Hallo Forenmitglieder,
hat jemand diesen Analyzer und setzt ihn ein?
Wie sind in diesem Fall die Erfahrungen?
Gruß
Frank
Hallo Frank,
den T-100 als Analyzer zu bezeichnen ist mir etwas kurz gedacht......
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/normal_T-100_a.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/T-100_a.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/normal_T-100_a_(1).jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/T-100_a_(1).jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/normal_T-100_a_(2).jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/T-100_a_(2).jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/normal_T-100_a_(3).jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/T-100_a_(3).jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/normal_T-100_b.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/T-100_b.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/normal_T-100_b_(1).jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/T-100_b_(1).jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/normal_T-100_b_(2).jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/T-100_b_(2).jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/normal_T-100_b_(3).jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery_MO/albums/M_O/NAKAMICHI/g_DIVERSES/T-100_b_(3).jpg)
.... ist der T-100 ein in Kompaktform gebautes Messgerät welches in seiner Art die in einer Werkstatt üblichen Messgeräteparks minimieren sollte und dies auch tat.
Man bedenke aber.... der T-100 wurde fast ausschließlich in der Tapedeckeinmessung verwandt, ganz selten nur in der Bandmaschineneinmessung. Und bei den Profis (Studiotechnik) noch seltener, da diese meist sich der Delta-10 kHz-Methode sich bedienten, die anderen Wege folgt.
Hallo Jürgen,
meine Fragen hatten den Grund, daß ich mit meinem T-100 Audio Analyzer Probleme habe. Ich werd morgen meine diesbezüglichen Aktivitäten mal hier posten. Bilder habe ich bereits in die Galerie gestellt. Ich vermute, Du hast den T-100 nicht. Er wird allerdings in Fachwerkstätten auch für Spulengeräte eingesetzt. Ich google morgen mal. Übrigens würde ich gerne die BDA und das SM hierzu hochladen. Geht das?
Gute Nacht
Frank
Hallo Frank,
die BDA und das SM bitte an mich oder Matthias (aka *kuni (http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?action=profile;u=1245)*) per eMail, wir laden es dann auf den FTP-Server hoch .....
Und richtig ich besitze es nicht...... da ich aber auch nach Delta- kHz-Methode einmesse ist dies nicht ganz so schlimm .....
PS zu den Bildern...... leider ist da nicht ganz so viel zu erkennen da zwei der Bilder sogenannte Bewegungsunschärfe besitzen. Bitte nutze doch in solchen Situationen eine Tischauflage oder besser ein Stativ.
Hi Jungs,
nachdem ich gestern noch ein längeres Telefonat mit Frank hatte nehme ich mich mal der Sache T-100 näher an und versuche mal mit meinen Worten zu beschreiben was der T-100 macht bzw. wo seine Probleme liegen. Frank bitte ich, sollte ich aus der Erinnerung Fehler in der Beschreibung machen, mich zu korregieren.
Doch zuerst einmal die Bilder von Fank...... zum T-100
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_T-100_001.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/T-100_001.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_T-100_002.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/T-100_002.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_T-100_004.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/T-100_004.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_T-100_005.JPG) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/T-100_005.JPG)
Nach Franks Beschreibung scheint der T-100 es zunächst nach dem Einschalten in den Funktionen i.O. zu sein...... aber nach einer ½ Stunde etwa kommt es zu Fehlanzeigen des Gerätes. Soll heißen der Bargraph läuft mit 3 Anzeigelementen bis an den rechten Anschlag, danach mehrmals rauf und runter um dann letztendlich am rechten Anschlag stehen zu bleiben. Nach Ausschalten und abkühlen des Gerätes (ca. 1 Stunde) zeigt der T-100 wieder ganz normal an.
Frank hat aus diesem Grunde auch die Elkos aus dem Netzteil, den Funktionsplatinen und dem Anzeigeprint gewechselt (Verdacht auf eine unsaubere Spannungsversorgung), was aber nicht dazu führte dass der Fehler verschwand.
Weiterhin auf die Frage an Ihn ob er auch den Hochvoltteil der Spannungsversorgung der beiden Plasmaröhren kontrolliert habe, verneinte er dies mit den Worten, "Jürgen ohne fundierte Hilfe ist mir dies zu hoch". Dies kann ich auch nachvollziehen, habe ich doch auch ein NTP hier was Anzeigefehler hat und somit auch außer Betrieb genommen ist (Durch meinen Umzug und alles was damit zusammen hängt habe ich einfach nicht die Ruhe dazu mich drum zu kümmern.)
Das Service-Manual zum T-100 liegt zwar vor ist aber nicht in einer sehr guten Qualität vorhanden, so dass es teils sehr schwierig ist die Bauteilebezeichnungen einwandfrei zu erkennen.
Frank hat ein Original SM welches er noch für uns in guter Qualität einscannen will und dann zur Verfügung stellen wird.
Vielleicht hat aber einer bis es soweit ist schon einen Verdacht woren dieser Fehler noch liegen könnte und wo Frank dazu suchen muss. Danke für Eure Hilfe.
Hallo Forenmitglieder,
Hallo Jürgen,
vielen Dank für Deine freundliche und hilfreiche Unterstützung zur Reanimation einer meiner vielzahligen Plegefälle (da kommt noch was auf Euch zu!). Auch das Telefongespräch gestern war sehr angenehm.
Du hast den Fehler aus der Erinnerung heraus sehr genau beschrieben.
Bevor jetzt jedoch die halbe new-hifi-classic-Gemeinde auf die Jagd geht, will ich am Wochenende sowohl von meinen Aktivitäten bzgl. des T-100 berichten als auch Links zusammenfassen, in denen bereits von diesem Fehler (der sich nach deren Meinung auf der Anzeigeplatine befindet) ausgiebig berichtet wird. Ich werde auch zuvor, Deinem Rat folgend, das Netzteil in Angriff nehmen. Vielleicht ist tatsächlich bereits hier der Hund begraben. Daneben will ich es schaffen das SM einzuscannen und bessere Bilder einzustellen. Höchstwahrscheinlich kannst Du mir dann in einem weiteren netten Telefonat bei der Einkreisung des Fehlers helfen. Oder wir finden hier bereits eine Lösung, was dann ja alle verfolgen können und Dir richtigerweise lieber ist.
lG
Frank
Natürlich ist mir jede weitere Unterstützung ebenso willkommen.
Lieber Frank,
der T100 zeigt wie vergleichbare Geräte von RTW (oder auch ehedem einmal von Radio Rim...) ein Leuchtband an. Dieses Leuchtband erzeugt man ähnlich wie die Linien/Kurven/Graphe auf dem Bildschirm eines Oszilloskops dadurch, dass man durch einen Ablenkgenerator -man spricht auch von einem Rampen- oder Kippgenerator- einen Leuchtpunkt (egal, ob sich der nun auf dem Schirm einer Braunschen Röhre oder auf einer Fluoreszenzröhre befindet) über den Schirm bzw. die Röhrenanzeige bewegen lässt. Dadurch, dass man die Anzeige bei einer höheren Taktgeschwindigkeit (=Arbeitsfrequenz des Rampengenerators) vergleichsweise langsam hoch (oder von links nach rechts über den Bildschirm) laufen lässt, erkennt das träge Auge eine fortlaufende Linie bzw. einen Balken konstanter Helligkeit. Die Bewegung zurück erfolgt schnell bzw. wird unterdrückt, weshalb man nichts sieht. Fällt nun dieser Rampengenerator aus und kann daher die Leuchtmarke nicht mehr bewegen, kann es zu den aus obigem Foto bekannten Anzeigefehlern kommen. Ich nehme deshalb einen Schaden am Rampengenerator an.
Jedoch weiter in der Erklärung:
Die Form des vom Rampengenerator bereitgestellten Sägezahns ("langsam hoch, rasant zurück") entscheidet über die Skalenbeschaffenheit, d.h. an dieser Stelle kann der Konstrukteur festlegen, welche Skalenteilung (linear oder logarithmisch; Skalenendwerte) das Anzeige- bzw. Messgerät bei welcher Genauigkeit und welchem Gleichlauf zweier, möglicherweise vorhandener Skalen aufweisen soll.
Nun kann man die Signalverarbeitung für die Ansteuerung der Anzeigeröhren je nach Geräteauslegung (und -entstehungszeit) nach analogen Prinzipien einrichten. Radio RIM nützte weiland ein schlichtes Widerstands-/Kondensator-[RC]-Glied für Form und Frequenz des Sägezahns, während RTW digitalen Prinzipien folgte und der Schaltung für die Erstellung der Rampenfunktion ein Rechnerprogramm auf einem internen Eprom beigab.
Welcher Weg nun von Nakamichi beim T100 eingeschlagen wurde ('RIM-analog' oder 'RTW-digital'), muss neben den individuellen Präferenzen des Konstrukteurs -der T100 ist kein Aussteuerungsmessgerät, sondern hat primär andere Aufgaben- anhand der Schaltung geklärt werden, damit man nicht im Kaffeesatz rührend auf Fehler schließt, die es nicht geben kann. Hochspannung ist im vorliegenden Fall allemal da, weil sonst die Anzeige dunkel geblieben wäre.
Ich tippe deshalb hinreichend nachvollziehbar, wie ich meine dargelegt zu haben, auf den Rampengenerator, gleichgültig wie der nun hier mit Peripherie konstruiert wurde. Leider kann ich dazu nichts detaillierteres sagen, weil ich nur das diesbezüglich wenig aussagekräftige Blockschaltbild und dies auch noch so unleserlich besitze, dass man nicht einmal alle dort eingetragenen Wörter dekodieren kann. Ohne die genaue Schaltung wird die weitere Problemsuche also schwierig.
Angesichts der Hochspannung ist gewisse Vorsicht angezeigt, um den Hochspannungsgenerator nicht abzuschießen (das passiert sehr schnell) und sich keinen 'Schlag' zu holen: An den vermutlich ca. 300V für die Röhre ist dies unangenehm, bei den 230V der Netzspannung lebensgefährlich.
Hans-Joachim
Zitat von: Jürgen Heiliger am Donnerstag, 22.September.2011 | 08:14:46 Uhr
die BDA und das SM bitte an mich oder Matthias (aka *kuni (http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?action=profile;u=1245)*) per eMail, wir laden es dann auf den FTP-Server hoch .....
Sind nun im Archiv....
Matthias,
dies ist nicht die Version von Franz...... das SM, welches ich mittlerweile als PDf habe, hat eine bescheidene Qualität und wird noch mit dem von Franz ersetzt werden.
Ah so...
Ich erlaube mir mal einen kleinen Hinweis.
Eigentlich sitzt auf der Displayplatine des Nakamichi T100 ein A/D Wandler nach dem Rampenverfahren.
