequenzen und dann noch mal bei 10kHz gegenchecken. Mit dem Multimeter konnte ich immerhin bei 0dB 315Hz knapp die vorgeschriebenen 560mV am rechten Kanal messen, der linke kam nur auf 486mV, Pegelcassette bei 250nW. Ich muß noch den genauen Unterschied dann von externen Signal auf Vorband und Pegelcassette messen. Ich finde jedoch kein Poti, wo ich den Vorbandpegel stellen kann. Eventuell ist das Rec-Poti (Aufnahmesteller außen) zwischen L + R nicht ganz synchron. Das ist das Einzige, was mich derzeit noch wurmt. .,a015
... na da bin ich mal gespannt - das Dir zugesandte Band hat ja max. +/- 0.2 dB - Pegelunterschied :__y_e_s:.
Ist aber schon heftig die Abweichung des Linken im Play - Mode :shok:; hatte hier mal max. 1 dB .,70 (Was aber natürlich korrigiert werden musste da mehr als +/- 0,5 dB intollerabel sind.
Du wirst Das schon machen :__y_e_s: :_good_:, davon bin ich überzeugt.
Ansonsten muss ich mir mal das SM von deinem Deck wo fischen gehen: Ich verstehe die Vorgehensweise nicht mit dem einstellen des Bias vor dem automatischem Einmessen; oder ich hab´ Was total falsch verstanden ...
Hier brauche ich bis auf den Aussteuerungspegel Nichts weiter dafor / danach einstellen bzw. korrigieren, da die "ATC" ja auch derart anpasst das Eingangssignal = Ausgangssignal ist.
MfG
Andreas
So, neuerliche Meßrunde zuende. Nachdem ich das SM nochmals studiert habe und nun weiß, was mit "dBV" gemeint ist habe ich nochmal alles gecheckt. Alles stimmt soweit, auch der Playbackpegel. Dieser ist nun identisch mit dem durchgeschleiften Signal. Hier fehlen besagte 80mV. Die Fehlerstelle habe ich bereits eingekreist, nur die Ursache ist mir noch nicht ganz klar. Es ist kurz vor dem Ausgang bei den Mutetransistoren. Entweder ist ein Widerstand nicht ganz exakt oder ein Transistor ist nicht exakt in seinem Arbeitspunkt. Diese Transistoren schließen den Ausgang kurz, wahrscheinlich, wenn das interne Einmeßsignal draufgegeben wird. Bei einer geplanten Lötaktion werde ich mal ein Beinchen der Widerstände heben und diese dann messen. Sind die von den Werten ok, dann werde ich mal die beiden Transistoren außer Kraft setzen. Irgendwann muß der volle Pegel auf dem linken Kanal dann anstehen.
Weiteres Ziel dieser Lötaktion wird sein, 16 Elkos gegen Folienwickel zu tauschen bzw. bei den größeren mit solchen zu Brücken. Der komplette Aufnahmeweg inkl. Wiedergabe muß durch diese 8 in Serie liegenden Elkos gehen. Da denke ich, wird auch ein wenig Klang auf der Strecke bleiben. Ich werde die Werte ablesen und nach geeigneten Folien suchen.
Für diese Aktion muß ich aber das Board ausbauen, da der Boden nicht zu entfernen geht.
Da lass´ ich mal überraschen wo der Übeltäter steckt.
Die von Dir angesprochenen Transistoren werden wirklich - wie hier in einem IC - den Ausgang "kurzschließen" während der aut. Einmessung sowie im "Record - Mute" - Mode -> auch z. Bspl. bei "Pause" etc..
Wenn wirklich Einer / Mehrerer der Kondensatoren "taub" ist / sind wird Das schon am vollem Pegel knabbern ...
Bin auf jeden Fall schon sehr neugierig auf die weiteren Ergebnisse bzw. Erkenntnisse :__y_e_s:
MfG
Andreas
... der wieder gestern abend feststellen durfte wie stark die Radiosender die Musik durch Kompander jagen :shok: -> Nach CD - Aufnahmen hatten die Ohren "Weihnachten" :-handshake:.
Ich habe nach weiterem Schaltplanstudium auch den einen Mutetransistor in engeren Verdacht. Die Widerstände müßten dann schon sehr stark vom aufgedruckten Wert abweichen, um den Pegel hörbar herabzusetzen. Bis zur Lötaktion werde ich den Recorder erstmal wieder in Betrieb nehmen und weitere Testaufnahmen mit verschiedenen Cassettentypen machen.
OT
Radio wird schon wegen dem Stereopilotton begrenzt. Ich weiß den Frequenzgang nicht genau, schätze mal 40-14500Hz, das macht eine einfache Eisenoxydcassette schon perfekt, ist der Sender noch sehr rauscharm wie z.B. Bayern4, dann noch Dolby C dazu und die Aufnahme ist von der Sendung nicht mehr zu unterscheiden.
/OT
Update:
Heute morgen habe ich die Justierergebnisse von gestern abend abgehört, sprich eine Testaufnahme mit einer BASF CRS gemacht. Die Cassette ist nicht mehr die Beste, schon mehrfaches Überspielen scheint die Cassette ein wenig zu schwächen. Auch das Band ist empfindlich. Die Cassette hatte ich gebraucht erworben, dient vornehmlich nur als "Geschmacksmuster" und wurde den Bandspuren nach viel gespielt.
Aufgenommen habe ich einige Stücke von "She" (Viktor Laszlo). Während die Maxell XL-IIS einen schönen Schmelz in der Hochtonauflösung hat, klingt die CRS ein wenig rauher, eher auf dem Niveau einer normalen TDK SA. Insgesamt aber ein guter Klang, nur neigt die CRS leicht zum verzischeln scharfer S-Laute, wo eine korrekt eingestellte XL-IIs oder SA keine Probleme hat. Daher sollte die CRS sehr genau eingestellt werden, ist das BIAS nur minimal zu wenig, wird die Zischelneigung auffällig. Im Vergleich ist also die SA nicht schlechter, aber unproblematischer und völlig frei von Zischelneigungen.
Die CRS mußte ich mit geringfügig verminderten BIAS auf dem Frontsteller einmessen, sonst verweigerte der Einmesscomputer die Speicherung. Dafür brauchte ich anderseits keine nachträgliche Korrektur zu machen. Der Klang war sehr ausgewogen, Stimmen sehr natürlich, auch die Rauminformationen von der Platte kamen rüber.
Der gemessene Pegelunterschied an Line-Out ist praktisch nicht hörbar. Eventuell ist das Signal schlimmstenfalls 5-8cm aus der Mitte nach rechts, das fällt nicht wirklich auf. Kann aber auch sein, das der Playbacklevel noch "zu hoch" ist und das noch zu sehr ausgleicht. Testen mit temporären Entfernen der beiden Mutetransistoren werde ich das dennoch.
´n Abend :_hi_hi_:.
Naja: - 1,33 dB Kanalunterschied können bei Vollaussteuerung und mehr bassorientierter Musik schon gehörmäßig "untergehen".
"Zischeln" habe ich hier wenn ich die Aussteuerung krass bis kurz in den "+ 2 dB" - Bereich fahre - egal ob TDK - SA60, Maxel XS - S oder auch BASF Typen ( z. Bspl. Emptec (BASF) - CS II) sowie Fuji - DR II und verschiedene Ferros ...
Witzigerweise klingen alle jene Kassetten gut welche seinerzeit in Supermärkten im Abverkauf an den Kassen zu liegen waren: TDK - CDing in verschiedenen Ausführungen (Klares u. schwarzes Gehäuse) sowie Emtec - Supersound) :__y_e_s:.
Die Maxels (Chrom) haben wohl eine außerordentliche Aussteuerungsreserve gegenüber anderen Fabrikaten.
Letztendlich bin ich mal gespannt wer bzw. Was diesen Ausgangspegelunterschied im betreffendem Kanal verursacht.
