• Willkommen im Forum „NEW HiFi-Classic“.

Thorens TD 126 MK III - verschiedene Modelle? diverse Mängel?

Begonnen von danjak, Dienstag, 16.März.2010 | 17:52:33 Uhr

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Jürgen Heiliger

André, dies ist kein Kunststofffurnier, sondern dies ist einfacher Lack!

Daniel, warum willst Du abbeizen? ---- Gründlich schleifen, denn dies musst Du so wie so, und gut ist!
Nehme anschließend zum verleimen Ponal Express und trage diesen auf beide Flächen dünn auf...... dann schnell die Schraubzwingen ansetzen, über Nacht stehen lassen, fertig.

Was mir aber missfällt ist die aufgeplatzte Gährung...... da hätte ich kein Vertrauen mehr. Du wirst nicht um einen Komplettneubau der Zarge kommen.
Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
>.... die HiFi-Classiker und die Information ....<
Unsere WIKI
Skype: juergen_heiliger

Captn Difool

#41
Jürgen, wenn es nur Lack wäre, wie sind dann die schmalen Flächen gearbeitet? Die müßten ja dann die grobe Preßspanstruktur haben, haben sie aber nicht...

Angesichts der umfangreichen Schäden hat selbst ein "Profi" daran zu schaffen. So schön ist das Exemplar nun nicht, als das man es auf Teufel komm raus wieder retten müßte. Ich würde eher nach einem wirklich gepflegten Exemplar schauen, da hat mit mit vergleichweise wenigen Handgriffen wieder ein Topplayer und dieses Teil würde ich als Ersatzteilbasis verkaufen. Da liegt einfach zu viel im Argen.

Nachtrag: Die Seiten und Rückseite scheinen den Bildern nach tatsächlich lackiert. Dann müßte die Oberseite aber eine Spachtelgrundierung haben. Ich hatte noch nie einen schwarzen 126er.

Jürgen Heiliger

Hi André,

ganz einfach.... so was macht man mittels Spritzspachtel..... und fertig.
Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
>.... die HiFi-Classiker und die Information ....<
Unsere WIKI
Skype: juergen_heiliger

danjak

Ok, ist Lack und muss geschliffen werden, Danke Jürgen, wird gemacht! Und die Gehrung schau ich mir genauer an, wenn ich's geschliffen hab...

André, du hast wohl recht, aber mir geht's mit dem 126er erstmal nicht darum, einfach einen Spieler startklar zu haben. Mein 320er ist topfit und wartet nur noch auf einen neuen Tonabnehmer. Der 126er ist mein Bastel- und Übungsobjekt, ich werd versuchen den so weit zu bringen wie's geht - und wenn's dann irgendwann tatsächlich nicht mehr gehen sollte, weiß ich beim nächsten 126er wenigstens ziemlich genau worauf ich achten muss und was ich zu tun hab... und es macht ja spaß...

Grüße!
Daniel


Captn Difool


danjak

Hi Jürgen, hi Capt'n!

Ich hab das 3000er Schleifleinen über den Link, den mir Mario geschickt hatte, bestellt. Die Lagerarbeiten müssen jetzt erstmal warten bis das Schleifpapier da ist... Könnt ihr mir trotzdem schon mal sagen, wie ich den Lagerachse weiter bearbeiten muss: gleiches Prinzip wie mit der Politur, also Schleifleinen in dünne Streifen schneiden und dann gleichmäßig 'wie beim Feuer machen' über die Achse ziehen?

Ich hab mir gestern Abend auch nochmal den Motorpulley angeschaut, ich werde bei Rolf Kelch ein neues Laufrädchen bestellen müssen: Bei genauerer Kontrolle hab ich gesehen, dass nicht nur eine der vier Plastikspeichen gebrochen ist, sondern auch der Kunststoffring, über den dieser Messingring (?) gespannt ist, zwei kleine Risse an den Stellen hat, wo die Speichen ansetzen. Ich habe auch noch mal kontrolliert, ob die Motorachse selbst keinen Schlag hat, aber das ist definitiv ok. Sie hat auch kein Spiel in der Horizontalen, wenn man sie also versucht vorsichtig von rechts nach links zu bewegen. In der Horizontalen jedoch hat sie etwas Spiel, man kann die Achse ca 1mm nach oben und unten bewegen - ist das normal?

