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Infinity SM 150 oder 155

Begonnen von wwoody, Freitag, 08.Februar.2008 | 13:23:53 Uhr

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Kaspie

Zitat von: wwoody am Freitag, 08.Februar.2008 | 22:51:05 Uhr
Das ist wenig ... Ich brauche mind. 100er LS an 8 Ohm.

Warum ?

Du wirst bei Lautsprecher NIE die Wattzahlen hören und auch NIE die Impedanz. Auch alles andere, was auf dem Lautsprecher steht, hört Du nicht!!

Gruß
Kay

wwoody

Zitat von: Kaspie am Samstag, 09.Februar.2008 | 19:15:59 Uhr
Warum ?

Du wirst bei Lautsprecher NIE die Wattzahlen hören und auch NIE die Impedanz. Auch alles andere, was auf dem Lautsprecher steht, hört Du nicht!!

Gruß
Kay

Weil ich weder die Endstufe noch die LS braten will ...
Gruß, wwoody

wwoody

OK, die RS IIIb sind für viel Geld weg gegangen ...
Gruß, wwoody

aileenamegan


Tedat

#124
Oh... die sind aber eher zu teuer geworden, ein "bischen" was draufgelegt und man bekommt ja schon die Renaissance 90  oder ne JBL Ti 5000 :pleasantry:

Harry Hirsch

Zitat von: Kaspie am Samstag, 09.Februar.2008 | 19:15:59 Uhr
Warum ?

Du wirst bei Lautsprecher NIE die Wattzahlen hören und auch NIE die Impedanz. Auch alles andere, was auf dem Lautsprecher steht, hört Du nicht!!

Gruß
Kay

Endlich mal jemand, der die Wahrheit ausspricht.  raucher01

Stapelkönig

Zitat von: wwoody am Samstag, 09.Februar.2008 | 19:46:18 Uhr
OK, die RS IIIb sind für viel Geld weg gegangen ...
Ja, die hätten mich auch noch interessiert, standen nicht weit von mir  .,a040
Gruß, Tommy

Nothing Brings People together more, than mutual hatred. - Henry Rollins

Kaspie

Zitat von: wwoody am Samstag, 09.Februar.2008 | 19:35:39 Uhr
Weil ich weder die Endstufe noch die LS braten will ...

Ach so....

Grimms Märchenstunde .,a015
Nein, Wwoody, wenn Du mit einem Verstärker einen Lautsprecher " braten" willst, solltest Du Dir unbedingt ein anderes Hobby auswählen.
Zum Musik hören sollte man nicht taub sein.
Und du wärst fast taub, wenn Du Verzerrungen nicht hören würdest.
Wenn Du Transistor-Verstärker verwendest, der nur einen 8 Ohm Ausgang hat, solltest Du Dir hier auch Gedanken drüber machen.
Du machst mit einem leistungsstarken Verstärker keinen leistungsarmen Lautsprecher kaputt ( 100W Amp/10W Lautsprecher ). Umgekehrt schon eher.
Desweiteren sind Lautsprecher mit 100 W Leistungsangaben elektrisch zwar bis 100 W belastbar. Akustisch fangen sie meist schon wesentlich weiter unten an zu verzerren.
Ich höre mit einem Lautsprecher, der mit 5W angegeben ist. Der Verstärker hat 500mW! Da der Lautsprecher aber einen Wirkungsgrad von ca 95dB/1w/1m  hat, ist die erzielte Leistung mehr als ausreichend.
Desweiteren hat z.B ein Profilautsprecher von Altec ( VOTT A7-8G ) einen 38 cm Basslautsprecher(515-8G ) , der mit 75 W angegeben ist, einen Wirkungsgrad von 103 dB/1w/1m
Die zu erzielende Lautstärke liegt hier bei ca 124dB, wobei die elektrische Belastbarkeit noch nicht ausgeschöpft wurde.
Einen Lautsprecher mit mittleren Wirkungsgrad ( 83-86 db ! ) wirst Du im Heimbereich mit vielleicht 10 max 20 Watt fahren. Es sei denn, Du bist taub ?

Die Wattzahl ist etwas für die Augen. Die Impedanz ist für den Verstärker. Die Musik ist für die Ohren

Gruß
Kay

Nein Wwoody, ich bin nicht der Meinung, dass Du schwerhörig bist. Aber diese Märchen höre ich schon seit fast 30 Jahren und sie werden immer noch propagiert. Löse Dich von der Mär und lese Dich ein wenig in die Materie ein.


wwoody

Zitat von: Kaspie am Samstag, 09.Februar.2008 | 21:02:27 Uhr
Nein Wwoody, ich bin nicht der Meinung, dass Du schwerhörig bist.

Ich bin aber schwerhörig ...
Gruß, wwoody

Kaspie

Zitat von: wwoody am Samstag, 09.Februar.2008 | 21:07:21 Uhr
Ich bin aber schwerhörig ...

Musik kannst Du aber hören und geniessen, ja ?
Es ändert sich nichts an meiner Aussage!

Gruß
Kay

Harry Hirsch

 .,a50 Klasse Dialog.


Ranko, lese den Beitrag von Kaspie bitte noch einmal.   :smile

wwoody

Zitat von: Harry Hirsch am Samstag, 09.Februar.2008 | 21:18:23 Uhr
.,a50 Klasse Dialog.


Ranko, lese den Beitrag von Kaspie bitte noch einmal.   :smile

Detlev, ich habe es gelesen. Warum werden dann LS produziert die mit 100Watt sinus belastbar sind oder gar mehr, wenn man laut Kaspie 10Watt LS an einer 100Watt Endstufe betreiben kann ohne einen von den beiden zu killen?
Gruß, wwoody

beldin

Weil es genug 10 Watt Endstufen gibt, die einen 100 Watt Lautsprecher killen!
Liebe Grüße

von beldin .,73

Don Tobi

Zitat von: Kaspie am Samstag, 09.Februar.2008 | 21:02:27 Uhr


Die Wattzahl ist etwas für die Augen. Die Impedanz ist für den Verstärker. Die Musik ist für die Ohren





Ein sehr schöner, fast philosophischer Satz ! Sehr schön! Darf ich den bei Gelegenheit zitieren?

