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Einstieg mit einem Thorens TD 126

Begonnen von maralex, Freitag, 03.Juli.2009 | 10:11:28 Uhr

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maralex

Hallo! Das Thema ist schon länger gestorben. Ich hätte da mal eine Frage. Vielleicht sieht das jemand von euch noch?!

Ich habe mir einen Thorens TD 126 MKIII zugelegt. Optisch entspricht er allen Bildern, die man so hier im Forum und im Internet allgemein findet bis auf eins. Die Frontplatte ist in schwarz, wie MK4 sie auch hat. Was habe ich denn da bekommen? Ist es ein Übergangsmodell? Was ist bei ihm technisch anders?

Hier mal ein Bild:


Da ich den Plattenspieler an meinen Tandberg TR2080 betreiben möchte würde ich gerne mal eine "normale" Frontleiste haben. Sie würde, denke ich, optisch besser passen. Hätte jemand eine aus seinem Ersatzteilebestand zu verkaufen?
Gruß
Alexey

Jürgen Heiliger

#1
Hallo,

nur zur Info, die bei mir in diesem Bild zusehende Frontblende ......



stammt von einem MK-III mit einer SerienNummer oberhalb 42000, da gab es eine Änderung ganz offiziel.

Ich selber habe nur noch eine aus der alten Serie hier zu liegen.
Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
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Skype: juergen_heiliger

maralex

Zitat von: Jürgen Heiliger

Ich selber habe nur noch eine aus der alten Serie hier zu liegen.

Nur noch eine, die verbaut ist oder nur noch eine die du verkaufen könntest?

Wo kann ich sonst noch eine solche Leiste mal nachfragen?

Gruß
Alexey

Captn Difool

Die fast ganz schwarze müßte aus der letzten Bauserie stammen. Nenne uns doch bitte einmal die Seriennummer vom silbernen Aufklebeetikett.

Das Strobo müßte dann schon die rote LED-Beleuchtung haben und der Motor ein Valvo-Gleichstrommotor.

Was mir am Bild noch auffällt: Der Teller scheint schon etwas an der Achse heruntergerutscht zu sein und schleift fast auf dem Schwingchassis. Der Mittelzapfen steht nämlichen schon weit nach oben raus.

maralex

Die Seriennummer ist 61401.

Wie ist er denn so im Vergleich zu den anderen td126er Versionen? Besser oder schlechter?

Der Plattenteller sitzt sehr tief. Er streicht aber nicht. Ich habe gedacht, dass es so richtig ist. Wie kann man ihn denn wieder in die richtige Position bringen?

Ist mein Tohnarm gut? Ist der Tohnabnehmer ok? Passen sie zusammen?

Ich habe eine Möglichkeit dem guten Stück einen SME 3009 III zu verpassen. Habe irgendwo gelesen, dass er gut zu dem TD126 passt, jedoch es sehr aufwendig ist ihn wie ab Werk zu verbauen. Stimmt das? Lohnt sich es überhaupt? Wer kann es mir gut und günstig machen?

Sorry für die zahlreichen Fragen!!! :_hi_hi_: Bin halt neu auf dem Gebiet Plattenspieler. .,73
Gruß
Alexey

Captn Difool

Die Seriennummer paßt schon mal zu meiner o. g. Vermutung. Die letzten MKIII wurden zeitgleich mit dem MkIV gebaut, welcher nichts anderes als ein MkII mit 7mm Lager ist. In einem anderen Thread hier bin ich zu dem Schluß gekommen, das die letzte Bauserie des MkIII sehr ausgereift und problemlos ist.

Die 7mm Lagerachse ist im Durchmesser durchgehend von oben bis unten. Das Zamak-Tellermaterial altert etwas und entspannt sich. Daher passiert es bei den 7mm-Lagern, das der Teller rutscht. Die Achse kann man etwas zurückdrücken und ggf. mit etwas Loctite in ihrer Position sichern. Dann hält es.

In Sachen Tonarm hast Du recht freie Wahl. Der TP16 ist so schlecht nicht, als das man ihn gleich runterreißen müßte. Ein guter Standardtonarm. Suche Dir besser in Ruhe eine Alternative. Zum Einbau bräuchtest Du aber ein paar Werkzeuge und handwerkliches Geschick. Hier kannst Du sehen, was ich gemacht habe, vor allem das Tonarmbrett, der Rest ist eigentlich nur Montage.

Ein 3009 III ist nicht verkehrt, aber nur marginal besser als ein TP16, der immer gern etwas unterschätzt wird. In der Bucht werden auch immer wieder mal Arme von Sumiko (Jelco) angeboten, die auch auf dem TD320 verbaut wurden. Wäre auch eine preiswerte Alternative und man kann Tonabnehmer leichter wechseln, besonders wenn man mehrere hat. SME sind meist auch wegen ihres "Kultes" überteuert.