Prinzip:
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_prinziprampenwandler.png) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/prinziprampenwandler.png)
In der T100 Schaltung:
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_NakT100ADUmsetzer.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/NakT100ADUmsetzer.jpg)
PS: Über eine lesbarere Variante der Schaltung würde ich mich auch freuen, so ganz blicke ich mit der Ansteuerung des Displays nicht durch und ein schlecht lesbarer Schaltplan macht die Sache nicht einfacher.
Gruß Ulrich
Hallo Ulli,
wenn es soweit ist, bekommst eine PN....
Mal ein Erklärungsversuch.
Das Plasma Display kann nur an der jeweils ersten Leuchtzelle (der Resetzelle) gestartet werden, danach wird die Zweite, Dritte usw. gezündet. Dieser Staffellauf (Glow Transfer) wird über drei Kathoden (Phasen) gesteuert.
Fangen wir bei der Takterzeugung an. Die Schaltung um den Komparator IC701-4 erzeugt einen Takt der auf das Flip- Flop IC703-1 gegeben wird. Über den Ausgang des Flip Flops wir die Anzeige und der Integrator um IC702 gestartet. Zusätzlich wird mit diesem Startbit das Schieberegister IC703-2 bis IC704 geladen um das Bitmuster (Phasen)für die Anzeigekathoden zu erzeugen. Dieses Bitmuster kann im Kreis laufen.
Die mit dem Integrator erzeugte Rampe wird zu den nichtinvertierenden Eingängen der Komparatoren IC701-1 (Links) und IC701-2 (Rechts) gegeben. An den invertierenden Eingängen dieser Komparatoren liegt eine Eingangsgleichspannung an. Erreicht die Rampenspannung die Höhe der
Eingangsgleichspannung kippt der Komparator um. Dadurch wird zu diesem Zeitpunkt die Anodenspannung des Displays abgeschaltet, der Leuchtpunkt kann nicht mehr weiter aufsteigen bzw. angezeigt werden.
Die Rampenspannung wird auch den Komparator IC701-3 gegeben. Hier wird über einen festen Spannungsteiler die Vergleichsspannung festgelegt. Sie ist so gewählt, das ein kompletter Durchlauf des Displays gewährleistet ist.
Erreicht die Rampenspannung diese Vergleichsspannung werden die Flip Flops und der Integrator zurückgesetzt, die Anzeige startet von vorne. Ein Durchlauf dauert jeweils 11,6 ms.
Gruß Ulrich
Hallo Kuni,
ich habe Dir eine lesbare Kopie des SM per email gesandt. Ich hoffe diese erreicht alsbald alle helfenden Hände und Köpfe hier.
Danke
Frank
@Hallo PhonoMax,
ich freue mich und habe es ebenso gehofft, daß Du Dich zu meinen Fragen, von denen noch sehr viele kommen werden, äußerst. Ich habe viele Deiner fundierten An- und Bemerkungen auch in den anderen einschlägigen Foren mit großem Interesse gelesen. Wie ich hier in diesem Forum, auf das ich mich nunmehr konzentriere, bereits an anderer Stelle dargelegt habe, bin ich Laie und verstehe momentan nur die Hälfte. Es fehlt mir an allen Ecken die entsprechende Ausbildung und auch die Grundlagen um Deine Beiträge komplett zu verstehen. Ich hoffe aber, daß ich irgendwann einmal mit Deiner und der anderen Forummitglieder Hilfe auf einen halbwegs akzeptablen Stand komme, der es mir ermöglicht, meinem wild zusammenersteigerten Gerätebestand neues Leben einzuhauchen.
Grüße
Frank
Hallo Frank,
tolles Gerät - ich benutz auch so eins ab und an auf der Arbeit.
Ich weiß zwar, das es etwas früh für irgendwelche Diagnosen ist, nur dank der guten Erklährung von Ulrich und der Fehlerbeschreibung hätt ich mir jetzt mal die Kaskadenschaltung im Netzteil angesehen.
Die Elko´s sind bestimmt neu. Vieleicht kannst du ja mal die 250V Messen. Falls die Spannung zu niedrig ist auf jeden Fall erst mal die Elko´s in der Spannungsauftaktung und der Siebung erneuern.
Ich hab zwar bis heute die Plasmatechnik nicht wirklich verstanden, aber ohne richtige Anodenspannung wirds auch nix mit dem leuchten.
Bei den Fernsehern wird die helligkeit des Leuchtpunkts mit der Zündzeit oder der Zündspannung gesteuert (würd mich freuen, wenn mir das einer mal erklären könnte).
Falls die Löschspannung oder Löschzeit nicht stimmt leuchten denn die einzelnen Pixel nach.
Bezogen auf dein Problem könnt ich mir gut vorstellen, daß die Elko´s im Netzteil mit zunehmender wärme die Kapazität verlieren und deine Leuchtpunkte erst nicht mehr richtig gelöscht werden und später nicht mehr gezündet werden.
Is aber alles graue Theorie und kann selbstverständlich auch kompletter blödsinn sein.
Gr.
Thomas
Hallo Thomas, Uli,, lieber Frank,
auch ich würde mir an Deiner Stelle zunächst einmal die Spannungsversorgung der Plasmaröhre genauer unter die Lupe nehmen. Insbesondere deren Hochvoltteil zur Anodenansteuerung.
Aber bitte nur mit allergrößter Vorsicht...... vermutlich sitzt in deren Nähe ein C-MOS Bauteil und diese können diese HV-Spanungen überhaupt nicht ab.
Solche Arbeiten erledige ich immer gerne mit einer Hakenprüfspitze vom Osziloskop, bei den meisten dieser Spitzen hast Du eine Schutztülle, die wenn der Haken abrutschen sollte die hakenspitze komplett ummantelt und so vor Kurzschluss besser schützt. Wenn Du also solches hast nehme dieses zum Messen.
Weiterhin führe solche Arbeiten immer mit zwischengeschaltetem Trenntrafo aus. Deine Lebenserwartung wird es Dir danken.
=> Thomas, Uli,
vielleicht seid ihr noch so nett und benennt die jeweiligen Punkte für die Spannungsprüfung. Gerade Frank, der ja schon mehrmals erwähnte dass er gleich Null Erfahrung hat, denke ich ist dann sich sicherer.
Danke Euch Beiden.
Zitat von: frank1391 am Samstag, 24.September.2011 | 18:21:04 Uhr
Hallo Kuni,
ich habe Dir eine lesbare Kopie des SM per email gesandt. Ich hoffe diese erreicht alsbald alle helfenden Hände und Köpfe hier.
Danke
Frank
@Hallo PhonoMax,
ich freue mich und habe es ebenso gehofft, daß Du Dich zu meinen Fragen, von denen noch sehr viele kommen werden, äußerst. Ich habe viele Deiner fundierten An- und Bemerkungen auch in den anderen einschlägigen Foren mit großem Interesse gelesen. Wie ich hier in diesem Forum, auf das ich mich nunmehr konzentriere, bereits an anderer Stelle dargelegt habe, bin ich Laie und verstehe momentan nur die Hälfte. Es fehlt mir an allen Ecken die entsprechende Ausbildung und auch die Grundlagen um Deine Beiträge komplett zu verstehen. Ich hoffe aber, daß ich irgendwann einmal mit Deiner und der anderen Forummitglieder Hilfe auf einen halbwegs akzeptablen Stand komme, der es mir ermöglicht, meinem wild zusammenersteigerten Gerätebestand neues Leben einzuhauchen.
Grüße
Frank
Hallo Frank,
bitte schicke mir dies eMail auch mt den Unterlagen...... dann pflege ich sie noch heute Abend ins Archiv und kann sie dann weiterverteilen. Matthias (*kuni*) ist erst morgen wieder da.
Und stelle bitte Deine Fragen an jeden von uns Usern, die Du durch unsere Postings eventuell hast.
Wir alle lernen auch davon, denn nicht immer können wir uns in unser Gegenüber genau hineinversetzen. :_hi_hi_:
So hilfs Du nicht nur Dir sondern auch dem Forum. :give_rose:
Wird gemacht
250V am Emitter vom Q709 gegen Masse "GND" am Stecker CN22-5 oder am Minuspol vom C709 oder ......
Bitte den Trenntrafo nicht vergessen (obwohl ja der Netztrafo auch trennt).
Die Elkos C705 bis C709 wechseln.
Gr. Thomas
Hallo Thomas,
wie man Aufgrund meiner Erklärung auf den Spannungsvervielfacher kommt kann ich nicht nachvollziehen. Zu mal sich Elkos bei Temperaturerhöhung
in der Regel andersherum verhalten.
Das hier verwendetet Display kann man auch nicht mit den Plasmadisplays in Fernsehern vergleichen.
Das Display ähnelt eher den alten Zählröhren, z.B. den Dekatrons.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dekatron
Die Hochspannungserzeugung würde ich erst mal ausklammern, bei Zweifeln sind die 250 Volt aber leicht nachzumessen (bis auf die Gefahr für Leib und Leben).
Ich würde ganz profan mit einer Sichtkontrolle der Displayplatine beginnen, z.B. Überprüfung der Lötstellen oder auf andere Unterbrechungen.
Oder im Fehlerfall mal die "Klopfprobe" machen.
Danach würde ich im Fehlerfall mit Messungen in der Takterzeugung und dem Integrator (Rampe) anfangen.
Nach den Bildern zu urteilen wird das Aufgrund des mechanischen Aufbaus des Gerätes allerdings nicht leicht.
Gruß Ulrich
Hallo Ulli,
wie Du weißt bin ich nun Laie........
Deshalb mal mein Laienhafter Versuch, warum die Elkos.....
angenommen die 250V sind nicht mehr ganz sauber vorhanden, wäre es dann möglich dass durch die Erwärmung gleichzeitig der Innenwiderstand in den Elkos ansteigt und dadurch wiederum die Spannung weiter absackt? --- Mal ganz blöd gefragt.
Klar ist auch Deinem Hinweis sämtliche Lötstellen und Verbindungen (Stecker etc. !) nach zu gehen. Zeigt doch das Beispiel des Eumig FL1000µP von Matthias (*Kuni*) wie wichtig an dieser Stelle diese Arbeit ist.
Hallo Jürgen,
das mit den Elkos ist eigentlich Off Topic, aber da du damit angefangen hast :)
Bei der Alterung von Elkos sinkt in der Regel nicht zuerst die Kapazität, es steigt der Innenwiderstand/ ESR da das Elektrolyt langsam austrocknet.
Kurzzeitig betrachtet, erwärmt sich so ein angeschlagener Elko werden die Reste des Elektrolyts wieder "flüssiger",der Druck im Elko steigt, der ESR sinkt und der Kondensator kann seine Aufgabe besser erfüllen.
Du kennst vielleicht Schaltnetzteile, die mit einem Föhn/Heißluft gestartet werden können.
Föhn und Kältespray ist hier auch ein beliebtes Mittel zur Fehlersuche.