Ranko, hör auf Kaspie, vergiß die technischen Daten auf den Geräten. Der Verstärker sollte in der Lage sein den LAutsprecher gut zu versorgen und dies ist nicht mal von der Wattzahl abhängig. Du kannst sogar  eine Maggie mit einem Cyrus II + PSX mit gerade mal 2 x x60 W hervoragend wenn auch nicht laut antreiben.

Mit meiner kleinen Röhre mit ca. 2 x 10 Watt kann ich die meisten Speaker antreiben. Auf Impedanzen habe ich nie geachtet. Es gab nie PRobleme, wobei ich auch keine Speaker mit kritischen  und komplexen LAsten habe.

Stapelkönig

Irgendwie reden wir hier aneinander vorbei. Die 8Ohm waren doch aufgrund der Auslegung des Verstärkers vorgegeben, wenn ich nicht irre (worum ging´s da nochmal?). Da kann man natürlich auch andere dranhängen, bei höheren Impulsleistungen tut das der Endstufe aber nicht gut. Gesucht waren doch nur noch Lautsprecher.
Wie ich bisher verstanden habe ging die Suche nicht in die Richtung von Hochwirkungsgrad-Lautsprechern, sondern große konventionelle mit mitttlerem bis bescheidenem. Für klaren Tiefbass braucht man da nun mal Leistung, die ist aber wohl auch vorhanden. Insofern gingen die Vorschläge bis jetzt doch schon in die richtige Richtung.
Nur die Frage, was Ihm gefällt steht ungeklärt im Raum ....
Gruß, Tommy

Nothing Brings People together more, than mutual hatred. - Henry Rollins

Harry Hirsch

Zitat von: Stapelkönig am Samstag, 09.Februar.2008 | 21:36:47 Uhr
Nur die Frage, was Ihm gefällt steht ungeklärt im Raum ....


Ihm gefallen 8Ω mit mindestens 100W.  :_55_:

Stapelkönig

Gruß, Tommy

Nothing Brings People together more, than mutual hatred. - Henry Rollins

Don Tobi

Nein, wir reden nicht aneinder vorbei.

Es steht doch die Frage im Raum, warum es den limtierenden Faktor von 100W und 8 Ohm geben soll. Wenn dies so sein soll -warum auch immer - schränkt es die Empfehlungsliste ein.

Es war auch nicht von wirkungsgradstarken LS die Rede. Auch bei konventionellen LS spielen die og, Daten keine Rolle.

Der Grund für die Limiitierung ist nach wie vor nicht sichtbar. Hat Ranko jetzt einen zu starken oder zu schwachen Verstärker? Und zu stark kann es ja kaum geben. Es kann höchstens zu stromschwache Verstärker oder impedanzkritische Speaker oder extrem wirkungsgradschwache Speaker geben.




Don Tobi

Zitat von: Harry Hirsch am Samstag, 09.Februar.2008 | 21:40:20 Uhr

Ihm gefallen 8Ω mit mindestens 100W.  :_55_:

Nun gut, ich nehme alles zurück. Dies Argument leuchtet ein!

Kaspie

Zitat von: wwoody am Samstag, 09.Februar.2008 | 21:25:10 Uhr
Detlev, ich habe es gelesen. Warum werden dann LS produziert die mit 100Watt sinus belastbar sind oder gar mehr, wenn man laut Kaspie 10Watt LS an einer 100Watt Endstufe betreiben kann ohne einen von den beiden zu killen?

Die Frage ist ganz einfach zu beantworten und hat nicht mit Lautsprecher zu tun.
Marketing ist das Zauberwort
Du kaufst für einen bestimmten Preis X eher eine 100( hundert ) als eine 10 ( zehn )

Gruß
Kay

wwoody

#140
ZitatDie Belastbarkeit eines Lautsprechers wird durch zwei Effekte gegeben. Zum einen wird wegen des geringen Wirkungsgrades die meiste Energie in Wärme umgewandelt, und zwar im Antrieb. Dadurch kann der Lautsprecher thermisch zerstört werden. Zum anderen kann der Antrieb oder die Membran durch zu große Auslenkungen mechanisch geschädigt werden. Dies tritt vor allem bei den tiefsten zulässigen Frequenzen auf.

Lautsprecher sind thermisch sehr unterschiedlich belastbar. Eine Verbesserung der Kühlung durch Vergrößerung des Luftspalts verringert den Wirkungsgrad und erfordert mehr Leistung, die noch mehr Temperaturanstieg verursacht – man dreht sich im Kreis. Ein Weg ist die Anbringung der Schwingspule auf einer Aluminiumhülse; sie wird u. a. bei Breitbandlautsprechern angewendet. Die dadurch verringerte Spuleninduktivität linearisiert den Frequenzgang, jedoch wird die bewegte Masse vergrößert, was den Wirkungsgrad reduziert. Eine weitere, sehr effiziente Möglichkeit zur Abführung der Verlustwärme ist die Füllung des Luftspaltes mit einer ferromagnetischen Flüssigkeit (Ferrofluid) – damit werden drei Effekte erzielt:

Wärmeableitung
Dämpfung
Verringerung des Luftspaltes
Dies ist aber nur möglich, wenn die Auslenkung weit unter einem Millimeter liegt, kommt also nur für Hochtöner in Betracht.