MfG
Andreas
Ich zweifle gerade ob es wirklich 80mV Unerschied am Ausgang sind, da mein Wald- und Wiesenmultimeter etwas "zappelte", da ich im unteren Grenzbereich gemessen habe. Bei dem Stereopanorama, also auch Mittellage nehme ich vorzugsweise Stimmen oder vergleichbare Instrumentaltonlagen, hier ist das Ohr bekanntlich am empfindlichsten. Eine merkliche Abweichung konnte ich nicht feststellen. Bei 1,5V am Oszi (.5V pro Kästchen) war der Unterschied ein wenig mehr als Strichstärke. Allerdings im Wiedergabebetrieb. Auch scheint mir der Unterschied ein wenig Pegelabhängig zu sein. Wie auch immer, das wird noch gefixt. Hören und Aufnehmen kann ich damit schonmal...
... ein "Strich" heißt :flööt: ein "Strich = Strichstärke des angezeigten Signals" oder aber "Strich = eine Strichmarkierung auf dem Oszischirm" .,a015.
Wenn´s ein Strich in Signalabbildungsstärke ist würde ich - vorausgesetzt die Empfindlichkeit am Oszi ist nicht auf "unnatürlich" / ungünstige zu hohe Ablenkkoeffizienten eingestellt - nicht weiter forschen da vernachlässigbar :-handshake:.
Beim beschriebenem Ausgangspegel von 560 mV u. einem eingestelltem Ablenkkoeffizienten von 100 mV beträgt die Amplitude ( Spitze - Spitze ) ja 5,6 Rasterteile (Zwischenwerte á 0,2 mV innerhalb der "Kästchen" jetzt mal aussen vor gelassen) -> da macht eine "Signalstrichstärke" nicht wirklich den Unterschied; vorausgesetzt die Y - Verstärker von Oszi arbeiten absolut symetrisch / identisch :__y_e_s:.
Trotz Grundig - MVM nehme ich überwiegend den Oszi zum Spannungsmessen bei solchen Arbeiten, da die Genauigkeit bei einem in den Specs liegendem Gerät innerhaöb +/- 3 % sind (innerhalb der geeichten Stellungen ohne aktivierte Empfindlichkeitserhöhung) -> Ein MVM hat ja bestenfalls diese +/- 3 % bezogen auf den Endausschlag :shok: = Bei Spannungen in diesem Bereich (250 - 600 mV) liegt der Zeigerausschlag ja bestenfalls ca. "um die Mitte", was ich persönlich für zu ungenau halte :_sorry:.
Von daher würde ich - trotz etwas nervender Umrechnung "Spitze / Spitze" zu "Veff" - den / das Oszi allemal bevorzugen :_good_:.
Desweitern stelle ich den Balancesteller des jeweiligen Gerätes immer auch mithilfe des Oszis ein = Pegelgleichheit ..
Von den verschiedenen Aufnahmequellen ist in der Regel eine Kanalabweichung von +/- 1 dB angegeben -> Das läßt sich eigentlich kaum heraushören und ist - zumindest für Meinereiner - damit irrelevant.
MfG
Andreas
...bis zum Mutingtransistor sind die Pegel exakt gleich. Daher gebe ich erst Ruhe, wenn es am Line-Out ebenfalls so ist.
Zitat von: Captn Difool am Donnerstag, 14.Mai.2009 | 20:28:48 Uhr
...bis zum Mutingtransistor sind die Pegel exakt gleich. Daher gebe ich erst Ruhe, wenn es am Line-Out ebenfalls so ist.
:__y_e_s: Ich sehe schon - noch so ein "Verbissener" wie ich :_good_:.
Ohne jetzt speziell die Schaltung deines Decks zu kenne würde ich aber mal sagen das Es dann nicht mehr weit sein kann mit der Fertigstellung bzw. Revision raucher01.
MfG
Andreas
Ich muß erstmal Netzteilgehäuse und Kondensatoren beschaffen, das dauert schon noch ein wenig.
Möchtest Du das Netzteil auslagern .,10?. Da lass´ ich mich überraschen.
MfG
Andreas
Hab ich doch schon weiter oben erwähnt? Ich höre ein Netzbrummen, ok, ich muß dazu unverhältnismäßig weit aufdrehen, aber der Baß wird dadurch leicht eingedickt und schwammig. Also muß der Trafo in ein externes Gehäuse mit etwas Abstand. Hatte sich damals schon bei meinem Toshiba-Deck sehr bewährt. Wenn schon, dann richtig. :__y_e_s:
Zitat von: Captn Difool am Freitag, 15.Mai.2009 | 08:57:19 Uhr
....
Stimmt - ehrlich gesagt hielt ich Das aber für etwas "Extrem" :_sorry:.
Bisher hatte ich nur ein Gerät mit "Brumm" :__y_e_s: - von daher tausche ich auch nicht gleich sämtliche Elkos wie in den verschiedenen Bereichen des Forums hier oft zu lesen ist ... (Ist ein Teil nicht erwiesenermaßen defekt bleibt´s drin).
Davon ab werde ich mich bei schlechterem Wetter (also Richtung Hebst) daran machen die Eingangskreise zweier Decks zu kontrollieren da ich bei Diesen den Balancesteller für meine Begriffe "über Gebühr" verstellen muss für eine gleichmäßige Aussteuerung :__y_e_s:; das geht mir nämlich manchmal "auf den Geist" zuerst auf Mono umzuschalten zum Egalisieren und dann wieder umschalten ...
So hat wohl Jeder seinen "Tick" .,a015 :__y_e_s: .,045.
MfG
Andreas
PS: Ich stelle mir gerade vor ich hätte zu jedem der sechs Decks hier ein seperates Netzteil stehen :shok: :_tease:.
Ich bin in manchen Dingen Perfektionist. Der Erfolg vom Toshiba bestätigt mich darin, der hatte nach der Auslagerung nur noch ein feines Rauschen, welches ohne Brumm subjektiv leiser wirkte. Erst diese Erfahrung brachte mich dazu, Cassetten nur mit DolbyB oder gar ganz ohne NR aufzunehmen. EIN gutes Deck reicht mir, wobei ich ja noch ein zweites im Wohnzimmer habe.
Ich kann Dich schon verstehen bzw. den Sachverhalt nachvollziehen :__y_e_s: - bin ja selbst nicht viel Anders :_good_:; eventuell werde ich ja sogar den Wiedergabeverstärker des einen Decks hier ausserhalb nachbilden und mit einer variablen Filterschaltung versehen um das Optimum bezüglich der Entzerrung heruszufinden :flööt:.
MfG
Andreas
Das hat das Yamaha schon mit "Playtrimm" :__y_e_s:
:_sorry: Ich weiß - aber Meine nicht ...
Naja - wird sich Alles finden :__y_e_s:.
MfG
Andreas
Kaum macht man's richtig, schon funktioniert's...
Da ich mit der Kompatiblität zwischen KX-650 und -670 noch nicht zufrieden war und mit falscher (zu niedriger) Frequenz den Azimuth beim 670er gemessen hatte, habe ich das heute noch einmal wiederholt. Diesmal mit 10kHz, wie im SM beschrieben. Da ging doch noch ein wenig zu drehen und die Amplitude ließ sich leicht erhöhen. Dann die Schraube wieder mit etwas Nagellack fixiert.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5586.jpg)
10kHz Vorband
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5588.jpg)
10kHz Hinterband
Wie man sieht, gegen Cassettenende einer stinknormalen SA kann sogar eine sehr gute Phasenlage möglich sein, hängt auch davon ab, ob die Cassette vom Abspielen sauber gewickelt ist oder vom Spulen eher chaotisch mit Klemmern.
Klanglich war es der Treffer. Jetzt klingt eine im 670er aufgenommene Cassette genauso brilliant im 650 beim abspielen :_yahoo_:
Aber ein gelöster Fehler bringt bekanntlich mindestens einen neuen, bzw. deckt jenen auf:
Ich mußte feststellen, das das KX-650 die Musik knapp einen Ton höher abspielt :_sorry: Entweder läuft das 670er zu langsam, oder das 650 zu schnell oder beide von jedem etwas. Da bringt nur eine Referenzcassette Licht ins akustische Dunkel.
Ich brauche eine Cassette mit 3000 oder 3150Hz. Allerdings sollte diese wirklich mit exakter Geschwindigkeit aufgenommen sein. :flööt: Hat jemand so eine vorrätig und kann mir mit seinem damit geeichten Recorder eine "Kopie" erstellen? Sprich, die vorgannnten Frequenzen aufnehmen?