Der Elac-TA ist von Haus aus sehr gut, kommt hier allerdings auch auf den Verschleißzustand an, den ich aus der Ferne nicht beurteilen kann.

Der TD126 in dieser Ausführung ist auf jeden Fall ein lohnendes Gerät, kommt natürlich auch darauf an, was Du machen willst, kannst und was es Dir wert sein soll.

beldin

Moin Moin!

Deine Frontblende sieht auf dem Foto so aus, als wäre sie original von Thorens. Ich würde hierzu erstmal recherchieren, wie Du es ja schon getan hast.
Ich hätte auch noch eine Frontblende, mit dem breiten silbernen Streifen. Bei Interesse PN.

Ich kennen die Frontplatten für den MK III mit glatter Oberfläche. Deine Frontplatte scheint gebürstet zu sein. Dies war nach meinr Erinnerung bei späteren Versionen der Fall. Viellecith kann Dir einer unserer THorens-Experten dazu mehr sagen. Dein Verdacht mit einem Übergangsmodell scheint mir zutreffen zu können. Wäre dann vermutlich sehr selten.

Die Nextel-Beschichtung des Subchassis hat bei Deinem Dreher ewas gelitten. Die sollte man erneuern.
Der Plattenteller liegt tatsächlich sehr tief.
Ist die Achse etwas zu kurz?
Wie sieht die Achse aus?
Der Lagerboden zu tief?
Fehlt der Lagerspiegel? 

Vorsichtige Restauration ist da angesagt!
Den TP 16 würde ich in Anbetracht der oben vermuteten Seltenheit auf dem Dreher belassen. Du könntest allerdings versuchen, das Niveau mit einer anderen Abtaster-Tonarmrohr-Kombination, wie einem TMC 63 oder MCH 63 anzuheben. Dann benötigst Du noch ggf. einen entsprechenden Phono-Pre bzw. Übertrager.
Liebe Grüße

von beldin .,73

Captn Difool

Noch zur Frontblende: Die ist echt und authentisch, die letzte Bauserie hatte diese und ist sogar recht selten. Ohne Not würde ich sie nicht tauschen.

Jürgen Heiliger

#8
Zitat von: Captn Difool am Samstag, 04.Juli.2009 | 09:38:28 Uhr
Die Seriennummer paßt schon mal zu meiner o. g. Vermutung. Die letzten MKIII wurden zeitgleich mit dem MkIV gebaut, welcher nichts anderes als ein MkII mit 7mm Lager ist. ......
Der MK IV hat genauso wie der MK II ein 10 mm Lager! Einige Änderung gegenüber dem MK II ..... härterer Federnsatz um die Resofr. des Subchassis den Bedürfnissen der Diskotheken anzupassen und eine Änderung in der Elektronik/Rutschkupplung um die Hochlaufzeiten zu vermindern.

ZitatDie 7mm Lagerachse ist im Durchmesser durchgehend von oben bis unten. Das Zamak-Tellermaterial altert etwas und entspannt sich. Daher passiert es bei den 7mm-Lagern, das der Teller rutscht. Die Achse kann man etwas zurückdrücken und ggf. mit etwas Loctite in ihrer Position sichern. Dann hält es.

Was hat dies mit einer Zamakentspannung zu tun.... dadurch weitet die Dornaufnahme sich nicht auf....
Denn bei bis jetzt allen hier so aufgetretenen "Fehlern" konnte ich durch Vermessen mittels Mikrometerschraube nachweisen, dass durch ein Verkannten des Lagerdorns gegenüber dem Innenteller es zu einer einseitigen Aufweitung der Lagerdornaufnahme kam.
André, es reicht in dem Fall ein zu hartes seitliches Aufsetzen des Innentellers auf hartem Untergrund!.

ZitatIn Sachen Tonarm ......

Der TD126 in dieser Ausführung ist auf jeden Fall ein lohnendes Gerät, kommt natürlich auch darauf an, was Du machen willst, kannst und was es Dir wert sein soll.

Der TP-16 MK III wie auch der MK IV sind wesentlich besser als ihr Ruf dies zum Ausdruck bringen....
diese mit dem richtigen TA kombiniert, da wird es dann richtig teuer diese Kombi zu schlagen..... eine DER Optionen wäre ein TMC-63 mit Fine-Line Schliff oder die entsprechende vdHul Variante MHC-63.