Bei elektrodynamischen Lautsprechertreibern können bei längerem Betrieb Temperaturen von über 200 Grad Celsius entstehen. Eine Überlastung führt im Extremfall zu einem ,,Durchbrennen" der Schwingspule, wobei meistens erst die Isolierung verglüht und zu einem Kurzschluss führt und/oder der Schwingspulendraht schmilzt. Bei elektrodynamischen Lautsprechern kommt es allerdings meistens zuerst zu einem Erweichen des Klebstoffes und damit zur Lockerung des Spulendrahtes auf dem Spulenträger, wodurch der Treiber unbrauchbar wird.

Die Angabe einer Sinusleistung (Leistung bei einer festgelegten Frequenz), wie sie z. B. bei Verstärkern üblich ist, ist für die Ermittlung der thermischen Belastbarkeit bei Lautsprechern nicht angebracht, da unter Umständen auch bei geringer Temperatur durch zu große Auslenkungen die mechanische Zerstörung einsetzt. Außerdem sind übliche Musiksignale im zeitlichen Mittel eher einem um 3 dB/Oktave abfallenden Frequenzgemisch ähnlich; siehe 1/f-Rauschen (rosa Rauschen). Dabei muss man beachten: die zulässige thermische Leistung wird mit einem rosa Rauschen, begrenzt auf den angegebenen Frequenzbereich, gemessen und als Mittelwert PRMS angegeben. Das bedeutet: Ein Hochtöner für den Frequenzbereich 8 kHz bis 16 kHz bekommt von der Maximalrauschleistung durch die Filterung nur ein Hundertstel ab!

Für die mechanische Zerstörung ist dagegen sehr wohl ein Sinussignal relevant. Bei Hoch und Mitteltönern kann man zu große Auslenkungen meist am drastischen Ansteigen des Klirrens feststellen, für Tieftöner kann man das Erreichen der maximal zulässgien Auslenkung leicht messen. Leider werden diese Daten nie von den Herstellern angegeben, man kann sie jedoch meist aus anderen Daten berechnen. Typisch geht bei Hoch- und Mitteltönern durch die Frequenzweichen die mechanische Überlastung mit der thermischen einher. Eine Ausnahme sind Horntreiber. Diese sind für kleine Auslenkungen und große Akustische Belastung entworfen. Ein Betrieb ohne diese, also unterhalb der Horngrenzfrequenz oder gar ohne Horn, kann zum sofortigen Ausfall trotz noch unkritischer Temperatur führen.

Für einen wirksamen Schutz von Tieftönern ist sowohl der thermische als auch der Auslenkungsgesichtspunkt zu beachten. Hohe Pegel lassen sich nur sinnvoll darstellen, wenn die Schutzvorrichtung auch die Wärmekapazität in Rechnung stellt. So kann z. B. ein Tieftöner durchaus für einige 10 Sekunden mit einer Leistungsaufnahme betrieben werden, die deutlich über der Dauerbelastungsangabe liegt. Die Schwingspule braucht Zeit, um sich aufzuwärmen. Die kleineren Antriebe von Hochtönern haben erheblich geringere Zeitkonstanten und bedürfen um so mehr der Vorsicht.

Gewarnt werden muss vor dem Irrglauben, man könne Lautsprecher durch leistungsschwache Verstärker vor Überlastung schützen: Bei Übersteuerung (Clipping) erzeugen diese Klirrprodukte vor allem im höheren Frequenzbereich, die bei Mehr-Wege-Lautsprechern häufig zur Zerstörung des Hochtöners auch hoch belastbarer Boxen führen. Es ist dennoch sinnvoll, die Verstärkerleistung geringer als die Lautsprecher-Belastbarkeit zu wählen, da dann die Wiedergabequalität höher ist – vorausgesetzt, die Leistung liegt unterhalb der Verstärker-Grenzwerte.

Aus der Angabe einer zulässigen Spitzenleistung kann man – mit dem in den technischen Angaben aufgeführten Wirkungsgrad – einen maximal erzielbaren Schalldruck errechnen. In der Praxis wird der Schalldruck jedoch oft durch Kompression und Verzerrungen auf einen niedrigeren Wert begrenzt, da die Schwingspule den Bereich des homogenen Magnetfeldes verlässt und die Membraneinspannung mechanische Grenzen setzt. Die Angabe einer Spitzenleistung ,,PMPO", wie sie bei Lautsprechern der untersten Preisklasse zu finden ist, folgt keiner geschützten Definition und besitzt keine Aussagekraft.


Wirkungsgrad  [Bearbeiten]Die Wirkungsgrade auch der besonders effizienten elektrodynamischen Lautsprecher sind sehr gering (0,2...5 %, bis 20 % nahe Resonanzstellen); es ist nicht üblich, sie anzugeben.
Die Lautsprecher-Effizienz wird mit dem Kennschalldruck angegeben, es ist der Schalldruckpegel bei einer elektrischen Leistung von 1 Watt, der in 1 Meter Entfernung in einem echoarmen Raum (Freifeld) gemessen wird (in dB/W/m). Die Größe des Schalldruckpegels (dB) ist als logarithmisches Größenverhältnis in dB auf einen Norm-Schalldruckpegel von 20 µPa bezogen.

Beispiel:
Ein durchschnittlicher dynamischer Lautsprecher mit z. B. 87 dB/W/m benötigt für einen Pegel von 100 dB in vier Metern Abstand eine elektrische Leistung von etwa 80 W, wogegen ein wirkungsgradstarker Lautsprecher mit 101 dB/W/m mit 3,2 W auskommt.

Die betrachteten Schallwandler zeichnen sich alle durch einen recht geringen energetischen Wirkungsgrad aus. Zwar spielen insbesondere in der HiFi-Technik andere Kenngrößen (Frequenzverhalten, Verzerrungen) eine wesentlichere Rolle, jedoch kommt dem Wirkungsgrad aus mehreren Gründen eine Bedeutung zu:
Ein wirkungsgradschwacher Wandler (z. B. ein Magnetostat oder ein dynamischer Lautsprecher mit einem schwachen Magneten) benötigt beträchtliche Verstärkerleistungen, die als Wärmeleistung vom Wandler abgeführt werden müssen, um eine Beschädigung des Antriebs zu vermeiden.
Erforderliche höhere Verstärkerleistung ist u. a. bei batteriebetriebenen Anwendungen nachteilig, verursacht ihrerseits Wärme oder erfordert Verstärker mit hoher Effizienz, die nicht immer auch gute Übertragungseigenschaften besitzen.