:drinks: Huihhh - Das sieht "G..l" aus :_good_: :__y_e_s:.
Tja - mit dem richtigem Messband geht fast Alles .,045.
Kann Dir gerne eine Kassette schicken mit den beiden Frequenzen :zwinker: - hättste mich mal "angepint" :flööt:.
Super - freut mich ehrlich für Dich; kenn´ Das ja mittlerweile zur Genüge.
Die Bandgeschwindigkeit hier bei meinen - am Dienstag 8 (ich nehme jetzt einfachan das die beiden Kommenden auch derart "gestrickt" sind - Decks passte einzig allein die Geschwindigkeit :flööt:.
Mfg
Andreas
Herzlichen Dank an Andreas. :_good_:
Mit seiner Vergleichscassette konnte ich endlich beide KXe synchronisieren. Das KX-670 war etwas zu langsam (drittel Ton) und das KX-650 knapp einen halben Ton zu schnell. Man kann ein Oszi nehmen und beide Frequenzen abgleichen oder auch akustisch, in dem man z.B. einen Stereoohrknopf-Kopfhörer nimmt und beide zueinander gewandt ca. in 2cm Abstand hält und diese wieder leise mit jeweils gleicher Lautstärke am Ohr. Hier kann man, wie ich es beim Stimmen von Saiteninstrumenten gelernt hatte, die Töne mittels Schwebung gegeneinander abgleichen. Frequenzen: Einmal 3150 Hz aus einem Generator und einmal von der genormten Cassette.
Der Antriebsmotor hat in der Regel eine integrierte Geschwindigkeitsstellung, die mittels feinen Schraubendreher eingestellt wird (Stellpoti). Allerdings ist der Verstellbereich eng, nur ein winziger Ruck mit den Schraubendreher läßt die Frequenz abhauen. Ich habe mich dann langsam ans Optimum "hernangeruckt" und schließlich wurde die Schwebung sehr langsam und "kreiste" um die Synchronität sehr langsam herum. Mal schneller mal langsamer, aber nur mit geringer Abweichung. Hier muß man auch berücksichtigen, das bereits aufnahmeseitig ebenfalls eine Schwebung existiert. Wenn die Abweichungen aber im Mittelwert gleichmäßig in beide Richtungen gehen, hat man die Mitte getroffen. Jetzt laufen beide Recorder in gleicher und hoffentlich angenähert korrekter Geschwindigkeit. :_yahoo_:
Noch ein Tip: Der Abgleichsschraubendreher sollte isoliert sein. Beim KX-650 ist der Stellschlitz nur sehr schmal, 1,2mm darf laut SM die Klinge maximal breit sein, da ging nur noch ein Uhrmachermadendreher. Allerdings bekommt man durch die Berührung eine Kapazität vom Körper drauf, die den Wert des Potis verfälscht. Kaum hat man die richtige Einstellung, haut sie sogleich beim Loslassen ab... :wallbash Also ein Stückchen Papier um den Dreher gewickelt und dann paßte es. :-handshake:
Hallo zusammen / André :_hi_hi_:.
Freut mich das Es geklappt hat :_good_:.
Davon ab ist die Frequenz / der Ton mit dem AZ6 aufgezeichnet welches ein W & F - Wert von Spitze / Spitze 0,25 % und bewertet exakt 0,013 % hat :__y_e_s: -> Also absolut ausreichend genaue Werte .,70.
Eventuell hast Du ja auch schon die anderen Pegel kontrolliert (Vor Allem auch das Azimuthsignal nicht vergessen .,a020 - da ist der Pegel sekundär) ... :_55_:.
MfG
Andreas
Die Azimuthwiedergabe in Form von flappender Ellipse war auf beiden Geräten gut. Beim KX-670 war die Ellipse zeitweise etwas offener, aber auf beiden Geräten flappte sie auch immer wieder bis auf einen Strich zusammen. Das hängt auch viel vom Bandlauf ab, schon ein gespultes Band läuft nicht mehr so gut. Erneute Hörvergleiche werden noch folgen.
... klingt doch Alles ganz gut :_good_:.
Vonwegen der "flatternden" Ellipse: In solchen Fällen schalte ich beim "Flattermann" einfach auf normalem A -B - Betrieb um und stelle den Azimuth derart ein das die Verschiebung des zweiten Signals symmetrisch zum Bezugssignal / - kanal erfolgt = Dann ist Alles in Butter :__y_e_s: raucher01.
Das mit dem Bandlauf ist wirklich derart kritisch bei den Decks das man manchmal wirklich an das Funktionieren des Systems zweifeln könnte :flööt: ...
MfG
Andreas
... der gerade einen alten "Partyservice - Jahresmix 2003" von Oliver Mom (seinerzeit auf 1Live) hört :Band:.
Heute war große Lötaktion, das Board bekam einige Kondensatoren getauscht. Nimmt man nur den Signalweg, durchläuft das Signal vom Line-In über Tonköpfe zum Line-Out 8 Elkos. Diese habe ich als erstes gegen MKS von WIMA getauscht. WIMA ist es immerhin gelungen, die Folientechnik zu minimiren, so daß auch 5mm Rastermaß angeboten wird, wodurch sich praktisch ein 1:1-Tausch ohne Lötvirtuositäten mit Zusatzdrähtchen ergibt.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5641.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5641.jpg)
Hier sehen wir einen Vergleich zwischen dem herkömmlichen Elko und seinem MKS-Pendant, beides 2,2µF/50V. Früher waren die MKS mindestens 8fach im Volumen.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5661.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5661.jpg)
Zwar sind diese 10µF-Exemplare das maximal Machbare für 5mm-Raster, aber mit etwas tricksen passen sie noch.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5662.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5662.jpg)
Hier als Beispiel der Dolby-Decoder. Alle "roten" haben Elkos in oben gezeigter Bauart ersetzt, nur die kleinen waren 220pF Folienkondensatoren.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5653.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5653.jpg)
Bei größeren Elkos habe ich mit 0,1nF gebrückt, was in den meisten Fällen auch schon ausreicht. Auch die Netzteilelkos habe ich mit 680nF aus der Restekiste schneller gemacht.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5564.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5564.jpg)
Hier sehen wir die Originalbestückung...
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_img_5668.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/img_5668.jpg)
...und hier die Neubestückung. Neben den im Signalweg befindlichen Elkos habe ich auch Folienkondesatoren in den Gegenkopplungszweigen weitgehend gegen WIMA-MKS getauscht.
Den Netztrafo wollte ich auch auslagern, muß ich aber auch später verschieben, da ich dummerweise zu schnell beim Bestellen geklickt hatte und statt eines 6-Pol.- DIN-Steckers eine Kupplung kam... .,35 Aber bald wird bestimmt wieder was fällig, dann ist der Stecker dabei.
Ein Soundcheck steht noch aus, das war ja das Hauptanliegen dieser Aktion, da nach meiner Erfahrung MKS-Folien deutlich besser klingen. Bei meinem früheren Toshiba-Deck hatte ich das bereits mit Erfolg gemacht, damals noch mit Kondis aus der Restekiste. Die habe ich heute geborgen, und der Restschrott des Toshiba geht nach 12 Jahren Lagerung den Weg des Irdischen. Den Recorder mußte ich damals aufgeben, nachdem mir der Antriebsmotor nach 16 treuen Jahren durchgeschmort ist.
Fortsetzung folgt...
Moin moin :_hi_hi_:.
So eine "Klangdifferenzierung" durch MKS im Signalweg würde mich mal interessieren - kenne ich so nur aus dem LS - Bau .,a015.
Persönlich tausche ich Elkos (und andere Bauteile) nur wenn Diese sich als fehlerhaft herausgestellt haben oder eine entsprechende Service - Info vorliegt (So wie erst jetzt bei meinem letztem "Neuzugang"); mit dem Oszi ist ein solch defektes / nicht mehr ganz korrekt arbeitendes Teil doch relativ schnell auszumachen.