Zum SME 3009 MK III / SME III. Ist dieser nicht von hause aus für den TD-126 vorgesehen wird es sehr umständlich und auch kostspielig diesen Arm an die Funktionen der Endabschaltung/Tonarmlift des TD-126 an zu passen.
Dies wäre er mir nicht wert, zumal es auch immer schwieriger wird adäquate TAs für ihn zu bekommen, da die Ära der weich gelagerten (Nadelnachgiebigkeit/Cu) vorbei zu sein scheint und die Auswahl immer geringer wird.
Also meiner Meinung keine Alternative so richtig.
Gruß
Jürgen

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Captn Difool

Die Endabschaltung ist mit einem geeigneten Ferritsatz gut separat zu montieren, hatte ich an meinem damaligen 3009 III auch so gemacht und funktionierte gut. Man muß die Teile halt oben am Arm (oberirdisch) anbringen. Thorens hatte für die 126er mit Lift und Endabschaltung extra separate Ferritsätze mitgeliefert, diese Spieler wurden ohne Werkstornarm auch an Händler verkauft, die einen Kundenarm nach Wunsch montierten. Dagegen habe ich die eigentlich gedachte Version ohne Lift/Endabschaltung in der Praxis kaum angetroffen. Zumindest war man damals nicht gezwungen, bei eigenen Tonarm einen 126 ohne Lift zu bestellen zu müssen.

Meine beiden MkII (Baujahr 1980/81) haben 7mm Messing-Lager und weiche Federung, das hat Thorens wohl über die Zeit unterschiedlich gehandhabt. Das mit der Rutschkupplung mag stimmen, das ist dann aber nicht mehr wirklich eine, sieht nur noch so aus, da der Riemen gnadenlos über den Pulley rutscht. Der MkII / MkIV ist hier aber nicht das eigentliche Thema...

Was den Teller angeht, zumindest meine beiden 7mm-Lagerdorne zeigen keine Spuren, das sie mal hart aufgesetzt wurden, sind aber ebenfalls beides "Rutscher". Wie auch immer, wenn die Achse samt Aufnahme nicht konisch sind sondern nur eine sehr leichte gerade Preßpassung hat, muß man bei dem vergleichsweise weichen, nur halbelastischen Material wie Zamak damit rechnen, das es rutscht. Das war bei meinem TD320 genauso, nur hat hier der Stufenabsatz der 10mm-Achse ein Verrutschen letztlich verhindert. Die Erwärmung mit einem Haarfön hat schon gezeigt, wie wenig Spannung die Tellerbohrung hat, da die Achse im nu rausgerutscht ist. Zamak hat einfach zu wenig Elastizität um stärker zu spannen, das kann Alu etwas besser, aber selbst die Japaner vertrauten da lieber einer konischen Aufnahme.

Michael-Otto

Hallo,

so sieht THORENS die Unterschiede.

Quelle: THORENS Prospekt

Der Plattenspieler TD 126 MK III/TD 126 MK IV stellen in ihrer Klasse eine Herausforderung für viele andere audiophile Plattenspieler dar.
Sie stehen in vergleichenden Tests oft genug auf dem ersten Platz.
Nicht zuletzt deshalb, weil sie die Möglichkeit bieten, fast jeden gängigen Tonarm zufahren.
Die automatische elektronische Endabschaltung und ein getrennter Motor für die Tonarmlift-Steuerung machen sie zu Universalkönner für alle Geschwindigkeiten,
von 33-1/3 bis 78 Upm.

Der TD 126 MK IV ist in spezieller Diskotheken-Ausführung lieferbar.

(Daraus ergibt sich, der stärkere Federsatz war nicht serienmäßig im MK IV)


