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TD126 MkV ?

Begonnen von Captn Difool, Mittwoch, 19.November.2008 | 14:11:56 Uhr

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Captn Difool

Da ich mit der Restauration der TD126MkII wegen massiver Elektronikprobleme vorerst nicht weiter komme, aber möglihcst bald einen Spielfähigen TD126 haben möchte, habe ich umdisponiert und beginne mit dem Neuaufbau meines MkIII.

Vorgeschichte:

Den TD126MkIII mit seiner Mahagonizarge habe ich damals 1982 neu erworben, als VCM-Ausführung (Vakuumtechnik mit 10mm-Sinterlager) zusammen mit einem separat montierten Koshin GST-801 (keine Werksmontage). Die aufgeklebte Vakuummatte von Thorens konnte mich aber nicht befriedigen, da die Platte die Vertiefung der Querrille der Matte annahme, welches den Tonarm kurz zittern ließ und dieser Umstand leider auch hörbar war. Ich war damals noch jung und ungestüm und kratzte die Matte kurzerhand runter. Heute hätte ich sicherlich vieles anders gemacht (Rückgabe oder einfach neuen Tellersatz), zumindest hätte ich die Gummidichtlippen, wenn ich schon an einen Neuaufbau denke, vorsichtig abgeschnitten, zwecks möglicher Wiederverwendung. Ich legte stattdessen meine Glasmatte von Räke auf. Leider hat der VCM-Innenteller ein Deckblech aus Aluminium von 2mm Stärke drauf, so das die Glasmatte nur auf dem Innenteller aufliegen konnte. Klanglich war das auch nicht so der Bringer. Nachdem ich mir einen neuen Mittelpuck drehen ließ, konnte ich den Glasteller eines Regebausatzes, den ich schon vorrätig hatte, nutzen. Zusammen mit der Glasmatte hatte ich ein sehr harten, sich gegenseitig bedämpfenden Tellersatz, der recht präzise lief. Kurze Zeit später erwarb ich sehr günstig aus einem Restpostenlager den Sony PUA-1600L. Da er "nur" 11" lang war, paßte er mit sehr genauem Setzen gerade so in die äußerste Ecke des Tonarmboardes, die Haube mußte aber wegen des ausragenden Gegengewichtes wie auch der tellerbedingten Armhöhe weichen. Klanglich spielte das aber auf sehr hohem Niveau, welches seit 1987 durch das MC30 Super gekrönt wurde. Der Koshin unterlag wegen zu hoher Lagerreibung der Feinauflösung des Sony-Tonarmes. Mangels aufzutreibender Lager blieb der Koshin über die Jahre liegen, wird aber auch wieder aufgebaut.







Angesichts der Probleme mit dem MkIIern wurde mir dann auch klar, das ich etwas in die falsche Richtung arbeitete. Ursprünglich wollte ich den MkIIIer zugunsten der beiden MkIIer verkaufen. Dann wurde mir bewußt, das ich doch nicht meinen einzigen "Original-Thorens" verkaufen konnte  ;0003 Eigentlich wurde ich nur wegen des solideren Synchronmotors auf den MkII gebracht, denn ansonsten spricht nichts gegen den MkIII. Der Motor meines MkIII läuft noch tadellos, die Geschwindigkeiten sehr exakt und angesichts des 10mm Sinterlagers sind auch keine "Regelzuckungen" wie bei manch zu leicht geölten 7mm-Messinglagers zu bemerken. Die Zarge ist top, der Spieler seit seinem Kauf vor 26 Jahren stets "wohnzimmergepflegt". Entsprechend gut der Gesamtzustand. Nur die Haube muß etwas aufpoliert werden, mehr dazu später.


Captn Difool

Zunächst muß auch hier die Demontage eine Bestandsaufnahme erwirken. Bis auf ein nachträglich lackiertes Subchassis und neues Armboard hatte ich nichts am MkIII gemacht, auch noch nie richtig zerlegt, lediglich die Bodenplatte entfernt.

Die Gewindesteller am hatten sich mit der Zeit am Subchassis festgefressen und waren zum Schluß nicht mal mehr mit einer Wasserpumpenzange drehbar. Das war auch der Hauptgrund, warum ich den MkIII nach dem Umzug nicht mehr in Betrieb nahm, da ich ihn nicht mehr ins "Wasser stellen" konnte. Ich entschloss mich ursprünglich zu einem Umbau auf eine LB-Zarge, die notwendigen Teile (Frontblende und Tastenblende des TD127) konnte ich noch bei Rolf Kelch erwerben (waren seiner Aussage nach die letzten vorrätigen). Als Übergangslösung mußte ein TD320MkII herhalten, der bis jetzt meine Platten dreht.



Die Gewindesteller waren bereits angebrochen und konnte sie nur noch durch Zerstörung (Herausbrechen) entfernen. Die Gewinde im Subchassis mußte ich von Kunststoffresten regelrecht auskratzen.




Chassis im Originalzustand, auch nach 26 Jahren schaut es noch recht gut aus und war nur geringfügig verschmutzt.




Als nächstes wird das Motorpulley abgezogen. Mich hatte schon immer die taumelnde Messingschwungscheibe gestört. Als ich damals bei R. Kelch anfragte, wurde mir eine aus gedrehten Vollalu empfohlen, welche ich dann gleich mit bestellte. Mit einem Abzieher aus dem Modellbaubereich konnte ich das Originalpulley leicht und schadlos abziehen. Mit Schraubendrehern abhebeln empfehle ich nicht, da hier die Achse und ihre Lager zu sehr beansprucht werden. Gerade da ist der Motor recht empfindlich.




Das neue Pulley hat eine etwas große Bohrung. Dadurch rutscht es leicht auf die Achse und muß mit Superkleber fixiert werden. Ein Preßpassung wäre eigentlich besser gewesen. Aufgesteckt ist die Eigendämfung gut, ein befürchtetes "Klingeln" der Schwungscheibe bleibt aus. Der Rundlauf ist für ein voll gedrehtes Teil erwartungsgemäß perfekt.




Als nächstes erfüllte ich mit den alten Traum der LED-Beleuchtung. Schon früher wollte ich auf farbige LED wechseln, da mir bereits zwei Birnchen ausgefallen waren, die ich jedoch nie ersetzte. Aber eine "ampelfarbige" Beleuchtung hielt ich mittlerweile doch für zu verspielt, zumal es jetzt weiße LED gib. Ich bestellte bei Conrad ursprünglich Amberfarbene LED, die die Farbtemperatur von Glühbirnchen täuschend echt nachahmen. Es kamen allerdings neutralweiße an, entgegen der Verpackung. Im Nachhinein gefallen sie mir doch besser, sieht der Thorens dadurch doch etwas moderner aus. Daher habe ich sie nicht umgetauscht.




Eingebaute LED im Betrieb, der Leuchtkasten der Taste wird gut ausgeleuchtet. Die LED sind Matt mit ca. 70° Abstrahlwinkel. Die LED wurden dazu um 90° nach oben gebogen, um direkt gegen das Tastensymbolfeld zu strahlen. 1 1K-Widerstand sorgt für angemessene Helligkeit.