Langfristig betrachtet trocknet der Elko natürlich immer weiter aus bis es zum Kurzschluss durch Abbau des Dielektrikum kommt, das meist bevor es zu einem relevanten Kapazitätsverlust gekommen ist.
Gruß Ulrich
Hallo Ullrich,
danke für die Belehrung.
Was ist denn verkehrt an der Messung der Spannung??
Ein kleiner Nebeneffekt bei der Erhöhung des Innenwiderstands des Elko´s ist halt, daß die gemessene Kapazität sinkt. Ein ESR Messgerät kann sich auch nicht jeder leisten.
So genau wollt ich das hier auch nicht ausmalen. Das Problem ist auch von der Bauart abhängig. Das es bei Erwärmung vorkommt ist gar nicht mal selten.
Da hier die Probleme bei Erwärmung kommen währe dies eine eventuelle Erklährung. Muß ja nicht stimmen.
Kann ja sein, daß die Energie nicht mehr für eine weitergabe des Strahls reicht.
Die passende Erklährung für einen nicht gefundenen Fehler zu liefern ist eigentlich ja auch nicht möglich.
Aber wahrscheinlich hast du recht und der Fehler ist entweder in der Takterzeugung oder im Rampengenerator.
Ist das eigentlich richtig, das der Rampengenerator von der Taktfrequenz abhängig ist???
Dann müßte wohl nach der Prüfung der Spannungsversorgung (250V, +10V und -10V) am besten der Taktgenerator überprüft werden??
Gr. Thomas
Ulli,
ist schon richtig mit dem von mir "angezettelten" OT...... aber ich versuche mich in die Lage von Franz zu versetzen und stelle aus diesem Grund die Fragen, die ihm vielleicht unter den Nägeln brennen, er sich aber nicht ganz traut zu stellen um nicht ganz als der große "Dummi" da zu stehen.
Gehen wir mal davon aus Franz hat zumindest ein Kapazitäten Messgerät und ein Multimeter (nebst dem Oszi) und gibt sich an die Überprüfung des "HochVoltteil" vom Netzteil/Versorgungsspannung des Bargraphen.
Würdet Ihr Beiden, Ulli und Thomas, hngehen (wenn die Spannung nicht sauber ist) mal den ersten Elko zuerst überprüfen oder direkt tauschen? (-- unabhängig vom Kostenfaktor eines neuen Elkos--) Oder direkt alle Elkos dieser Sektion wechseln ohne Überprüfung?
Bei der Schaltung würd ich Pauschal alle neu machen.
Die Arbeitszeit ist zu teuer die Elko´s zu überprüfen.
Gr.
Thomas
Zitat von: Frickler am Samstag, 24.September.2011 | 21:35:29 Uhr
Ist das eigentlich richtig, das der Rampengenerator von der Taktfrequenz abhängig ist???
Die Rampenfrequenz ist nicht von der Taktfrequenz (ca. 10 kHz) abhängig, die Rampenfrequenz (ca. 86 Hz) kann mit dem Poti VR701 beeinflusst werden.
Der Takt synchronisiert praktisch den Integrator mit der Anzeige.
Beim Einschalten läuft der Integrator erst mal hoch bis der Komparator IC701-3 umkippt und dessen Ausgang positiv wird.
Damit wird auch der D Eingang des Flip Flops IC703-1 positiv.
Da ein CMOS 4013 ein flankengesteuertes D Kippglied ist wird der Ausgang Q erst mit der nächsten positiven Taktflanke gesetzt und damit positiv.
Der Integrator wird nun zurückgesetzt und auch der Komparator IC 701-3 kippt zurück.
Der D Eingang des Flip Flops ist nun negativ bzw. 0 , sein Ausgang Q aber erst mit der nächsten positiven Taktflanke. Dann erst läuft der Integrator wieder los.
Der Ausgang des Flip Flops IC703-1 ist beim Reset somit immer für eine Periodendauer des Taktes positiv, sonst würde der Integrator (und die Anzeige) nicht komplett zurückgesetzt werden.
Spannungsmessung sind nicht falsch, sie sind sogar obligatorisch. Mir ist zum Beispiel nicht klar wie es sich auswirkt wenn die -10 Volt ausfallen, sie werden hier ja nur für den Integrator gebraucht.
Gruß Ulrich
Hallo Forenmitglieder,
ich habe den Nakamichi T-100 Audio Analyser vor ca. 3 Jahren für € 300,- ersteigert. Er war damals, soweit ich das beurteilen konnte, in Ordnung. Es ist die Version mit dem zwischen 120V und 220-240V umschaltbaren Netzteil (SN E10102532). Das Gerät habe ich nie eingesetzt, aber alle paar Wochen eingeschaltet und für ein oder zwei Std standby betrieben.
Wie es sein müßte:
Normal ist wohl, daß in den Schalterstellungen Peak Level, Noise -A, Level -20db, Level, Speed W&O und Speed unweighted bei beiden Bargraphanzeigen (BAo und BAu) nur das erste linke Element dauerleuchtet. In den Stellungen Th.Dist. Level R, Level L steht im Standby die untere BAu auf Vollausschlag, die BAo auf Segment1 an. In Stellung Speed cal. kann man die BAo auf "0" stellen.
Vor ein paar Monaten zeigte sich ein Fehler erstmalig: Sofort nach dem Einschalten liefen die Bargraphanzeigen von links nach rechts, ohne daß sie zurück laufen. 10tel sec später und nach Flackern beider BA leuchteten dann nur die letzten rechten 5 oder 6 Segmente, und das sehr sehr hell.
Meine Recherche im Netz ergab folgendes:
http://www.nakremotes.com/Geo/Scott_Nak_FAQ.htm
,,Some T-100's develope an issue where the display surges in brightness. This is probably due to a bad cap or two in the plasma display circuit. Replace C709 - 1uF/350V. You might want also to replace C707, 708 (10uF/160V). If that still doesn't fix it try replacing Q709 (2SC1501 o BF417), C705 and C706 4,7/160V."
und meine Anfrage hier:
http://www.tapeheads.net/showthread.php?p=158914#post158914
Ich habe alle Elkos im Gerät getauscht !
Die beiden Netzteil-Elkos 470µF/35V habe ich gegen 25V Typen getauscht. Hatte keine anderen. Lt. SM reichen diese.
Am Rande:
Bei meinen Messungen ist mir der C304 als abweichend in den Messwerten vom C305 aufgefallen (gemessen mit Voltcraft LCR Meter 4080)
Gemessen Q Ohm ESR
bei 120Hz
P.C.B. 3 Wow & Flutter Tantal c304 4,7µF/16V 4,858 67 3,9 0,4
P.C.B. 3 Wow & Flutter Tantal c305 4,7µF/16V 4,949 8,645 30 0,5
In Ermangelung eines Ersatzes habe ich diesen bis jetzt noch nicht getauscht.
Ich habe die drei Transistoren Q703,Q704,Q709 gegen BF417 getauscht.
Das Gerät wurde gereinigt. Alle Kontakte überprüft und gereinigt.
Ich habe auf dem PCB 3 gemäß SM Seite 37 folgende Spannungen gemessen:
CN23-1 - CN23-3 56V
CN22-3 - CN22-5 (GND) +10V
CN22-4 - CN22-5 (GND) -10V
CN22-2 - CN22-5 (GND) 5mV
CN22-1 - CN22-5 (GND) 5mV
Dies alles ist ein paar Wochen her.
________________________________________________
Heute,
16.17 Uhr Gerät eingeschaltet
16.26 Uhr beide BA schlagen quasi unkontrolliert aus, BAu bleibt nur auf den letzten Segmenten hell. BAo 1.Segment links leuchtet. (ich glaube es gibt keine Messung, bei der die BA-Anzeige nicht mit von links nach rechts und von einem bis alle Segmente leuchtend arbeitet.) Gerät ausgeschaltet
16.28 Uhr eingeschaltet, Anzeige richtig
16.30 Uhr Anzeige verschwindet ganz, nach ein paar Sekunden siehe 16.26 Uhr
Ein weiterer Fehler, der mir bereits vor Monaten aufgefallen ist, der aber auch bereits beim Kauf da gewesen sein könnte, betrifft den Frequenz-Generator des T-100. (gemessen mit Philips PM 6661 (nach Aussage von Rhode & Schwarz, Köln April 2011 innerhalb der Spezifikation, es liegt aber kein Protokoll vor)
Soll 20 Hz Ist 20
40 40 - 41
63 63 - 64
100 99 - 100
160 160 - 162
250 246
400 398 - 399
630 632
1000 987 - 988
1500 1488 - 1489
2000 1999 - 2000
3000 3001
4000 3999 - 4000
5000 4928
6300 6303 - 6304
8000 8004 - 8005
10000 9927 - 9928
12000 12032
15000 14903
18000 17985 - 17986
20000 19781
Da scheinen mir doch einige Werte zu stark abzuweichen. Wenn ich das richtig verstehe werden hier die Einzelfrequenzen durch ein vielfaches oder einen definierten Bruchteil einer Frequenz gebildet. Dann verstehe ich aber nicht, warum manche Werte ok sind, andere aber abweichen.
Die Ermittlung der Werte habe ich unmittelbar nach 16.30 Uhr begonnen. Immer wieder kurz eingeschaltet abgelesen und ausgeschaltet. An anderer Stelle lassen die "Profis" bei täglichem Gebrauch das Gerät ständig standby. Das würde möglicherweise die Werte etwas ändern bzw stabilisieren.
Das Display spielt nach wie vor verrückt. Ich werde jetzt damit beginnen, das Gerät zu öffnen und eine Fotostrecke zu erstellen.
Ich hoffe, ich habe mit dieser Darstellung eine gute Grundlage zur Fehlersuche geschaffen habe. Das SM liegt mittlerweile im Board.
Grüße an alle
Frank
Hallo Forenmitglieder,
es taucht ja hier und da die Frage auf "Kann er das, der Frank?" (nicht Franz ;ich?)