Bin dann weiterhin gespannt auf den weiteren Verlauf der Restaurierungsaktion .,013.
MfG
Andreas
So, komme gerade runter vom ersten Soundcheck, heute nur mit der SA, auf der ich schon die ganzen Meßtöne zum Einmessen genudelt hatte, also nicht mehr erste Wahl.
Zunächst die CD BIA von Dire Straits, sauber praktisch 1:1-Klang Hinterband. Nur etwas Bandrauschen an Leerstellen, ich habe aber noch nicht voll ausgesteuert. Dann wurde es anspruchsvoller, die SA muß doch an ihre Grenzen kommen, also den Thorens 126 angeworfen....diesmal die "Don't let go" von George Duke. In den Leerrillen schrappelt zwar noch etwas Dreck (ja Wäsche ist nötig, alte Vorführplatte), aber klanglich ist sie recht anspruchsvoll, da muß sich das MC10SII shcon etwas Mühe geben. Das Titelstück offenbarte dann auch erste Schwächen. Die SA klingt noch ein wenig rauh und belegt, dann kam eine Rassel, da fehlte der feine Crisp. Autoeinmessung, immer noch.... .,a015...dann den manuellen BIAS etwas rausgenommen und ja, da ist er acuh auf der ollen SA :_yahoo_: Das gesamte Klangbild mit seinem teils hellen Charakter kommt praktisch 1:1 rüber, alle Details dabei. Das nachfolgende "Dukey Stick" hat legt die Messlatte bei S-Lauten hoch, hier muß der BIAS gefühlvoll geregelt werden, aber auch die Hürde wurde genommen. Schließlich geht es zum Plettenende auf "The Future" mit feinen Glissandi und Goerges' helle Stimme läßt so manchen Klirr befürchten, hie rist das MC10 in der Abtastung noch souverän, die geleierte SA hat etwas Mühe aber hält sich tapfer. Bis auf eine minimale Rauhigkeit gibt sie alles so wieder. Das schaffte vor dem Tuning gerade mal eine SA-X oder XL-II mit Mühe. (Diese beiden Sorten werden als nächstes getestet.)
Die Kondensatoren bringen auf jeden Fall die erwartete Steigerung in der Feindynamik, das Grobe paßte vorher schon recht gut. Feine Crispgeräusche aber auch die Feinheit in den Stimmen kommt erst jetzt richtig zur Geltung. Manche wollte das KX-670 in die Nähe einer Revoxmaschine B295 bringen, ich denke meine Yamaha sollte in etwa jetzt auf Augenhöhe spielen. Allenfalls im Gleichlauf kann die Revox sich noch geringfügig absetzen. Ein Hörvergleich würde mich mal interessieren.
Fortsetzung folgt...
... ich mag die Tüftler und das Tüfteln an sich :__y_e_s: ...
Moin moin erstmal :drinks:.
Na Das klingt doch recht zuversichtlich :_good_:, freut mich.
Ich denke mal das allerdings für jede spezielle jedes Deck "etwas speziell" eingeregelt werden müsste .,a015 - sind halt Alles keine "Eierlegenden Wollmilchsäue" :give_rose:.
Für meinen "Problemfall" (Andere würden sagen "Schrott" :_sorry:) habe ich gestern abend noch extrakleine Potis geordert um den Wiedergabe - Equalizer abgleichbar zu machen (werden auf einer kleinen Extraplatine wie ein Sandwich mit Heißkleber befestigt :_sorry:), dann - so Es funktioniert wie erhofft - werden die anderen Decks entsprechend nachgerüstet raucher01; danach ist eh ein kompletter elektronischer Neuabgleich fällig.
Wollen Wir doch mal schauen Was aus den alten Möhrchen noch rauszukitzeln ist ... :_55_:.
MfG
Andreas
... der feststellen musste das momentan selbst die kl. Digicams überteuert weggehen in der Bucht (Brauche ja Was zu Doku hier).
Neues Problem :_sorry::
Ich habe nach einer kleinen Pause nun erstmals komplettseitige Testmitschnitte von Platten gemacht. In den letzten Tagen ist es ja vereinzelt wärmer und im Musikzimmer unter dem Dach recht warm, so ca. 26°C.
Kann es sein, das sich auch Gummi bei Wärme dehnt und etwas Spannkraft verliert?
Ich mußte bei der Wiedergabe nämlich sporadische Jauler vernehmen, die zumindest bis vor einigen Tagen so noch nicht wahrnehmbar waren. Mein Verdacht fokussiert sich dabei auf zwei mögliche Fehlerquellen:
1. Das Poti im Antriebsmotor zur Geschwindigkeitseinstellung hat beim Schleifer etwas Kontaktmangel und zieht daher zeitweise kurz weg. Bei der Wiedergabe ging die Tonlage meist nach unten, was auf eine kurzzeitige Beschleunigung bei der Aufnahme schließen lassen kann. Dieser Verdachtsmoment ist aber noch unbestätigt.
2. Der Antriebsriemen ist ausgeleiert. Denn das Gerät hat schon deutlich sichtbare Gebrauchsspuren, die Kopfspiegel haben auch schon eine eingelaufene Fläche, sprich schon einige Betriebsstunden runter. Einen Nachbau-Ersatzriemen gibt es in der Bucht zu moderaten Preis, den werde ich vorsorglich mal ordern und probieren.
Im Moment nehme ich eine Cassettenseite mit generierten 3150Hz auf und werde diese nachher mal abhören und ggf. auch mit jaaa (Software-Fourierspektrometer) optisch beobachten.
Mahlzeit, André / Gemeinde :_hi_hi_:.
Natürlich längt sich auch ein Antriebsmotorriemen etwas bei Hitzeentwicklung :__y_e_s: - bei einem Riemen welcher i. O. ist reicht aber die Spannung / Elastizität allemal aus um den Motor weiterhin gleichmäßig anzutreiben.
Das von Dir jetzt beobachtete Fehlererscheinungsbild hatte ich kürzlich bei einem m. Decks hier -> Durch das doch schon hohe Alter des Riemens zusammen mit der bei langer Standzeit (im Sinne von wortwörtlich "stehen") sich "verpieselnden" Weichmacher im Gummimaterial u. der "Dauerkrümmung" des Riemens am Capstanschwungrad an in diesem Fall immer der gleichen Stelle "beult" de Riemen aus - es ist Es für einen solchen doch dann inzwischen starr gewordenem Antriebsteil eine Tortour sowie der Ausfall desselben vorauszusehen .,70; Was ein Satz :_55_:.
Auch sei gesagt das bei von anderen Herstellern hergestellten Riemen u. Umständen der W & F - Wert hinterher aufgrund der etwas anderen Materialzusammensetzung negativ beeinflußt werden kann - also im Zweifelsfall bitte nicht wundern :_sorry:.
MfG
Andreas
... der dachte das dein Deck nun doch geheilt gewesen wäre :give_rose:.
Mit einem "beuligen" Riemen müßte es aber ständig leiern und nicht sporadisch im Mittel so alle 2-10min. .,a015 ;0003
Zitat von: Captn Difool am Sonntag, 28.Juni.2009 | 17:17:04 Uhr
Mit einem "beuligen" Riemen müßte es aber ständig leiern und nicht sporadisch im Mittel so alle 2-10min. .,a015 ;0003
Da hast Du auch wieder Recht ... .,a015; schon merkwürdig Das.
Wenn Das aber jetzt immer regelmäßig in Erscheinung tritt könnte auch ein Lager sporadisch "zicken".
Andererseits wenn der Riemen erstmal "betriebswarm" (durchgewalkt) ist so sollte Dieser doch eigentlich ständig rutschen .,a015 ... (Jetzt weiß ich warum ich mehrere Decks des gleichen Typs / Models hier habe :_sorry:).
MfG
Andreas
So, eine Cassette später. Ich habe also eine Seite von gestern hier unten im Büro (gut 4°C kühler, also angenehm) gehört. Einige Jauler drauf. Dann hier unten die andere Seite mit 3150Hz bespielt und danach wieder abgehört. Wie langweilig, der Ton stand die ganze Zeit, bis auf übliche, kleine Schwebungen, aber absolut keine Jauler. Scheint also wirklich mit der Temperatur zusammen zu hängen. Den Ersatzriemen werde ich auf jeden Fall bestellen und dann wieder probieren.