So sieht es dann fertig aus...









Als nächstes wurde die Stroboskopoptik gereinigt. Der Spiegel war mit irgendwas sehr festsitzendem angelaufen, welches ich erst mit Nitroverdünnung lösen konnte, sah aus wie Lacknebel. Die Kunstoffoptik konnte ich leider nicht damit behandeln, da mußte Glasrein reichen.




Trotz Wohnzimmeraufenthalt setzten manche Schrauben etwas Rost an, diese habe ich kurzerhand ersetzt.




Das fertige Stroboskop.






Jetzt kommen auch die neuen Gewindesteller zum Einbau. Sie sind aus vergütetem Stahl und lassen sich leicht drehen. Zur Sicherheit habe ich dennoch die Gewinde mit Vaseline eingestrichen.




Das Subchassis wartet nun auf das überarbeitete Schwingchassis.




Als ich den Sony-Arm montierte, mußte ein neues Armboard angefertigt werden, so klebte ich alles sauber ab und lackierte neben dem Armboard auch das Schwingchassis gleich mit. Die Oberflächenqualität war aber eher bescheiden. Ich wählte damals schwarz Hochglanz, sah auch vom weiten "chic" aus, aber von nahem noch nicht so sauber, da Schleifspuren und Einschlüsse sichtbar blieben.




Daher entschloss ich mich zur Neulackierung, um den TD wieder ein sauberes wie schön anzuschauendes Finish zu geben. So wird erstmal der alte Schmodder komplett abgebeizt. Da nahm mehrere Tage des wiederholten Einwirkens in Anspruch. Im Heizungskeller konnten die Dämpfe belästigungsfrei abmuffeln...






...endlich blank.




Die originale Unterseite...




...wird schwingungsbedämpft. An einem Draht aufgehangen, ist das Subschassis ein guter Gong.




Den Unterschied habe ich per "Anschlag" am hängenden Draht (an langer Zunge für das Armboard aufgehangen) gemessen. Der Grundton von ca. 200Hz war unbedämpft 20s zu hören, bedämpft nur noch gute 10s. Gelagert auf den drei Federgummis ist die Eigen-Bedämpfung nur mäßig. Daher denke ich macht die zusätzliche Beschichtung durchaus Sinn.








Die Oberfläche des Schwingchassis ist nur mäßig wie schnell verschliffen.








Fertig zum Grundieren.




Gleich nach dem Farbauftrag per Sprühdose habe ich eine alte Haube vom MkII drübergelegt, damit herabrieselnder Staub möglichst keine Chance hat.




Fertig grundiert.




Im Gegenlicht erkennt man aber die Unebenheiten des Guschassis. Daher habe ich meinen ursprünglichen Plan, wieder schwarz Hochglanz zu nehmen verworfen, da Hochglanz diesen Effekt noch verstärkt. Ein Abschleifen wäre zu aufwändig, deshalb werde ich wieder schwarz seidenmatt nehmen. Thorens hatte sich aus diesem Grund auch seidmattes Nextel verwendet, wobei die Dämpfunsgswirkung durch Nextel nahe Null geht.




So das wars fürs Erste, heute geht es mit der schwarzen Lackierung des Schwingchassis weiter, Fortsetzung folgt...

Captn Difool

Kleines Update,
das Schwingchassis ist nun schon seit gut einer Woche schwarz lackiert worden, nur muß ich andere (nichthifi)Artikel für die Bucht vorbereiten.




Die Lackierung war recht erfolgreich, nur das hier die Bezeichnung "Seidenglanz" auf der Dose wörtlich zu nehmen war. Es ist mehr Glanz als Matt, mehr als ich wollte, aber ok. War das einzige Angebot, da aber die Lackierung recht erfolgreich war, lasse ich das so.









Bevor ich das Schwingchassis einbaue, warte ich noch auf die Lieferung eines Ringkerntrafos, mit dem ich ein wenig experimentieren möchte, ob er zum Thorens paßt. Bis dahin ist dann der Lack gut ausgehärtet und bei der Montage weniger empfindlich.

Kappa8.2i

Das sieht doch sehr gut aus.  :_good_:
Es gibt übrigens nicht nur Seidenglanz,sondern auch Seidenmatt. raucher01

Captn Difool

Zitat von: Kappa8.2i am Samstag, 29.November.2008 | 11:04:27 Uhr
Das sieht doch sehr gut aus.  :_good_:
Es gibt übrigens nicht nur Seidenglanz,sondern auch Seidenmatt. raucher01

Jaaa, aber nicht im Regal des örtlichen Baumarktes...Hab auch keine Lust, zig Kilometer wegen einer Glanznuance abzufahren. Also muß es eben der "Seidenglanz" tun. :)  Ich hätte ja am liebsten wieder Hochglanz (Pianolack) gehabt, wäre das Gußchassis nicht so wellig in der Oberfläche. Der Seidenglanz paßt zudem optimal zur ebenfalls seidenglänzend eloxierten Tastenblende. Wenn der Trafo da ist, geht es weiter.

beldin

Welliges Subchassis?

Dann Fareb nochmal. ab, Oberffläche fein spachteln, schleifen und nochmal lackieren.....
Wenn es dann Seidnenmatt belben soll....
Ansonsten mit Politur bzw. Wachs Hochglanz erzeugen. Der Glanz wird dann nicht ganz dem Hochglanz entsprechen aber doch sehr ähnlich sein.
Liebe Grüße

von beldin .,73

Jayk.

Hi Andre,

hab Dir mal 'ne mail bez. des Auslagerns des Trafos geschickt.

Gruss

Jonny

P.S.: Chassis - hättste mir mal das Teil geschickt, hätte es jetzt 'ne schöne Nextel-Beschichtung...  :_55_:
Zitat von Wilhelm Busch [1832-1908]: > Musik wird oft nicht schön empfunden, Weil sie stets mit Geräusch verbunden. ...Dideldum! <

Captn Difool

@Beldin
1. Nein, gerade den Spachtelpamps wollte ich mir ersparen, ist doch kein "Unfallwagen" :smile
2. Das olle Nextel will ich auch nicht mehr, sieht irgendwie billig aus.
3. Hochglanz eben auch nicht siehe 1. Zumal ich Glanzlack da hätte, das wäre kein Problem.

@Jonny
Danke, ich schaue mir das an. Gerade eben hat meine Frau den Trafo mitgebracht. Mehr später, denn ich bin heute zu einer Feier weg...

Jayk.

Zitat2. Das olle Nextel will ich auch nicht mehr, sieht irgendwie billig aus.

... der B795 in meinem Avatar ist Nextel-Schwarz lakier - das sieht alees Andere als billig aus. Jürgen hat mal nen TD126 MKIII von mir übernommen, glaube der steht jetzt bei Matthes - auch Nextel-Schwarz - sieht prima aus...

Das neue Nextel ist auch deutlich verbessert worden - da klebt nix mehr...