Nur um mitzuteilen über welche Messmittel ich verfüge anbei die (nicht abschließende, da find ich bestimmt noch mehr) Liste:
Ballantine 6310 Test Oscillator
<Dynamic Transistorchecker TR-1000-MICRONTA DYNAMIC TRANSISTOR CHECKER
<ELV ESR1 (Kondensatormessgerät
EMG TR-361 Pulsegenerator
<Engel TR-8 Trenntrafo
2 x Euratele 412 mit Impedanzwandler
Fluke 8502A
Grundig GA 1000
<Grundig KM 5A
<Grundig MV5-0 mit Oszi
Grundig MV5
Grundig Semitest I
Grundig Semitest II
Hameg 203-6
Hameg HZ65 Komponententester
Keithley 179 TRMS
Kenwood FL-180A
König Unitek Aussetzfehler Meßgerät 4Kanal
Leader LCR-740
<Metex M-4650 DMM
Metrix 301 Transistortester
Müter AT2
<Nakamichi T100
<Philips PM2505
<Philips PM2517
<Philips PM2518X
Philips PM6302 LCR
<Philips PM2528
Philips PM2519
Philips PM6307 Wow und Flutter
Philips PM6612 Timer counter 80MHz 100ns
<Philips PM6661 counter 80MHz
RSR 625 Logic Probe & Pulse
<Solid State Signal Tracer
<SE250C Signalinjector
4 weitere Signalinjektoren
Tentelometer T2 H7 SLC
TEKADE - Verzerrungsmessgerät MG 176
TTC -Transistorchecker C3020
<U_I Referenz 0,01%
UNITEK Aussetzfehler Suchgerät
<Voltcraft 4080 LCR
Voltcraft AT-200 Fahrzeug-DMM
Voltcraft Digiscope 500
Wandel & Goltermann PM10
Woelke ME108
<ca. 20 Bezugsbänder Calibation Tapes und Cassetten
<Ersa Vac 5000 Entlötstation
<Solomon Digitale Lötstation
<verschiedene Federwaagen
<verschiede regelbare Netzteile
am kleinen Arbeitsplatz stehen zur Zeit die mit < eingerückten Geräte.
Hallo Frank,
was den Frequenzgenerator betrifft würde ich mir bei den von Dir gemessenen Frequenzabweichungen keinen großen Kopf drum machen. Wichtiger wäre zu prüfen mittels eines NF-MVM ob der Auspangspegel gleich hoch ist bei allen Frequenzen. Ideler weise bewegt sich dabei der Zeiger des NF-MVM in keinster Weise.
Weiterhin die Frage Du hast also die Original Transistoren 2SC-1636 (Q-703), 2SC-1501 (Q-704) und (Q-709) gegen den BF-417 getauscht? Ich habe die mit absicht so geschrieben...... weil die Bezeichnung Q-703 ist in dem Manual doppelt vorhanden......
einmal wird der Q-703 (Seite 28 OriginalSeitenzahl; im PDF 42/69) als 2 SC1636 bezeichnet und auf der Seite 38 (original Seitenzahl des SMs; im PDF 52/69) wird der Q-703 als 2SC-1501 bezeichnet.
Daher von meiner Seite die Frage an Dich welchen Q-703 hast Du nun gewechselt?
Hi Frank,
um ehrlich zu sein würd es mich doch Interessieren ob im Fehlerfall die 250V noch da sind.
Dann solltest du mit dem Oszi den Taktgenerator überprüfen -
IC701 Pin14 beschriebener Rechteck vergleichen
IC701 Pin13 den "Rücklaufimpuls" mal messen (bevor ich es wider geschimpft bekomme - bin halt Fernsehtechniker)
Auch die Spannungen +10V und -10V solltest du möglichst mit nem Oszi direkt am IC mal messen:
IC 702 Pin 8 +10V (wahrscheinlich mit nem leichten Brummanteil)
IV 702 Pin 4 -10V
Den Ramopengenerator würd ich erstmal außen vor lassen, da ja kein direkter fehlerhafter Ausschlag stattfindet.
Bitte alle Messungen im Fehlerfall durchführen. Es kann sein, daß die 250V etwas niedriger sind. Mit 150V würd ich mich da schon zufrieden stimmen.
Zu deinen hellen Punkten:
keiner der Anzeigesegmente sollte (glaub ich) normalerweise dauerhaft an sein. Bei deinem Fehler passiert dies aber.
Bitte das Gerät nicht länger als nötig so betreiben (nur für die Messungen).
Ich mach mich nach dem Tag an einer Hohner Virtual jetzt endlich an den ehlenden Grundig AS Ir (ist kein Vergnügen). Danach kommt noch im Idealfall ne Jura auf´en Tisch und dann fall ich in die Koje.
Gr.
Thomas
Zitat von: Jürgen Heiliger am Montag, 26.September.2011 | 16:17:23 Uhr
Hallo Frank,
..............
Weiterhin die Frage Du hast also die Original Transistoren 2SC-1636 (Q-703), 2SC-1501 (Q-704) und (Q-709) gegen den BF-417 getauscht? Ich habe die mit absicht so geschrieben...... weil die Bezeichnung Q-703 ist in dem Manual doppelt vorhanden......
einmal wird der Q-703 (Seite 28 OriginalSeitenzahl; im PDF 42/69) als 2 SC1636 bezeichnet und auf der Seite 38 (original Seitenzahl des SMs; im PDF 52/69) wird der Q-703 als 2SC-1501 bezeichnet.
Daher von meiner Seite die Frage an Dich welchen Q-703 hast Du nun gewechselt?
Hallo Thomas, liebe Mitlesende,
ich denke die Beantwortung meiner gestellten Frage ist an erster Stelle mal zu beantworten, bevor man an weitere Baustellen geht, bzw. diese eröffnet.
Wir dürfen alle nicht außer Acht lassen dass Frank in elektronischen Dingen noch am Anfang steht.
Hallo Jürgen,
das D-PCB wird nur auf Seite 38 im Orig. behandelt, Seite 28 ist die Teileliste für die Verstärkerplatine.
Jaja Du kriegst bessere Tiffs!
Gewechselt habe ich auf dem Display PCB:
Transistoren gegen BF417: Q703,Q704 + Q709.
Elkos: C705,C706,C707,C708,C709,C710
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_T100-006.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/T100-006.jpg)
Gruß
Frank
Messung der Frequ. mach ich jetzt
Jürgen, Du hast Recht Q703 wiederholt sich auf S.28, aber was solls, andere Baustelle.
Ich hab das MV-5 dran gehängt. Nur beim Schalten selbst,gehts kurz runter, sonst alle Werte gleich. Toller Sinus überall.
Gruß
Frank
Hallo Frickler,
nachdem die Frage nach dem Q703 geklärt ist, werde ich nun auf Rat von Jürgen Deinen Vorschlägen folgen. Dabei ist das für mich völliges Neuland. Ich habe noch nie mit einem Oszi professionell gearbeitet! Ich habe momentan am Arbeitsplatz nur den Grundig MV5-0 stehen. Solllte ich damit aufgrund der geringen Bildschirmgröße nicht klar kommen (früher hatten die doch nichts anderes?) werde ich mein Hameg 203-6 aus der Versenkung holen müssen. Also bitte etwas Geduld.
Gruß
Frank
Seit September ist eine ganze Zeit vergangen.
Nicht nur weil ich ne Menge anderer Dinge zu erledigen hatte, sondern auch aus Frust habe ich das T-100 erstmal ignoriert. Erst jetzt fällt mir auf, daß ich damit möglicherweise einigen aktiven Forenkollegen auf die Füße getreten bin nach dem Motto: Erst fleht er um Hilfe und dann nichts mehr.
Also habe ich es mir gestern wieder raus gekramt. Gleicher Fehler ! Wieder zerlegt und dabei erstmalig festgestellt, daß die Platine hochempfindlich gegen Fremdeinstrahlung ist. Das Display reagiert (Bargraphanzeige) im ausgebauten Zustand schon auf das Einschalten einer Neonlampe in der Nähe. Auch mit dem einfachen Hinhalten der Hand zwischen dem Display und dem abgesetztem Gerätekörper erfolgt ein Ausschlag oder auch Rückstellen der Anzeige bis auf das 1. Segment. Die Anzeige steht dann also falscherweise auf Vollanzeige = alle Segmente leuchten und die dazwischengehaltene Hand bewirkt, daß die Anzeige richtigerweise zurückläuft. Das läßt sich oft, aber nicht immer reproduzieren.
Ich vermutete nach wie vor, daß es sich hier nicht um einen Bauteilefehler handelt, sondern ein Fehler beim Bestücken der Platine durch mich, eingebaut wurde. Ich habe die Platine sorgfältig gereinigt und alle möglicherweise kritischen Stellen nachgelötet.
Nach dem Zusammenbau ist das Gerät mehr als eine Stunde gelaufen, ehe der Fehler (allerdings sehr viel weniger) wieder auftrat.
Die Suche geht weiter.
Gruß an alle
Frank
Hallo Forum,
gestern habe ich mir das T-100 zum x-ten Mal vorgenommen und die Displayeinheit nochmals zerlegt. Auf die nochmalige Überprüfung meiner Lötarbeiten habe ich jetzt verzichtet. Das Display habe ich dann von der Platine getrennt. Man muß wissen, daß das Display aus 2 Glasplatten, die miteinander in minimalem Abstand verklebt sind, also wie eine flach gedrückte Röhre, aufgebaut ist. Die Kontakte werden auf einer Seite aus der evakuierten Röhre zwischen die beiden Glasplatten an den Rand geführt. In diesen Zwischenraum am Ende der Glasplatten greift eine Steckerleiste, die auf einer seitlich angebrachten Platine fixiert ist und die den Kontakt zur Display PCB herstellt. Diese Platine wird mit einer Schraube fixiert. Ich habe diese Schraube gelöst, die Steckerleiste überprüft und minimalst gerichtet wieder eingesetzt. Die Schraube habe ich nur an-, nicht festgezogen. Das Display funktioniert seitdem zu meiner Zufriedenheit.
Zwei Sachen stören noch, beeinflussen aber nicht den Betrieb:
1. schaltet man das Gerät aus Stellung Speed Cal. in die Bereiche Speed unweighted oder Speed /Wow&Flutter läuft die untere Anzeige nach rechts (=alle Segmente leuchten) und dann nach ca. 2-3 Sekunden langsam in die richtige Anzeige zurück (nur das erste linke Segment soll leuchten). Eigentlich soll der Ausschlag nach rechts nicht erfolgen.
2. Einige der Frequenzen weichen bis zu 1,6% ab. Gemessen mit Philips PM 6661, der voriges Jahr bei R&S überprüft und eingestellt wurde.
Hz Abweichung
20 20 0,00%
40 40 0,00%
63 64 1,59%
100 99 -1,00%
160 162 1,25%
250 246 -1,60%
400 399 -0,25%
630 633 0,48%
1000 988 -1,20%
1500 1490 -0,67%
2000 2002 0,10%
3000 3005 0,17%
4000 4004 0,10%
5000 4933 -1,34%
6300 6311 0,17%
8000 8014 0,18%
10000 9939 -0,61%
12000 12045 0,38%
15000 14919 -0,54%
18000 18005 0,03%
20000 19802 -0,99%
Kann man die einzeln nachstellen?
Gruß
Frank
Zu 1.
Warum sollte der Ausschlag nicht erfolgen?
Meine beiden zeigerbestückten W&F Messgeräte reagieren genauso.
Wenn sie von der Kalibrier- in die Messstellung geschaltet werden entsteht am Eingang der Messschaltung ein großer Frequenzunterschied/Frequenzhub der kurzzeitig angezeigt wird.