Mmhhhhhhh - Du hast doch auch die Elkos getauscht (Netzteil etc.) ... .,a015.
Wenn dein Deck schon bei etwas wärmeren Betriebsbedingungen die Grätsche macht - sollte man Das (eventuell wärmeempfindliche Elkos in zumindest dann einer Speisespannung) mit einer Dusche in Form von Kältespray diagnostizieren können .,045.
Ansonsten hast Du halt ein "Winterdeck" :_tease: :_55_:.
MfG
Andreas
... dessen Deck in der alten Wohnung ( :shok: > Sommer - Dachappartement - unisoliertes Flachdach - anfangs noch keine Isolierfenster => Innen = Aussen = im Schnitt Tag u. Nacht bis zu 37 ° Grad :_sorry:) Nie gestreikt hat :_good_: (Trotz aus heutiger Sicht "Billigteil).
Nein, die Netzelkos sind noch original. Ich bleibe erstmal beim Riemen, denn lustlose Elkos sorgen auch nicht zwangsläufig für einen sporadisch lustlosen Antrieb.
PS. Riemen ist bestellt.
Zitat von: Captn Difool am Sonntag, 28.Juni.2009 | 19:51:03 Uhr
denn lustlose Elkos sorgen auch nicht zwangsläufig für einen sporadisch lustlosen Antrieb.
...
Na ja - nicht zwangsläufig, aber im Zweifelsfall nicht unmöglich :zwinker: ; Was bliebe ansonsten noch tatsächlich als Fehlerquelle übrig .,a015.
MfG
Andreas
... der gleich noch eine Runde um´s Dorf geht weil sein eDVB - T - Antenne wohl der Ansicht ist "... und ab heute abend schaust Du Dank mir kein TV mehr :_tease:." - so ein verd... Luder ;0006.
Mittlerweile ist der bestellte Riemen eingetroffen und wurde sodann getauscht.
Als nächster Schritt mußte zunächst das Laufwerk nocheinmal ausgebaut werden.
Zum Vergrößern auf das jeweilige Bild klicken.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_IMG_5753.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/IMG_5753.JPG)
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_IMG_5755.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/IMG_5755.JPG)
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_IMG_5756.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/IMG_5756.JPG)
Der alten Riemen hatte nur noch mäßige Spannkraft.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_IMG_5757.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/IMG_5757.JPG)
Auch sind die Schleifspuren durch den erzwungenen Schlupf zwischen beiden Schwungmassen über die Jahre deutlich zu erkennen. Oben alter Riemen, unten neuer.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_IMG_5758.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/IMG_5758.JPG)
Auch ist der alte Riemen deutlich länger, der neue paßt so gelegt in den alten. Das Faltmaß des neuen beträgt 105mm.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_IMG_5759.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/IMG_5759.JPG)
Der alte Riemen ist auch verhärtet, er sackt unter seiner eigenen Last weniger ein als der neue.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_IMG_5761.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/IMG_5761.JPG)
Hier nocheimal die beiden Capstanwellen mit ihren Schwungmassen. Orientieren von der Rückseite her. Zunächst die kleinere Schwungmasse, die den Bandzug von den Reibeigenschaften des Cassettengehäuses isoliert, dann die große Schwungmasse, die für den eigentlichen Gelichlauf sorgt.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_IMG_5763.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/IMG_5763.JPG)
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_IMG_5764.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/IMG_5764.JPG)
Zum Wiedereinbau wurden die Capstanwellen ein wenig nachgeölt. Die Ölabscheiderscheibe habe ich nicht ganz angedrückt (hier auf "halben Wege") um keine zusätzliche Reibung zu erzeugen.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_IMG_5765.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/IMG_5765.JPG)
Der neue Riemen sitz sehr gut. Er muß kurz vor dem Aufsetzen des Rückteils mit Motoren in den Motorpulley eingehangen werden.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_IMG_5766.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/IMG_5766.JPG)
Motorpulley aus Messing. Das obere Motorlager bekam bei der Gelegenheit auch gleich noch ein Tröpfchen Öl.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_IMG_5767.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/IMG_5767.JPG)
Fertig montiert, der Riemen geht zum Pulley...
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_IMG_5768.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/IMG_5768.JPG)
...hier nochmal von der Seite.
Ich konnte bisher noch nicht bei richtig warmen Temperaturen messen, aber bei ca. 26°C konnte ich bisher keine Jauler mehr vernehmen. Ein nur kurz gehörmäßig gespieltes Meßband mit 3150Hz lief sehr stabil, Messungen werden bei Gelegenheit folgen. Das Tausch hat sich aus meiner Sicht voll gelohnt.
Halliallo :_hi_hi_:.
:shok: Der Messing - Pulley sieht ja ganz schön "abgeritten" aus.
Um diese Kunstoffscheibchen (Capstan von "Außen") aufzuschieben lege ich immer ein Stück Papier zwischen Scheibchen u. Gehäuse / Lagerschale -> Dann vorsichtig bis auf "Kontakt" ranschieben mit dem Fingernagel, Papier weg und Fettig .,a095.
Jepp - so´n Riemchen macht schon Was aus; wenn Du jetzt noch Andruckrollen "auf Reserve" besorgst läuft das Teil noch eine Ewigkeit.
Schön -> Bald wieder richtig auf Vordermann gebracht / eingemessen und dann "geht´s ab" :_good_:.
MfG
Andreas
Die Andruckrollen (Nachbauten) werden in der bucht zu einem höheren Preis angeboten, als der Recorder gekostet hat. Mal sehen, ob sie wirklich nötig sind. Mmn erstmal noch nicht. Der Pulley ist nur blank, Zeichen von Benutzung... :smile
Mal wieder doch nichts neues, *grummel* :_aggressive:
Ich habe immer noch sporadische Geschwindigkeitsversätze im Bandlauf, wie ich heute heraushören durfte. War bereits während der Aufnahme, da ich die Passage wiederholen konnte. Es scheint also das Poti im Antriebsmotor, mit welchem man die Geschwindigkeit einstellt, wacklig zu sein. Das heißt, im Herbst (nach dem Urlaub) den Motor ausbauen und zusehen, wie ich da ran komme... .,a015
Alternativ überlege ich die Anschaffung eines weniger gelaufenen Exemplars mit Platinentausch... :flööt:
Guten Abend, André / Folks :_hi_hi_:.
Mmhhhh - eventuell wäre da wirklich über die "Erbuchtung" eines Ersatzteilspenders nachzudenken .,a015.
Zudem Du dann gleich sortieren könntest Was von Wem zu gebrauchen ist.
So hatte ich ja auch angefangen . und jetzt .,a020 => Summa sumarum 10 Decks (Okay, gesplittet auf vier Baureihen :_55_:).
MfG
Andreas
Ja, aus zwei nicht so guten ein Topteil....wird wohl darauf hinauslaufen, ist glücklicher Weise kein so kostspieliges Unterfangen.
Zum Problem mit den Kapstan Motoren hab ich noch was und zwar bei einem K-670 mit ähnlichem gleichlaufproblem das deck hatte auch sporatisch jaulen drinn das häufte sich und plötzlich lief das Band doppelt so schnell also Motor raus und zerlegt (siehe Bild) die Metallbürsten abgebrannt kollektor eingelaufen und der Regler unter der weissen Abdeckung verschmort !
Und das wahr nicht das erste Yammy mit solchen Problemen, der abgebildete Motor ist von Matsushita die sind recht anfällig Mabuchi ist definitiv besser !
mfg
Hi Garlock,
bitte nicht wundern, aber André kann zur Zeit nicht antworten, da nicht Online für noch ne Woche....
Kein Problem ! :dirol:
Ach ja mein K-670 hat ebenfalls die Klappenseuche steht auch schief und ist wackelig an ner Lösung binn ich auch drann da das gerät eigentlich ne recht robuste Mechanik und nen guten Klang hat gerade bei älteren Kassetten ist der Playtrimm Regler sehr nützlich !
Die späteren Geräte hatten alle diese blöde Klappenmechanik schade eigentlich !