Der Wirkungsgrad eines dynamischen Lautsprechers wird erhöht durch:

hohe Stärke und große Fläche des Magnetfeldes (Seltenerdmagnete, hohe Magnetflüsse bis über 1,2 Tesla, große Schwingspulendurchmesser)
hoher Kupfer-Füllfaktor des Luftspaltes (geringer Luftspalt, großes Verhältnis zwischen Draht und Trägermaterial, teilweise Verwendung rechteckigen Drahtes, präzise Fertigung, exakte Aufhängung)
leichte Membran (z. B. Titan, Kohlefaser-Verbund) und leichte Schwingspule (Widerspruch zum vorgenannten Punkt)
effektive Kopplung des Lautsprechers an die Luft (z. B. Bassreflexprinzip, große Schallwand, großes Volumen bei geschlossenen Boxen, Exponentialhorn)

Die ersten drei Einflussfaktoren wirken sich in jedem Fall auch positiv auf die Wiedergabequalität aus, da dadurch auch der Koppelfaktor und die Eigendämpfung verbessert werden.
Dagegen kann die Effizienzverbesserung durch bessere Luft-Ankopplung unter Umständen auch zu einem verzerrten Frequenzgang führen: ausgeprägte Eigenresonanzen kleiner Boxen-Volumina oder des Bassreflexweges führen zu einer selektiven Erhöhung der Lautstärke, aber auch zu einer Verschlechterung der Impulstreue.

Große Auslenkungen verursachen u. a. bei dynamischen Lautsprechern auch hohe Intermodulationsverzerrungen. Großer Wirkungsgrad und gute Schallwiedergabe wird daher mit großen Lautsprechern (geringere Auslenkung bei gleichem Schallpegel) erreicht; große Bauformen sind jedoch häufig nicht erwünscht, sie sind teurer oder weisen andere Nachteile auf (z. B. Partialschwingungen der Membran).

Ich verstehe sehr wohl um was es geht ...

Ich bringe die ganze Zeit die Komponenten in meine Überlegungen (ins Spiel), die ich gerade habe und die die ich mir leisten kann bzw. leisten will.
Auch wenn es den Superlautsprecher geben würde, der alle meine Anforderungen erfüllt, würde ich ihn nie kaufen wenn ich dafür z.B. 10.000,- Euro hinblättern muss ...

Ich könnte mich natürlich jetzt auch hinsetzen und in mehrmonatiger Arbeit einen der Röhrenverstärker meines Vaters nachbauen .. Ich könnte mich natürlich jetzt auch hinsetzen und LS von Acapella nachbauen, für die es Baupläne zu finden gibt ... Alles ist oder wäre möglich.
Es ist nur so, will ich mir das überhaupt antun? Habe ich Zeit nur dafür und nicht auch für meine Familie und andere Sachen?

Was ich hier im Forum versuche zu heraushören ist, wie komme ich annäherend an meine Zielvorstellung (ich bin mir im Moment selbst im unklarem wie die genau aussehen soll) mit "geringsten" Mitteln.

Und ich will den Teil meiner Freizeit - den ich dafür bereit bin zu opfern - einfach mit etwas schöner Musik und Spass verbringen. Ich will deswegen weder bettelarm werden noch tagelang for dem Monitor sitzen bis ich eine Kuriosität in der Bucht für wenig Geld ergattern kann ...

Wenn ich hier ene Frage stelle dann erwarte ich nicht als Antwort eine Ideallösung so wie es im Buch steht (hat einer von Euch so eine Ideallösung bei sich zu Hause?), sondern möchte ich einfach Euere besten Erfahrungen hören und was mit vernünftigen Mitteln machbar ist.

Bei jeder Frage die ich stelle bekomme ich eine Gegenfrage wie "was stellst Du Dir genau vor?", "wie soll es genau aussehen?" oder totale Kritik wie "Nöö, die LS die Du hier genannt hast sind Scheisse".

Ich habe das Gefühl dass viele hier gar nicht wirklich verstehen worum es in so einem Forum überhaupt geht.

Manchen von Euch sind die gestellten Fragen voll lästig, manche äussern sich über geschriebenes als ob sie den lieben Gott an den Eie** genuckelt haben ... Leute kommt mal wieder runter von Euren Wolken.

Dies ist micht absicht so allgemein geschrieben. Jeder hier soll sich mal sein Teil überlegen ...

So, wenn Ihr mir oder anderen - die keine "Experten" sind und mit ähnlichen Fragen kommen wie ich - helfen wollts, gut, wenn das hier in diesem Forum nicht möglich ist dann finde ich das sehr, sehr schade ...
Gruß, wwoody

aileenamegan

Zitat von: wwoody am Samstag, 09.Februar.2008 | 22:24:11 Uhr

Was ich hier im Forum versuche zu heraushören ist, wie komme ich annäherend an meine Zielvorstellung (ich bin mir im Moment selbst im unklarem wie die genau aussehen soll) mit "geringsten" Mitteln.

Und ich will den Teil meiner Freizeit - den ich dafür bereit bin zu opfern - einfach mit etwas schöner Musik und Spass verbringen. Ich will deswegen weder bettelarm werden noch tagelang for dem Monitor sitzen bis ich eine Kuriosität in der Bucht für wenig Geld ergattern kann ...