Technische Daten TD 126 MK III/TD 126 MK IV
Antriebssystem THORENS-Riemenantrieb, einstufige Untersetzung
Geschwindigkeit 33-1/3; 45; 78 U/min; Umschaltung elektronisch
Geschwindigkeits-Feineinstellung ± 6%, Kontrolle mittels beleuchtetem Stroboskop
Plattenteller 3,2 kg nichtmagnetischer Zinkspritzguß dynamisch ausgewuchtet
Motor
TD-126MKIII Gleichstrommotor mit 72pol. Tachogenerator
TD-126MKIV 16poliger Synchron¬motor mitBeschleunigungskupplung für gleitenden Anlauf
Motor-Steuerung
TD-126MKIII Elektronische Komparator-Schaltung zur Schlupfkompensation
TD-126MKIV 2-Phasen-Generator, zur Synchronsteuerung
Tonarmlift Servomotorgesteuert, Servomotorgesteuert*
Endabschaltung Hochfrequenzgesteuert, Hochfrequenzgesteuert*
Plattentellerdurchmesser 30 cm
Tonhöhenschwankungen bewertet nach DIN 45507 < 0,035%
Rumpel-Fremdspannungsabstand bewertet nach DIN 45539 > 52 dB
Rumpel-Geräuschspannungsabstand nach DIN 4539 > 72 dB, gemessen mit Rumpelmeßkoppler nach DIN
Rumpel-Fremdspannungsabstand > 65 dB
Rumpel-Geräuschspannungsabstand > 78 dB
Netzspannung Wechselspannung 120V und 220V, 50/60 Hz, interne Umschaltung
Leistungsaufnahme Max 11 W
Abmessungen
Laufwerk mit Konsole (B x T) 505 x395 mm
Lichte Höhe, Haube geschlossen 170 mm
Lichte Höhe, Haube ganz geöffnet 460 mm
Gewicht, netto 15 kg
Beim Vergleich der technischen Daten soll darauf geachtet werden, daß die gleiche Messnorm zugrunde liegt.
Selbst dann können noch beträchtliche Unterschiede auftreten, da die.verwendete Meßeinrichtung,
Tonzelle und Meßschallplatte Einfluß auf das Endresultat ausüben.
Gleiches Gerät auch ohne Tonarm und ohne Endabschaltung erhältlich als TD 126 MKIII BC.
Tonarm TP 16MKIII Endrohr TP 63
Effektive Länge232 mm
Effektive Masse 7,5
Überhang 16,4 mm, einstellbar
Kröpfungswinkel 23°
Max. tangentialer Spurwinkelfehler < 018° /cm Schallplattenradius
Skating-Kompensation reibungsfrei über magnetische Einrichtung
Auflagekraft-Verstellung axiale Zugfeder, Betätigung über Rändel¬rad
Lagerreibung <0,15 mN(15 mp) in beiden Richtungen
Tonabnehmer-Systeme 1/2" Standard
Tonarmkapazität bis zur Anschlußbuchse ca. 50pF

Das ganze hat natürlich auch noch einen anderen Hintergrund, die Rückkehr im Endeffekt zum MK II.
In jenen guten alten Tagen, war ich auch ab- und zu in Lahr im Werk und kann folgende Aussage des
damaligen Verkaufsleiter W. Vogt (leider zu früh verstorben) euch weitergeben:

..... mit dem Gleichstrommotor für den MK III, haben wir wohl eine Fehlentscheidung getroffen.....

Für gute Kunden, gab es auch noch, als der MK III schon lange im Programm war, immer noch MK II.

Gruß

Michael-Otto



Captn Difool

Das stimmt, wobei ich den MkIII letzte Bauserie mit Valvomotor ab Nr. 47276 nicht als "Fehlentscheidung" empfinde. Denn die Schaltung des MkII hat einige Mängel und ist nicht Betriebssicher, sprich kann schnell zu Schäden an den eigenen Bauteilen führen, wie ich wiederholt feststellen mußte. Auch bei Thorens waren diese Ausfälle bekannt (interner Kurzschluß, Treiberwiderstände brennen ab). Inwieweit das beim MkIV verbessert wurde, weiß ich leider nicht. Daher ist man zunächst vom Synchronantrieb abgekommen und hat es mit dem Gleichstromkonzept versucht. Das die Pabstmotoren nicht langlebig waren, hatte man wohl auch bei Thorens erst später feststellen müssen.

Captn Difool

Zum Bild des TD126III fällt mir noch auf, die Zarge ist offensichtlich holzfurniert und nur in schwarz lackiert. Die früheren Modelle hatten noch eine schwarze Resopalbeschichtung (oder ein vergleichbarer Kunststoff). So kann man auch mit dem Gedanken spielen, die Zarge abzubeizen und in einem schönen Holzton erscheinen zu lassen. 

maralex

WOW, Leute, habe ehrlich gesagt so viele Antworten nicht so schnell erwartet.  :;aha
Gutes Forum :drinks:

Es ist auf jeden Fall sehr gut zu wissen, dass ich was besonderes gekauft habe. Die Frontblende ist, natürlich original. Ich finde man könnte daraus eine sehr gelungene Farbkombination machen. Die Zarge in Farbe "Black Piano Lack" ganau so wie das Chassis und der Tonarm, geschliefene Alluminium Ober- und Frontblenden und die dezenten silbernen (allufarbenen) Akzente. Würde ich persönlich schick finden. Jedoch möchte ich den Plattenspieler an einem Tandberg TR2080 betreiben. Er hat aber zwei Alluminiumleisten im Front und der TD126 tanzt mit seinem "fast komplett schwarz Design" ein wenig aus dem optischen Konzept. Mit einer typischen MKIII Frontblende wäre es VIELLEICHT etwas passender. Ist aber alles nur die Optik. Schon wichtig, aber nicht so ganz entscheidend.