Gruss
Jonny
Zitat von Wilhelm Busch [1832-1908]: > Musik wird oft nicht schön empfunden, Weil sie stets mit Geräusch verbunden. ...Dideldum! <

Captn Difool

Nee, geht nicht um das "kleben", das Nextel von meinem war fachlich ok, aber der "Sprenkellook" ist nicht so mein Ding.

Captn Difool

#10
Zwischenzeitlich habe ich mit dem Ringkerntrafo experimentiert.
Erstmal die gute Nachricht: Das Teil mit 2x18V Nennspannung hat genau 2x21,0V paßt also zur Spannung des Originaltrafos mit 2x20,6V sehr gut.
Jetzt aber die schlechte Nachricht: Der Ringkern streut das Brummen genauso stark bzw. fast stärker als der Originaltrafo, allerdings mit mehr Oberwellen, während der Originaltrafo nur im tiefen 50Hz Sinus vor sich hinbrummt. Meine Intention war ja, durch das angeblich geringere Streufeld des Ringkerns eine Auslagerung zu vermeiden - denkste.  :01belehr

Da ich kein zweites Kästchen stehen haben will, soll der Originaltrafo im Pumpengehäuse (VCM) Platz finden, dazu muß das Elektronikboard leicht rücken, wenn ich die internen Kabel etwas nach richte, kein Problem.  :-handshake:

Dafür nun ein neues. So langsam verliere ich den Glauben an die Thorens-Elektronik.  :wallbash Die VCM-Pumpe lief eigentlich immer gut, auch wenn ich sie nie benutzt hatte. Die Pumpe nutzte ich gelegentlich zum Vakuum-Absaugen aus der Chipkammer einer Astro-CCD-Kamera (damit der gekühlte Chip nicht beschlägt). Die letzten 4 Jahre habe ich die Pumpe nicht mehr benutzt, sie lief beim letzten Mal einwandfrei. Jetzt wollte ich sie wieder einschalten, aber es klickt nur das Boschrelais, das kleine Kartenrelais muckt nicht mehr. Ausgelötet, tja Spule ist ein Isolator, offenbar innen durchgeschmort. Mit Relais hatte ich 60V~ Spulenspannung gemessen, ausgebaut nur noch 1,4V~ Da muß ich mir erst noch einen Reim drauf machen. Ich werde den Schaltplan abzeichnen müssen, ein SM wird es dafür wohl nicht geben? Desweiteren muß ich schauen, ob Conrad ein vergleichbares Kartenrelais im Angebot hat. Rastermaß 5mm, 24V~, 1 Wechsler.

Wenn das so weiter geht, werde ich mich von allen 126ern trennen.... :_aggressive:

Captn Difool

Weiter gehts
Ich habe mich natürlich etwas dusslig angestellt im Eifer des Gefechts. Ich sollte das Meßgerät natürlich auf Gleichspannung stellen, wenn ich die Ansteuerung eines Gleichpannungsrelais messe. Beim Messen stellte sich dann die Ansteuerspannung als korrekt heraus und ein Ersatzrelais brachte dann auch die Funktion der Vakuumpumpe wieder zurück.

Doch zunächst geht es darum, im Pumpengehäuse etwas Platz zu schaffen um den Netztrafo des Plattenspielers unterzubringen.



Damit man den Trafo montieren kann, muß er erstmal auf "eigenen Füßen" stehen. Dazu verwendete ich ein herkömmliches Aluprofil aus dem Baumarkt.




So sehen die Profile gebohrt aus, das Profil oben zeigt, wie man es nicht machen sollte: Mit einem stumpfen Bohrer, also erstmal schnell angeschliffen.




Fertig.




Hier das erwähnte Relais. Ich nahm wieder eines vom selben Hersteller und hoffe, das es diesmal länger hält.




Leider war hier aber das Rastermaß anders, so daß ich die Platine nachbohren und Lötbrücken anbringen mußte.




Als nächstes nun die "Schnittstellen". Einmal ein Sicherungshalter für den Trafo und die Buchse, die dann die Sekundärspannung zum TD liefert.




Die noch originale Gehäuserückseite, aber schon mit Anrissen für die Bohrungen.




Die Bohrungen wurden mit einem Schälbohrer auf Maß gebracht.




Erste Probe: Paßt :)







Die Steuerplatine (rechts unten von der Oberkante gesehen) wanderte ca. 3cm nach schräg links unten, so pßete der Trafo darüber zwischen Elektronik und Frontplatte.




Komplette Anordnung. Der Sicherungshalter wurde mittels Schrumpfschlauch isoliert, um ggf. Überspannungsüberschläge auf die Elektronik zu verhindern.




Werkseitig wurde mittels Polsterwattendämmung der Schallpegel der Vakuumpumpe reduziert.




Fertig ist die Netzteilauslagerung. Im nächsten Teil geht es dann weiter, wie es im Plattenspieler mit der Spannungsversorgung aussieht.

Jürgen Heiliger

HI André,

ich wäre mit der "Lärmschutzwolle" vorsichtig in der Nähe des Trafos..... nicht dass sich dort mal was erhitzt/entzündet......

Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
>.... die HiFi-Classiker und die Information ....<
Unsere WIKI
Skype: juergen_heiliger

Captn Difool

Wie Du siehst, ist die Watte nicht direkt an den Trafos, da kann nichts überhitzen, vorher geht schon die Sicherung, wie ich bereits beim TD126MkII feststellen durfte. Natürlich kann man auch auf die Watte verzichten, die Pumpe arbeitet ähnlich ruhig wie eine Aquariumspumpe und ist ohnehin nur kurzzeitig eingeschalten.

Captn Difool

Nachdem der Trafo ausgelagert wurde, habe ich noch die Leitung vom Plattenspieler angeschlossen.



Ich habe eine handelsübliche Starkstromanschlussleitung genommen und mittels der Lötbrücken noch den Hauptschalter als sekundärseitungen "Notausschalter" eingeschleift. Funktionierte auf Anhieb.


Dann kam aber der Einbau der Schwingchassis



Als erstes wurden die Federn wieder eingeklebt. Als Kleber kam ein Pattexähnlicher Kleber (Kövulfix) zur Anwendung, da ich ihn gerade da hatte.




Für die Feder am Tonarm kam noch eine Verstärkungsfeder aus der Grabbelkiste hinzu.




Unter eigener Last drückt es sich am besten zum Aushärten des Klebers. der 1,1kg schwere Koshin drückt sichtlich runter...




Hier die Verstärkungsfeder in Aktion. Ich habe danach die Verstärkungsfeder noch zentriert.




Als Gegenstück, damit die innere Feder einen Angrifsspunkt hat, habe ich die alte Lagerscheibe verwendet.




Die Schrägscheiben von Joel vereinfachen die Justage und lassen das Chassis schön kolbenförmig schwingen. Dazu muß die abgesenkte Seite in Richtung Tellerlager zeigen.




Vor dem Schwingchassiseinbau habe ich die Schrägscheiben von unten noch dünn mit Vaseline eingefettet, dann drehen sich die Drehsteller leichter und es gibt praktisch keine Torsionsverspannungen.




Zwischen vorn und hinten muß ich allerdings nochmal die Zargenverschraubung lösen, da vorn zu wenig Spiel ist.