Und wo bekomme ich denn das Spindelöl her, dass du, Jürgen, in dem Thorens Selbsthilfe Thread für die Motorachse empfiehlst?

Grüße!
Daniel

Captn Difool

Das mit dem Schleifleinen kannst Du so machen. Mal sehen, ob es hilft.

Jürgen Heiliger

Hi Daniel,

Spindelöl hat ein jeder Uhrmachermeister vorrätig..... also einfach mal bei Diesen vorbeischauen. :zwinker:
Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
>.... die HiFi-Classiker und die Information ....<
Unsere WIKI
Skype: juergen_heiliger

Compu-Doc

ZitatIn der Horizontalen jedoch hat sie etwas Spiel, man kann die Achse ca 1mm nach oben und unten bewegen -
:drinks: das ist die Vertikale.
En la mesa y en el juego, la educación se ve luego.

danjak

@ Compu-Doc: Tassen hoch = Vertikale. Schon klar...

Da sich sonst niemand zum Spiel der Motorachse in der VERTIKALEN zu Wort gemeldet hat, nehm' ich an, dass das OK ist...

@Jürgen: Danke für den Spindelöl-Tipp!

Könntet ihr mir noch einen Rat geben, wie ich das defekte Motorpulley von der Achse abziehen kann?
Ich hatte in Andrés 126er Thread gelesen/gesehen, dass man es mit einem so genannten Abzieher aus dem Modellbaubereich abnehmen kann. Jetzt hab' ich so'n Ding nicht - und will mir auch nicht unbedingt eins zulegen... gibt es da noch eine andere Möglichkeit? Falls nicht, wo bekommt man so ein Teil - hoffentlich nicht allzu teuer... Und um gleich die nächste Frage anzuschließen: Ist das Alu-pulley von Rolf Kelch leicht zu montieren? André, du schreibst, man müsse es mit Superkleber fixieren. Bekommt man das als 'Anfänger' hin, ohne es zu verbocken?

Grüße!
Daniel

Captn Difool

Einen Abzieher würde ich schon nehmen, sonst kann bei falschem Hebelansatz die Achse verbiegen. Etwas Geschick in der Materialverarbeitung sollte man schon haben, wieviel Du davon hast, kann ich aber aus der Ferne nicht beurteilen. Da mußt Du schon selbst urteilen, was Du Dir zutrauen kannst.

Compu-Doc

Also........ich bin ja wirklich kein-richtiger-THORENSindianer :smile, aBBa denke, daß der Motorpully des TD 126 Mk III sich nicht von dem des TD 115 Mk II maßgeblich unterscheidet.

Wie soll man denn da in eingebautem Zustand des Motors einen Abzieher ansetzen können?  .,a015

En la mesa y en el juego, la educación se ve luego.

TB-Dani

Hi,

ist der gleiche Pulley.
Und zum abziehen... nimmst Du kräftige Finger.... :__y_e_s:
I won´t be sending postcards from Paraguay.

Compu-Doc

Das Ding wackelt doch wie ein Entenschwanz hin&her!

Wie willst du denn da mit den Patschefingerchen einen "Würgegriff" ansetzen? Na ja, THORENS halt! .,a015
En la mesa y en el juego, la educación se ve luego.

danjak

Hi André,

klar, Ferndiagnose geht nicht... und runter krieg ich den Pulley auf alle Fälle, ich werde mir irgendwo einen Abzieher besorgen.
Meine Sorge war eher die korrekte Montage des Alu-Pulley, wie du ja schreibst ist die Bohrung einen Tick zu groß für die Motorachse.
Vielleicht kannst du mir einen Tipp geben, worauf man bei der Montage achten muss und wie man den Pulley exakt einklebt ohne, dass er am Schluss eiert.

Danke!
Daniel

Captn Difool

Eiern tut er nicht, nur setze ihn nicht zu tief, das er auf dem Gummi schleift. Am besten ein dünnes Stück Karton zwischenlegen. Dann sollte es passen.

danjak

Hi Jürgen, hi André,

ich habe gerade die Lagerachse mit 3000er geschliffen - ich häng euch unten zwei Fotos an, eins mit Blitz, eins ohne:

Es sieht also schon wesentlich besser aus, ein paar 'Narben' sind allerdings immer noch zu sehen (nur auf den Fotos, mit bloßem Auge schon lange nicht mehr).
Soll ich noch weiter schleifen bis die kleinen Punkte wirklich vollkommen verschwunden sind?
Ich mach mir etwas Sorgen, dass der Materialabtrag zu groß wird und frage mich, ob man hier besser einen Kompromiß eingeht und nicht weiter schleift...

