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Murphys Gesetz - TA-E7

Begonnen von Matthes, Mittwoch, 24.Dezember.2008 | 01:01:31 Uhr

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Matthes

Hallo!

Es mußte ja so kommen, anderen gibt man gute Tipps - postwendend Kanalaussetzer im eigenen Gerät  :wallbash Ist aber nicht ganz so schlimm, weil ich das gute Stück wegen eines leichten Brumms im MC Betrieb eh zerlegen wollte.

Beim Pfriemeln habe ich dann auch einige Bildchen gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte...

Das Auseinandernehmen gestaltete sich schon Mal sehr zeitaufwändig, da das Biest aufgebaut ist wie ein Panzerschrank. Überall Querverstrebungen, Platinenhalter und Kabelbäume. Dann jede signalführende Platine und der Netzteilprint einzel mit dicken Blechen abgeschirmt. Fast jede signalführende Leitung ist geschirmt, daher die dicken Kabelbäume. Knapp 60 Schrauben mußte ich lösen, damit ich überall hin gekommen bin... Danach ging die Arbeit ohne Platznot recht einfach von statten. Hier jetzt einige Bildchen (zum Vergrößern anklicken):

Hier bekommt man einen Eindruck vom "Schraubenwahn", so sieht es überall im Gerät aus:



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Der Netzteilprint. Auf der anderen Seite sitzen noch zwei Elkos mit jeweils 22.000µF. MbMn reichlich für einen Vorverstärker... Die auf dem Foto sichtbaren Elkos habe ich bei der Gelegenheit gerade mitgewechselt:



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Diese Platinen sitzen hinter der Frontplatte mit den Schaltern und Potis:



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Das sind die geschraubten Potis von ALPS, machen einen soliden Eindruck:



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Jetzt kommen wir zu den Übeltätern, die für die Kanalaussetzer verantwortlich sind. Nach dem Spülen mit Balistol kam dort eine wunderschöne schwarz-braune Sosse heraus. Die TA-E7 hat 8 Stück davon:



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Als nächstes die RIAA, die ist im Gegensatz zum Übertrager eher überschaubar:



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Das hintere Anschlußfeld mit dem Übertrager. Hier wurde von Sony schwer geklotzt mit eigenem Netzteil auf der Platine. Hier habe ich die Elkos schon getauscht:



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Hoffentlich geht hier keine Transe kaputt, die Fehlersuche könnte sich hier als sehr zeitaufwändig erweisen. ICs sind doch manchmal praktischer:



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Nach einer Grundreinigung und dem zeitraubenden Zusammenbau funktioniert das gute Stück wieder so wie es soll. Und merkwürdigerweise keine einzige Schraube übrig  .,a015



Dafür stinkt jetzt mein Hobbyraum intensiv nach Balistol, igitt. Darauf jetzt noch ein Bit zum Absacken  prost02

Grüße
Matthes

Kappa8.2i


Stapelkönig

Ein ehemaliger Vermieter erwähnte mal, als wir auf meine Klassiker zu sprechen kamen, dass seine Frau beim blosen Geruch von Ballistol umkippt....

Glückwunsch zum Gerät und alles Gute für den Weiterbetrieb ;)  :smile

Gruß, Tommy

Nothing Brings People together more, than mutual hatred. - Henry Rollins

Thunderforce

Zitat von: Matthes am Mittwoch, 24.Dezember.2008 | 01:01:31 Uhr



Dafür stinkt jetzt mein Hobbyraum intensiv nach Balistol, igitt. Darauf jetzt noch ein Bit zum Absacken  prost02

Grüße
Matthes



...kenne ich! Und der zarte Geruch hält sich wochenlang...

Schönes Gerät! Glückwunsch!

henreif

....scheint irgendwie krankhaft zu sein bei diesem Gerät, da der MC-Eingang
bei meinem TA-E 7 auch brummt.
Leider aber habe ich bis jetzt nicht die Zeit bekommen,
mich darum zu kümmern....... :-(

Gruß

Henry

Matthes

Hallo Henry,

da kommst Du noch relativ einfach dran. Deckel und hinteres Schirmblech (unter dem Deckel) ab. Rückwand lösen und vorsichtig (keine Kabel abreissen) nach hinten wegziehen und umklappen. Schirmblech des ÜT losschrauben und schon hast du die Platine in der Hand.
Dann die sechs Elkos (4x1000µF 16V, 2x1000µF 25V) tauschen. Nun sollte das Brummen weg sein... Die Elkos habe ich übrigends eine Temperatur- und Spannungsstufe größer genommen, also 4x1000µF 25V und 2x1000µF 35V. Bei den 105° Low ESR Typen von VISHAY (Conrad 446070 - LN und 446097 - LN) passt dann auch das Rastermaß der Beinchen!

Gruß
Matthes