Wie sich herausstellte, war die Verstärkungsfeder fast optimal (ein wenig zu stark). Die Stellschraube mußte ich nur geringfügig mehr herausdrehen als die anderen. Der Tonarm wird gut getragen.




Hier einmal der Unterschied zur Seidenglanzlackierung links und der werkseitigen Nextellackierung rechts auf dem Tonarmboard.




Ärgerlich, da zu spät bemerkt: Bei Aufkantstellen der Zarge um an der Unterseite arbeiten zu können, stößt diese an die Riemenbegrenzung. Ich habe dann ein Stück Kabelmantel angeklebt. Später werde ich die Stelle nachtupfen, auch wenn sie unsichtbar unter dem Plattenteller bleibt.




Weitere Kabel werden montiert. Der Tonarmanschluß ist der Rest vom Koshinanschlußkabel, welches so der Händler damals verbaut hat. Der ganze Tonarmeinbau wurde recht dilletantisch gemacht und heute hätte ich das dem Händler um die Ohren gehauen. Damals war ich eben recht jung....




Langsam nimmt der TD wieder Form an. Als nächstes muß noch der Lift montiert werden, dann die Haubenteile.

Jürgen Heiliger

Hi André,

warum setzt Du die Netzanschlussleiste nicht mittig in den "Trafobereich", denn dann könntest Du das alte Trafogehäuse als Schutz über die Kabel setzen.
Habe ich bei meiner/Jonnys Trafoauslagerung so gemacht.
Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
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Skype: juergen_heiliger

Captn Difool

Ist nicht notwendig, da unter 48V. Die Gehäuse lasse ich komplett weg, ist nur unnötig "mitresonierender Ballast". Paßt zudem besser so.

Jürgen Heiliger

André,

was ist das denn für ein komischer Federdom in diesem Bild?

Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
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Skype: juergen_heiliger

Captn Difool

Das sind die vom Rolf Kelch, siehe dieses Bild

weiter oben.

Captn Difool

Noch sind einige Teile in Fremdbearbeitung, aber es geht ein kleines Stück weiter.

Ich war weder mit dem VCM-Lager zufrieden (hatte einen Schaden) noch mit der Ausrichtung des Schwingchassis. daher habe ich letztes noch einmal ausgebaut und neu aufgebaut.  Auch zeigte sich, das die Verstärkungsfeder für die Tonarmfederung zwar das Mehrgewicht ausglich, jedoch ein Schwingen verhinderte, das angeregte Subchassis federte nur auf den beiden übrigen Federn. Also habe ich die Verstärkungsfeder wieder ausgebaut. Ohne die Feder muß ich den Steller doch weniger weit hineindrehen als Anfangs befürchtet, so knapp 3mm mehr, es bleiben noch genug Reserven. Zusammen mit der neuen Ausrichtung schwingt das Subchassis nun so wie es soll. Da allerdings der schwere Arm die Federfrequenz ändert, schaukelt das Schwingchassis bei stärkere Anregung kurz horizontal um dann kolbenförmig auszuschwingen. Aber das ist so ok.

Dann habe ich das alte Lager ausgetrieben. Ich bitte die diesmal schlechtere Bildqualität zu entschuldigen, ich mußte mich mit dem Handy behelfen, da unsere Digicam gerade in der Karibik unterwegs ist.



Das leere Loch im subchassis...




Links das alte VCM-Lager, rechts das neue 10mm-Sinterlager. Dieses Lager ist übrigens nagelneu, es wurde vom Vorbesitzer offensichtlich nur zum kurz Probieren benutzt. Es hat noch keine Einbauspuren und innen auch keinerlei Laufspuren. Die Nytralonscheibe keinen Abdruck der Lagerdornspitze.




Hier sieht man die Hartmetallscheibe unten im Lager, diese habe ich zwischenzeitlich jedoch wieder entfernt. Da ich auf den überarbeiteten Antriebsteller noch warte, ist erstmal nichts mit Ausrichten und Einlaufen. Später dazu mehr.


In der Zwischenzeit bin ich dagegen mit der Problematik, die Haube wieder zu neuem Glanz zu bekommen, weiter. Tiefe Kratzer habe ich anfänglich mit 400er Papier verschliffen, dann weiter mit 600er naß und dann 1200er naß. Zum Polieren fehlt aber noch feineres Korn, die Riefen vom 1200er können noch nicht richtig wegpoliert werden. Da ging zu zu meinem Autolackaufbereiter und zeigte ihm das Problem. Er probierte an dem separaten Rückseitenteil eine Politur und sie hatte Erfolg. Praktisch schon wie neu, schöne klare Durchsicht. Damit das Polieren noch etwas leichter geht, gab er mir ein 4000er Polierpad mit. Damit bereite ich die Hauben vor und werde sie ihm dann zum fertigpolieren geben.



Erst verschleife ich mittlere-feinere Kratzer naß mit dem 1200er-Faserpad.



Die noch "groben" Riefen verschleife ich anschließend naß mit dem Polierpad. Die Riefen werden da sehr fein und es bildet sich schon ein erster Glanz auf der Oberfläche.




Auch die verschliffene Liftbank bekam so ihren alten Glanz wieder. Da waren häßliche Klebstoffreste von einer Erhöhung aus Karton dran, damit der Sony auch in der hohen Montage (wegen dem Glasteller) noch per Lift angehoben werden konnte.




Der VCM-Teller ist für mich nicht mehr zu gebrauchen, ich hatte schon länger einen TD125MkII-Tellersatz liegen und einen weiteren TD320-Tellersatz. Von letzterem nehme ich den Außenteller, der nun auf Hochglanz gebracht wird.




Zuerst, diesmal trocken, mit dem 1200er Pad....




...anschließend der ganze Teller (auch Unterseite) mit Metallpolitur von RotWeiß. Zum Schluß werden alle Flächen mit Ballistol eingerieben und einige Tage verdampfen lassen. Leider neigt auch Zamak zur Oxydation, welche sich zumeist in kleinen, grauen Bläschen zeigt. Poliert man diese weg, sieht man zu seinem Entsetzen, das dies kleine Kügelchen sind, die auf ihrere anderen Halbseite ein entsprechendes kleines Loch in die Oberfläche gefressen haben, diese bekommt man mit Politur nicht mehr weg, da schon zu tief. Eine gute Konservierung sollte daher vorbeugend wirken. Feuchte Kellerluft beschleunigt diesen Prozess, aber auch im Wohnzimmer ist man über die Jahre nicht davor gefeit. Die beiden erwähnten Teller sind glücklicher Weise noch nicht nennenswert angegriffen, weit schlimmer sieht es bei meinen beiden TD126MkII-Tellern aus. davon aber später mehr im anderen Thread.