Zu 2.
Auch das ist Normal. Der Kern des Oszillators ist eine umschaltbare Wien-Robinson-Brücke, Abweichungen durch verfügbare Bauteilwerte und deren Toleranzen unvermeidlich.
Einzeln nachstellen kann man da nichts.
Gruß Ulrich
Hallo Ulli,
vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe das Gerät ja bereits ein paar Jahre, ehe es defekt wurde. In der ersten Zeit schlug die Anzeige nicht, zumindest nicht so stark nach rechts aus. Das Verhalten jetzt erinnert stark an die fehlerhafte Zeit, die ich ja oben bebildert beschrieben habe. Es ist so, daß die Anzeige des T-100 beim Bereichswechsel nach rechts "läuft", dann sind alle Segmente für 2-3 sec an. Die drei letzten ganz rechts aber "überhell". Wenn es Glühbirnen wären würde ich das Durchbrennen erwarten. Der Fehler bis vor drei Tagen war der, daß nach einer gewissen Zeit zuletzt erst nach Stunden) nur die drei äußerst rechten Segmente überhell leuchteten, bis dann nach einer weitere Zeit alle Segmente erloschen. Dann war auch mit Schalten in alle anderen Bereiche nix mehr.
Gruß Frank
Hallo, es stand ja zu befürchten, daß ich diesen Thread nochmals hochhole. Das T-100 habe ich monatelang ignoriert, bis ich es vor Wochen zu einem Bekannten zur Durchsicht geschickt habe. Er hat den IC 702 und C704 (http://datenaustausch.new-hifi-classic.de/httpdocs/Frank1391/Nakamichi_T-100/P1090336.JPG) ersetzt.
Das Gerät scheint zu funktionieren (noch nicht alles durchprobiert), spielt aber anzeigemäßig nach wie vor verrückt. Ein aussagekräftiges aber schlechtes Filmchen (http://datenaustausch.new-hifi-classic.de/httpdocs/Frank1391/P1090347.MOV) dazu auf Jürgens Server. (120 MB, Runterladen dauert). Das Filmchen werde ich nochmals erstellen und ein anderes Format (avi) nehmen, in der Hoffnung, daß es deutlich kleiner wird.
In der ersten Einstellung Function auf "SpeedCal" soll die obere Anzeige nach Regelung über Regler "SpeedCal" mittig sein. Unten müßte nur das erste linke Segment aufleuchten. (Die ersten beiden linken Segmente oben und unten müssen als AN/AUS Kontrolle in jeder Schalterstellung dauernd leuchten.)
Nach einer Warmlaufphase schlagen die Bargraphs ab und an aus oder Segmente an anderer Stelle leuchten plötzlich kurzzeitig auf.
Eine deutsche Bedienungsanleitung, die sich auf die Bilder in der englischen bezieht, ist im Downloadbereich. Dort findet man jetzt beide BDAs und das SM.
Vor der endgültigen Prüfung:
Das Gerät funktioniert grundsätzlich. Der erste Schritt (Einschalten) müßte der sein linksseitig das erste obere und das erste untere Segment zum Dauerleuchten zu bringen. Sie flackern aber und gehen zeitweise ganz aus.
Ich stelle gerade fest, daß die AN/AUS Segmente ab 230 V Wechselspannung über Stelltrafo dauernd leuchten aber noch "zittern". Bei 213 V erlöschen sie ab und an. Bei Spannungen darunter fallen sie aus. Ab 240 V scheinen die AN/AUS Segmente permanent zu leuchten. Im abgedunkelten Raum sieht man aber, daß sie noch flackern und auch weitere Segmente ohne Regel (Einwirkung) im Millisekundenbereich an verschiedenen Stellen in den Anzeigen auf"blitzen".
Momentan messe ich 221 V Netzspannug. Einen Stell-/Trenntrafo darauf eingestellt, liefert das T-100 Netzteil unbelastet 67 V Wechselspannung and die Displayplatine und 2 mal +-10,2 V an diese und zwei weitere Platinen, also alles korrekt. Die gemessenen Werte ändern sich mit Änderung der Netzspannung, siehe Bildtabelle.
Ich werde in Bälde die im SM aufgeführten Schirmbilder zur Prüfung erstellen. Für jeden weiteren Tip bin ich dankbar.
Gruß
Frank
Zitat von: frank1391 am Dienstag, 20.August.2013 | 11:35:49 Uhr
Eine deutsche Bedienungsanleitung, die sich auf die Bilder in der englischen bezieht, ist im Downloadbereich. Dort findet man jetzt beide BDAs und das SM.
Ich bin einfach zu blöd: kann mir bitte jemand sagen, wie ich in den Downloadbereich komme. Das SM von meinem T-100 ist streckenweise etwas schwer zu lesen und eine bessere Kopie wäre hilfreich.
Vielen Dank
Lukas
Hallo Lukas,
Du hast PN.
da das Problem von Franks Gerät nochnicht gelöst wurde hier ,
hallo Frank,
du hast mit großer Sicherheit mindestens einen Elko mit Isolationsfehler im Gerät, daher kommt dieses Rumgezicke und die unstabilen Zustände.
Hier muß ein Oszi ran, beginn in der Versorgung und geh dann von vorn nach hinten weiter. Alle verdächtigen einfach austauschen, wenn du den Lümmel hast läuft die Kiste wieder.
lG Martin
Vielen Dank, ist bei mir eingetroffen.
Viele Grüße
Lukas
Hallo alle zusammen, hallo Martin !
Nach Monaten fast 100%iger, zwangsweiser Abwesenheit (Krankheit, kein Knast!!!) werde ich mich in Bälde mit dem unvollendetem T-100 und weiteren angehäuften Problemen melden.
Gruß
Frank
Hallo Frank,
schön, dass es Dir wieder besser geht!
Vielen Dank für die netten Grüße, es geht mir wieder besser, Käuzchen (M).
_______________________________________________________________
"du hast mit großer Sicherheit mindestens einen Elko mit Isolationsfehler im Gerät"
Das kann ich zu 99,9% ausschließen, da die allermeisten, schätzungsweise 70 an der Zahl, im Gerät gegen neue ersetzt wurden. Die restlichen sind überprüft, siehe meine früheren Beiträge mit Bildern. Den Neustart (Messen) werde ich im Laufe der Woche, auch mit Oszi nochmals wiederholen.
Grüße
Frank
Hallo liebe T-100 Gemeinde,
seit heute bin ich auch Eigentümer eines T-100,
leider muss es ausgetauscht werden, da man nach dem Einschalten
im unteren Bargraphen permanent Pegelspitzen angezeigt bekommt
(bei Level)... nun bekomme ich bald ein Austauschgerät, was hoffentlich
erst einmal zu 100% funktioniert...
Nun zu meinen Fragen/Bitte um Tips von den Erfahrenen/Erleuchteten:
1. was macht Sinn, auf die Schnelle zu checken ob das Gerät sauber läuft
2. macht ein (Vorab)Tausch von Elkos bei dem Gerät Sinn, wenn ja welche,
ich würde ggf. es von einer befreundeten Werkstatt durchführen lassen...
3. gibt es einen Schaltplan/Servicemanual/etc. - wenn Ja, Bitte einen/mehrere Links dazu...
Darüber würde ich mich sehr freuen, das Gerät soll zum Einmessen meines Studer A721 Tapedecks
und meiner Bandmaschine Studer A807 eingesetzt werden...
ich hoffe es gibt kein Problem bei den symmetrischen Ein- und Ausgängen der Maschinen beim Messen
Vielen lieben Dank an die Leute hier... bisher war ich immer nur "Mitleser" :)
Gruß Bassknecht
Das Nkamichi von Frank,
war nun auch bei mir zur Gast, da es immer noch nicht mit Zuverlässigkeit funktionierte. In der Vergangenheit wurden nahezu alle Elektrolytkondensatoren erneuert, keine Tantal's und das ein und andere Halbleiterbauteil, primär am Anzeigemodul erneuert.
All dies hat jedoch nicht zur vollumfänglichen Funktion geführt. Daher habe ich nun das Gerät systematisch überprüft und jede Signalstation vom Display auskommend auf einwandfrei Funktion überprüft. Schlußendlich bin ich an den beiden Knebelschaltern hängen geblieben. Solch Knebelschalter finden sich auch in einer Sony TC765. Diese hatte hier keinen zuverlässigen Schaltkontakt mehr hergestellt, das diese altersbedingt und durch das Einbringen von falschem Kontaktspray korrodiert waren. Nach der Zerlegung der Schalter und deren Reinigung lauft die T-100 wieder.
Gruß
Thomas
Hallo Bassknecht,
versuch doch zuerst einmal die Fehlerbehebung wie hier anfänglich beschrieben. Es scheint das gleiche zu sein.
Gruß
Hallo lieber Thomas,
zuallererst herzlichen Dank für Deine Bemühungen und die Geduld, die Du mir als demjenigen, der viele Fragen stellt, entgegengebracht hast. Und als wäre es nicht bereits genug an donnerstäglicher (in Deinem Urlaub) Zeitinvestition gewesen, setzt Du Dich auch noch nach meiner Heimfahrt hin und werkelst weiter.
Nicht zu vergessen auch mein Dank an Deine liebe Frau für die freundliche und unterhaltsame Bewirtung.
Jetzt warte ich ab, bis Deine durch den Beruf knapp bemessene Zeit die Abholung zuläßt. Ich hatte Dir einen Rahmen von 4 Jahren (der gleiche Zeitraum, der das Gerät defekt war) zugestanden. :__y_e_s: Insofern keine Hetze von meiner Seite.
An die Schalter habe ich damals nur am Rande gedacht, einen von beiden ausgebaut und mit Kontakt 60 (jetzt weiß ich: falsch) eingesprüht. An das Zerlegen und intensivere Reinigung hatte ich mich nicht gemacht.
Ich habe mal versucht das Vergangene unter Zurhilfenahme meiner "Reparaturberichte", die Du vorliegen hast, zu resümieren:
Die ersten 3 Jahre nach dem Erwerb funktionierte das Gerät einwandfrei.
Der von den Nakaleuten beschriebene Fehler "T-100's develope an issue where the display surges in brightness" hatte das Gerät wohl anfänglich, da die Störungen am Display sehr stark und wie beschrieben waren, im verlinkten youtube Beitrag zu sehen. Dieser Fehler wurde dann behoben.
Gleichzeitig (durch den Hauptfehler überdeckt bzw mit ähnelnden Displayeffekten) ist dann wohl einer oder beide Schalter teilausgefallen, möglicherweise dadurch verursacht, daß ich bis dato fleißiger Raucher war (Was sich nunmehr seit einem Jahr geändert hat).