Zu der Technik von dem TD126 kann ich noch nicht viel erzählen. Ich konnte ihn noch nicht betreiben, weil ich ihn ohne Antriebsriemen gekauft habe. Bin auch super gespannt wie das schöne Stück klingt. Habe letztens am Trödelmarkt eine ganze Kiste von Schalplatten gekauft mit dem Gefühl ein Schnäpchen gemacht zu haben (nur 10€ für ca 40 Platten), zu Hause dann alles aussortiert und festgestellt es sind nur ca. 20, die bei mir Hörinteresse ausgelöst haben. .,a015 Jedenfalls habe ich bis jetzt nicht die Möglichkeit gehabt den Thorens zu betreiben, obwohl er in seiner ganzen Pracht bei mir im Zimmer seit fast einer Woche steht.

Ich habe schon mal einen Plattenspielerkenner namens Joel (der Name sagt euch bestimmt was) kontaktiert und eine Anfrage wegen dem Riemen gemacht. Das Problem ist nur, dass ich vom dem plötlichen Kauf schon mal einen Thorens TD125 (MKII) reserviert habe und bereits Anzahlung gemacht. Er wird in der 28. KW bei mir ins Haus hineinflattern. Der TD125 ist mit einem SME 3009 III ausgestattet. Ich persönlich finde, dass der Tonarm besser auf den TD126 passt. Deshalb auch meine obere Anfrage ob man ihn fachmänisch und kostengünstig bei jemanden verbauen lassen kann. Ich behalte nur einen Plattenspieler und werde mich zwischen den beiden entscheiden müssen. Obwohl wer weiss, vielleicht verfalle ich ganz schnell der analogen Thorens Liebe und werde eine Doppellbeziehung führen müssen. :_tease:

Jetzt muss ich aber die Liebe langsam kommen lassen, denn die Prüfungen stehen vor der Tür :wallbash
Gruß
Alexey

maralex

Wie erkenne ich denn ob es ein Gleichstrom- oder Wechselstrommotor ist?

Zitat von: Captn Difool am Samstag, 04.Juli.2009 | 14:14:29 Uhr
Zum Bild des TD126III fällt mir noch auf, die Zarge ist offensichtlich holzfurniert und nur in schwarz lackiert. Die früheren Modelle hatten noch eine schwarze Resopalbeschichtung (oder ein vergleichbarer Kunststoff). So kann man auch mit dem Gedanken spielen, die Zarge abzubeizen und in einem schönen Holzton erscheinen zu lassen. 

Ja, das ist eine Holzfurnierzarge. Man hätte sie natürlich auch abbeizen können. Ich werde Sie aber gerne schwarz behalten. Nur eventuell eine neue schwarze "Piano Lackierung" verpassen. Was haltet ihr von?

Wie genau kriege ich denn den Teller wieder auf die richtige Höhe? Doch nicht mit nem Hammer, oder?
Gruß
Alexey

Jürgen Heiliger

Zur Unterscheidung der Motoren setze ich Dir gleich entsprechende Bilder hier ein.

Zum Teller..... da hilft nur den eigentlichen Innenteller zu erwärmen, dann diesen vom Lagerdorn entfernen und nach seiner Abkühlung diesen mittels Loctite (Metallkleber) wieder genau auf den Dorn aufkleben. Dazu muss Dir aber ein User ein genaues Höhenmaß (auf welcher Höhe) der Teller sitzt angeben.

Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
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Skype: juergen_heiliger

Jürgen Heiliger

Hi,

hier einmal zur Unterscheidung die Bilder zum Gleichstrommotor (TD-126 MK III / TD-226) und danach bilder zum Syncronmotor (TD-126 MKnix/II/IV und TD-127)


Gruß
Jürgen

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beldin

Zitat von: maralex am Samstag, 04.Juli.2009 | 17:57:02 Uhr
...
Es ist auf jeden Fall sehr gut zu wissen, dass ich was besonderes gekauft habe. Die Frontblende ist, natürlich original. Ich finde man könnte daraus eine sehr gelungene Farbkombination machen. Die Zarge in Farbe "Black Piano Lack" ganau so wie das Chassis und der Tonarm, geschliefene Alluminium Ober- und Frontblenden und die dezenten silbernen (allufarbenen) Akzente. Würde ich persönlich schick finden. Jedoch möchte ich den Plattenspieler an einem Tandberg TR2080 betreiben. Er hat aber zwei Alluminiumleisten im Front und der TD126 tanzt mit seinem "fast komplett schwarz Design" ein wenig aus dem optischen Konzept. Mit einer typischen MKIII Frontblende wäre es VIELLEICHT etwas passender. Ist aber alles nur die Optik. Schon wichtig, aber nicht so ganz entscheidend.
...