Im Baumarkt habe ich mir schon mal vier Multiplexbretter für den Tonarm zuschneiden lassen. Vier, weil es gerade paßte und kaum Verschnitt übrig blieb. Diese werde ich unterschiedlich bearbeiten. Eines wird die Lackierung des Schwingchassis bekommen, ein anderes werde ich dem Mahagoni ähnlich lasieren, dann entscheidet der Geschmack...  Ein Wermuthstropfen allerdings: Das Multiplex neigt gerne dazu, sich schnell zu verziehen, leicht krumm sind sie jetzt schon. Ich werde ein wenig im Vorfeld versuchen zu pressen und sonst muß eine geschickte Montage versuchen, wieder etwas zu kompensieren.

Captn Difool

#20
Heute war es endlich so weit:

Die fertig überarbeiteten Plattenteller konnten eingebaut werden. Innen- wie Außenteller wurden in einer Dreherei plan gedreht, so daß auch harte Plattenauflagen vollen Kontakt zum Außenteller haben. Der Innenteller ist einige Zehntel-mm tiefer, damit die Plattenauflage dort nicht "angehoben" wird und so ihre Wirkung auf dem Außenteller verliert. Der Außenteller deckt die übliche Beschreibung einer Plattenseite ab.



Die Tellerachse ist noch nicht fertig poliert, die sichtbaren Riefen in Laufrichtung sind praktisch verschwunden.




Das fertige Lager ist bereits mit Öl befüllt worden. Leider war knapp ein Drittel (untere Sinter-Laufbuchse voll) schon zu viel, das Lager wollte einfach nicht nach unten rutschen, etwas die halbe Laufbuchse unten ist voll genug. Nach einigem Warten und "gut zureden" sackte der Innenteller in das neue Lager.




Der Innenteller mit fertig polierter Achse kann nun eingesetzt werden.




Nach dem Einsetzen konnte ich das Schwingchassis bezogen auf den Plattenteller "ins Wasser" stellen. Dann überprüfte ich ersteinmal die Tonarmgeometrie.
Koshin gibt einen Überhang von 15mm vor, der Abstand Nadel-Headshellflansch beträgt demnach 49mm. Ich habe auf 16mm Überhang und 50mm Abstand verlängert, somit wäre die Einstellung in der Headshell kompatibel zu meinem Sony PUA 1600L.




Innen passte der Nulldurchgang sogar einen Kick besser mit der bekannten Audioschablone.




Außen kommt der Arm auf Punkt "D" an, was eine gute Spreizung der Nulldurchgänge bedeutet, ohne in der Mitte zu stark abzuweichen.







Hier noch einmal der Überhang von 16mm statt 15mm. Die Geometrie paßt gut, der Koshin mußte noch etwas nachgestellt werden (vertikale Ausrichtung der Nadel in Festeinstellung) und ein Tröpfen UHU um die Verschraubung des Antiskatingrädchens auf der Unterseite zu fixieren. Dann paßte alles. Der Koshin machte bei einem ersten Test mit der DHFI seine Sache schon gut, die Gewichtsskala zeigt leider 0,2g zu wenig an, ist aber eher ein kosmetischer Fehler. Das Ortofon FF 15X diente hier nur als Dummy, wobei es mit knapp 50µ bei 300Hz eher bescheiden bei 1,5g abtastet. Ich habe mal eine kleine Ladung Ballistol in die Nadelträgerhülse gegeben, vielleicht wird der Gummi wieder weicher.




Der erste Probelauf mit Glasmatte verlief jedenfalls zufriedenstellend. Das Lager macht schon jetzt praktisch keine Geräusche. :-handshake:

Als nächstes möchte ich den Plattenteller noch etwas nachpolieren, damit er gleichmäßiger glänzt, das Tonarmboard wird neu hergestellt, die Haube poliert, montiert und ein neues Regalbrett mit Sonneinscheinfräsung hergestellt, worauf der TD126 zukünftig ruhen wird. Ein neues Trafogehäuse in Anlehnung an das TPN2000-Gehäuse kommt auch noch. Das VCM-Pumpengehäuse werde ich nicht mehr dafür verwenden. Nicht zu guter letzt steht noch ein Tonarmwinkelstecker von van den Hul an, denn ich noch besorgen muß. Fortsetzung folgt.

Kappa8.2i


Captn Difool

Danke  :give_rose:

Ein klein wenig bin ich weitergekommen, allerdings geht das dieses WE langsamer als geplant, weil wir überraschend unsere beiden kleinen Neffen und Nichten beherbergen müssen. Unsere Schwägerschaft möchte gern mal einen ihrer seltenen Abende für sich verbringen.

Als nächstes einmal ein paar nähere Aufnahmen des überdrehten Plattentellers. Die Dreherei mußte dafür eigens passende Backen anfertigen, damit die Teller gespannt werden können. Zudem mußten die Backen dann noch mal nachgearbeitet werden, da sie den Teller sonst nach innen wölben und die scheinbar plane Fläche nach Entspannung einen flachen Kegel hat... :_sorry: Erst im zweiten Anlauf gelang es dann endlich. 

Der Innenteller läuft mittlerweile recht gut, Lagergeräusche sind weg, die Drehzahl wird sehr konstant nach einer kurzen Einschwingphase gehalten.



Der Innenteller wurde ebenfalls überdreht, hier war das Spannen unkritischer und ich hatte ein Stück Isolierband um die Riemenfläche geklebt, so das keine Spannmarken hinterlassen wurden. Anschließend habe ich den Teller auch poliert.



Der Antrieb hat eine hohe Laufruhe, die Motorgeräusche sind nur von sehr nahem wahrnehmbar. Der TD125MkII-Teller hat in praktisch jeder relativen Verdrehung keinen wahrnehmbaren Höhenschlag. Joel meinte einmal, die Werkzeuge waren bei der Produktion des TD125 noch nicht so verschlissen wie bei späteren Modellen, wo ein deutlich sichtbarer Höhenschlag immer schwieriger vermeidbar wurde. (Ich habe zwei TD320 Innenteller, beide mußten von Joel in der Auflagefläche überdreht werden, damit der Höhenschlag verschwindet. Zu richten ging da nichts mehr. ;0001)













Der Plattenteller macht auch optisch einen höherwertigen Eindruck als mit der Gußoberfläche ab Werk.




Die erste Musikplatte (nichts wertvolles) spielte ich auch mit dem recht einfachen Ortofon FF 15 X ab, das lange Kabel welches die etwas entfernt stehende Anlage verbindet dämpft die Höhen nur mäßig. Der erste Klangeindruck war überraschend gut, knackige Bässe mit seidigen Höhen und recht natürlichen Mitten lassen mehr erwarten, wenn der Spieler erstmal richtig fertig ist. Am Koshinarm erkennt man einen kleinen Faden rechts für das Antiskatinggewicht.




Jetzt geht es daran, das neue Tonarmboard zu fertigen. Als erstes habe ich den Armmontagepunkt mittels Radius angezeichnet und das originale Tonarmboard als Orientierungshilfe genommen. Das Anzeichnen geschah auf einem anderen ausgebauten Schwingchassis des TD126MkII, wozu ich das Brett montiert hatte. Ein Stahlineal legte ich sehr genau an und nahm eine Fingerkuppe als Bezugspunkt, so das das Ende des Lineals genau in der Mitte das Lagers stand und bei 225mm der Bleistift anlag. Bei den Löchern für die Befestigungsschrauben muß ebenfalls sehr sorgfltig gearbeitet werden, sonst passen die Schrauben nicht auf das Schwingschassis. Eine Nachlässigkeit hat mich sogleich eines dieser Brettchen gekostet.   :wallbash  Naja, teuer waren sie glücklicher Weise nicht.