Wie man auf meinen alten Bildern siehst, hatte ich das Switch board in der Mangel und zumindest einen der Schalter ausgebaut. Wäre ich konsequent weiter vorgegangen, hätte ich Dich, lieber Thomas, wohl nicht bemühen müssen, aber dann leider auch nicht persönlich kennengelernt. Also war es so besser. So bin ich immer wieder ums Display gekreist.
Jedenfalls von mir aus vielen, vielen Dank für Deine qualifizierte und tatkräftige Hilfe. Wir telefonieren.
Gruß
Frank
Zitat von: gyrator am Samstag, 11.April.2015 | 08:37:48 Uhr
... das Einbringen von falschem Kontaktspray...
Hallo gyrator,
welchen Kontaktspray o.ä. wüedest du für solche Fälle denn empfehlen, bzw. welche Mittel nimmst du zum reinigen und konservieren? Oder sollte man grundsätzlich die Finger von solchen Chemikalien lassen?
lg
highlander09
Guten Morgen.
ich lese den Tread schon seit langem sehr aufmerksam durch.
Vor einiger Zeit hatte mich auch einer deshalb angerufen und ich gab ihm den Tip, die Schalter zu prüfen ggf zu überholen.
Immer wieder betone ich, die nicht richtig funktionierenden Kontaktgeber in Hifi / AUdiogeräten zu zerlegen und zu überholen statt mit "
Wundermitteln" zu behandeln. Gerade bei älteren Messinstrumenten bei denen oft der Messignalweg darüber geschleift wird
sind faulheitunterstützende Funktionssprays total sinnbefreit.
Frank1391
Zitat...An die Schalter habe ich damals nur am Rande gedacht, einen von beiden ausgebaut und mit Kontakt 60 (jetzt weiß ich: falsch) ....
Sry Frank, liesst Du eigentlich auch andere Beiträge in diesem und ander Foren, wo es um Kontaktschwierigkeiten geht ?
Wie lange eierst Du an dem Gerät nun rum, ohne das es voll funktioniert ?
Thomas hat als einziger es richtig gemacht und das Ding ausgebaut zerlegt und überholt ...... wenigstens einer der es begriffen hat... :_good_:
@highlander09
Zitat..Hallo gyrator,
welchen Kontaktspray o.ä. wüedest du für solche Fälle denn empfehlen, bzw. welche Mittel nimmst du zum reinigen und konservieren?
Hast Du den Beitrag von Thomas überhaupt verstanden :wallbash
Zitat...Oder sollte man grundsätzlich die Finger von solchen Chemikalien lassen?..
Inzwischen hat das wohl jeder in allen Foren begriffen....oder ?
Nur
stinkfaule, beratungsresistente Buchtversenker sprühen noch mit vermeindlichen Wundermitteln.....wie oft muß man denn das erwähnen ???
Genau diese Leute verteidigen diese Wunderheilung ja vehement, da sie sich damit in alten Threads sich damit schon hervorgetan haben und nun nach "Laufzeit" eines nach dem anderen gesammelten Gerät den Geist aufgibt.....zugeben kann man das nicht...man ist ja erwachsen .,c045
Für was sind denn schon beantwortete Forenbeiträge, nicht nur in diesem Forum, in dieser Hinsicht noch sinnvoll, wenn genau die die es lesen und verstehen sollten nicht lesen ? ;0006
Dominik
wenn Du aufmerksam gelesen hättest, hättest Du mitgekriegt, daß das Gerät nunmehr wieder eine lange Zeit völlig unbeachtet war. In der Zeit wurde nicht geeiert, wie Du es nennst.
Ich habe übrigens nie behauptet, nicht eiern zu müssen, da mir die entsprechende Ausbildung fehlt. Dennoch werde ich weiter eiern, es sind meine Geräte.
Übrigens wurde nicht gesagt, daß der Schalter durch das Spray ausgefallen ist, da war offensichtlich mein Rauchen der Verursacher. Hatte ich ja auch so geschrieben.
Daß aber in anderen Foren von anderen Fachleuten Kontakt 60 empfohlen wird, hast Du wohl nicht gelesen. Ich verwende es allerdings seit geraumer Zeit nicht mehr.
Thomas hat es sicher nicht begriffen, weil Du es schreibst oder geschrieben hast, er hat es gelernt.
Welche Laus Dir da über die Leber gelaufen ist, weiß ich nicht. Wenn Du aber schlechte Laune hast, solltest Du nicht schreiben. Ich erwarte vernünftigen Umgang mit mir.
Dies ist übrigens mein letzter Beitrag dazu.
Gruß
Frank
Du hast Recht,
Rat von Fachfremden sind sicherlich besser als von Fachleuten ?!
Mensch seit doch froh, das Infos AUS der Werkstatt kommen und nicht nur halbweisheiten vom Küchentisch ?
Fachforen leben von Fachleuten die die Infos geben.
Es gibt genug Foren wo falschinfos über Jahre hinweg von Laien weitergeschleppt werden und irgendwann als unumstößliche Wahrheit
zählt.
Es gibt genug "Nachbaruniversen" in denen zwar Fachleute zur Aqise schreiben aber von diesen nie echte Infos kommen, warum auch,
erstens kann man mit dem richtigen Wissen Geld verdienen und zweitens muß man sich dann nicht mit Leuten balgen, die die langehegten Fehlinfos als Wahrheit wehement verteidigen. :_thumbdown_:
Zitat"Übrigens wurde nicht gesagt, daß der Schalter durch das Spray ausgefallen ist, da war offensichtlich mein Rauchen der Verursacher."
Ein gepflegter Schalter verrottet nicht mit Rauch...den kannst Du bequalmen bis er ein Teerklumpen ist, und läuft dann immernoch....nur so nebenbei. Und wo habe ich geschrieben, das das Spray der Verursacher ist ?
Wie Du aus vielen Beiträgen erlesen könntest, wenn Du wolltest, hättest Du gewusst, das diese Sprays nur dem Verkäufer dessen, ein Vorteil bringen....das Geld was sie dem Ahnungslosen Tropf aus der Tasche ziehen!
"eiern"...JA
wenn man in zig Reparaturposts über Jahre nicht zum Ziel kommt, obwohl man die Infos als aufmerksamer Leser aus anderen Threads hätte entnehmen können, ist das in meinen Augen "geeier"
Ein Messgerät muß so schnell und präziese als möglich laufen sonst ist es sinnfrei.
Auch sind Messgeräte nicht zum daran experimentieren da sondern zum messen / anzeigen was gemessen wurde.
"fehlende Ausbildung" ist keine Entschuldigung, wenn die Infos so offen in den Foren zu lesen sind.
Jeder kann sich weiterbilden, man muß die geg. Infos nur annehmen, haben wir hier alleine schon viele Jungs gehabt, die
mit fehlender Ausbildung ein enormes echtes Fachwissen haben, das beeindruckt mich eher :flööt:
ZitatDies ist übrigens mein letzter Beitrag dazu.
Warum ?
Ja, ich schreibe oft hart, bin auch Techniker und kein Verkäufer.
Du fühlst Dich beleidigt ?
Dann hast Du meinen Post nicht verstanden??
Grüße
Dominik
Dominik, Du hast eine PN.
Frank
Hallo Dominik, Frank,
wie ihr wisst mag ich einen Tonfall, der fast auf "Spitz / Knopf" geführt wird, so nicht.
Dies muss nicht sein.
Dominik auch wenn Du in der Sache Recht hast, was den Umgang pflegebedürftiger Potis / Schalter betrifft, so hätte man dieses auch weniger harsch ausdrücken können.
Und wenn man mal genau hinschaut wann dieser Thread gestartet wurde, wird man erkennen dass Du, Dominik, zu jener Zeit noch nicht so viel auf die Problematik des Sprühens mit Wundermitteln sehr eingegangen warst.
Und noch eins, bei uns Amateuren gibt es schonmal besondere Gründe, die es nötig machen eine Sache mal ein Jahr liegen zu lassen, bevor man nicht weiter machen kann. Aber ich denke nicht dass man als Amateur verpflichtet ist, dann sich hier zu rechtfertigen über die Gründe.
Bitte bekommt beide per PN die Kurve, weil ihr werdet Beide gebraucht um anderen helfen zu können.
Ich kann Jürgen nur beipflichten.
Ich habe in ordentlicher Form eine Frage gestellt und kann wohl erwarten, dass, wenn jemand darauf antworten will, er dies in ebenso ordentlicher und nicht potentiell beleidigender Form tut.
Wer das nicht kann, sollte seine Umgangsformen gegenüber seinen Mitmenschen überdenken.
Oder forumsangepasst ausgedrückt: Der Ton macht die Musik!
Gruß
highlander09
Hallo
Thomas hat sehr sehr viel zu tun. Du hast ihn namentlich befragt und ich bin sicher er wird Dir in den nächsten Tagen qualifiziert und der Sache dienlich anworten. Er hat Bilder dazu.
Vorab mal zwei Bilder aus meiner damaligen und heute noch nicht abgeschlossenen Eierphase. (Der Begriff beschreibt es ganz gut)
Aug / Sept 2013 sind diese letzten Bilder entstanden. Dies ist auch der Zeitpunkt meines letzten Handelns. Die Funktion der Schalter hatte ich damals gemessen. Unregelmäßigkeiten der Messergebnisse zeigten sich am Schalter "Input Level" nicht an Schalter "Meter Range". Also habe ich damals ersteren ausgelötet und mit Kontakt 60 "geflutet". In Ermangelug andere Chemikalien (zb. das vom gleichen Hersteller empfohlene anschließend zu verwendende Mittel) habe ich Isoprpopylalkohol eingesetzt um zu spülen, zuletzt geföhnt.
Gruß
Frank
Hallo Frank!
Der Ausdruck meiner Verstimmung bezog sich auch ausdrücklich nicht auf Thomas!
Aber wenn ich als Zitat: 'stinkfauler, beratungsresistenter Buchtversenker' tituliert werde, geht mir das schon gegen den Strich.
Aber lassen wir das, ändert eh nichts!
Viel mehr interessiert mich die Frage, ob dein Gerät nach den ganzen Kondensator-Tauschaktionen neu abgeglichen wurde, was meiner Meinung nach ja eigentlich erforderlich wäre. Wenn ja, wo hast du es machen lassen, denn lt. SM sind da eine ganze Reihe Referezzsignalquellen nötig, die nicht jeder unbedingt auf der Werkbank stehen hat.
lg
highlander09
Hallo Highlander
Nein, ich weiß, Du meintest keinesfalls Thomas.
Noch ist das Gerät bei ihm, ich werde es, wenn er wieder Zeit hat, abholen und dann wohl zuerst einmal mit anderen Geräten vergleichen. Thomas hatte mir bereits per PN mitgeteilt, daß die Frequenzen absolut im Soll sind. Ob es noch zur Kalibrierung muß und wenn dann zu wem, wird noch geklärt.