Moin Moin Maralex!
Bevor Du die vermutlich seltene, originale Blende Deines TD 126 veränderst, nimm' Dir lieber eine normale Serienblende und passe diese Deinen optischen Wünschen entsprechend an.
Ich hätte noch eine aus meinem 126er Projekt übrig. Dafür möchte ich auch keine Unsummen. Bei Interesse sende mir eine PN....

Meinen 126 findest Du auch in diesem Forum...
http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=1805.0
Liebe Grüße

von beldin .,73

maralex

Danke für die Bilder!

Dem Pulleyentsprechend habe ich wohl einen Gleichstromläufer. Ich mache noch ein Paar Bilder von der Technik wenn ich zu Hause bin. Mal sehen wie sich das so genannte Übergangsmodel von dem regulären MKIII sonst noch unterscheidet.

Zitat von: Captn Difool am Samstag, 04.Juli.2009 | 09:38:28 Uhr
Der Elac-TA ist von Haus aus sehr gut, kommt hier allerdings auch auf den Verschleißzustand an, den ich aus der Ferne nicht beurteilen kann. 
Heißt es, dass ich mit dem System zufrieden sein kann ohne weiter zu suchen. Den Zustand kann ich erstmal so mangels wissen nicht beurteilen. Werde hier auch mal ein Paar Bilder posten.

Zitat von: Jürgen Heiliger am Samstag, 04.Juli.2009 | 11:37:10 Uhr
Der TP-16 MK III wie auch der MK IV sind wesentlich besser als ihr Ruf dies zum Ausdruck bringen....
diese mit dem richtigen TA kombiniert, da wird es dann richtig teuer diese Kombi zu schlagen..... eine DER Optionen wäre ein TMC-63 mit Fine-Line Schliff oder die entsprechende vdHul Variante MHC-63.
Wo finde ich denn die oben genannte Tonarme? Sind ja bestimmt heiß begehrt! habe ich Recht? Gibts da jemanden der sowas vertreibt?

PS: Leute ich soll glaube ich langsam zum Thema "Zarge" kommen oder? Ich mache ein neues Thema auf.
Gruß
Alexey

TB-Dani

Hi,

die eigentlichen Tonarme findest Du sogar sehr oft und günstig in der Bucht... für die meisten Thorensmodder gehört es dazu, die Teile runterzuschmeissen. Selbst, wenn dafür ein RB250 drauf kommt - die TP´s sind offiziell bäh  :flööt:
I won´t be sending postcards from Paraguay.

be.audiophil

Moin Dani,

Zitat von: TB-Dani am Sonntag, 05.Juli.2009 | 21:20:08 Uhr
... selbst, wenn dafür ein RB250 drauf kommt - die TP´s sind offiziell bäh  :flööt:


... was hast Du denn gegen einen RB-250?

OK, den muß man erst modden bevor er annähernd zeigt was er wirklich kann ... aber das gildet für so´n TP--16 auch ... und dann hält der TP halt eben nicht mehr mit sowas

http://www.audiomods.co.uk/completearms.html

mit ...

... hätte ich nicht schon genug Tonarme, dann könnte ich hier schwach werden, zumal dieses "Monster" ehrlich richtig gut geht ... chapeau ...

nix1euro

Nabend, Rolf, alldes Südlicht !  .,a095

Danke für den Modding-Link. SÜSSES Männerspielzeug und Anlaß zu vielen philosophischen Gedanken.

Eine Art Blockflöte als Tonarmrohr ... wahrscheinlich zur Belüftung der Silber-Innenverdrahtung.  :_thumbdown_:

Na ja, paßt jedenfalls prima in die Transrotor-Vertriebsschiene " Optik-statt-Klangtreue " .

MfG,
n1e

be.audiophil

Moin Erik,

ich hab´ den heftigst gemoddeten Rega von der Insel schon live gehört ... miteinem Goldring MMchen auf einem 1210er ... das war schon eine sehr coole Vorstellung ... die Umbauten machen irgendwie alle Sinn ... ok, das gelochte Armrohr ist gewöhnungsbedürftig, aber innen zusätzlich gefüllt/ versteift ... hat überzeugt und ich würde man sagen, daß der derart bearbeitete RB-250 locker an den Origin Live Silver herankommt ... wenn nicht sogar noch etwas mehr kann ...

nix1euro

Aha, die bayerische Nachteule izz online !