Der Kreisausschnitt für den Tonarm ging dagegen sehr problemlos und einfach. Ich habe von beiden Seiten gebohrt, so kam der Schneidstichel tief genug und es gab keine Ausrisse im Holz. Für einfache Löcher werde ich zukünftig Holzbohrer nehmen und ebenfalls beidseitig bohren, denn die Metallbohrer reißen leider auch Holzfasern am Lochrand aus.  .,a015




Trotzdem klappte es dann. Als nächstes müssen die Ausrisse gespachtelt und die Oberflächen sauber geschliffen werden.




Eines der Brettchen lasiere ich "rot" welches dem Mahagonifurnier des TD ähnlich ist. Auch wenn es sich hier um Birkenmultiplex handelt, welches eine völlig andere Maserung hat. Allerdings mußte ich sogleich lernen, das dieses Holz bereits vor der Lasur ebenfalls sehr sauber geschliffen werden will, sonst sieht die Lasur "schmuddelig" aus. Auch trocknet die Lasur zu matt auf, so daß ich auch hier mit Herbol "Seidenstar" das Finish bereiten werden. Mehr dazu in der Fortsetzung.

Captn Difool

Ich habe überlegt, ob ich einen neuen Boden anfertigen soll, aus Multiplex. Kam aber zu dem schluß, dass das nicht viel bringen wird. Der beste Boden ist keiner, schingungstechnisch gesehen.



Also sägte ich einfach den vorhandenen Boden aus und bedämpfte die etwas labieleren Teile davon mit Bitumenmatten.




So sieht es dann von unten aus.




Das Netzteil habe ich auch neu aufgebaut und dem Erscheinungsbild des TPN2000 angepaßt.




So sieht es fertig aus.



Captn Difool

Ein klein wenig bin ich weiter gekommen.



Das originale Typenschild fand wieder an seinem alten Platz zurück, ich muß es nochmals ein wenig ausrichten...




So hat nun der TD126 auch seinen angedachten Stammplatz eingenommen.







Der TD126 befindet sich zwar noch im Probebetrieb, macht sich aber immer besser. Das MC30Super macht zwar noch ein klein wenig Probleme mit der optimalen Abtastung (dazu folgt noch ein eigener Thread), aber klanglich kommt eine Menge rüber. Die Tiefenresonanz liegt bei etwa 7 Hz mit der AT MS-9, ist aber noch im akzeptablen Bereich.




Hier sieht man das Antiskatinggewicht in Aktion. Das Gewicht stammt von einem EMT-Ersatzteil und ist mittels Gewindeteilen in seinem Gesamtgewicht kombinierbar. Eine weitere Grobeinstellung erfolgt in drei Stufen am Ausleger, die Feineinstellung wird am magnetischen Regler stufenlos vorgenommen. Mit der optimalen Antiskatingkraft experimentiere ich noch ein wenig, aber bei 100µ lasse ich auf dem rechten Kanal einen leichten Zerr übrig. Frisch "geölt" tastet das MC30S bei 2,1g 90µ sauber ab. Im gealterten Zustand sind es noch 70µ.




Hier meine beiden Thorense an ihren Stammplätzen. Der TD125MkII steht noch zu einem späteren Umbau an. Beim TD126 sind noch die Haube zu polieren und montieren sowie das neue Tonarmbrett zu fertigen. Eventuell noch ein anderes Tonarmkabel, falls jenes deutlich besser klingen sollte. Ansonsten ist der TD126 mit dem Setup Koshin801/MC30S ein hervoragend gut klingender Spieler, der den zuvor verwendeten TD320II klar auf die Plätze verweist. Fortsetzung folgt.

Captn Difool

Ich habe den Teller ausgewuchtet. Dazu bin ich folgender Maßen vorgegangen:



Als erstes habe ich den Teller mit einem Stück Klebeband markiert und ihn dann mit einem Schubs auf 78 U/min laufen lassen. Das Schwingchassis schwingt ein wenig. Das Schwingen ist aufgrund der Federresonanz nicht drehzahlsynchron, hier muß man etwas experimentieren.




Dann habe ich den Teller mit ein paar Stücken Bitumen erst von oben provisorisch beklebt (Tesafilm). Damit es keine Unwucht durch Dezentrierung gibt, habe ich die Innenkante des Tellerloches mit drei Tesafilstreifen beklebt, damit war der Teller exakt zentriert. Bis ich dann in etwa das Schwingchassis zur Ruhe bekommen hatte. Die so ermittelte Menge klebte ich dann auf die Tellerunterseite. Vielleicht nicht gerade schön, aber wirkt. Jetzt ist der Teller genügend in sich ausgewuchtet. Für die Acrylglasauflage muß ich noch die passende Stellung finden, aber eine dezentrierte Platte kann das wieder zunichte machen. Allerdings ist die reguläre Geschwindigkeit 33 deutlich unkritischer als die praktisch nie verwendete 78er.

Jürgen Heiliger

Hi André,

sieht doch schon mal sehr gut aus.....
aber mal ne Zwischenfrage, warum der zusätzliche AS-Faden am 801er? ----- Ist mir wahrscheinlich entgangen.
Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
>.... die HiFi-Classiker und die Information ....<
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Captn Difool

#27
Ja, da schulde ich vielleicht noch eine genauere Erklärung, da ich auch nicht mehr weiß ob ich im Koshin-Thread darauf eingegangen bin.

Das magnetische AS beim 801 ist relaiv schwach ausgeprägt. Es reicht eigentlich nur für sphärische und elliptische Nadeln. Scheint mir fast so, als hätte man den Arm für ein DL-103 gemacht... ;) Zumindest, wenn ich nach DHFI Nr.2 einstellen will, braucht es bei den scharfen Kontaktschliffen aufgrund der höheren Reibung mehr AS-Kraft, da ich mit dem magnetischen AS des Koshin keine symmterische Verzerrung einstellen konnte, beim rechten Kanal blieb immer ein Zerr übrig. (Mit dem Zusatz-AS war/ist er dann weg.)

Also ersann ich in Anlehnung an SME und EMT ein mechanisches AS. Während bei den alten SME und auch beim EMT der Faden nur durch eine Öse rutscht, wollte ich hier das Horizontallager nicht durch unnötige Reibung bremsen. Daher habe ich als alter (ex)Modellbahner eine kleine Achse eines Spur-N-Wagons angepaßt und in eine Achshalterung aus einem kleinen Stückchen Alublech eingepaßt. Die Räder umgekehrt in die Mitte zusammengeschoben ergibt eine gute Führungsrolle, die Spitzenlagerung der Achse eine Minimalreibung. Selbst auf der polierten, hochglänzenden Lauffläche rutscht der Faden leicht rüber, aber durch die Spitzenlagerung dreht sich das Rad synchron zur Fadenbewegung, ist also deutlich leichtgängiger als selbst die Fadenrolle der neueren SME-Arme (30xxR-Serie). Mit dieser Vorrichtung kann ich praktisch verlustfrei auch höhere AS-Kräfte einstellen. Die Ausleger habe ich aus Edelstahldraht angefertigt und mit Sekundenkleber fixiert.