Wenn ich hier ene Frage stelle dann erwarte ich nicht als Antwort eine Ideallösung so wie es im Buch steht (hat einer von Euch so eine Ideallösung bei sich zu Hause?), sondern möchte ich einfach Euere besten Erfahrungen hören und was mit vernünftigen Mitteln machbar ist.

Bei jeder Frage die ich stelle bekomme ich eine Gegenfrage wie "was stellst Du Dir genau vor?", "wie soll es genau aussehen?" oder totale Kritik wie "Nöö, die LS die Du hier genannt hast sind Scheisse".

Ich habe das Gefühl dass viele hier gar nicht wirklich verstehen worum es in so einem Forum überhaupt geht.

Manchen von Euch sind die gestellten Fragen voll lästig, manche äussern sich über geschriebenes als ob sie den lieben Gott an den Eie** genuckelt haben ... Leute kommt mal wieder runter von Euren Wolken.

Dies ist micht absicht so allgemein geschrieben. Jeder hier soll sich mal sein Teil überlegen ...

So, wenn Ihr mir oder anderen - die keine "Experten" sind und mit ähnlichen Fragen kommen wie ich - helfen wollts, gut, wenn das hier in diesem Forum nicht möglich ist dann finde ich das sehr, sehr schade ...

Du hast es sehr schön auf den Punkt gebracht, Ranko. Besser kann man es nicht formulieren. :drinks:

beldin

Ranko,
Du schreibst, dass Du Deine Zielvorstellung selbst noch nicht kennst! Und genau DAS ist der Punkt! Sag' uns was für LS du momentan hast und was Dich an denen stört oder auch Dir gefällt. Dann können wir Dir vielleicht den einen oder anderen Tip geben!

Die hier genannten LS, um die Infinities geht es ja schon längst nicht mehr (Thraed umbenennen?!), haben alle ihre Liebhaber. Diese LS können aber auch polarisieren! Was würdest Du sagen, wenn ich Dir mal meine LS beschreibe?

An der Hauptanlage, einem Accuphase E-303 mit irgendwas bei reichlich über 2x150 Watt Sinus, hängen TMR 1 mit 80 Watt Dauerbelastberkeit! Probleme gab es nie! Seit 20 Jahren. Dem Verstärker ist es ziemlich schnuppe, ob da 4 oder 8 Öhmer draanhängen. Tatsächlich haben die LS, so glaube ich, 6 Ohm. Das ist aber vollkommen Wurst! Hauptsache es funktioniert und entspricht meine klanglichen Vorlieben!
Zwischen Vor- und Endstufensektion schleufe ich noch einen Yamaha YST 300 oder so ein. Klingt für meine Ohren fantastisch, obwohl der Sub nicht nach Lehrmeinung aufgestellt ist!

Im Büro laufen JBL-Control Plagiate vom Label Behringer. Davor hängt wieder ein Yamaha Sub,m dessen Typenbezeichnung ich mal wieder vergessen habe, aber auch nichts zur Sache tut. Das Büro ist immer ausreichenr beschallt. Es fehlt nichts!
Die kleinen LS sind fantastische Monitörchen im Nahfeld! Impedanz der LS? Keine Ahnung! Es läuft fantastisch! Basta!

Damit will ich Dir raten, erstmal Deinen Wunschklangbild zu definieren. Kauf' Dir eine GLE 70 und hör sie Dir an. Vor Weihnachten in der Bucht versenkt, machst Du garantiert kein Minus!

Hat die GLE 70 für Deinen Geschmack zu viel Bass oder klingt nicht auflösend genug, dann probier die NS 690! Für den Verkauf gilt das oben Geschriebene analog (nicht digital...)!

Gefallen Dir beide Lösungen nicht, kannst Du immerhin für die Forumianer hier beschreiben, was Dir nicht gefiel und was Du suchst!

Hier ist in Deinem Fall wohl der Weg das Ziel!




Liebe Grüße

von beldin .,73

wwoody

Beldin, die Canton GLE70 habe ich ...

Habe noch die Arcus TS-45 ... Habe noch die Canton GLE 402. Sowohl die Arcus wie auch Canton GLE402 klingen für mich nicht gut, die GLE70 dagegen sehr gut sogar. Es ist aber (natürlich) ein Unterschied ob ich diese an einem Kenwood KR-6600 betreibe oder an einem Marantz 2270 oder am Sony TA-F7B oder am Technics SU-V470 ...

Ich bestreite gar nicht dass diese Geräte sicherlich nicht die Klasse von Accuphase sind (würde mcih echt interessieren wie so ein Accuphase kling), aber es muss doch möglich sein auch mit solchen Geräten gute Hörerlebnise zu erzielen.
Gruß, wwoody

Lakritznase

Marc, Du hast es auf den Punkt gebracht.

Ich glaube aber auch, daß Ranko Recht hat. Er braucht halt jetzt Namen und Typen von Boxen, die WIR als gut befinden und mit denen WIR positive Erfahrungen gemacht haben. Zwei gute Beispiele hast Du ja bereits gebracht.

Dass wir mit UNSEREN Ohren und Hörempfindungen nicht Referenz sind für SEINE Ohren und Raumakustik - das sollte jedem hier klar sein.
Gelöscht wegen Verhohnung der Moderation
Jürgen

beldin

Die GLE 70 hat damals Karl Breh in seiner HIFI-STEREOPHONIE auch den zu basslastigen GLE 100 vorgezogen.

Die GLE 70 war dort so ertwas wie eine Referenz!

Aber dass ist schon mal ein Anhalt!
Mit welchen Geräten klingen die denn für Dich besonders gut?