Ich nutze den Audiotester das Progrämmchen ist wirklich gut vorausgesetzt die Soundkarte taugt was (Onboard Sound scheidet eh aus da nicht Duplexfähig) meine ersten Versuche mit ner Terratec Karte wahren eher ernüchtern da oberhalb vom 15 Khz heftige zickzack Ausschläge korrektur unmöglich also eine http://de.m-audio.com/products/de_de/Audiophile2496.html (http://de.m-audio.com/products/de_de/Audiophile2496.html) besorgt und eingebaut kann ich nur empfehlen eine Karte ohne Schnickschnack mit vier Chinchanschlüssen und nem lienealgeraden Frequenzgang bis weit über 20 Khz , meine PC Lautsprecher laufen weiter über den Onboard HD Sound da beissen sich zumindest die Treiber nicht .
Ohh :flööt: ich sehe gerade mein beitrag mit dem Motor sollte am besten in den folgenden Thread http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=4473.0 oder soll ich dort noch mal posten ?
mfg
URL-TAG berichtigt
Die letzten drei Beiträge gehören eigentlich hierher: http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=4473.0
Ich finde leider nur keine Funktion, diese Beiträge in den anderen Thread zu verschieben :_sorry:
Was den Motor betrifft, bin ich auch zu der Erkenntnis gekommen und werde mir bei Gelegenheit den Spannungsregler mal zur Brust nehmen, bevor er noch Schaden anrichten kann. Der abgebrannte Kollektor ist mMn nur ein Folgeschaden des defekten Spannungsreglers im fortgeschrittenen Stadium. Das KX-670 habe ich daher aus Sicherheitsgründen bis zur Reparatur außer Betrieb. Ich muß dann erstmal einen passenden Ersatztypen für den Regler finden. Mehr dazu später.
Zitat von: Captn Difool am Montag, 08.März.2010 | 09:30:23 Uhr
Die letzten drei Beiträge gehören eigentlich hierher: http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=4473.0
Ich finde leider nur keine Funktion, diese Beiträge in den anderen Thread zu verschieben :_sorry:
Erledigt.....
Falls du nen neuen Motor möchtest PM an mich ich hab noch ein paar !
mfg
Danke, bei Bedarf melde ich mich dann.
So das Problem mit den sporadischen Jaulern scheint nun eindgültig gelöst.
Ich habe nach einigen Ermittlungen wie eigenen Überlegungen den Motorregler als Verdächtigen eingekreist. Die Motorregelung ist im Gehäuse des Capstanmotors integriert und nicht einzelen erhältlich. Daher ist sie auch in den Serviceunterlagen undokumentiert. Herankommen tut man, in dem man den Deckel vom Motorengehäuse entfernt. Da findet man eine kleine, runde Platine mit ein paar Bauteilen drauf. Das große Teil, welches wie ein Transistor mit 4 Beinen aussieht, ist der Motorregler.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_k_IMG_8076.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/k_IMG_8076.JPG)
Auf der Platine noch da Originalteil, daneben ein neues Bauteil. Den neuen Regler mußte ich aus England bestellen, da in Deutschland dieses Teil keiner mehr vorrätig hat und wird auch auf anderen Onlineshops als Auslaufteil (nicht mehr hergestellt) geführt. Diese Motorregler sind integrierte Schaltungen, die mittels Puls- Komperatorabgleich den Gleichtrommotor regelt. Das Poti stellt die Geschwindigkeit ein.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_k_IMG_8082.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/k_IMG_8082.JPG)
Hier der erfolgte Austausch.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_k_IMG_8078.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/k_IMG_8078.JPG)
Ein Teil der Leiterbahn hat man großflächig als "Kühlblech" ausgelegt, welches auf Masse liegt. Der LM1470 ist demnach etwas temperaturempfindlich, besonders im gealterten Zustand, das erklärt auch, warum die Aufnahmen in wärmerer Umgebung häufiger zu Jaulern neigten. Pin 3 ist auf Masse und zugleich breiter ausgeführt, demnach wird hierüber auch die Temperatur abgeleitet. Aus Platzgründen hat man keines der üblichen Kühlbleche verbaut. Um die Kühlung aber vorsorglich zu verbessern, habe ich mir ein wenig was einfallen lassen. Ich habe noch aus alten Modellbahnzeiten einige Kleinmaterialien, so auch schmale Bronzebänder, die als Kontaktschleifer gedacht waren. Davon habe ich ein Stück umgearbeitet, auf PIN3 gelötet und das andere Ende berührt den ebenfalls auf Masse liegenden Abschlußdeckel des Motors. Durch die anfedernde Berührung verspreche ich mir etwas Wärmeableitung, so daß der Regler nicht mehr so schnell altern sollte. Im Deckel ist eine schallisoliernde Gummieinlage, die ich im Bereich der Berührung mit dem Bronceblech ausgeschnitten habe.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_k_IMG_8079.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/k_IMG_8079.JPG)
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_k_IMG_8080.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/k_IMG_8080.JPG)
Die Platine ist an zwei Kontaktlaschen eines Kunststoffinlay verlötet, welche auf der anderen Seite die Bürsten des Motors tragen. Ich hatte mich nach dem ersten Zusammenbau gewundert, warum der Motor nicht läuft, befürchtete schon entweder das Teil kam defekt an oder ich habe es gar unsachgemäß "zerschossen". Dann kam mir doch der Gedanke, da ich versehentlich das Kunststoffinlay herausbewegt hatte, das die Kontakte nicht mehr sitzen. Also mußte ich alles nochmal machen und den Capstanmotor komplett ausbauen.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_k_IMG_8094.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/k_IMG_8094.JPG)
Da das Geäuse Pulleyseitig nur knapp ausgeschnitten ist, mußte ich vor Zerlegugn des Motors den Pulley abziehen.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_k_IMG_8095.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/k_IMG_8095.JPG)
Dann erst konnte ich den Motor zerlegen.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_k_IMG_8092.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/k_IMG_8092.JPG)
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_k_IMG_8096.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/k_IMG_8096.JPG)
Die Motorwicklungen sehen noch einwandfrei aus.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_k_IMG_8097.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/k_IMG_8097.JPG)
Auch der Kollektor ist nach kurzen Abwischen mit einem Tuch noch völlig intakt.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_k_IMG_8089.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/k_IMG_8089.JPG)
Hier das Kunststoffinlay bürstenseitig, man sieht, die Bürsten stehen etwas auseinander. Beim versehentlich anheben des Kunststoffinlays wurden die Bürsten von der Trennscheibe der Achse verbogen und hatten keinen richtigen Kontakt mehr.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_k_IMG_8093.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/k_IMG_8093.JPG)
Mit einer feinen, spitzen Pinzette habe ich die Büsten wieder in Form gebogen und alles wieder vorsichtig montiert.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_k_IMG_8099.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/k_IMG_8099.JPG)
Der Motor an seinem Platz.
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_k_IMG_8086.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/k_IMG_8086.JPG)
Die Platine ist wieder eingelötet.
Erfolg!
Da ich keine so große Motivation hatte, eine ganze Cassettenseite mit einem 3150Hz-Ton abzuhören, entschied ich mich, eine kürzlich gerade gewaschene Platte (DMM-Schnitt) mit Orgelmusik aufzunehmen. Da eine Orgel bekanntlich lang anhaltende Töne ohne Stimmlagenänderungen hat, sollten Jauler sofort auffallen. Es war gestern tatsächlich das erste Mal mit dem KX-670, das ich trotz wärmerer Umgebung (Dachzimmer unter Sonneneinwirkung) keinen einzigen Jauler mehr feststellen konnte. Zuvor hatte ich das KX-670 nochmals komplett neu nach SM eingemessen. Der Klang und damit auch die ganze Wiedergabe sind über alle Zweifel erhaben.
Hallo,
ich bräuchte mal Hilfe und Rat:
Mein KX-670 verweigerte vor einigen Wochen seinen Dienst; habe mit Hilfe dieses Themas hier das Gerät gestern aufgemacht und festgestellt, dass der Capstanmotor nicht läuft.