Dank & Gruß,
Daniel

Captn Difool

Da muß noch weiter poliert werden, allerdings solltest Du dann nach dickeren Öl schauen, sprich welches für Sinterlager. Wie es im Lager aussieht ist dabei noch eine andere Geschichte...

danjak

Hi André, hi Jürgen,

die Lagerachse ist jetzt auspoliert, keine Macken oder Riefen mehr, alles glänzt...
Ich habe mal die Nachlaufzeit von 33 Umdrehungen bis zum Stillstand geprüft: Vor der Politur der Achse war ich bei knapp 55, jetzt sind es gute 90 Sekunden - und es ist immer noch das alte Öl drin. Immerhin ein Anzeichen, dass die Politur geholfen hat, denke ich...

Nun zur Lagerbuchse:
Wie du, André, ja schon vermutet hast, ist auch die nicht in bestem Zustand. Mit bloßem Auge sieht alles ganz ok aus, auf den Makro-Fotos stellt sich die Sache dann schon anders dar: Um den Lagerspiegel herum scheint ein kleiner Ring aus Rost zu sein; wenig verwunderlich, da ja auch die Spitze der Lagerachse vor der Politur angerostet war. Auf dem Lagerspiegel sieht man in der Mitte eine Vertiefung, die ja normal zu sein scheint. Es sind aber auch einige Riefen, Ablagerungen oder vielleicht auch nur Fussel zu sehen, ich weiß nicht genau was es ist - ich habe die Lagerbuchse bisher noch überhaupt nicht gereinigt, sie ist also noch in exakt dem Zustand, wie ich den Spieler bekommen hatte.

Zwei Fragen hätte ich jetzt an euch:
1. Wie reinigt man die Lagerbuchse ohne Schaden anzurichten oder andere ?
2. Falls es notwendig sein sollte - und ich fürchte, es ist notwendig - wie poliert man die Lagerbuchse sachgerecht? Ist es jetzt vielleicht doch an der Zeit, Joel's Polierset zu bestellen? Oder gibt es Alternativen?

Ich häng euch mal einige Fotos der Lagerbuchse an. Es ist sehr schwierig zu fotografieren, ich hoffe ihr bekommt einen vernünftigen Eindruck.

Dank & Gruß!
Daniel

Captn Difool

Reinigen kannst Du die Buchse mittels gewickelten "Tampon" aus Küchenpapier, getränkt mit etwas Reinigungsbenzin. Mehrmals wiederholen, bis es sauber aussieht.

Der Lagerboden ist wegen vormaligen Schmiermangel durchgelaufen, die Nytralonscheibe ist durch und der Metallboden schon angeschliffen. Ich sagte ja bereits, das wird nichts rechtes mehr.  ;0003 Natürlich kann kann man ein neue Nytralonscheibe (sofern verfügbar) einsetzen, aber der Lagerdorn wird diese in der Mitte etwas eindrücken, die Scheibe federt ein wenig nach, das bremst die Dynamik, auch wenn optisch wieder alles ok scheint. Du hast her sehr viel Mühe und kaum einen Gewinn. Nicht jeder TD ist noch rettbar. Kaufe Dir einen guten und mit weniger aber dafür lohnender Mühe hast Du einen wirklich guten TD. Das hier ist nur Bastelspaß, mehr nicht.

Aber dennoch: Ich kann die zur Stabilisierung eine 7mm-Metallscheibe schicken, allerdings darfst Du sie nicht direkt verwenden, sonst reibt sich der Lagerdorn ab. Es muß auf jeden Fall eine Nytralon- oder Teflonscheibe dazwischen. Zudem hat die Vertiefung einen Grat, direkt einfach nur rauflegen bringts auch nicht. Das Lager müßte auf einer Drehbank von unten  geöffnet werden und ein neuer Lagerboden eingearbeitet werden. Das hat hier im Forum (schaue mal die anderen Threads dieser Rubrik durch...) schon mal gemacht. Ist aber sehr aufwändig und nur mit enstprechenden Maschinen(kenntnissen) zu machen. Ich kenne sonst keinen, der das kann.

danjak

Das tut weh - ist aber keine Überraschung, du hattest die Befürchtung, dass das Lager ruiniert ist, ja schon gleich zu Anfang geäußert...