Da Ralph gerade das Wort "Hörempfindung" ins Rennen warf......
..schon mal Gedanken darüber gemacht, dass sich dieses oft über den Tagesverlauf auch verändert?
Liebe Grüße

von beldin .,73

Kaspie

Wwoody,

in einem Forum wirst Du wenige finden, die Dir helfen können, aber viele , die etwas zu schreiben haben......
Du hast in kurzer Zeit gegoogelt und etwas herausgefunden. Respekt.
Lautsprecherempfehlungen sind immer mit Vorsicht zu genießen. JBL TI 5000 und RS IIIB wurden hier z.B. genannt.
Löse Dich erst einmal von allem Quatsch und lese Dich etwas in der Materie ein.
Einen Röhrenverstärker brauchst Du nicht um mit guten Lautsprechern Musik zu hören. Gute Lautsprecher sind auch immer ein persönliches Kriterium.
Während für die Einen die TI500 das Projekt der Begierde ist, ist es für die Anderen eine LS3/A oder eine Box nach GW.
Kein Geld für Lautsprecher ausgeben? Da bleibt dann der Selbstbau. Hierzu brauchst Du aber Zeit zum lesen und nachdenken.
Du musst dann schon kreativ werden.
Eine Empfehlung möchte ich Dir doch mitgeben, ohne den Lautsprecher selbst gehört zu haben: K+T CT 230.
Der BG 20 ist gut und Preiswert. Der HT ist ein Konushochtöner, der Hochtonenergie über die Fläche in den Raum geben kann.

Gruß
Kay

wwoody

#147
Nur noch ein paar Anmerkungen ...

Gestern habe ich bereits gebeten den Thread umzubenennen ...

Ich habe einige male bereits meine Musik-Vorlieben und mein Gefallen bei den Geräten die ich habe beschrieben. Sogar im selben Thread haben Forummitglieder die sogar in gleichem Thread bereits geschrieben haben wiederholt das gleiche gefragt, obwohl ich es im gleichem Thread bereits niedergeschrieben habe. Das ist für mich der Beweis dass viele gar nicht den Thread verfolgen, sondern blind nur auf das antworten was sich auf der letzten Seite befindet. Das gleiche ist mir im Laberthread auch schon passiert, aber dass ist der Laberthread. Wenn es um was bestimmtes geht versuche ich den gesamten Pfad zu verfolgen. Das heisst nicht dass das gleiche auch jetzt hier passiert.

- Ich bin tatsächlich leicht schwerhörig, es hat mehrere Gründe und stammt noch aus meiner Jugend ...
- POP-, Rockmusik mag ich eher Basslastig und laut so dass ich den Bass in den Eie** spüre
- Jazz (ausser modern) ist meine liebste Musik, die mag ich sehr sauber und kräftig
- ich höre die Muke oft laut(er), deswegen stehen die Geräte auch bei mir im Kellerbüro
- ich bin durchaus bereit auch mehr Geld auszugeben, sofern ich es als richtig einschätze
- bis jetzt hörten sich der Marantz 2270 und der Kennie 6600 für mich am besten, oft auch mit Loudness-Taste.
Viel mehr unterschiedlicher Geräte habe/hatte ich auch nicht. Der Rest sind kleinere Marantze oder schwachbrüstige Neuzeit-Geräte und äusserst günstige LS.
Bei den LS habe ich noch kleinere Wega mit derzeit noch defekten HTs und ich warte noch auf grössere 3-Wege LS die nächste Woche kommen sollten.

Falls ich noch mehr Angaben machen soll kein Problem, sagt mir nur was. Mir selbst fällt es nicht ein was ich noch beschreiben sollte ...
Gruß, wwoody

wwoody

Zitat von: Lakritznase am Samstag, 09.Februar.2008 | 22:51:59 Uhr
Ich glaube aber auch, daß Ranko Recht hat. Er braucht halt jetzt Namen und Typen von Boxen, die WIR als gut befinden und mit denen WIR positive Erfahrungen gemacht haben. Zwei gute Beispiele hast Du ja bereits gebracht.

Genau so ist es!

Zitat von: Lakritznase am Samstag, 09.Februar.2008 | 22:51:59 Uhr
Dass wir mit UNSEREN Ohren und Hörempfindungen nicht Referenz sind für SEINE Ohren und Raumakustik - das sollte jedem hier klar sein.

Ralph, das ist doch selbstverständlich.
Gruß, wwoody

Jürgen Heiliger

Hi Woody,

jetzt ist mir doch der Browser abgesoffen und meine schöne Antwort für Dich im Nirvana...... .,045

Die gibt's jetzt erst morgen für Dich..... .,a115

Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
>.... die HiFi-Classiker und die Information ....<
Unsere WIKI
Skype: juergen_heiliger

wwoody

Zitat von: Jürgen Heiliger am Samstag, 09.Februar.2008 | 23:33:54 Uhr
Hi Woody,

jetzt ist mir doch der Browser abgesoffen und meine schöne Antwort für Dich im Nirvana...... .,045

Die gibt's jetzt erst morgen für Dich..... .,a115



Jürgen, kein Problem, lass Dir ruhig Zeit. Morgen ist Sonntag ...  :_yahoo_:
Gruß, wwoody

Tedat

Zitat von: wwoody am Samstag, 09.Februar.2008 | 23:13:43 Uhr

- Ich bin tatsächlich leicht schwerhörig, es hat mehrere Gründe und stammt noch aus meiner Jugend ...
- POP-, Rockmusik mag ich eher Basslastig und laut so dass ich den Bass in den Eie** spüre
- Jazz (ausser modern) ist meine liebste Musik, die mag ich sehr sauber und kräftig
- ich höre die Muke oft laut(er), deswegen stehen die Geräte auch bei mir im Kellerbüro
- ich bin durchaus bereit auch mehr Geld auszugeben, sofern ich es als richtig einschätze
- bis jetzt hörten sich der Marantz 2270 und der Kennie 6600 für mich am besten, oft auch mit Loudness-Taste.


Moin Ranko,

ich mach mal ne kurze Liste mit mir persönlich bekannten Lautsprechern die o.g. Anforderungen gerecht werden sollten.