In der AAA läuft ja gerade wieder das Thema über Sinn oder Unsinn von AS an Tonarmen. Ebenso gehen auch die Meinungen auseinander, ob nach DHFI Nr. 2 u.ä. oder weniger AS. Ist letztlich ein Kompromiss und ich werde noch Hörsitzungen machen, ob es eine geringere AS-Kraft auch oder gar besser tut.

Captn Difool

Langsam aber sicher nähert sich der TD126MkIII ("MkV") seiner Fertigstellung.



Das originale Brett ist ausgebaut. Leider paßt der VdH-Winkelstecker nicht mehr, da durch Veränderung der Höheneinstellung sich das Schaftrohr des Koshin verlängert hat  :_sorry:  So muß zunächst ein MC-Tonarmkabel von Audio Technica herhalten. Modellbezeichnung habe ich mangels Verpackung nicht mehr. Das Kabel hat einen geraden Stecker. Einen separaten geraden Stecker muß ich mir noch besorgen.




Im ambulant durchgeführten Umbau kam nun doch das gebeizte Tonarmbrett zum Einsatz. Bei der lackierten Version mußte ich einen herben Rückschlag hinnehmen, hier hatte sich beim Trocknen die Farbgundierschicht angehoben, nachdem ich in wochenlanger Kleinarbeit eine schöne Füllschicht mit Glasurit Seidenstar aufgebaut hatte. Beim Abbeizen der Grundierung (zum Schleifen war sie schon zu dick) ging leider auch die Glasuritschicht gleich mit runter  ;0006 Ich werde das Lackbrett später wieder in Angriff nehmen... Das gebeizte Brett hat auch einige Schichten Seidenstar drauf, aber nur soviel, daß die Holzstruktur noch etwas in der Oberfläche bleibt. Da es sich um Multiplex Birke handelt, ist der Farbton leider nicht ganz so rötlich wie beim Mahagonifurnier, aber sieht immer noch für mich akzeptabel aus. Neben dem Tonarmlift, den ich etwas beschneiden mußte, damit er am mittleren Träger vorbei paßt, mußte nun auch die Endabschaltung montiert werden.




Feddich. Die Tonarmbohrung ist geglückt, der Abstand Horizontalachse - Plattennabe konnte mit 225mm genau eingehalten werden.




Hier die Montage des Ferritspulensets der Endabschaltung. Den Aluwinkel für die Spule hatte der Händler damals noch angefertigt und die habe ich wieder so übernommen. Die Klebestelle für das Ferritjoch muß ich noch etwas von Kleberresten reinigen. Der Lift läuft etwa 2mm vor der Auslaufrille an und hebt beim Erreichen der Auslaufrille zuverlässig an. Das MC10 wiegt mit der Headshell zusammen 19g, da komme ich um das Ringzusatzgewicht nicht mehr herum.




So sieht das Brett im eingebauten Zustand aus.




Das Rückteil der Haube ist fertig poliert und konnte endlich montiert werden. Da ich die Originalteile bei einem Umzug verloren hatte, habe ich mir die Teile aus der Bucht nachgekauft. Die eigentliche Haube ist aber noch Original von früher.




Die Haube hat im Mittelbereich einen Sprung, den ich auch schon bei vielen anderen TD126-Hauben gesehen habe. Das kommt von der seitlichen Druckspannung, die von der Halterung ausgeübt wird. Mit den Haubenkonstruktionen hatte es Thorens leider nicht so, beim TD125 riss die Haube an ihren Befestigungslöchern gerne aus... Die Klebenaht mit Superkleber ist nicht gerade schön, hält aber. Auf der Oberseite ist kein Klebstoff, von unten nimmt man die Naht kaum wahr.




Grobe Kratzer wurden mit teils 120er dann mit 240er Papier vorgeschliffen. Mit 340er Schleiffaser weitergeschliffen. Der Rest wurde mit 1500er Schleiffaser verschliffen. In den Jahren des Herumschubsens auf dem Schrank haben sich leider einige Kratzer angesammelt. Mit einem 4000er Pad für Lackfeinschliff habe ich die Haube dann zum Schluß bearbeitet. Die Unterseite und Seiten partiell, die Oberseite komplett.




Da mich mein Lackaufbereiter wegen Auftragsflut (was ich ihm ja gönne) hängen lassen mußte, mußte ich mir selbst mit einer Politur helfen. Mit etwas Recherche bekam ich heraus, dass das Zauberwort "Xerapol" heißt. Tatsächlich, es funktioniert.




Hier sieht man bereits den ersten Erfolg...




...mittlerweile ist die Haube mit der Maschine fertig poliert, aber es sind noch einige feine flächige Kratzer verblieben, wovon auch einige durch die Maschine verursacht wurden. Die müssen jetzt noch von Hand bearbeitet werden.

Kappa8.2i

Tolle Arbeit  :_good_:
Gibts von dem hochglanzlackiertem Brettchen irgendwo ein Bild?

Jürgen Heiliger

Hi André,

welche Beize hast Du genommen? ---- Kann im Prinzip nur eine Wachs-Beize sein, dass sie vom Glasurit angelöst wurde.... darfs Du niemals machen mit einem der Lösemittel des Untergrundes auf diesem Weiterarbeiten.... oder man muss einen Sperrgrund zwischensetzen.
Gruß
Jürgen

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Captn Difool

#31
Nein, andersrum. Gefüllert mit Glasurit, dann mit Grundierung gesprayt, analog dem Schwingchassis. Das verbaute Beizbrett ist in Ordnung, keine Probleme, hat nix mit der Beize zu tun. Das mißglückte Brett sollte letztlich seidenmatt schwarz wie das Schwingchassis bekommen. Ich poste das bei Gelegenheit im Lackierthread...

@Kappa
Nö, die sind abgeschliffen und wieder gefüllert mit Clou diesmal... bin vorher nur bis zur grauen Grundierung gekommen, wie beim Schwingchassis zu sehen.  :_sorry: Wie erwähnt, gehe ich das mal separat an, da zur Zeit keine Eile dazu besteht.

Jürgen Heiliger

Hi André,

das dies nicht gut gehen würde war bei der Vorgehensweise vorraus zu sehen.....
Man geht nicht mit einem Nitrolack auf einen Alkydharzlack.
Gruß
Jürgen

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Captn Difool

Ist mir jetzt auch klar, wie gesagt, dazu mache ich mal einen neuen Thread auf, da können wir das dann alles erörtern, wie es am besten weiter geht. Aktueller Stand: Eine Schicht Schnellschleif-Grundierung von Clou, mehr mache ich erstmal nicht. Alles weitere dann im neuen Thema.