Einen Lagerboden neu einzuarbeiten kann ich vergessen. Ich hab weder die Maschinen noch die Kenntnisse und auch niemanden im Bekanntenkreis, der dazu in der Lage wäre. Ich hab im 126er Thread von 'Earni' gesehen, dass der sich ein 'umgebautes S-Lager vom 320er' neu eingesetzt hat. Kann man diese Lager denn separat beziehen und irgendwo einbauen lassen? Würde mich eher aus Prinzip interessieren, als dass ich das wirklich vor hätte...

Trotzdem nochmal zum Verständnis des Lagers beim TD, ich hab ein bisschen in den anderen Threads gesucht, bin mir aber nicht sicher, ob ich mir alles richtig zusammengereimt habe:

Wenn ich richtig verstanden habe, besteht der Lagerboden aus 2 Lagen Material: einmal der Lagerboden selbst aus Metall (der fest mit der Lagerbuchse verbunden ist), dann darauf aufliegend eine Nytralon- oder Teflonscheibe.  Wenn das Lager neu bzw in gutem Zustand ist, sehe ich gar keine Vertiefung in der Mitte des Bodens, sondern nur eine plane Oberfläche. Und bei meinem Lager ist jetzt die Nytralonscheibe in der Mitte durch Ölmangel bereits soweit vom Lagerdorn ausgeschliffen oder 'eingedellt' dass nicht nur diese Scheibe, sondern auch der darunter liegende Lagerboden beschädigt ist. Habe ich das richtig verstanden?

Ich häng auch nochmal ein Foto von meinem Lager an, dass ich gestern noch mit Waschbenzin gereinigt habe. Ich denke jetzt sieht man das Problem in aller Deutlichkeit.

Besten Dank für deine Mühe!
Daniel


Captn Difool

Zumindest meine ich einen metallischen Glanz in der Vertiefung zu sehen. Wie sieht das Lagergehäuse vun unten aus?

danjak


Jürgen Heiliger

Hi Daniel, André,

habe mir mal auf die Schnelle die Bilder von Dir Daniel angesehen und bin etwas anderer Meinung wie André..... und sage dieses lager ist noch nicht fertig..... ;ich?

Ich bin der meinung Du hast gute Chansen es wieder in einen vernünftigen Zustand zu bekommen.....

Übrigens S-Packet Lager bekommst Du bei Rolf Kelch (der soll so viele davon haben dass er sie verkauft :zwinker: ) und kannst diese dann direkt entweder selber umbauen oder auch dies von Rolf Kelch machen lassen.

Bitte habe einmal bis Samstag Gedult, ich bin dann auf Heimaturlaub von der REHA zu Hause und lass uns dann einmal telefonieren.... Gib' mir bitte per PN mal Deine Rufnummer. :_hi_hi_:
Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
>.... die HiFi-Classiker und die Information ....<
Unsere WIKI
Skype: juergen_heiliger

Captn Difool

Jürgen,

das S-Paket gibt es m.W. nur für das 10mm-Lager. - Zur Beurteilung des Zustandes habe ich leider nur Daniels Bilder.

TB-Dani

Hi André,

habe Jürgen gerade am Telefon.... er meinte, dass Daniel die komplette Buchse austauschen lassen soll...
und im Aussendurchmesser sind 7mm und 10mm Lagerbuchsen gleich ;)
I won´t be sending postcards from Paraguay.

Captn Difool

Ja schon, aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? Rolf Kelch bietet laut HörenSagen auch neue Lager an, aber dafür bekommt man wohl mindestens zwei TDs in der Bucht... In diesen runtergerittenen TD würde ich keine Geldsummen versenken, aber das soll jeder für sich entscheiden, was ihm das Wert ist.

Matthes

N'Abend,

ich würde das alte Lager erst einmal restaurieren, mehr kaputtmachen geht ja nicht...
Der Lagerdorn sieht ja schon mal ganz gut aus, wenn man das Lager ähnlich gut hinbekommt und mit einem recht dickflüssigem Öl auffüllt, müßte das Ding recht zufriedenstellend wieder zum Laufen zu bringen sein... Ein neues teures Lager kann man ja immer noch nachrüsten.

Grüße
Matthes

danjak

Danke für all eure Kommentare und Einschätzungen!