Der Riemen ist noch in Ordnung; habe ein paar Mal das große Schwungrad hin- und herbewegt; und plötzlich lief der Motor wieder.
Also alles wieder zusammengebaut; dann die Enttäuschung: Das Ding läuft jetzt viel zu schnell; ca. 3 Halbtöne zu hoch, klingt alles nach Mickey Mouse ...
Was wäre nun sinnvoll zu tun?
Versuchen, die Geschwindigkeit einzuregeln, oder lieber gleich einen neuen Motor einbauen (aber wo bekomme ich das passende Teil)?
Gruß
Oliver
Hallo Oliver,
Es gibt drei Möglichkeiten:
1. Die einfache, mit Hilfe des Servicemanuals kannst Du in den kleinen, mit schwarzen Schaumstoff abgedeckten Loch mittels Madendreher (Klinge etwa 1.5-2mm) das Stellpoti im Motor erreichen und die Geschwindigkeit nachstellen. Geht nach Tonhöhe, noch besser mit Frequenzcassette.
2. Zusätzlich, wenn das Nachstellen allein nicht mehr hilft, wie von mir gezeigt einen neuen Regler in den Motor einbauen.
3. Einen neuen (Mabuchi-)Motor erwerben, Quelle weiß ich leider keine, vielleicht kann Garlock von weiter oben weiter helfen?
Oder Dich einmal an Gerald Sauer wenden, der hat sehr gute Kontakte zum ehemaligen Yamaha Service......
Bei Bedarf bitte PN an mich.
Hi
drück die Andruckrolle beim "Play" hoch..wenns dann einigermassen von der Geschwindigkeit wieder passt,
dann Zwischenchassis entharzen.
Wenn nicht, dann versuchen den Motor nachzuregeln ( Siehe Beiträge über diesen)...
- wenn der sich nur bedingt verändern läßt, den kleinen C auf der Steuerplatine ersetzen
- wenn sich nichts regeln läßt Steuerplatte oder Steuer-IC ersetzen und neu abgleichen.
Immer gesetzt den Fall, daß die Versorgungsspannung stimmt :-handshake:
Tausend Dank an garlock, der einen passenden Motor für mich hatte!
Nun läuft das Schätzchen wieder.
:drinks:
Hallo liebe leutz, ich habe das nen kleines problem und brauche mal ganz dringend ne info zu zwei tapedecks. zum einen habe ich das Yamaha KX-670 in fast neu @home stehen, allerdings aber auch ein sony tc-k661s und jetzt würde ich gerne erfahren welches ihr eher nehmen würdet von den beiden.....?????
freu mich auf eure antworten und bedanke mich schonmal im voraus
Kannst Du nicht beide ausprobieren? Das gibt für Dich weit mehr Antworten als Hörensagen von anderen. Das Sony kenne ich nicht und kann es daher kaum einschätzen. Wie sehen die Köpfe aus, haben die Laufspuren? Falls beim KX-670 nicht, wäre es für "fast neu" schon mal ein Argument, denn neue Köpfe bekommst Du keine mehr nachzukaufen.
Hallo Andre, danke dir erstmal für die info, also die köpfe sehen bei beiden deck´s noch jut aus. bin wegem dem Sony deck auch nr in grübeln gekommen wegen diesem beitrag!!!!
-Sony TC-K661S.
Ist das Modell, bevor die "QS"-Serie ins Leben gerufen wurde, das "Topmodell"
unterhalb dem TC-KA6ES. Ich hab damals auch auf das ES gespitzt, aber nachdem
das nächstbeste Modell nur 1/3 des TC-KA6 gekostet hat, dann doch das
günstigere genommen...
Und ich muß sagen: Ein Wahnsinn! Alles drin, alles dran. Tolle Mechanik (drei
Motoren), Dreikopf, keramischer Kassettenhalter (wers braucht), manuelle
Kalibrierung (BIAS und Record Level), MPX-Filter für Radioaufnahmen, Dolby S
(hat leider fast niemand, wer aber Kassetten nur für den Hausgebrauch
verwendet wird damit sehr glücklich werden ;->).
Der Klang: nachdem ich selbst den Kopf nachjustiert habe, ist der Klang, vor
allem in Verbindung mit Typ IV-Kassetten (Metall) traumhaft. In Verbindung mit
Dolby S gibts eine Dynamik und einen Rauschabstand, wo zahlreiche Bekannte die
Kassette nicht von CD unterscheiden konnten.
Die neuen QS-Decks sind aber nicht mehr das wahre. Hab mal eins getestet, war
enttäuscht.
jetzt bin ich halt echt am grübeln, das Yamaha deck wir hier ja nun sehr gelobt
Moin und Hallo.
Auch ich habe ein KX 670 erworben, nachdem der Vorgänger den Geist aufgab. Nun habe ich da eine Frage und hoffe, da ich weder elektronisch noch sonstwie technisch grossartig begabt bin, dass mir hier jemand helfen kann:
Das Deck klingt m.E. sehr gut, ich habe die sichtbaren Teile ( Köpfe, Rollen ) gereinigt und auch die Aufnahme geht.
Nun spielt es Eigenaufnahmen auch perfekt ab, nur Bänder, die mit anderen Decks aufgenommen wurden klingen deutlich zu langsam. Was ist hier das Problem? Lässt es sich beheben?
Ich bin dankbar für jede Hilfe, da ich dieses Deck toll finde und es sogar auf Fremdfernbedienung reagiert ... .
Vielen Dank und Grüsse. .,a015
Wenn Du mehrere Decks hast und die Aufnahmen (die nicht auf dem Yammi gemacht wurden) dort alle bzgl. Geschw. ok sind, dann läuft schlicht das Yammi zu langsam.
Mach' also das Deck auf (Obacht: Strom !).
Hinten im Motor gibt's ein kleines Loch, dahinter versteckt sich ein Poti mit dem man die Motorgeschw. einstellen kann.
Du kannst das gehörmäßig machen, wenn's aber wirklich korrekt laufen soll, dann brauchst Du entweder ein paar Tricks oder das passende Equipment.
Zitat von: kuni am Mittwoch, 20.April.2011 | 11:59:26 Uhr
Wenn Du mehrere Decks hast und die Aufnahmen (die nicht auf dem Yammi gemacht wurden) dort alle bzgl. Geschw. ok sind, dann läuft schlicht das Yammi zu langsam.
Mach' also das Deck auf (Obacht: Strom !).
Hinten im Motor gibt's ein kleines Loch, dahinter versteckt sich ein Poti mit dem man die Motorgeschw. einstellen kann.
Du kannst das gehörmäßig machen, wenn's aber wirklich korrekt laufen soll, dann brauchst Du entweder ein paar Tricks oder das passende Equipment.
Danke schon mal für den Tip! Auf meinem alten Rotel laufen die alten Tapes normal, die ich mit dem KX670 machte hingegen jedoch einiges zu schnell. Werde das KX mal aufschrauben. Welche Tricks sind denn hilfreich zur exakten Einstellung? Welcher Schraubendreher ist passend für die Poti-Schraube? Equipment habe ich wohl soweit kein weiteres... . Kann es auch am Riemen liegen?
Danke!
Zitat von: 5markmann am Mittwoch, 20.April.2011 | 14:14:42 Uhr
Welche Tricks sind denn hilfreich zur exakten Einstellung?
Also wenn man's wirklich richtig machen möchte, dann braucht man ein spezielles Geschwindigkeitsmeßband, da ist ein 3150Hz Signal drauf.
Das spielt man ab, mißt am Line-Out die Frequenz (entweder mit Frequenzzähler oder Wow&Flutter Meter) und stellt am Motor so lange, bis es paßt.
Das hast Du aber alles nicht, zumindest nicht das Band und damit vor allem keine 100%-ige Referenz.
Also gäbe es die folgenden Tricks:
(1) Du machst Dir ein WAV mit einem 3150Hz Signal, brennst das auf CD und nimmst es auf einem Deiner iO Decks auf.
Dann spielst Du das Tape im Yamaha ab und mißt die Frequenz am Line-Out (geht mit Soundkarte und irgendeiner SW die, die Frequenz anzeigen kann -> google z.B. mal nach dem Tool "counter.exe"). Dabei drehst Du so lange am Poti im Motor, bis 3150Hz angezeigt werden.