- Infinity Reference 60 (bis max. 300 Euro)


(Bild aus älterer ebay Auktion geborgt)

Ist ne geschlossene Standbox (ca. 1m hoch / 2x 20cm Bass Chassis) die du ja bevorzugst, hatte ich mit einem Sony TA-F570ES betrieben. Sauberer und kraftvoller Bass, laut geht auch... eher beschweren sich die Nachbarn... ist recht Ampfreundlich und kann man auch gut in die Ecke zwengen ohne das es gleich rumpelt.

- Infinity Kappa 8.2i (bis max. 600 Euro)


(© Infinity Katalog)

Haben die Reference 60 bei mir abgelöst, Bassreflex Standbox mit 30cm Woofer... mächtiger Bass! Also Loudness wirst du bei diesen Boxen warscheinlich nicht einschalten. Sind kritischer was die Aufstellung angeht, brauchen ca. 1m Raum nach hinten und zur Seite sonst dröhnt es schon mal. Als Verstärker bitte was kräftiges und 4Ohm stabiles... ich hatte am Anfang einen Luxman A384 dran und das war keine gute Idee, mit einem Harman/Kardon HK680 allerdings geht die Post ab.. bei jeder Lautstärke!


- Infinity Renaissance 90 (bis max. 900 Euro)


(© Infinity Katalog)

Mein aktueller Lautsprecher, Nachfolger der Kappas. Hängt bei mir an der Harman/Kardon Signature Vor-/End Kombi... der HK680 würde es aber genauso gut tun. Im Vergleich zur Kappa 8.2 weniger aber dafür tieferer und präzisererer Bass. Nicht falsch verstehen: da ist immer noch genug Bass für die Eie** !  :flööt:

Der Hoch-/Mittelton Bereich gefällt mir noch ein Stück besser als bei der Kappa. Ich sag mal für Jazz, Musik mit Frauenstimmen und klassischen Instrumenten würde ich die Renaissance der Kappa jederzeit vorziehen. Bei Rock/Pop nehmen sich beide nicht viel.. bei einigen Songs gefällt mir die Kappa sogar noch nen Tick "bässer".


Ich denke mal alle Drei würden dir viel Spaß machen.

:drinks:


Jürgen Heiliger

Hi Woody,

nun wie versprochen die Antwort für Dich..... ich antworte auch nur weil LS genannt wurden die in meinem Besitz sind, bzw. waren.... auch überschneident.....

von den hier schon genannten Lautsprechern kenne ich sehr gut die JBL TI-3000 / TI-5000 und auch die L-90..... zusätzlich noch ist die SABA Professional  1300 und die Kenwood KL-777 Z......

hier einmal die Unterschiede zwischen den einzelnen Lautsprechern....
Abstimmung: Die TI-Serie ist als frei stehender Standlautsprecher konzipiert, die 5er braucht, meiner Meinung um sauber aufspielen zu können, 1,2m Wandfreiheit, die 3er gibt sich mit etwa 0,8-1,0m zufrieden..... Dafür ist die 5er Verstärkerunkritischer, weil weniger leistungshungrig für Pegel.....
L-90 und die 3er haben die völlig identen Bestückungen, bis auf eine kleine Weichenmodifizierung..... denn die L-90 ist als wandnaher (Rückwand) Monitor konzipiert. Bei beiden sind aber die Freifeldfrequenzgänge fast ident.....

Ebenso sind die SABA auch als wandnaher Monitor (Rückwand) konzipiert und haben kein BassReFlex...... Tonal fast wie die TI-3000 und der L-90, bis auf das etwas weniger Auflösungspegel im Hochton.....

Die Kenni ist wiederum eine BassReFlex mit der Öffnung nach vorne......, d.h. die Rückwand darf ihr näher kommen..... zur Seitenwand sollten es aber wie auch bei der SABA 0,7m sein.....

Allen gemeinsam ist die druckvolle Abstimmung im Bassbereich (auch amerikanisch genannt).

Nun etwas mehr zu dem Thema mit den WATT und OHM bei Verstärkern und Lautsprecher......

angenommen Du hörst im mittleren Pegel (Sprache in einem Film z.B.) mit einer Ausgangsleistung von 5 Watt und beobachtest dabei mal die VUs eines Aufnahmegerätes. Du wirst feststellen die VUs werden sich bei -15 bis -10 dB "aufhalten"...... nun aber setzt z.B. Musik ein.... die VUs steigen auf ± 0dB ansteigen..... dies bedeutet eine ca. Verdopplung der gefühlten Lautstärke, aber eine über 70-fache Ausgangsleistungsteigerung...... Soll Heißen Dein Verstärker fängt an Verzerrungsprodukte zu produzieren. Diese sind nun einmal fast nur im Bereich des Hochtöners angesiedelt (da Hochtonreich) und erhitzen denselben über Gebür.....
Was Geschieht...... "er Frisst fest". Nun könnte man sagen der Hochtöner wird auch durch den "zu starken" Verstärker in Mitleidenschaft gezogen, aber bedenke Verzerrungen habe dreimal höhere Energie wie saubere Signale.
Somit ist Kay (aka Kaspies) Aussage völlig richtig im Zusammenhang mit Deinen Vorgaben zu den LS. Ohm und Watt hörst Du nicht......

auch nicht die teilweise gleich seienden (im Frequenzgang) LS-Typen..... aber schon eher macht sich die richtige Position gehörmäßig bemerkbar.... soll heißen 10 cm verschoben bringt meist mehr an Plus, als wie ein neuer LS.

Ich spreche da aus Erfahrung..... habe hier auch mal den Raumfrequenzgang messen lassen mit unterschiedlichen LS..... wir waren erstaund wie gleich der FQ war..... Als LS kamen dabei die TI-5000 und die neue O-300 auf die "Bühne"
Gruß
Jürgen

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Tedat

Die drei JBL's hatte ich ja vorher schon mal (als Tip) angesprochen bin aber nicht weiter drauf eingegangen da ich sie zwar gehört aber nie besessen habe.