Es gibt sicher vernünftige und ansprechbare Händler und Fachleute dafür, andere muß man von vornherein ausschlie0en.
Ich habe das SM gerade mal schnell überflogen und folgende Geräte sind dort zur Einstellung gelistet:
Frequenzzähler, Oszilloskop, Röhrenvoltmeter, DC Voltmeter, Frequenzgenerator
All diese Geräte und die die ich möglicherweise überlesen habe müssen ja wenn vorhanden viel genauer sein als das einzustellende T-100.
Ich habe hier im Städle ein Kalibrierlabor einer namhaften Firma, mal schauen was sich machen läßt.
Gruß
Frank
Hallo Frank,
freut mich jedenfalls erstmal, dass das Teil wieder funktioniert.
Wahrscheinlich steht mir über kurz oder lang auch mal ein Kondensator-Tausch bevor (incl. der berüchtigten OC).
Ich hab mich bis jetzt davor gedrückt, weil mein Gerät messtechnisch bis auf das dir schon mal geschilderte Wegdriften der Speed-Calibrierung auf der Anzeige eigentlich funktioniert und ich Bedenken wegen der Neu-Kalibrierung hatte.
Aber wenn ich mir die geforderten Frequenzen und deren erlaubte Abweichungen so ansehe, liegt mein Gerät doch etwas daneben (die 400 Hz-Frequenz hatte ich schon mal nachgeglichen und die Speed-Frequenz ist stabil bei 3001 Hz).
Hältst du mich bitte auf dem laufenden, wenn sich bei dir was wegen einer Kalibrierungsmöglichkeit ergibt?
LG
Reimar
Hallo Reimar,
klar, ich halte Dich auf dem Laufenden.
Wenn Du im Westen unserer schönen Republik wohnen würdest, könnte eine Fehlereingrenzung durch wechselseitiges Einsetzen der Steckkarten erfolgen.
Kannst Du vielleicht einen kleinen Film der fehlerhaften Anzeige bei youtube zeigen?
Passiert das Wegdriften auch nach längerer Aufwärmphase? War das schon immer so? 3001 ist doch sehr genau. Sind Deine Meßmöglichkeiten genau genug?
Berüchtigte OC ???? = orange capacitors ????
.........waren bei mir keine drin, alle blau aber viele mit dicken Bäuchen. So viele, daß ich fast alle Elkos tauschte und zwar ohne jeden einzelnen zu prüfen. Bekanntermaßen war die Displayanzeige anschließend weiterhin fehlerhaft. Das Gerät ist dann zu einem Bekannten gekommen, der den IC 702 (4558) und C 704 ersetzte. Den Rest der Geschichte kennst Du, weil bereits geschildert
Ich schaue mal mit Dir in den Plan vielleicht findet ich blindes Huhn auch mal was um im Bereich der Fasanenartigen zu bleiben.
Vorweg: Wenn ich meine früheren Beziehungen zur Kalibrierung überhaupt reaktivieren kann, werden dort keine Fehler behoben / repariert; es wird dort "nur" kalibriert. Bei offizieller Inauftraggabe möglicherweise nicht.
Gruß
Frank
So, das Gerät ist wieder bei mir und ist jetzt 2 Tage gelaufen. Leichte Displayflackern am ersten Tag hat sich auf fast 0 reduziert, nachdem ich das Gerät vollständig zusammengebaut habe. Es ist hochempfindlich alle Schrauben müssen vorhanden und angezogen sein, sonst fängt es sich was ein. In den nächsten (?) Tagen werde ich mich mal ans Vergleichen mit einem neu eingemessenem W&G machen.
Nochmals heftigen Dank an Thomas in den Kölner Norden. Die unendliche Geschichte T-100 kann vorläufig durch seine Hilfe abgeschlossen werden.
Gruß
Frank
Hallo Frank,
leider wohne ich ca. 600km von Köln entfernt, mit dem wechselseitigen Austausch von Baugruppen wird's also eher nichts.
Einen Film drehen bringt nichts, da das Wegdriften der Anzeige ja ein kontinuierlicher Prozeß ist, der sich über knapp 1 Stunde hinzieht. Ich werde aber sobald ich kann mal ein Vorher-Nachher-Foto einstellen (z.Zt. ist alles zusammengeräumt wegen Handwerkern).
Die Frequenz kann ich derzeit auf drei verschiedene Arten messen (Laptop, Oszi, MM). Alle mit gleichem (stabilem) Ergebnis. Es scheint also irgendeine (wärmeabhängige?) Bauteilalterung (Display, Netzteil, ...) zu sein. Insofern nicht dramatisch, aber ärgerlich.
Ja, mit OC meinte ich Orange Caps. Bei mir sitzen allein auf der Distortion-Platine 16 Stück! Und warum sollen die ausgerechnet hier o.k. sein, wenn schon empfohlen wird, die in sämtlichen Naks prophylaktisch zu tauschen? Wenn die bei dir blau sind, gibt es vielleicht eine unterschiedliche Bestückung der "Current" und "Previous"-Variante? Hat jemand eine Ahnung, bei welcher S/N der Cut war?
BTW: "Nur" eine Kalibrierung würde mir vollauf reichen, aber bis ich (wir) dafür keine Lösung habe(n), scheue ich mich, irgendwas zu verdrehen/wechseln, wenn ich nicht muss und das Teil damit vielleicht unbrauchbar zu machen.
liebe Grüße
Reimar
"Current" und "previous" bezieht sich nur auf eine Karte, auf die "Absolute Rectifier PCB". Ich habe die current version. Alle anderen Karten sind, glaube ich, in allen Geräten gleich und die Elkos in meinem waren auf allen Karten und Modulen blau, nirgends OCs.
Du hast gelesen, daß ich sie alle erneuert habe. Eine Teil der ca. 60 Stck (nie gezählt) drohte zu "explodieren". Ich habe mir nicht die Mühe gemacht nachzumessen.
Man kann einige einfache Tests am Gerät machen, es sieht nicht so als müßte es neu calibriert werden, weil Elkos getauscht wurden. Bestehende geringe Abweichungen waren auch vorher vorhanden, wobei ich nur "normale" Messgeräte habe.
Gruß
Frank
Hallo Frank,
nachdem die Handwerker schon eine Weile wieder weg sind, meine Werkstatt wieder eingerichtet und ich schon zweimal an einer Antwort gescheitert bin, weil die Anhänge zu groß und dann der ganze Text weg waren, heute ein neuer Versuch.
Ich hatte ja versprochen, Bilder nachzuliefern.
Das erste Bild zeigt den T-100 unmittelbar nach dem Einschalten, Schalterstellung 'speed-cal' und Einstellregler voll nach rechts gedreht.
Dann driftet die Anzeige so im Verlaufe einer Stunde unter die Null-Marke und bleibt schließlich bei ca. -1 stehen für den Rest des Betriebes. Die Frequenz dagegen bleibt stabil bei 3001 Hz. Ich vermute also, es ist eher ein Netzteil- oder Anzeigeproblem (Bauteilalterung und/oder Wärmeproblem).
Hast Du (oder jemand anderes) eine Idee, was die Ursache sein könnte (z.B. Kondensator)? Ich will eigentlich nicht blind alle Bauteile wechseln.
LG
Reimar
PS: übrigens sind bei Dir ebenso die bewußten bösen "Orange Caps" verbaut, zu sehen auf Bild 1 und 3.
riecht gewaltig nach einem Temperaturdrift.
Nachweisführung = Kältespray
lG Martin
Hallo Reimar, hallo Martin,
Martin, das mit dem Temperaturdrift ist eine Überprüfung wert, Problem macht der Aufbau des Gerätes. Es steht alles eng beieinander oder ist versteckt in Modulen. Im Betrieb kommt man nicht an alles gezielt mit Kältespray ran.
Reimar, wenn ich Dich richtig verstehe, stellst Du das Gerät mit "cal" auf Mittelstellung. Nach einiger Zeit driftet es nach links bis -1% und Du kannst es dann auch nicht erneut auf Mitte hochstellen? Das Display funktioniert in anderen Funktionen aber noch und schlägt bis nach ganz rechts aus? Setzt das Gerät mal als Wattmeter ein.
Am T-100 läßt sich vieles selbst einstellen, wenn man die wenigen dazu nötigen Messgeräte hat. Auf Seite 13 des SM (Punkt 9) wird genau erklärt, wie man die Speedeinstellung vornimmt., daß würde ich zuerst einmal machen. Dabei mußt Du aufpassen, da gleiche Bauteilebezeichnungen im SM mehr als einmal vorkommen können.
Du hast natürlich recht, da hatte ich was verwechselt mit dem "orange caps". Ich dachte, es wären orange Elkos gemeint (gabs und gibt es auch), die man dann bei meinem T-100 irgendwann einmal gegen blaue getauscht hat. Falsch gedacht! Es zeigt aber auch, daß meine orange caps nicht kaputt waren/sind, sie sind ja noch verbaut.
Allerdings kaputt waren -nachgemessen- einige blaue Elkos, sodaß ich mich entschlossen hatte alle zu tauschen.
Wie Du nachlesen kannst, hat mir Thomas später geholfen. Das ging einfach, weil er in erreichbarer Nähe wohnt. Ich hatte also einen alles entscheidenden "Platzvorteil".
Danke Thomas .,70 !
Die Elkos solltest Du alle prüfen und wenn Du ein paar wenige als defekt erkennst alle tauschen. Vergiß die nicht, die auf den Platinen hinter den Reglern sind. Da gehören, soweit ich das sehe, Bauteile zur Schaltung rund um den IC 301 auf dem Oscillator board (Fig. 6.6.1) dazu. Ich vermute dort die Fehlerursache. Wenn es nicht ein Fehler auf dem Display board ist, da treten Fehler - weltweit erkannt - am häufigsten auf.
Gruß
Frank
Hallo Frank, Hallo Martin,
ich geb's bald auf, eben hatte ich den Antworttext fast fertig, schwups, war er wieder weg, also nochmal:
vielen Dank erstmal für Eure Antworten.
Die Vermutung mit der Temperaturdrift geistert mir ja - wie gesagt - auch schon 'ne ganze Weile im Kopf rum.
Für die Fotos hatte ich den ,,cal"-Regler jeweils auf Rechtsanschlag gedreht und so belassen, d.h., wenn ich die Anzeige zu Anfang auf ,,0" einregle, geht die Drift weiter in den negativen Bereich und lässt sich auch bei Rechtsanschlag max. wieder bis ,,-1" hochregeln.
Wenn meine Meinung richtig ist, sollte der Regler bei intaktem Gerät bei Einstellung auf ,,0" ja etwa in Mittelstellung sein. Da wäre es interessant zu wissen, wo der Endausschlag der Anzeige wäre, wenn der Regler voll aufgedreht ist: +2?, +3?
Wenn Ihr das an Euren Geräten mal ausprobieren könntet...