Dabei stellst Du halt nicht auf eine
absolut korrekte Geschw. ein, sondern letzten Endes auf die Geschw. des aufnehmenden Decks (wir nehmen dabei halt an, daß das stimmt).
(2) Weißt Du was Schwebungen sind ? Die lassen sich gehörtechnisch recht gut erfassen.
Du nimmst also einen 400Hz Ton auf einem der iO Decks auf und spielst das auf dem Yamaha ab.
400Hz deswegen weil da das menschliche Ohr recht empfindlich ist bzgl. Gleichlauf.
Parallel dazu spielst Du einen 400Hz Ton ab, von einer Quelle, die sauber läuft (z.B. CD, Soundkarte o.ä.).
Dabei hörst Du die sog. Schwebungen, also so ein Auf und Ab in den sich überlagernden Tönen.
Dann änderst Du die Geschwindigkeit am Yamaha so lange, bis diese Schwebungen aufhören und die 400Hz von beiden Quellen "gleichlaufen".
Auch hierbei stellst Du letzten Endes auf die Geschw. des aufnehmenden Decks ein, brauchst aber nicht zu messen.
Version (1) wäre mMn die genauere.
Es gibt noch mehr Möglichkeiten (z.B. den Durchlauf einer bestimmten Bandlänge zeitlich stoppen), aber das wäre mir persönlich mit Abstand zu fummelig.
Zitat von: 5markmann am Mittwoch, 20.April.2011 | 14:14:42 Uhr
Welcher Schraubendreher ist passend für die Poti-Schraube?
Flachklinge mit ca. 1-1,5mm sollte passen.
Zitat von: 5markmann am Mittwoch, 20.April.2011 | 14:14:42 Uhr
Kann es auch am Riemen liegen?
Kann auch sein. Das läßt sich aber mMn ohne Spezialequipment nicht rausbekommen.
Es sei denn, Du baust einfach pauschal einen neuen Riemen ein und stellst das Deck danach erst ein.
Dann dürfte der Riemen als Ursache ausscheiden (wenn Du einen passenden genommen hast :grinser:).
Sollten alle Stricke reißen, dann schickst Du mir einfach das Deck, überlegst Dir einen Obulus, legst den + Rückporto bei und ich stell's Dir ein.
Mann oh mann!
Ich schaue mir das mal an und entscheide dann, ob ich das hinkriege. Ganz auf den Kopf gefallen bin ich ja auch nicht.
Auf das Angebot mit dem Einstellen würde ich dann gern zurück kommen, wenn es eben nicht geht. Ein sehr freundliches Angebot!
Da bräuchte ich dann Deine Anschrift oder eine email. Hier über das Forum ist das sonst zu kompliziert, denke ich.
Vielen Dank schon mal!
Jetzt probierst'es halt mal .,70.
Wenn Du's schicken willst, dann gib Bescheid per PM.
Zitat von: kuni am Mittwoch, 20.April.2011 | 15:39:44 Uhr
Jetzt probierst'es halt mal .,70.
Wenn Du's schicken willst, dann gib Bescheid per PM.
OK. Klingt plausibel. Eines noch: Ich habe auf einer Test-CD einen 440 hz Ton. Klingt vielleicht seltsam in des fachmannes Ohren aber kann ich den auch verwenden?
.,a015
Natürlich kannst Du den auch verwenden.....
Hörprobe am besten mit Kopfhörer machen..... so hörst Du eher den Unterschied.
Zitat von: Jürgen Heiliger am Mittwoch, 20.April.2011 | 16:47:06 Uhr
Natürlich kannst Du den auch verwenden.....
Hörprobe am besten mit Kopfhörer machen..... so hörst Du eher den Unterschied.
Ich bin begeistert! Es läuft wieder und es läuft so schnell, wie es soll!
Es hat ein wenig gedauert, Kophörer am einen Ohr, mit dem anderen die Lautsprecher gehört. Es " flatterte" vor sich hin, einige Drehungen später lag der Ton übereinander. Hätte nicht gedacht, dass ich das hinbekomme.
DANKE!!! :drinks:
Na prima ... :_good_:
Herzlich willkommen dann im Club der Minibandschnecken :_55_:
Suppi, :_good_:
und nun steigern wir uns....... welches Deck darfs sein? :_yahoo_:
Meinst'e wir haben ihn jetzt angefixt ? .,a015
Zitat von: kuni am Mittwoch, 20.April.2011 | 20:22:38 Uhr
Meinst'e wir haben ihn jetzt angefixt ? .,a015
Könnte man vielleicht so sagen. Allerdings bin ich das schon seit ewig, kann und will meine Tapes auch nicht - wie viele meiner Bekannten - verschenken oder gar wegwerfen. :0keule
Da wäre noch das Nakamichi BX 202 E, steht in Moment bei meinem Bruder. Es leuchtet nur noch vor sich hin und will einfach nicht mehr starten. Und ein Uralt-BASF, welches bei Aufnahmen und Wiedergabe auf einem Kanal ein hör-und sichtbares ( in den VU-Metern ), regelmäßiges "tuckern" von sich gibt. Das Teil ist zwar nichts dolles, jedoch wegen der einzigartigen Mechanik mit liegender Kassette und den Spiegeln im Inneren irgenwie ganz spassig ... . :_good_:
Dann mach doch mal bitte in den entsprechenden Rubriken jeweils einen Thread auf.
Gemeinsam sind wir stark. :zwinker:
Schön wäre es auch einen Vorname zu wissen :_hi_hi_: ..... ist direkt persönlicher :drinks:
Zitat von: 5markmann am Mittwoch, 20.April.2011 | 21:57:45 Uhr
kann und will meine Tapes auch nicht - wie viele meiner Bekannten - verschenken oder gar wegwerfen. :0keule
Sehr gute Einstellung :_good_: - ich seh schon, wir verstehen uns .,a095
Bei mir werkeln mittlerweile 9 Decks, alle regelmäßig in Action :grinser:
Zitat von: 5markmann am Mittwoch, 20.April.2011 | 21:57:45 Uhr
Da wäre noch das Nakamichi BX 202 E
....
Und ein Uralt-BASF
Na bitte, prima Übungsfelder - vor allem die Nak's sollen ja reine Reparaturfreuden sein :flööt: .
Jürgen sagte es ja schon. Mach' 'nen Thread auf und wir sehen weiter .... .,73
Fürs Naka habe ich auch das Service-Manual mir gerade besorgt...... als PDF.
Da wären wir also gerüstet.
=> Kuni in Deinem Ordner auf dem FTP.
Zitat von: Jürgen Heiliger am Mittwoch, 20.April.2011 | 22:25:38 Uhr
Fürs Naka habe ich auch das Service-Manual mir gerade besorgt...... als PDF.
Da wären wir also gerüstet.
=> Kuni in Deinem Ordner auf dem FTP.
Ich habe noch ein Yamaha KX-650 bekommen. Allerdings knittert es die Tapes am Anfang, einige laufen auch normal durch.
Was kann hier die Ursache sein?
Gruss,
Andreas
Verhärtete Andruckrollen. Sollten aber in der Bucht als Nachbau erhältlich sein.
Zitat von: Captn Difool am Montag, 16.Mai.2011 | 16:23:54 Uhr
Verhärtete Andruckrollen. Sollten aber in der Bucht als Nachbau erhältlich sein.
Danke schon mal dafür. Ist der Aufwand gross, da neue einzusetzten? Und: Falls die Bucht versagt - momentan gibt´s da scheinbar keine - hast Du noch ne mögliche Bezugsquelle parat?
Danke!
Nein, da hilft nur noch googlen.
Irgendwo hatte ich mal eine Adresse gefunden, die vulkanisieren neuen Gummi auf alte Kerne.
Kosten (wenn ich mich recht erinnere) um die 50€/St. Nicht billig, aber wenn alle Stricke reißen der einzige Ausweg.
Andere Möglichkeit:
Wenn's diese großen Rollen mit 10-12mm Durchmesser sind, dann einfach ein anderes 1€ Deck schlachten.