Schön das du da etwas mehr dazu sagen konntest, Jürgen.

:drinks:


Zitat von: Jürgen Heiliger am Sonntag, 10.Februar.2008 | 10:38:07 Uhr
Allen gemeinsam ist die druckvolle Abstimmung im Bassbereich (auch amerikanisch genannt)

Das dürfte ja genau das sein was Ranko sucht, du weißt ja... die Sache mit dem Bass in den Eie**  :flööt:




PS: Ich finde ja die Ti 5000 mit unter 1000 Euro als unverschämt günstig, wer die stellen kann wird bestimmt nicht entäuscht.  :_good_:

wwoody

Leute, DANKE für Eure Tipps, Jürgen DANKE für die gute Beschreibung.
Ich kann mir jetzt schon besser vorstellen auf was es ankommt. Wenn ich es richtig verstanden habe:

- höchst möglicher Wirkungsgrad
- Grosse Chasis (Fläche) bei den Bässen mit kräftigen Magneten (lässt sich oft leider nicht so einfach eruieren)
- Genug Volumen bei geschlossenen LS

Liege ich soweit richtig?
Gruß, wwoody

Udo

Nein, nicht ganz. Der Wirkungsgrad muss nicht hoch sein und die Basschassis nicht groß. Tiefgang erzeugen gerade Chassis mit mit nicht so starkem Antrieb, sie sind aber unpräziser. Mehrere kleine Chassis können den gleichen Pegel und Tiefgang erzeugen, wie ein großes, die Gesamtmembranfläche ist entscheidend. Das Volumen muss an das verwendete Basschassis angepasst sein, es kann durchaus auch nicht so groß sein, denn je größer das Volumen, desto geringer der Wirkungsgrad.

Kaspie

Zitat von: Udo am Sonntag, 10.Februar.2008 | 11:21:13 Uhr
Nein, nicht ganz. Der Wirkungsgrad muss nicht hoch sein und die Basschassis nicht groß. Tiefgang erzeugen gerade Chassis mit mit nicht so starkem Antrieb, sie sind aber unpräziser. Mehrere kleine Chassis können den gleichen Pegel und Tiefgang erzeugen, wie ein großes, die Gesamtmembranfläche ist entscheidend. Das Volumen muss an das verwendete Basschassis angepasst sein, es kann durchaus auch nicht so groß sein, denn je größer das Volumen, desto geringer der Wirkungsgrad.

Guten morgen Udo,

war Dein Kaffee heute nicht so besonders ? .,70

1. Der Wirkungsgrad sollte <= denen der MHT sein ( Anpassung der MHT an den Bass )
2. TT mit schwachen Antrieb haben keinen unpräzisen Bass ( TL  )
3. Mehrere kleine Chassis erreichen nie den Pegel und den Tiefgang eines Größeren Chassis
4. in diesem Zusammenhang ist auch die Gesamtfläche nicht entscheidend
5. Das Volumen muss bei einer unendlichen SW  IMMER angepasst werden
6. zu klein dimensioniertes Volumen schiebt die untere Grenzfrequenz nach oben  mit dementsprechender Überhöhung
7. Je größer das Volumen, desto tiefer der Bass. Die Gesamtgüte sinkt auch und dadurch ist der Wirkungsgrad im Bassbereich um die Resonanzfrequenz geringer.

Desweiteren gilt: Fläche ist durch nichts zu ersetzten; Außer durch noch mehr Fläche. Mit dem Volumen verhält  es sich genau so.

Ist alles in entsprechender Fachliteratur nachzulesen ( NEIN, NICHT IN STEREO-XX UND AUDIOPHILES MÄRCHENBLATT !!)

Gruß
Kay


wwoody

Dann habe ich es doch richtig verstanden ... :-handshake:
Gruß, wwoody

Udo

Zitat1. Der Wirkungsgrad sollte <= denen der MHT sein ( Anpassung der MHT an den Bass )

Habe ich etwas anderes behauptet? Ich glaube kaum. Wirkungsgrad an sich ist kein Qualitätskriterium, er bestimmt lediglich, welchen Verstärker ich einsetzen muss, um einen gegebenen Pegel zu erreichen.

pappenheimer

ZitatGuten morgen Udo,

war Dein Kaffee heute nicht so besonders ? Kopf streichel

1. Der Wirkungsgrad sollte <= denen der MHT sein ( Anpassung der MHT an den Bass )
2. TT mit schwachen Antrieb haben keinen unpräzisen Bass ( TL  )
3. Mehrere kleine Chassis erreichen nie den Pegel und den Tiefgang eines Größeren Chassis
4. in diesem Zusammenhang ist auch die Gesamtfläche nicht entscheidend
5. Das Volumen muss bei einer unendlichen SW  IMMER angepasst werden
6. zu klein dimensioniertes Volumen schiebt die untere Grenzfrequenz nach oben  mit dementsprechender Überhöhung
7. Je größer das Volumen, desto tiefer der Bass. Die Gesamtgüte sinkt auch und dadurch ist der Wirkungsgrad im Bassbereich um die Resonanzfrequenz geringer.

Desweiteren gilt: Fläche ist durch nichts zu ersetzten; Außer durch noch mehr Fläche. Mit dem Volumen verhält  es sich genau so.

Hallo zusammen.. 

Also So ist das..   .,a015   
ZitatDas Volumen muss bei einer unendlichen SW  IMMER angepasst werden

A-ha..  ??  ..also das Volumen der Unendlichen Schallwand anpassen.. -- oooder das des Raumes??  ..also ne Wand rausnehmen?  ..wie wurde der Einfeldträger noch mal berechnet..   --  bei L = 3,00 Metern.. jaa.. Tabelle 4..    dann  Q=M*L*A...  --  Ha.. Das probiere ich aus..  *den Boschhammer such..

A.