Glaube ich Dir gerne. Jedoch frage ich mich bei allen Tonarm-Moddings , warum sich nicht sofort kapitalistische Gierpickel sabbernd draufstürzen, um irgendwelche Marktnischen abzufischen.

be.audiophil


nix1euro

Genauer:

Warum nimmt nicht Rega die ganze Modding-Chose für seine Einsteiger-Brettspieler ... oder Sintron-Thorens-ProJect für diese unsäglichen Enkel-Fräsen ?

be.audiophil

... weil das in der Preiskalkulation einfach keinen Platz hat ... die Einsteigerklasse ist super umkämpft und soll noch Gewinne abwerfen ... da darf bei einem VK von ca. EUR 300 das Material für die Plattenfräse keine EUR 50 kosten ... und derartiges Modding würde den Dreher gleich in die EUR 500 Klasse katapultieren ... das zahlt dann aber keiner mehr freiwillig für ein Neugerät der Einsteigerklasse ... beim nachträglichen Tuning ist dann komischer Weise wieder fast jeder Preis recht ...

... EUR 100 für einen Glas- oder Plexiteller, EUR 50 für eine Tellermatte, EUR 400 für den TA etc. ... da sind die Leute dann sozusagen vollkommen schmerzfrei ... ob das nun Sinn macht oder nicht ... ;0001

nix1euro

Jo, Rolf !

Kalkulatorisch haste recht !  :_good_:

Tja, was wäre die Tuningszene ohne Pimp-my-Polo-with-205/45HR16  :smile ... UUPSSS, falsches Forum !  .,d040

MfG,
n1e

PS: Danke an alle westlich Lebenden für den Wetterumschwung ! Bärlin war sehr er-µ-dend die letzten Tage ....

maralex

Zitat von: beldin am Sonntag, 05.Juli.2009 | 12:27:18 Uhr

Moin Moin Maralex!
Bevor Du die vermutlich seltene, originale Blende Deines TD 126 veränderst, nimm' Dir lieber eine normale Serienblende und passe diese Deinen optischen Wünschen entsprechend an.
Ich hätte noch eine aus meinem 126er Projekt übrig. Dafür möchte ich auch keine Unsummen. Bei Interesse sende mir eine PN....

Meinen 126 findest Du auch in diesem Forum...
http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=1805.0

Die Blende ist angekommen. Vielen Dank!
Ich habe hier mal ein Paar wichtige Sachen für die nächsten 2 Monate zu erledigen. Danach werde ich mit der Bastlerei versuchen. Die alte blende wird natürlich erhalten.
Ich werde euch dann alle auf dem Laufenden halten. Bis dann!
Gruß
Alexey

nix1euro

Du liebe Güte !

2 Monate ohne Thorens-Basteleien ? Wie soll das denn funktionieren ?  :grinser:

Solch' ein Entzug würde mich ungenießbar machen.

MfG,
n1e

maralex

Ja, es ist super schwer! Ich schaffe es nicht! .,a015
Ich werde mal zwischendurch versuchen was an dem Thorens zu machen.

Das erste was gemacht werden muss ist das Festverkleben von der Achse und dem Plattenteller. Ich habe mal ganz vorsichtig versucht mit einem stück Holz (damit keine Kratzer entstehen) die verrutschte Achse zurückzuschlagen. Das geht.  .,35 Ich habe immer wieder ein Stückchen nschgaschlagen und auf den und den Teller mit der Achse angesetzt bis der Spalt von dem Plattenteller zum Schwingchassis 0,5 cm war. Nach kurzer Zeit war der Teller jedoch wieder unten. :wallbash Er sitzt einfachzu locker.

Wie soll ich denn Verkleben? Hat schon jemand die Prozedur hinter sich?

1. Welcher Metallkleber passt da am besten?
2. Vielleicht ne blöde Frage, aber - wie kriege ich den eine Klebeschicht zwischen die zu verklebende Auflageflächen von Achse und Plattenteler. Wenn ich die Achse ganz rausziehe wird es schwirig sein sie wieder grade einzusetzen.
3. Wie tief muss denn die Achse rein. Woran soll ich es vermessen? Abstand von Teller zur Schwingchassis oder Länge der aus dem Teller herausragenden Achse? Könnte es vielleicht jemand an seinem TD 126 nachmessen?
Gruß
Alexey

Jürgen Heiliger

Hi,

als Kleber würde ich Loctite Metallkleber nehmen, oder Sekundenkleber.
Als Abstand würde ich das Maß Lagerdornspitze, als das Teil welches in das Lager kommt, zu Innentellerunterseite nehmen.