Captn Difool

Gestern war es nun endlich soweit  :_yahoo_:, nachdem ich die Haube nochmal mit Acrylversiegelung poliert hatte, glänzt sie wieder sehr schon mit guter Klarsicht. Ein paar schwache Schlieren stören da nicht mehr.



An den Ecken brachte ich kleine Filzplättchen an, die auf der Unterseite Tesafilm bekamen. Tesafilm deshalb, weil Filz den Lack mit der Zeit abschmirgeln kann.






Zu Ostern erhielt der Teller nochmal eine "Never doll" Nachpolitur.










Die Haube hat den Nachteil, das man als "Betrachter" nun etwas "abseits" ist, jedoch überwiegen die Vorteile des Staubschutzes. Beim Hören steht der Plattenspieler ohnehin hinter mir, weil links vom Bild steht das Sofa als Hörplatz, die Boxen schallen von noch weiter links.



Das Gesamtsetup mit Koshin GST-801 und Ortofon MC10Super MkII harmoniert recht gut.

Zusammenfassung, was wurde alles gemacht/verändert?
Der Threadtitel nennt ja provokant "TD126MkV", so sollte das Modell eigentlich heißen, da doch einige technische Veränderungen, aus meiner Sicht Verbesserungen eingeflossen sind, die einen Versionssprung rechtfertigen würden. Die Modell-Beschriftung bleibt natürlich original ;)


  • Federsteller für Schwingchassis aus Metall
  • Schaumgummis aus Federn entfernt, zum besseren Schwingverhalten
  • Federn mit Schrägscheiben versehen, kolbenförmiges (vertikales) Ausschwingen
  • Schwingchassis mit Bitumen bedämpft
  • Schwingchassis mit gefälligeren Lack lackiert
  • Tonarmbrett aus Birke Multiplex, gebeizt, lackiert
  • Neues 10mm-Sinterlager
  • Antriebsteller vom TD125MkII, plangedreht
  • Außenteller vom TD320, plangedreht, ausgewuchtet, poliert
  • Pulley mit Schwungscheibe aus CNC-gedrehten Vollaluminium, höhere Laufruhe, taumelfrei
  • Tastenbeleuchtung durch weiße LED
  • Netztrafo in externes Gehäuse ausgelagert
  • Bodenabdeckung ausgesägt, dadurch praktisch keine Resonanzen und leichterer Zugriff auf Innenteile

Das Lager läuft geräuschfrei und hat einen typischen Auslauf, Auslaufzeit wird noch später gemessen, wobei ein Wert von ~1:30 min (ohne Riemen) als typisch wie gut anzusehen ist. Die Endabschaltung funktioniert verlässlich, der TD126 steht annähernd wie "neu" da. Nach gut 24 Jahren wird er wieder mit seiner werksmäßigen Haube betrieben. Die Haubenmechanik geht einwandfrei.

Damit ist das Projekt erfolgreich abgeschlossen, wenn ich meinen TD320MkII fertig habe, der veräußert wird (diente nur als Interimsspieler für dieses Projekt) geht es mit den beiden TD126MkII weiter, wo es zunächst gilt, die Elektronikprobleme in den Griff zu bekommen.

Compu-Doc

Tolle Bilder........super Dreher......... :drinks: gratuliere !!!

Wenn nicht so affengeiles Wetter hier rumlungern würde, wäre ich sicherlich auch am HIFI-frickeln, aBBa der Garten ruft!!!

Schöne Restostern wünscht,........der Robert  :_hi_hi_:
En la mesa y en el juego, la educación se ve luego.

TommiS

Hallo Andre,

ein toller Bericht, den ich mit großem Interesse verfolgt habe.
Eine Frage bleibt mir dennoch: Wie hast Du das neue Lager genau gerade zum Schwingchassis eingesetzt bekommen, hast Du diesbezüglich eine Machine zum ausrichten?

Viele Grüße

Thomas

Captn Difool

Danke für die Würdigungen :)

@Thomas
Nein, ich habe das Lager vorsichtig mit Holzklötzchen und Gummihammer samt ringförmiger Gegenhalterung (stabile Klebebandrolle) aus und wieder eingetrieben. Die Ausrichtung ist ok und zwangsweise durch die Bohrung bestimmt. Das neue Lager sitzt exakt. Eine mögliche Schiefstellung konnte ich nicht ausmachen.

Captn Difool

Nachtrag:
Ich habe bisher noch mit dem Orignalantriebsbriemen von 1982 gespielt. Der ist mittlerweile gut 270mm lang (gefaltet) und  nach Joels Tabelle eigentlich schon zu lang. Der Gleichlauf ließ auch schon etwas zu wünschen übrig, nach einer Messung mit dem Fourierspektrometer war der Gleichlauf bei nur noch ca. 0,3% (komplette Abweichungsbandbreite, ich weiß jetzt nicht ob unbewertet oder bewertet, je nach Meßnorm). Das bringen selbst normale Cassettendecks noch besser. Auch konnte man bei der RCA-Testplatte gut die unregelmäßigen Schwebungen bei 3150Hz heraushören. Auch am Strobo waren immer wieder leichte Schwankungen abzulesen.

Ich legte dann einen neuen Riemen mit Thorensbedruckung auf. Optisch wirklich neu, ohne jegliche Gebrauchsspuren. Doch muß ich da ein schlechtes Exemplar erwischt haben, denn ich stellte einen periodischen Gleichlauffehler fest, fast Umdrehungssynchron schwankte das Strobo deutlich hin und her, auch der Motor machte synchrone Geräusche zu den Bewegungen, als würde er permanent nachregeln. Alles überprüft, ich hatte nichts falsch gemacht. Da ich glücklicher Weise noch ein paar Riemen mehr auf Vorrat habe, wurde ein weiteres Tütchen aus Joels Lieferungen geöffnet. Diesmal ein Riemen ohne Bedruckung (an der es aber sicherlich nicht liegt...;) ).

Siehe da: Das Strobo steht wie eine "1". Keine Schwankungen mehr, kein Regelpendeln mehr.  :_yahoo_: Die RCA-Testplatte ließ dann auch nur noch eine drehzahlsynchrone Schwebung hören, welche wohl auf einen Zentrierfehler der Platte schließen läßt. Alles perfekt, auch bei 26°C.

Es macht also gerade auch beim TD126MkIII eine Menge aus, wie gut der Riemen ist. Oft wird ja gerade dem MkIII eine Neigung zu "Regelwut" und Tonhöhenjaulen nachgesagt. Das lag dann wohl meist an einem nicht mehr optimalen Riemen. Mit einem wirklich guten Riemen braucht sich der MkIII auch nicht vor einem Quartz-DD verstecken.

TommiS

Hallo Andre,

herzlichen Glückwunsch zu Deinem erfolgreichen Riemenwechsel!
Auch in meinen seligen 126er Tagen hatte ich trotz Joels Lageröl nie ein Regelproblem im Gegensatz zu vielen anderen.
Ich habe stets Joels Riemen verwendet...
Sollten die angezeigten Regelprobleme etwa alle auf solche alten oder schlechten Riemen zurückzuführen sein?

Viele Grüße

Thomas