Ich denke ich werde dann doch erstmal versuchen das Lager zu restaurieren und auch erstmal mit Jürgen sprechen (Hallo Jürgen, ich habe gerade eine mail an deine PN geschickt). Wenn es nichts helfen sollte, kann ich das Lager ja immer noch austauschen oder eben bei günstiger Gelegenheit einen anständigen 126er besorgen. Und die möglicherweise verschenkte Arbeitszeit stört mich nicht, weil ich im Moment noch mit jedem Handgriff etwas dazu lerne.

Eine Bitte hätte ich aber noch, könntet ihr mir noch sagen, ob ich die Lagerkonstruktion bzw das Problem meines TD Lagers richtig verstanden habe:

ZitatTrotzdem nochmal zum Verständnis des Lagers beim TD, ich hab ein bisschen in den anderen Threads gesucht, bin mir aber nicht sicher, ob ich mir alles richtig zusammengereimt habe: Wenn ich richtig verstanden habe, besteht der Lagerboden aus 2 Lagen Material: einmal der Lagerboden selbst aus Metall (der fest mit der Lagerbuchse verbunden ist), dann darauf aufliegend eine Nytralon- oder Teflonscheibe.  Wenn das Lager neu bzw in gutem Zustand ist, sehe ich gar keine Vertiefung in der Mitte des Bodens, sondern nur eine plane Oberfläche. Und bei meinem Lager ist jetzt die Nytralonscheibe in der Mitte durch Ölmangel bereits soweit vom Lagerdorn ausgeschliffen oder 'eingedellt' dass nicht nur diese Scheibe, sondern auch der darunter liegende Lagerboden beschädigt ist. Habe ich das richtig verstanden?

Grüße!
Daniel


Captn Difool

Ja, so meine ich es aus den Fotos zu sehen. Die Mulde glänzt metallisch, oder ist es nur ein Reflex des Blitzlichtes von verbliebenen Ölresten darin? Der Boden hat einen Abschluß aus einer eingebördelten Stahlplatte, dann eine dünne Lage Hartpapier und darauf dann die Nytralonscheibe.

Bei einem TD125 eines alten Freundes in Berlin mußte ich bereits die traurige Fesstellugn machen, das der über 30jährige Lauf ohne eine einzige Nachölung das Lager mittlerweile hat trocken laufen lassen und durch die eingedellte Mitte bereits der Metallboden glänzt...

Jürgen Heiliger

Hallo Daniel,

nur zum besseren Verständnis.....

Bei einem neuen Lager findest Du keinerlei Vertiefung in der Nytralonscheibe..... aber schon nach etwa 10 Stunden gebrauch des Lagers ist diese Vertiefung in der Entstehung zu erkennen. Und dies ist so gewollt!
Denn nur mit dieser vertiefung kann sich unter dem Lagerdorn das Öldepot bilden......
Und nun mal ganz ehrlich um dieses Öldepot unter dem Lagerdorn zu verbrauchen wird es über 5 jahre Gebrauch (und dies jeden Tag mehr als 2 Std.; was als unwahrscheinlich anzusehen ist im normalen Gebrauch eines TD-126 (selbst in Diskotheken waren sie nicht so häufig in Gebrauch umgerechnet)) von nöten sein um die normale Füllmenge von 2 ml Öl im Lager zu verbrauchen..... Und dann ist da noch das Öl in der Sinterbronze, was in einem solchen Fall zum Tragen kommt......

Ich hatte hier schon einen TD-126 Mk IV als Diskothekenversion, der in seinem Leben auch nicht nachgeölt wurde. dessen lagerboden hatte auch nicht mehr zu sehen wie Deiner.... und war gemessen mit einem Thorensmesskoppler innerhalb seiner Specs für neuauslieferung, was Rumpeln und Gleichlauf betrifft.

=> André,
das was Du als metalliche Reflektion wertest, sehe ich nur als Blitzreflektion an...... So genau kannst Du dies nicht mittels eines normalen Blitzes ausleuchten..... da bräuchte man ein Makroblitzgerät, welches als Ringblitz vorne auf das Makroobjektiv kommt.
Gruß
Jürgen

>.... liebt den guten Ton und die Musik ....<
>.... die HiFi-Classiker und die Information ....<
Unsere WIKI
Skype: juergen_heiliger

Captn Difool

Nee, der Ringblitz geht auch vorbei, brauchst eine Micro-LED die man da einführt...