Den Innenteller hochschieben, nicht ganz raus, Kleber auftragen und den Innenteller wieder an seine Position bringen. Von Unten nochmals einen Tropfen Kleber an den Spalt bringen und Gut ist.
Gruß
Jürgen

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maralex

Zitat von: beldin am Samstag, 04.Juli.2009 | 09:40:31 Uhr
Die Nextel-Beschichtung des Subchassis hat bei Deinem Dreher ewas gelitten. Die sollte man erneuern.
Der Plattenteller liegt tatsächlich sehr tief.
Ist die Achse etwas zu kurz?
Wie sieht die Achse aus?
Der Lagerboden zu tief?
Fehlt der Lagerspiegel? 

Hallo Marc!

Die Nextel-Beschichtung ist wirklich schlecht. Werde ich auf jeden Fall später machen, da jetzt dazu die nötige Zeit fehlt.
Wie lang muss denn die Achse sein? Ich denke jedoch eher, dass da was verrutscht ist.
Wie tief muss denn der Lagerboden sein? Ich werde es mit einem Zahnstocher abtasten.
Den Lagerspiegel von Joel habe ich erstmal nicht bestellt. Seinen Öl-Sett habe ich bereits angewendet. Der alte Lager weist keine Gebrauchtspuren auf. Ich habe es mal vorsichtig mit nem Holzstab abgetastet - keine Vertiefung zu spüren!
Gruß
Alexey

maralex

Zitat von: Jürgen Heiliger am Freitag, 17.Juli.2009 | 17:50:57 Uhr
Hi,

als Kleber würde ich Loctite Metallkleber nehmen, oder Sekundenkleber.
Als Abstand würde ich das Maß Lagerdornspitze, als das Teil welches in das Lager kommt, zu Innentellerunterseite nehmen.

Den Innenteller hochschieben, nicht ganz raus, Kleber auftragen und den Innenteller wieder an seine Position bringen. Von Unten nochmals einen Tropfen Kleber an den Spalt bringen und Gut ist.

Wieviel Centimeter soll ich den für den Abstand nehmen? Zum Abgleich wäre auch schön zu wissen wie hoch der Innenteller über dem Schwingchassis sein soll. Nicht, dass mir der Lagerboden in den Keller gerutscht ist!!
Gruß
Alexey

Jürgen Heiliger

Hi,

der Nytralon-Lagerspiegel kann nicht abgerutscht sein, der wird mit dem eigentlichen Lagerboden auf die Lagerhülse verpresst!

Sollte der Nytralonspiegel keine deutlich sichtbaren Beschädigungen aufweisen, ist da alles im grünen Bereich. Eine kleine Vertiefung in der Mitte, etwas größer als Stecknadelkopfgröße, ist nicht nur normal, sie ist sogar richtig und gewollt um ein Öldepot unter den Lagerdorn zu bringen.
Gruß
Jürgen

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Earny

Hallo,

habe gerade mal gemessen.

Achse von oben zum Innenteller  18mm,am Aussenteller gemessen zum Chassis 7mm.
Die Maße unterscheiden sich bei meinen 126ern um +- 0,5mm .(7mm Sinter,10mm Sinter,10mm Messinglager)

Gruss Earny

maralex

Zitat von: Earny am Freitag, 17.Juli.2009 | 18:39:49 Uhr
Hallo,

habe gerade mal gemessen.

Achse von oben zum Innenteller  18mm,am Aussenteller gemessen zum Chassis 7mm.
Die Maße unterscheiden sich bei meinen 126ern um +- 0,5mm .(7mm Sinter,10mm Sinter,10mm Messinglager)

Gruss Earny


Danke für die operative Hilfe! Könntest du noch genauer definieren was du unter "Achse von oben bis zum Innenteller" meinst. Auf dem Teller liegt ja eine Gummimatte, dann hat der Teller eine Einbuchtung. Zur Verdeutlichung habe ich zwei Varianten der Messung in Bildern gemacht:
1. Variante

2. Variante

Welche ganau hast du hier gemacht. Ich denke, dass die zweite beser ist. Dann wüsste ich ob der Lagerboden auch in Ordnung ist. 
Gruß
Alexey

Jürgen Heiliger

Hi,

um's noch mals in aller Deutlichkeit zu sagen.....
ZitatDann wüsste ich ob der Lagerboden auch in Ordnung ist.

das sieht man und es ist leicht zu erkennen!
Gruß
Jürgen

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Earny

Hallo maralex,

wie bei deinen Bildern gezeichnet gemessen an der 7mm Achse:

1. Variante  18mm

2. Variante  53mm

Gruss Earny

maralex

Vielen Dank! Ich werde in den nächsten Tagen den Metallkleber kaufen und den Plattenteler auf seinen Platz bringen.
Gruß
Alexey