Im Übrigen funktioniert die Anzeige in allen anderen Schalterstellungen an meinem Gerät einwandfrei, so dass ich den Fehler eher weniger auf der Anzeigenplatine vermute.
Aber Du hast recht Frank, ich werde wohl um einen systematischen Elkotausch nicht herumkommen. Ob ich dabei auch gleich die verschrieenen OC's mit tausche, muss ich mir angesichts fehlender und evtl. doch notwendiger Kalibrierungsmöglichkeiten noch überlegen.
LG
Reimar
Hallo Reimar,
mit Rechts- oder Linksanschlag meinst Du die Stelle, an der das Poti "überspringt"; einen Endanschlag, über den man nicht drehen kann, haben die (Wendel)potis nicht.
Ich kann bis ca +2,0 nach rechts regeln, bis ca -1,1 nach links, dann klickt es.
(Reine Vermutung: eigentlich sollte die Regelbarkeit zu beiden Seiten gleich sein, ich muß wohl einstellen gemäß SM. Oder eine andere Überlegung: Ob die niedrigste Einstellmöglichkeit bei meinem Gerät mit der höchsten Nachregelbarkeit an Deinem was Signifikantes zu bedeuten hat ?)
Tatsächlich muß bei der Messung die Anzeige anfänglich genau auf Null in der Mitte gestellt werden, sie darf nicht driften. Es gibt Anwender des T-100, die behaupten elektrische Fehler dadurch zu vermeiden, daß sie das Gerät seit Jahren nicht ausgeschaltet haben.
"Systematischer Elkotausch" bedeutet was?
Gruß
Frank
Noch ein Tip,
an der Forensoftware liegt es nicht, daß Dein Beitrag ab und an gelöscht ist. Schreib den Beitrag doch vorab in einer Textverarbeitung und kopier sie rein.
guten Morgen alle.
Ich hab so ein Gerät übrigends nicht.
Da das mit dem Kältespray wohl nix wird, wie wärs hiermit:
Digitalvoltmeter an die Versorgung setzen und abwarten ob die Spannung anfängt zu wandern.
Den Fehler erstmal einkreisen..
lG Martin
Hallo in die Runde,
den Tip mit dem extern schreiben und dann reinkopieren habe ich doch gleich erstmal beherzigt...
Ich meinte natürlich die Stelle(n), wo das Poti überspringt, war etwas missverständlich ausgedrückt.
Wenn an Deinem Gerät, Frank, die Regelung bis +2 reicht, hat meines schon mal ein gehöriges Defizit, denn da geht es, wie auf dem Bild zu sehen, nur bis +0,3.
Ich habe mir gestern auch mal die Mühe gemacht und eine Liste aller Elkos erstellt (insgesamt 51). Da sind recht viele (knapp die Hälfte) dabei mit 100µ/10V. Beim Durchsuchen des Netzes bin ich auf einen Beitrag gestoßen, der diese Elkos als sehr defektgefährdet beschreibt wegen der angeblich zu geringen Spannungsauslegung. Die werde ich also auf alle Fälle austauschen. Und wenn ich einmal dabei bin, kann ich wohl die andere Hälfte auch gleich mit tauschen, so teuer sind die Dinger ja nicht.
Dabei ist mir eine Überlegung bzgl. Kalibrierung gekommen: eigentlich war/ist das Gerät ja kalibriert (zumindest, solange der Vorbesitzer vor Jahren nicht dran gedreht hat), d.h., wenn es durch Bauteilalterung o.ä. jetzt nicht mehr den Vorgaben entspricht, müsste es nach dem Ersatz der Elkos als relativ unkritische Bauteile ja eigentlich wieder den Spezifikationen entsprechen, oder?
Gruß
Reimar
hallo Reimar,
wenn dem so wäre hätten Kalibrierbuden wenig zu tun..
Auch Halbleiter und Widerstände unterliegen der Alterung.
Insbesondere sehr hochohmige Widerstände fallen immerwieder auf daß sie noch hochohmiger werden im Laufe der Jahre.
Transistoren können sich auch verändern.
Kurzum: die Antwort findest du erst beim Test mit glaubwürdigen Signalquellen, also einfach mal nachmessen.
lg Martin
Etwas spät, ich weiß!
Reimar, Martin hat recht. Ich schlage vor abzuwarten, bis Du die Kondensatoren getauscht hast. Wenn Du nichts falsch machst, kannst Du damit nichts verschlimmbessern. Vergiß die Kondensatoren in der Spannungsversorgung nicht. An die sorgfältige Reinigung der Schalter denken!
Gruß
Frank
So, Kondensatoren sind bestellt.
Bei dem Sch....önen Wetter komme ich vielleicht eher dazu als gedacht.
Nach Vorab-Augencheck habe ich die zwei 4,7µ/160V auf der Displayplatine im Verdacht. Die sehen makroskopisch etwas aufgetrieben aus.
Schau'n wir mal!
lg
Reimar
Reimar, die beiden Platinen sind mE nur für die ordnungsgemäße Funktion der Anzeige zuständig. Der Fehler des Wegdrifens vermute ich eher auf der oscillator PCB.
Alles was Bäuche hat, solltest Du dennoch tauschen.
Gruß
Frank
Hallo Frank,
nachdem schon wieder eine Weile ins Land gegangen ist, will ich mal vom Stand der Dinge berichten.
Da ja die zwei Elkos auf der Anzeigeplatine makroskopisch defekt aussahen, hat sich das nach dem Tausch zwar nicht messtechnisch bestätigt, aber die waren wohl kurz vor dem Auslaufen. Daraufhin habe ich komplett alle Elkos gewechselt und möglichst durch solche mit einer geringeren Toleranz (10%) und höherer Spannungsfestigkeit ersetzt. Ging bis auf einige Ausnahmen wegen der dann zu großen Baugröße (bes. auf der Displayplatine) auch problemlos, so dass jetzt an den meisten Stellen welche mit 35V oder höher sitzen.
Zwischenzeitlich hatte ich mir auch noch ein hochgenaues DMM zugelegt, so dass sich mich dann nach einer ,,Einbrennzeit" der Kondensatoren von ca. einer Woche mal an eine Überprüfung / Neuabgleich gewagt habe. Dabei habe ich feststellen müssen, dass das T-100 bei manchen Werten doch ganz schön daneben lag. Auffällig war, dass, nachdem ich die ,,Grundeinstellungen" lt. Tabelle 5.1 korrigiert hatte, die weiteren Punkte zunehmend den Vorgaben entsprachen. Vielleicht hatte da auch der Vorbesitzer mal Hand an die Abgleichpotis der Leveleinstellung gelegt.
Auch ist mir in diesem Zusammenhang ein offensichtlicher Fehler im SM aufgefallen, wo bei Punkt 7 und 8 die Schalterstellungen (Level und Noise A) verwechselt sind.
Unbearbeitet musste ich mangels Vorhandensein die Punkte lassen, in denen ein Wow-Flutter-Generator als Signalquelle gefordert wird. Da diese Regler aber noch mit Sicherungslack versehen waren, hoffe ich, dass die Einstellungen noch halbwegs den Spezifikationen entsprechen.
Resultat des Ganzen ist jedenfalls, dass bis jetzt alles kanalgleich stabil läuft, die Spannungen den Vorgaben entsprechen und nur noch eine minimale Drift der Anzeige in der Speedeinstellung auftritt.
Ich hoffe, das bleibt so und werde ggf. weiter berichten.
Gruß
Reimar
Zitat von: highlander09 am Mittwoch, 22.Juli.2015 | 12:47:17 Uhr
Unbearbeitet musste ich mangels Vorhandensein die Punkte lassen, in denen ein Wow-Flutter-Generator als Signalquelle gefordert wird. Da diese Regler aber noch mit Sicherungslack versehen waren, hoffe ich, dass die Einstellungen noch halbwegs den Spezifikationen entsprechen.
Gruß
Reimar
Hallo Reimar,
irgendwo hab ich es in dem Zusammenhang schon mal geschrieben: Man kann sich hier mit einem digitalen Signalgenarator auf Softwarebasis behelfen: http://www.dsp4swls.de/sigen/signalgen.html (http://www.dsp4swls.de/sigen/signalgen.html)
Wenn ich mich recht erinnere, ist zum Abgleich ein 3 kHz Ton gefordert, der mit 4 Hz und +/- 3% moduliert wird. Der kleine Haken an diesem Software Signalgenerator ist, dass man zwar die 3kHz und die 4 Hz direkt eingeben kann, nicht aber die 3%. Man muss daher zuerst in einer Messung (zB mit Audiotester o. ä.) möglichst genau den tatsächlichen Frequenzhub bestimmen, den man dann für die Verwendung als Referenz heranzieht. Ist ein bißchen eine Spielerei, bis man das heraus hat. Funktioniert dann aber einwandfrei.
Viele Grüße
Lukas
Hi zusammen,
mehr aus dem Interesse an dem o.g. Signalgenerator-Tool habe ich mich gerade auch mal der Sache angenommen.
Im T-100 SM S.13 Pkt.10 steht:
Center Frequency: 3kHz
Wow Frequency: 4Hz
Wow/Flutter: 1%
Diese 1% beziehen sich auf die Amplitude der Modulation und lassen sich am SW Tool nicht in Prozent einstellen, sondern nur über die Amplitude (Level).
Ich habe daher mal das Tool "geeicht", d.h. so eingestellt, daß mein W&F Meter 1% anzeigt.
Zu folgenden Einstellungen bin ich so gekommen:
C1 (Kanal1): 3kHz, level FS 1,00000
M1 (Modulation1): 4Hz, level 0,070, Modulation = FM
Übrigens, wenn kein W&F Meter vorhanden ist, kann man auch diese SW Lösung verwenden:
http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=7328.0
Hat bei mir in o.g. Abgleich ebenfalls 1% angezeigt.
Hallo Jungs,
vielen Dank für Eure Tips.
Habe mir das von lukas empfohlene Programm gleich runtergeladen und werde es bei Gelegenheit mal ausprobieren und dann berichten.
Ansonsten scheint das Gerät wieder stabil zu laufen. Bin richtig stolz auf mich!
Grüße
Reimar
Hallo zusammen,
Ich besitze ein T-100 und muss es kalibrieren.
Kann mir bitte jemand sagen, wie ich den Service Manual kann downloaden? Das SM von meinem T-100 ist schwer zu lesen und eine bessere Kopie wäre hilfreich.
Vielen Dank!
Alain
Wenn ich das richtig verstanden habe, muss Jürgen dir einen entsprechenden Download Link schicken. Vielleicht versuchst du es mal mit einer PM
Zitat von: DeAl66 am Mittwoch, 22.November.2017 | 12:41:07 Uhr
Kann mir bitte jemand sagen, wie ich den Service Manual kann downloaden?
Hab ich Dir per PN geschickt :drinks: