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Hifi-Oldies und HiFi-Klassiker bis in die Moderne ---- Hier der technische Bereich.... => Allgemeines zu den Klassikern ---- Geräteklasseneinteilung => Cassettengeräte => Thema gestartet von: kuni am Mittwoch, 01.Juli.2009 | 17:03:45 Uhr

Titel: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Mittwoch, 01.Juli.2009 | 17:03:45 Uhr
Hi zusammen,

auf Anregung aus den beiden Tapedeck-Abgleich-Threads
- "Tonkopfeinstellung" http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=1711.0
- "Deck ohne Service-Manual einmessen --- wie vorgehen?" http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=4674.0

die alles in Allem etwas - sagen wir mal - "unübersichtlich" sind, habe ich die beiden Threads mal durchgeackert und "eingedampft".

Das Ergebnis ist in folgendem Wiki Beitrag nachzulesen:
http://new-hifi-classic.de/wiki/index.php/Anleitung:_Tapedeck_Einstellung_und_Abgleich

Ich habe mich dabei bemüht, die Anleitung möglichst einfach verständlich zu schreiben, da die beiden o.g. Threads für Einsteiger schwer zu verstehen sind (ich bin da ja auch kein Profi).

Deswegen auch nun die Bitte an Alle die dort ggf. bearbeiten:
Bitte den Wiki Beitrag so verständlich und allgemeingültig wie möglich zu belassen.
Auch wenn dadurch das eine oder andere Detail nicht 100% korrekt wiedergegeben ist, dient es doch der Übersicht für den "weniger bedarften Anwender".
Ggf. kann man ja weiterführende Details verlinken.


Außerdem hätte ich noch die folgende Bitte an die "Abgleichprofis" im Forum:
Ich bin mir selbst nicht sicher, ob ich alles korrekt verstanden und wiedergegeben habe (vor allem bei den ganzen Daten und Maßangaben).
Ein "Review" durch einen Profi wäre also durchaus angesagt.


Die folgenden Kapitel sind noch nicht wirklich fertig, da es mir dazu an weiteren Infos fehlt:
"Schritt 4 - Kippneigung des Wiedergabekopfs einstellen"
Verfahren mittels Spiegelkassette ist noch nicht beschrieben.

"Schritt 6 - Aussteuerungs- (VU's) und Peak-Level-Anzeige (falls vorhanden) einstellen"
Der Abgleich der Peak-Level-Anzeige auf -6dB bei 0dB VU Anzeige und 6dB VU Vorlauf ist zwar klar, aber der Abgleich der anderen Peak-LED's scheint merkwürdig, da hierzu eine VU "Referenz" von bis zu +12dB benötigt wird, was die VU's gar nicht anzeigen können (vermutlich Denkfehler meinerseits).

"Schritt 7 - Wiedergabefrequenzgang prüfen (optional)"
"Schritt 10 - Aufnahmeequalizer / Frequenzgang einstellen (falls möglich)"
"Schritt 11 - Dolby-Level einstellen"
In allen 3 Fällen: Verfahren - wie das genau zu machen wäre - ist noch nicht (bzw. mMn nicht ausreichend) beschrieben.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Mittwoch, 01.Juli.2009 | 17:29:22 Uhr
Hi Kuni,

zum Thema Spiegelkasette findest Du hier etwas....
http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=4578.0

bezüglich der Kippneigung kannst Du nur mit der Spiegelkasette nichts anfangen..... da bedarf es der sogenannten Fettstiftmethode, siehe dazu einmal hier...
http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=4295.msg127040#msg127040 und folgende
dies übertragen auf Cassettendecks würde bedeuten die Köpfe ebenfalls mittels eines Fettstifts zu markieren, eine Kasette einlegen und einige Sekunden laufen lassen. Band entfernen und dann den Abrieb an den Köpfen kontrollieren, eventuell mittels einer Spiegelkasette ohne Bandinhalt oder einem Zahnarztspiegel. So kann dann erst zuverlässig gesagt werden ob die Köpfe in ihrer Kippneigung korrekt stehen.

Bei der Überprüfung des im ersten Link angesprochenen Decks gings zuerst einmal um die Höhenjustage (zum Bandlauf) des Auf-/Wiedergabekopfes im 2070er. Deshalb auch die eingesetzte Spiegelkasette.

Nachtrag
Weitere Infos zu den einzelnen Bezugsbandkasetten findest Du hier....
http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=1711.msg121068#msg121068
bitte auch einmal die dortigen Links verfolgen, ich habe dort sämtliche Außenhüllen auch einmal als PDFs hinterlegt, woraus sich sehr gut Infos zum Thema ablesen lassen.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 06:12:21 Uhr
Guten Morgen zusammen  :_hi_hi_:.
Hut ab, "Kuni" - das Du dich die Arbeit an diesem Wiki - Artikel angenommen hast  :_good_:.

Wird dieser Thread hier auch dazu genutzt um auf eventuelle Unstimmigkeiten vor dem Ergänzen / Ändern des Artikels hinzuweisen bzw. Diese zuvor abzusprechen?
Wenn ja: Mich irritiert etwas die Erwähnung des Dolby - Pegels auf der entsprechenden Bezugskassette die dort (z. Bspl. unter Punkt "11" mit nur "100 nW / m" angegeben ist.
Bisher waren mir persönlich nur 160 / 185 / 200 nW / m - Werte bekannt (Was natürlich Nichts heißen muss  :_sorry:)  .,045.
Bei den VU - Metereinstellungen schau´ ich später auch nochmal - bei 6 dB - Vorlauf sollte ja auf "- 6 dB" gegenüber einer Peak - Anzeige eingestellt werden und nicht gleich ...  :flööt:; oder habe ich mich jetzt am frühen Morgen "verrannt"  .,a015 ...

Egal - Das wird ein letztendlich wohl ein sehr aufschlussreicher Artikel im Wiki  :_good_: welcher mir in solcher Form noch nicht bekannt ist  :drinks:.

Vorerst Allen einen angenehmen Tag (Bei der heute wieder zu erwartenden "Wochenhöchsthitze" wird Das eventuell nicht ganz so einfach  :flööt:)  :__y_e_s: .,a095.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Captn Difool am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 08:33:24 Uhr
Ich habe mir das jetzt mal durchgelesen. Das Problem bleibt noch, man schreibt immer nur von den eigenen Geräten, die man kennt. Die kann man aber nicht in allen Fällen als Allgemeingültig setzen. So ist bei meinen Yamahas bei der Pegeleinstellung der Aufnahmepegelregler außen auf max zu stellen und die Meßtöne vom Generator entsprechend auf 0db bzw. -20dB einzustellen. Damit umgeht man den Einfluß des Pegelstellers und nur so bekam ich bei meinem Yamaha vernünftige Einstellungen.

Andere Recorder haben sicher noch weitere Besonderheiten. Wenn möglich, sollte immer ein SM vorliegen.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 09:46:59 Uhr
@Jürgen
Werde mir mal die Links anschauen und dann auch zusammenfassen und ins Wiki einbauen.
Ich gebe dann hier Bescheid, wenn's getan ist.

Zitat von: AndreasTV am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 06:12:21 Uhr
Hut ab, "Kuni" - das Du dich die Arbeit an diesem Wiki - Artikel angenommen hast  :_good_:.
Danke  :_yahoo_: - ich meine halt: Ihr helft mir und da möchte ich mich auch irgendwie revanchieren.

Zitat von: AndreasTV am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 06:12:21 Uhr
Wird dieser Thread hier auch dazu genutzt um auf eventuelle Unstimmigkeiten vor dem Ergänzen / Ändern des Artikels hinzuweisen bzw. Diese zuvor abzusprechen?
Dafür hatte ich ihn aufgemacht.
Ich würde nur vorschlagen, hier nicht noch eine dritte Diskussionsrunde zu dem ganzen Abgleichthema aufzumachen, sondern die Technik in den anderen beiden Threads zu diskutieren (sonst wird's noch unübersichtlicher).
In diesem Thread würde ich mich auf die Änderungen im Wiki Artikel beschränken, bzw. die Änderungen und Kapitel "zu verabschieden".

Zitat von: AndreasTV am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 06:12:21 Uhr
Wenn ja: Mich irritiert etwas die Erwähnung des Dolby - Pegels auf der entsprechenden Bezugskassette die dort (z. Bspl. unter Punkt "11" mit nur "100 nW / m" angegeben ist.
Es gibt in den anderen beiden Threads dazu widersprüchliche Aussagen, deswegen hatte ich das mal so übernommen (to be discussed).

Zitat von: AndreasTV am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 06:12:21 Uhr
Bei den VU - Metereinstellungen schau´ ich später auch nochmal - bei 6 dB - Vorlauf sollte ja auf "- 6 dB" gegenüber einer Peak - Anzeige eingestellt werden und nicht gleich ...  :flööt:; oder habe ich mich jetzt am frühen Morgen "verrannt"  .,a015 ...
Ich meine anders herum:
VU hat 6dB Vorlauf gegenüber Peak, also: Peak-LED = 0dB -> VU = +6dB
So hatte ich zumindest Hans-Joachim verstanden. Siehe -> http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=4674.msg130968#msg130968

Allgemein hatte ich ja aber auch noch eine Frage zum Peak-Abgleich der restlichen Peak-LED's:
Siehe -> http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=4674.msg130986#msg130986

Zitat von: Captn Difool am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 08:33:24 Uhr
Ich habe mir das jetzt mal durchgelesen.
Und ? - Sonst keine gröberen Fehler gefunden ?

@ALL
Ich würde wirklich darum bitten, daß sich die Profis unter Euch das alles mal anschauen und Feedback bzgl. eventueller Fehler im Artikel geben.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Captn Difool am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 09:56:39 Uhr
Ich gehe es nochmal Schritt für Schritt durch. Im Groben kann man das schon so nehmen. Vielleicht und dazu ist ein Wiki ja gut, kann man später noch ein wenig dran feilen, wenn man die Erfahrung mit unterschiedlichen Geräten noch einbringen kann.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 11:04:01 Uhr
Hallo Alle miteinander  :drinks:.
@ Kuni: Okay - ich werde dann eventuelle Fragen meinerseits in den entsprechenden Threads unterbringen  :__y_e_s: - sonst würde Es hier leider wirklich wohl auch "Drunter & Drüber"  :_sorry: ...
Ist aber auch ein vergleichsweise komplexeres Thema als allgemeinhin so angenommen wird.

@ André: Stimmt - zuerst geht man"n" natürlich von dem selbst bekannten Geräten aus, ich mach´s aufgrund relativ weniger Praxis an anderen Geräten ja auch  :_sorry:.
Aber gerade darum finde ich Es besonders gut das z. Bspl. auch Hans - Joachim in anderen Threads sein Wissen einbringt u. hilft.

"Profis" klingt schön - aber werden wohl die Minderheit sein hier; und Anderswo)  .,a015.
Selbst war ich zwar mal in der "Branche" als R & F - Techniker - doch leider überwiegend im Aussendienst (Geräte ausliefern, anschließen etc.) und Es wurden kaum Kassettengeräte in die Werkstatt gebracht - zumal ist Das schon "Lichtjahre" her.
Jetzt bin ich seit Kurzem wieder begeisterter "Tüftler" und versuche - so wie Alle hier - sein Bestes zu geben / sich darüber auszutauschen  .,045.
Entschuldigt für den OT ... :_sorry: :_sorry:.

Ich denke die Schwierigkeit an sich bei diesem Thema dürfte darin begründet liegen erstmal grundlegend heraus zu bekommen für welchen Pegel das jeweilige DEck konzipiert wurde - danach ist "der Rest" ja quasi Routine  :zwinker: .,009.

MfG

Andreas

... der sich jetzt mit dem Schleppi Draußen etwas gemütlich machen wird  :_55_:.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Captn Difool am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 13:00:30 Uhr
Als die Geräte teuer waren, liefen sie, erst im Alter zicken sie und dann ist die Reparatur teurer als ein anderes Gebrauchtes, welches noch tut. Da können dann nur Tüftler wie wir ran...  raucher01

Ich werde noch mal in meiner grauen Schwabbelmasse graben, wie ich das damals mit meinem Kombikopf Toshiba gemacht habe...ganz ohne externe Meßgeräte  :__y_e_s:

Hast Du's gut, ich sitze hier im klimatisierten Bunker ohne Tageslicht... ;ich?
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: PhonoMax am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 14:05:21 Uhr
N' paar 'Kleinigkeiten' nur...

Wenn man mit der Cassette ordentlich (also im Rahmen der vollen Ausnützung ihrer Möglichkeiten) 'mittun' will, stellt sie an die Umsicht des Einmessenden leicht so hohe Ansprüche wie eine M15 oder A80.  Man muss nämlich entscheiden, ob eine Beobachtung, die man bei der Einmessung macht, bereits ins Terrain der Defekte gehört oder noch am Ort der systemspezifischen (neudeutsch steinbrecherisch: "systemischen") Engpässe verharrt. Das ist oft nicht ganz einfach zu entscheiden.

Sinnvoll ist es immer, sich genauestens über die technischen Zusammenhänge klar zu werden, die in unserer verfachlichten Welt nur zu gerne in die Ebene der Fachleute (bzw. -idioten) verschoben wrden, auch wenn das Immanuel Kant und den Herren von Humboldt, den Brüdern Grimm oder 'unserem' Walter Weber so gar nicht gefiel.

Also: Übers VU-Meter und seine Herkunftsgeschichte sowie die dadurch bedingte -normgemäß- lange Messintegrationszeit (250-300 ms) nachlesen, die es als Aussteuerungsmesser eigentlich disqualifiziert. Dann ist klar, wie sich das mit dem Lead, dem Vorlauf verhält, der zwischen 4 und 12 dB betragen kann. Das VU-Meter ist bei einer Ansteuerung mit einem statischen (auch stetigen!) Signal also um den Lead/Vorlauf empfindlicher einzustellen. Eine A77 mit VA 514 nWb/m zeigt den VA-Punkt statisch schon bei einer Aussteuerung an, die bei 257 nWb/m, also 6 dB niedriger liegt. (Nur am Rande: nW sind Nanowatt, Nanoweber schreibt man "nWb".
Den passenden Lead einer Messverstärker-Messinstrumentenkombination kann man ermitteln, wenn man sich geeignete, also mit 250 ms gepulste VA-Sinus-Messignale (1 kHz) erstellt und in Beziehung zu einem grundsätzlich gleichen Signal jedoch niedrigeren Pegels setzt.

Beim Dolby erleichtert einem das Verständnis der Funktion die Beurteilung der Pegelverhältnisse im Gerät. Die Funktion von Dolby A und Dolby B ist letztlich identisch, so dass man auch die Beschreibungen von Dolby A zum Verstehen von Dolby B heranziehen kann. Der Elektronikaufwand ist bei Dolby B ja lediglich auf den Hochtonkanal beschränkt, während Dolby A das gesamte Audioband in vier Freqeunzbändern behandelt. Dolby SR basiert zwar auf den grundsätzlich selben Gedanken wie Dolby A und B, setzt aber derart detaillierte Kenntnisse in Psychoakustik und Elektronik voraus, dass der Umgang damit für den Liebhaber in fast allen Fällen zu weit geht und daher keinen Erkenntnisgewinn bereitstellt.
Insofern lässt man besser die Finger davon, hier Verständnisgrund 'reinzukriegen zu wollen.

Zur Spiegelcassette:

Sie dient -meines Wissens, ich bin kein Reparateur- ausschließlich dazu, den Bandlauf betriebsnah zu kontrollieren, da die MC-Möpfe meist auch noch Bandführungen angebaut erhielten, die nicht nur segensreiches Wirken entfalten können. Die Senkrechtstellung des ins Cassettengehäuse eintauchenden Kopfes relativ zum Band hängt zwar damit zusammen, ist aber nicht 'so' zu kontrollieren. Auch mit der FettstiftVerfahrensweise, die Jürgen so eindrucksvoll bei seiner seitens der Vorbesitzer saftig dejustierten A77Dolby demonstriert hat (auch Jürgen ist kein Reparateur!), hat beim Cassettenrecorder vielfältige Grenzen. Das liegt zum einen an den oftmals fehlenden Einstellmöglichkeiten, zum anderen aber am sehr schmalen Band, sowie dem prinzipbedingt mäßigen Bandlauf eines Cassettenrecorders. Hier kommt man nicht sehr weit, zumal auch meist keine ordentlichen Referenzflächen für die Kontrolle einer sauberen Parallelität von Band und Kopfspiegel im Betriebszustand vorhanden sind.
Existieren diese (da sind wir in der Heimat der Drachen und 710er), wurden weiland vom Hersteller für sehr teures Geld Spezialwerkzeuge verkauft, die auf einer durchs Gerät gegebenen Referenzfläche aufliegen und Peilkanten besitzen, mit deren Hilfe die Parallelität von Kopfspiegel und Kante des Peilwerkszeugs optisch ermittelt werden kann.

Die Spaltsenkrechtstellung ist natürlich wieder etwas anderes, obgleich hier Berührungspunkte existieren. Die Spaltsenkrechtstellung sollte man natürlich mit einem Bezugsband ermitteln und einstellen, wobei sich im Zuge der Oszillogrammbeobachtung recht nachdrücklich zeigt, warum die Cassette prinzipielle Gebrechen mit sich herumschleppt, denen man auch nicht beikommt. Diese Gebrechen zeigen sich beim Kopieren, was dem Amateur in der Regel wenig Ärger verursacht, dem Profi aber ein zentrales, überaus vorteilhaftes Merkmal der Magnetbandaufnahme nahm: Das der hochwertigen Kopie. Der Profi wäre der erste gewesen, der zur Cassette übergelaufen wäre, wenn sie sich als ein derart zuverlässiges Speichermedium erwiesen hätte, wie man das vom klassischen Senkel zeitlebens gewohnt war. Leider wussten schon die Großväter des MC-Konstrukteurs J. Schoenmakers, dass einem solchen Anspruch die Naturgesetze ein trockenes "No!" entgegensetzen. Von anderen reklamierten Vorteilen zu schweigen.

An Kuni:

Möglichst ruhig an die Messaufgabe herangehen, sich klar machen, was man warum tut, welcher definierten Schritte man sich in welcher Reihenfolge bedient, um keinen undefinierten einfließen zu lassen. Messwerkzeuge (also namentlich Bezugsbänder) sind bei Cassettentechnik in besonderer Weise schonsam zu behandeln: Bitte schonender, als ich das bei Revox in Villingää-Schwänningää gesehen habe, so sehr ich die dort versammelte Befähigung bewundere.
Engel, Schallspeicherung 1973 im Hinterkopf (kapiert) haben. Das betrifft aber die grundsätzlichen Dinge. Die Beschreibung des Preisach-Diagramms ist interessant, aber für uns nicht betriebsnotwendig, zumal das Preisachdiagramm systemisch (aha, schon wieder, man kann gar nicht soviel fressen, wie man ...... möchte) so wenig 100-prozentig zutrifft wie Walter Webers Remanenzkurventheorie von 1940. Die wohl zutreffende Erklärung lieferte ('mal wieder) Paul Zwicky, Willi Studers Mann fürs wissenschaftlich Hygienische mit großen Meriten im Feld des Induktiven:
1990.
Aha.
"Spät kömmt ihr, doch ihr kömmt! Der weite Weg entschuldigt euer Säumen."


Schließlich und nochmals ins Stammbuch: Innerhalb der Cassettenrecordertechnik gibt es keine festen Pegel wie bei Profis. Die wussten schon, warum sie fixe Pegel mit Zähnen und Klauen anstrebten und verteidigten, die als Sekundärphänomen die (mitunter nur historisch erklärbar) definierten Vollaussteuerungen bzw. Bezugspegel beschrieben.
Fixe Pegel kommen bei Amateurtechnik erst in dem Augenblick ins Spiel, in dem Elektroniken -wie das Dolby B (oder C, das ist prinzipiell wieder dasselbe wie A und B)- Verwendung finden, die pegelsensitiv arbeiten, weil sie genauen Regeln folgend veränderte Magnetisierungen aufs Band bringen sollen, deren Veränderungen durch inverse Anwendung der Regularien beim Wiedergabeprozess wieder rückgängig gemacht werden sollen. Bestimmte Spannungen gehen also in der Amateurtechnik zwischen Philips 3200 und Revox-A700 nicht notwendigerweise mit bestimmten Magnetisierungspegeln des Bandes einher.

Kennt man die Ansteuerspannungen eines Dolbys in einer gegebenen Konstruktion nicht oder kann die Angaben in der Schaltzeichnung nicht lesen, obgleich eine vergleichsweise universelle Einstellbarkeit gegeben ist (wie bei unserem Brasilianer), muss man nach einer grundsätzlichen Geräteeinmessung ohne Dolbybeteiligung eine Prüfcassette mit dolbysierten Signalen (Pegeltöne oberhalb 8 kHz) im kritischen Pegelbereich (nicht über -20 dB) beschaffen oder auf der Qualitätsebene perfekt arbeitender Drachen oder 710er selbst anfertigen und den Ansteuerpegel des Wiedergabedolbys solange verändern, bis ein einigermaßen linearer Frequenzgang erzielt wird. Danach kann man -so einstellbar- das Aufnahmedolby mit einem selbst eingespeisten Signal geeigneter Frequenz und geeigneten Pegels via Ansteuerpegel auf linearen Frequenzgang justieren. Dass dafür selbstverständlich auf die Entzerrungsbedingungen des jeweils herangezogenen Bandmaterials einzugehen ist, wenn man sich nicht 'verlaufen' will, versteht sich von selbst.

Hans-Joachim
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 17:11:12 Uhr
Hallo zusammen  :_hi_hi_:.

Zitat von: Captn Difool am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 13:00:30 Uhr
...
Hast Du's gut, ich sitze hier im klimatisierten Bunker ohne Tageslicht... ;ich?

.,a015 ... nicht wirklich - die Jugendlichen sehen hier "Draußen" eine Schleppi + Anleiter und sagen sich "Hey - da geht Was ...)  :0keule raucher01. Hab´s aber "überlebt", nur die Sonne bzw. Hitze war doch arg  :__y_e_s:.

@ PhonoMax: Klasse - ich liebe derlei Ausführungen in diesem Schreibstil  :_good_: - sollte doch wirklich auch für Unbedarfte gut zu verstehen sein  :__y_e_s:.
Aufgrund deiner Ausführungen u. dem Studium der Datasheets der i. z. Bspl. m. DEcks verbauten Dolby - ICs ist´s nunmehr offensichtlich das Technics da "Murks" gebaut hat bzw. das Dolby in der dort verbauten / festgelegten Aussteuerung nicht wirklich die ihm eigentlich zugedachte Arbeit erbringen kann  .,c045 (Danach wäre selbst der angegebeneBezugspegel bzw. dessen Aussteuerung z. Einpegelung schon knapp Zuviel des Guten  ;0006).

@ Kuni:Konzentriere Dich - wenn das Gerät letztendlich "eingepegelt" ist - besser auf die Spitzenwertanzeige; siehe Hans - Joachims Beschreibung.
VUs sind "typisch Amis" - bezogen auf den Anzeigesinn -> Füt Tontechniker eventuell leicht vorteilhafter aufgrund der "Lautstärkevergleichbarkeit" unterschiedlichen Kassetten - / Bandmaterials, für präzise Messungen aber denkbar ungeeignet.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 19:24:29 Uhr
Zitat von: AndreasTV am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 17:11:12 Uhr
@ Kuni:Konzentriere Dich - wenn das Gerät letztendlich "eingepegelt" ist - besser auf die Spitzenwertanzeige; siehe Hans - Joachims Beschreibung.
VUs sind "typisch Amis" - bezogen auf den Anzeigesinn -> Füt Tontechniker eventuell leicht vorteilhafter aufgrund der "Lautstärkevergleichbarkeit" unterschiedlichen Kassetten - / Bandmaterials, für präzise Messungen aber denkbar ungeeignet.

Well, aber bzgl. des Peak vs. VU Abgleich's bin ich irgendwie immer noch nicht schlauer:
Siehe -> http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=4674.msg130986#msg130986

... ich mach' noch'n bischen Wiki jetzt ....  :_55_:
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 20:03:41 Uhr
So, schon feddisch...
...folgende Änderungen habe ich im Wiki
http://new-hifi-classic.de/wiki/index.php/Anleitung:_Tapedeck_Einstellung_und_Abgleich
gemacht:

Benötigtes Equipment
Dolby-Referenzkassette (100 nWb/m / 315 Hz)
Dolby-Referenzkassette mit 315Hz Testsignal bei 160/185/200nW/m (je nach Angabe im Service-Manual)

Schritt 3 - Prüfung des Bandlaufpfads (optional)
Kapitel neu eingefügt mit Bildern

Schritt 5 - Kippneigung des Wiedergabekopfs einstellen (optional / falls möglich)
Kapitel umgeschrieben.

Schritt 12 - Dolby-Level einstellen
Leicht umformuliert, wegen anderer Referenzkassette.


Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 20:29:53 Uhr
Hi Kuni,

habe mir erlaubt sie großen Bilder zu verlinken und nicht die verkleinerten aus der Galerie, Somit kann man mehr erkennen.

Bitte setze noch diesen Links zum Thema Spiegelkasette mit rein...
https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/Koenig_Spiegel_Kasette.pdf
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Donnerstag, 02.Juli.2009 | 20:51:13 Uhr
Große Bilder  :_good_:
Link eingefügt  :drinks:
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Freitag, 03.Juli.2009 | 19:40:07 Uhr
Nach Telefonat mit Jürgen, weitreichender Klärung mit anschließender Erhellung  :;aha meinerseits, habe ich das Wiki nun nochmal auf Vordermann gebracht:

Kapitel "Einheiten"
Neu eingefügt

Kapitel "Tools"
Spg. / dB Umrechnungstool genauer beschrieben

Kapitel "Benötigtes Equipment"
Weiter detailliert

Kapitel "Schritt 1 - Reinigen und Entmagnetisieren"
Ergänzt

Kapitel "Schritt 2 - Geschwindigkeitseinstellung (falls möglich) / Prüfung"
- Unterpunkt "Vorbemerkung" eingefügt
- Angaben zur Testkassette geändert

Kapitel "Schritt 4 - Azimut (Spurfehlwinkel) des Wiedergabekopfs einstellen"
Komplett überarbeitet bzgl. zu verwendender Frequenzen und Lissajous Darstellung.

Kapitel "Schritt 6 - Playback-Level (Wiedergabepegel) einstellen"
- Unterpunkt "Vorbemerkung" eingefügt
- Neu untergliedert und komplett umformuliert

Kapitel "Schritt 7 - Aussteuerungs- (VU's) und Peak-Level-Anzeige (falls vorhanden) einstellen"
- Unterpunkt "Einstellung Aussteuerungsanzeige (VU's)" neu formuliert
- Unterpunkt "Einstellung Peak-Level-Anzeige" ergänzt um Spannungsmessung

Kapitel "Schritt 12 - Dolby-Level einstellen"
- Umformuliert

Allgemein
Alle Uss Angaben entfernt

Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Mittwoch, 08.Juli.2009 | 19:59:23 Uhr
Hi zusammen,

es gibt wieder ein Update in der Wiki Anleitung:

Kapitel "Einheiten"
Erweitert auf "Einheiten / Begriffe / allgemeine Erklärungen" und entsprechend ergänzt

Kapitel "Benötigtes Equipment"
Beschreibung für Dolby-Kassette überarbeitet.

Kapitel "Schritt 1 - Reinigen und Entmagnetisieren"
Gesplittet in Unterkapitel und Entmagnetisierung beschrieben.

In allen relevanten Kapiteln
- Zusatz aufgenommen, daß Dolby ausgeschalten sein muß.
- Begriffe Vorband-/Hinterbandkontrolle eingepflegt.

Kapitel "Schritt 6 - Playback-Level (Wiedergabepegel) einstellen"-"Abgleichvorgang mit abweichendem Bandfluß auf der Pegelmeß-Kassette"
Berechnung übersichtlicher gestaltet.

Kapitel "Schritt 10 - BIAS (Vormagnetisierung) einstellen"
Gesplittet in Unterkapitel und Delta-10kHz-Methode beschrieben.

Kapitel "Schritt 12 - Dolby-Level (Aufsprechpegl) einstellen"
Gesplittet in Unterkapitel und komplett überarbeitet.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Mittwoch, 08.Juli.2009 | 21:09:12 Uhr
´n Abend, Kuni  :_hi_hi_:.
Menno - Du bist ja richtig fleißig  :_good_:.
Werde später mal einen Blick "riskieren"  .,a095.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Captn Difool am Mittwoch, 08.Juli.2009 | 21:24:42 Uhr
Hier schon mal was:

Quellen, Literatur, Links, Tools und andere Verweise kommen eigentlich immer im Anhang.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: m_ETUS_alem am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 00:07:44 Uhr
Hi,
habe mal angefangen Querzulesen:

1.
Entmagnetisierungsdrossel (z.B. Bernstein 2-305)
Grenzwertig!
Für alte vollgekapselte TK verwendbar
Für die kleinen Köpfe (Harzköpfe), mit angehengtem LöKo nicht verwendbar, zu stark-> besser LöKass TDK o.ä.
Diese dann ggf mehrmals verwenden.

2.
Tonköpfe, Capstanwelle und weitere metallische Teile im Bandlauf entmagnetisieren.
(immer im ausgeschaltenen Zustand!)
(Capstanwelle nicht entmagnetisieren bei Direkttrieblern!!-> zerstörung/lähmung bei magn. Sensoren!)

3.
Schritt 3 - Prüfung des Bandlaufpfads (optional)
KÖNIg-Spiegelkassetten gibt es nicht mehr, da es auch die Firma nicht mehr gibt.
Alternativ kann man auch bei Geräten mit 2 Führungs-U´s eine kleine Alu / Messingleiste nehmen deren breite < = die des Bandmaterials entspricht.
Diese Leiste wird an die erste und 2. U-Führung an den hinteren Zapfen gelegt.
das Ende der Leiste sollte mittig an der GA-Rolle enden.
Zusätzlich kann man dabei auch mit Schieblehre deren Abstand am Anfang und am Ende zum Kopfschlitten messen, sollte identisch sein.


das mal soweit.... .,a095 
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 05:39:58 Uhr
Zitat von: m_ETUS_alem am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 00:07:44 Uhr
...
1.
Entmagnetisierungsdrossel (z.B. Bernstein 2-305)
Grenzwertig!
Für alte vollgekapselte TK verwendbar
Für die kleinen Köpfe (Harzköpfe), mit angehengtem LöKo nicht verwendbar, zu stark-> besser LöKass TDK o.ä.
Diese dann ggf mehrmals verwenden.
...

Moin moin, Dominik / All  :_hi_hi_:.
Habe ja einen "eigenen" Thread bezüglich der Löschdrossel, von daher:
Welche Drossel ist denn nun bezüglich ihrer Induktionsstärke sicher u. dabei aber auch ausreichend stark?
Hatte ja schon geschrieben das Es schon "kaputtmagnetisierte" TKs u. Schaltungselemente (ICs etc.) gab - von daher sollten Wir dahingehend schon auf "der sicheren" Seite sein bei einer Modellempfehlung  :__y_e_s:.
Allzu viele Modelle gibt´s davon ja nun auch nicht mehr neu zu kaufen.
Antworten dazu entweder hier (Dann wird´s wohl schnell etwas "chaotisch" oder aber in m. Thread.
Die Entmagnetisierungskassetten sind leider auch rar - habe erst vor nicht langer Zeit zwei hier überzählige Exemplare verschenkt - die "TDK - HD30" bleibt aber hier; Die hatte mir damals TDK selbst kostenlos aus einer "Ecke" ihres Lagers geschenkt / zugeschickt als ich nach erfolgloser Suche in den Läden einfach dort anrief  :_good_:.
Ergänzend dazu scheint Es mir so das auch der Entmagnetisierungsvorgang - das Vorgehen - etwas abhängig von der Löschdrossel zu sein scheint (Abhängig von deren "Stärke") ...

Edit: ... eventuell von Interesse bzw. zum Einfügen in´s WIKI ->
http://www.youtube.com/watch?v=Y2LQr63X7lk .

In dem Video wird die Reinigung u. Entmagnetisierung eines Kassettendecks praktisch beschrieben, allerdings - wie so oft - auf Englisch (Was aber für den SM - Geübten kein Problem darstellen sollte da Diese ja auch überwiegend in Englisch gehalten sind  :flööt:).


MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 09:42:01 Uhr
Zitat von: AndreasTV am Mittwoch, 08.Juli.2009 | 21:09:12 Uhr
Menno - Du bist ja richtig fleißig  :_good_:.
Andreas, es ist halt so, daß eine so spezialisierte "Community" wie in diesem Forum doch nur vernünftig existieren kann, wenn nicht nur genommen wird, sondern auch gegeben wird. Ihr habt mir bei dem Thema Tapedeck-Abgleich unglaublich viel Informationen zum Background und zun den Verfahren geliefert. Zudem schickt mir Jürgen ein paar Referenzkassetten und versucht Infos zum Laufwerksproblem meines Eumig Eumels zu besorgen. Da finde ich es nur recht und billig sich in geeigneter Form zu bedanken. Das mache ich in Form einer vernünftig gemachten Abgleichanleitung.

Übrigens muß ich an dieser Stelle auch nochmal die TN an diesem Forum dick loben  :_good_:.
Ich hatte nach der Schließungsankündigung ja aus dem HF hier "rüber gemacht" und muß sagen, daß ich es schade finde, das nicht schon früher gemacht zu haben. Ich finde hier viel mehr fundierte Informationen die mich interessieren und die ohne "halbamtliches Geschwurbel" daher kommen.

Zitat von: AndreasTV am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 05:39:58 Uhr
Antworten dazu entweder hier (Dann wird´s wohl schnell etwas "chaotisch" oder aber in m. Thread.
Bitte Letzteres und hier auf den Wiki Artikel beschränken (ich werde ein Zitat in Deinem Drossel Thread reinsetzen).

@Captn Difool, m_ETUS_alem:
Danke für die Tips. Werde ich einpflegen.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 10:09:28 Uhr
Moin moin  :_hi_hi_:.
Alles klar  .,045.

MfG

Andreas

PS: Bin ja auch manchmal im "HF" - für mich aber eher das "DSLR - Forum" der HiFi - Interessierten (Jetzt bekomm´ ich Prügel von Fotofreunden  :shok: :_sorry:)  :_55_:.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 10:31:07 Uhr
... schau´ doch mal kurz rein ->
http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=4674.msg131315#msg131315 .

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 10:49:47 Uhr
Done  :_55_:
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 12:15:47 Uhr
Zitat von: m_ETUS_alem am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 00:07:44 Uhr
Hi,
habe mal angefangen Querzulesen:

1.
Entmagnetisierungsdrossel (z.B. Bernstein 2-305)
Grenzwertig!
Für alte vollgekapselte TK verwendbar
Für die kleinen Köpfe (Harzköpfe), mit angehengtem LöKo nicht verwendbar, zu stark-> besser LöKass TDK o.ä.
Diese dann ggf mehrmals verwenden.

2.
Tonköpfe, Capstanwelle und weitere metallische Teile im Bandlauf entmagnetisieren.
(immer im ausgeschaltenen Zustand!)
(Capstanwelle nicht entmagnetisieren bei Direkttrieblern!!-> zerstörung/lähmung bei magn. Sensoren!)

Hi Dominik,

da ich bisher bei keinem meiner zu entmagnetesierenden Decks irgendwelche Probleme bekam, frage ich mich was ich vielleicht (unbewusst) falsch oder in diesem Sinne richtig gemacht habe.
Sei es beim Billigst-Readiorecorder von SABA bis zur M-20 TC von Telefunken.
Du sprichst dei Sensoren bei Direkttrieblern an...... mir sind aber nur weinige Decks bekannt, die den Capstan wirklich direkt antreiben... und diese benutzen zudem auch das gleiche Papstlaufwerk. Doch dort sind dies Hallsensoren die über Induktivitätsänderungen ihre Soll-/Istwerte abgleichen.
Bitte erleuchte mich.... .,d040

Zitat3.
Schritt 3 - Prüfung des Bandlaufpfads (optional)
KÖNIg-Spiegelkassetten gibt es nicht mehr, da es auch die Firma nicht mehr gibt.
Alternativ kann man auch bei Geräten mit 2 Führungs-U´s eine kleine Alu / Messingleiste nehmen deren breite < = die des Bandmaterials entspricht.
Diese Leiste wird an die erste und 2. U-Führung an den hinteren Zapfen gelegt.
das Ende der Leiste sollte mittig an der GA-Rolle enden.
Zusätzlich kann man dabei auch mit Schieblehre deren Abstand am Anfang und am Ende zum Kopfschlitten messen, sollte identisch sein.


das mal soweit.... .,a095 

Spiegelkasetten gibt's häufiger in der Bucht als man vermuten könnte..... und auch bei so einigen Forenmitgliedern.... man könnte also darüber nachdenken, diese gegen Hinterlegung einer Sicherungsgebühr diese aus zu leihen. :zwinker:
Kannst Du einmal ein Bild zur Veranschaulischung Deiner Ersatzmethode machen? --- So ganz ist mir noch nicht klar wie Du das meinst..... eventuell könnte ein wirklich geschickter User dies dann als Kleinserie für "Brauchende" auflegen.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 12:34:36 Uhr
Nur als kleine Anmerkung:
Die Erwähnung der König-Spiegelkassette ist im Wiki als Beispiel gemeint (ich habe dort an einigen Stellen auf "Zeugs" verwiesen, das man nicht mehr bekommt).

Zitat von: Jürgen Heiliger am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 12:15:47 Uhr
Kannst Du einmal ein Bild zur Veranschaulischung Deiner Ersatzmethode machen?
Würde mich für's Wiki auch interessieren.

Zitat von: Jürgen Heiliger am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 12:15:47 Uhr
eventuell könnte ein wirklich geschickter User dies dann als Kleinserie für "Brauchende" auflegen.
Gute Idee  :_good_:, wobei eine Spiegelkassette ja nun das kleinste Problem ist.
Man nehme einfach eine alte Kassette, lasse sich einen passenden Spiegeleinsatz beim Glaser schneiden (oder mache das auch selbst), pappt den Spiegel in die Kassette und fertig. Es gab' da mal irgendwo eine Bauanleitung, nur wo  .,a015
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 12:38:06 Uhr
.. hier ist´s noch unproblematischer: Die Hallsensoren arbeiten mit Optokpplern zusammen  :flööt: ...
Was man nicht Alles beachten soll / muss bei einem so elemtarem Vorgang wie dem Entmagnetisierem  .,a015.

@ Kuni: Stimmt - irgendwo habe ich Sowas auch mal gesehen. War Das nicht in irgendeinem Forum - und wenn Welches war Das bloß  .,a015.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: uk64 am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 13:26:09 Uhr
Zitat von: Jürgen Heiliger am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 12:15:47 Uhr
Doch dort sind dies Hallsensoren die über Induktivitätsänderungen ihre Soll-/Istwerte abgleichen.

Hall- Sensoren reagieren auf Magnetfelder, stehende und bewegte.
Impulserfassung durch Induktion bzw. Induktivitäsänderung (und Optokopler) ist eine andere Baustelle.


Gruß Ulrich
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 14:38:14 Uhr
Zitat von: uk64 am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 13:26:09 Uhr
...

Da muss ich doch gleich mal schauen wo hier das entsprechende Bauteil sitzt - bis dato war ich mir nur des Optokopplers bewusst hier  .,a015.

Edit: Gefunden -> Das "Hall - IC" ist die Fotozelle bzw. drinnen.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: m_ETUS_alem am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 17:27:30 Uhr
Oh jehhhh...da habe ich wieder was losgetreten....zum Thema Drossel (DrosselThread) wollte ich mich ja gar nicht erst äusern (Zeitmangel)  :wallbash

Also, die Bernstein ist arg heftig und benötigt man wirklich nur für mächtige und/oder gekapselte Köpfe.
Die "kleinen schwarzen" Köpfchen kannst Du damit umbringen.
Ich selbst habe bis auf die GX-  und die großen KENWOOD-Köpfe immer die TDK verwendet (teilweise mehrmals!)
Da diese aber nicht immer optimale Ergebnisse bringt und die große Drossel für Tapes ab 90´schlecht verwendbar ist, werde ich mir eine einstellbare bauen ( dauert aber noch etwas, die schaltung habe ich noch nicht ganz fertig).

Die Spiegelkassetten habe ich inner Bucht bisher nicht mehr gefunden...habe auch nicht mehr danach gesucht, da ich vieles inzw. aus "dem Arm" einstelle.

Zum Thema demagnetisieren zurückzukommen:
1. Entmagnetisieren im ausgeschalteten Zustand.
2. immer mit "gefühl" arbeiten und sich vorsichtig herrantasten
2. Ja, den kompletten Bandlauf demagnetisieren
2a. Ja, es gibt Tapes die direktgetriebene Wellen haben, 2 hatte ich bisher da,eins von SONY und das andere von TEAC
      ?????? ( Keine Ahnung mehr, die Geräte kamen mit SM (Gottseidank!!!!!!) 
      Der Abgriff der PG-Pulse war jeweils über 3 HAL-IC´s
      Achtung technisch:
      Aufbau:    <Wandler MagnFl zu U>-<Wavesharper>-<Gatter>
                    Sharper und Gatter sind in MOS-Technologie aufgebaut
                    Def. wenn: Magn.Fl. >> Maximalwert -> Wandler tot
                    "Klebeeffect" Magn. Fl. > Maximalwert -> Gefüge im Wandler verändert sich, U(0) wird fast nich mehr
                    erreicht Folge Wavesharper detektiert fast immer "1"
      /technisch.
      (Wie sie auch bei VCR, DAT V8 - Maschinen heute noch verwendet werden)
      Hatte noch vergessen, teilweise sind auch die Zählwerke magnetisch "gezählt" ;)
2b. Diese Bauteile sind nicht mit den Reflexlichtschranken, die tlw unter den Tellerrädern zu finden sind, vergleichbar.

So, zur Schiene, ist an sich ne normale 3,5er Schiene aus dem Baumarkt, auf passende Länge abgeschnitten.
nix besonderes.
Wer es Luxoriös haben will, kann sich ein durchsichtiges (neues) Lineal vom Flohmarkt holen und die 3,9 von der Front runterschneiden ( vorteil, mann kann dann auch gleich mit den Teilstrichen sehen, ob der Kopfspalt so einigermassen stimmt)

Wenn ich Zeit habe ( welch ein Witz *schenkelklopf) mach ich entsprechende Zeichnungen

Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 19:35:32 Uhr
Hallo, Domi  :drinks:.
Ist doch gut das Du dir die Zeit für die anschließenden Eräuterungen genommen hast - meinen Dank dafür  :_good_:.

Zur Drossel: Da wollte ich mir mal eine Schaltung nach Art der Dimmer bauen - aber nicht die "Normalen" sondern mit Triac - / Thyristorsteuerung (wegen der Regelung über den Strom / die Leistung und nicht das Übliche mit dem Spannungsabfriff)  :zwinker:.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Donnerstag, 09.Juli.2009 | 20:29:42 Uhr
So, nächstes Wiki Update:

Kapitel "Benötigtes Equipment"
Hinweise von m_ETUS_alem bzgl. Drossel eingepflegt.

Kapitel "Schritt 1 - Reinigen und Entmagnetisieren"-"Entmagnetisierung"
Hinweise von m_ETUS_alem bzgl. Entmagnetisierung eingepflegt.

Kapitel "Schritt 1 - Reinigen und Entmagnetisieren"-"Zusatzinfos"
Andreas' YouTube Video verlinkt.

Kapitel "Schritt 10 - BIAS (Vormagnetisierung) einstellen"-"Delta-10kHz-Methode (ΔS10)"
Link zum Thema "Tech. Merkblätter von Bändern und Cassetten ---- wie lesen" (http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=4697.0) eingefügt.

Anhang
Auf Anregung von Captn Difool alle Quellen, Literatur, Links, Tools etc. in Anhang am Ende verschoben.

Außerdem bin ich noch dabei ein Abgleichprotokoll in Excel zu kreieren, das sich an der Wiki Anleitung orientiert.
Dient dann z.B.
- der Protokollierung der Ausgangspegel vor dem Verstellen
- den eingestellten Meßwerten
- Frequenzgänge

Das ist aber noch nicht ganz ausgegoren und wird dann beim ersten Abgleich mal durchgespielt.
Falls da jemand Interesse hat, dann einfach nochmal melden, wenn ich mit dem Abgleich des Gradiente Decks fertig bin.

@Jürgen
Ich habe da einige Bilder extern bei Abload gehostet. Wenn Du magst, dann kannst Du ja mal die Bilder auf Deinen Server umziehen und die Links korrigieren.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Freitag, 10.Juli.2009 | 05:48:29 Uhr
Moin moin  :_hi_hi_:.
Gerade mal ein wenig "gestöbert"  - und diese Stelle  :shok: sollte korrigiert werden ->

"Dazu wird der Kopf der Entmagnetisierungsdrossel so nah wie möglich an das zu entmagnetisierende Teil gehalten und dann eingeschalten" (3. Punkt unter "Entmagnetisierung")
in
"Dazu die Drossel in ca. einem Meter vom zu entmagnetisierendem Deck einschalten und die Spitze dann langsam an die zu behandelnden Teile (Tonköpfe, Bandführungen, evtl. Capstanwellen) heranführen.".

Das Einschalten der Drossel nah am TK kann eine u. Umständen sehr hohe Einschaltspannungsspitze induzieren u. dadurch Bauteile (Koppel - FETs, Eingangsverstärkerstufe, ICs) zerstören - gerade im Zusammenhang mit einer etwas zu stark genutzten Drossel  :__y_e_s: :flööt:.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: m_ETUS_alem am Freitag, 10.Juli.2009 | 09:06:01 Uhr
Hi Andreas,

Du meinst meine Erläuterungen hat man verstanden?
fein  :__y_e_s:

Die Erdrossel (...ich lache immernoch) willst Du netzbetrieben aufbauen ?
Ich selbst will batteriebetrieben.

...sry...weiter in der Wiki habe ich noch nicht gelesen....aber ich verstehe was Du meinst  :__y_e_s:
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Freitag, 10.Juli.2009 | 09:30:36 Uhr
Zitat von: m_ETUS_alem am Freitag, 10.Juli.2009 | 09:06:01 Uhr
...

Guten Morgen, Dominik / User  :_hi_hi_:.
Jepp - möchte ich.
Die Antwort an sich werde ich aber in "meinem Drosselthread" - da höre ich die Vögel vom Wald her :_55_: - schreiben damit hier nicht zuviel "Verkehrtes" reinkommt  :give_rose:.
Also gleich ->
http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=4683.msg131344#new .

Dann könne wir Uns weiter "erdrosseln" :_rofl_:; das Wort hat Was  :flööt:.

Auch die Handyfotos von der "Breitseite" kommen dort hin ... .,70.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Freitag, 10.Juli.2009 | 19:50:55 Uhr
Zitat von: AndreasTV am Freitag, 10.Juli.2009 | 05:48:29 Uhr
Gerade mal ein wenig "gestöbert"  - und diese Stelle  :shok: sollte korrigiert werden ->

"Dazu wird der Kopf der Entmagnetisierungsdrossel so nah wie möglich an das zu entmagnetisierende Teil gehalten und dann eingeschalten" (3. Punkt unter "Entmagnetisierung")
in
"Dazu die Drossel in ca. einem Meter vom zu entmagnetisierendem Deck einschalten und die Spitze dann langsam an die zu behandelnden Teile (Tonköpfe, Bandführungen, evtl. Capstanwellen) heranführen.".

Das Einschalten der Drossel nah am TK kann eine u. Umständen sehr hohe Einschaltspannungsspitze induzieren u. dadurch Bauteile (Koppel - FETs, Eingangsverstärkerstufe, ICs) zerstören - gerade im Zusammenhang mit einer etwas zu stark genutzten Drossel  :__y_e_s: :flööt:.

Is drin im Wikel...  :_good_:
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Freitag, 10.Juli.2009 | 22:04:33 Uhr
Zitat von: kuni am Freitag, 10.Juli.2009 | 19:50:55 Uhr
Is drin im Wikel...  :_good_:

:_good_: Du bist ja von der ganz schnellen Truppe  :drinks: - Super; und Danke dafür  :__y_e_s:.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Freitag, 10.Juli.2009 | 22:31:12 Uhr
Hallo Kuni,

auch von mir an dieser Stelle einmal ein großes Dankeschön für Deine Mühe in der WIKI.  :give_rose: :_good_:
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Samstag, 11.Juli.2009 | 16:01:58 Uhr
Kuni  .,042 ...
Bin grade mal wieder über deinen Wiki - Artikel "gegangen" -> Da muss Du nochmal dran u. ein paar Stellen ausbessern bzw. berichtigen  :_sorry:.
Welche Punkte Das im Einzelnen sind schreibe ich heute abend oder mo. Früh, eher geht´s aller Wahrscheinlichkeit nicht  :-handshake:.
Keine Panik, sind nur Kleinigkeiten, aber ... .,70.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Samstag, 11.Juli.2009 | 19:43:25 Uhr
... doch noch heute abend .. .,70.

Guten Abend zusammen erstmal ...  :_hi_hi_:.
So - folgende Anmerkungen zu bestimmten im entsprechendem Wiki - Artikel aufgeführten Punkten möchte ich zur Diskussion stellen bzw. klären mit Euch, ob Das so abgeändert werden könnte / sollte (Das jeweilige "Original" bitte ich selbst nachzulesen da Es ansonsten ein unnötig ellenlanger Post würde  :give_rose:):

1. Benötigtes Equipment:
Azimut - Referenzkassette ->
Statt sofort mit 12,5 kHz "aufzuschlagen" würde ich besser 8 - 10 kHz empfehlen, da bei 12,5 kHz manches Gerät doch Schwierigkeiten hat dieses Signal aufgrund vorhandener Gleichlaufschwankungen halbwegs stabil u. damit gut anzeigbar darzustellen.

2. Pegel - Mess - / Bezugskassette:
Mir war nur mal eine Bezugskassette mit einem 1 kHz - Testton bekannt welche - so mich m. Erinnerung nicht völlig täuscht - von Phillips für ein bestimmtes Dolbysystem angedacht war.
Allgemein haben die Bezugskassetten entweder 315 Hz (früher mal 333 Hz) und 400 Hz (für Dolby - jedoch überwiegend nicht gewobbelt).

4. Azimuteinstellung / - abgleich:
Da sollte zuerst - z. Bspl. wenn man nicht weiß ob schon Jemand kräftig an der entsprechenden Schraube "gekurbelt" hat - einen sog. "Core" - Abgleich (Grob - / Grundabgleich) mittels einem Signal von 1 kHz / - 20 dB vornehmen und dann erst auf die höheren Frequenzen (6,3 kHz / 8 kHz / 10 kHz / 12,5 kHz) umsteigen.
Das darum um nicht auf ein sogen. "Nebenmaxima" abzugleichen wo zwar ein Spannungsmaximum festzustellen ist, Es aber nicht Das Maximum im Sinne von "der absolut höchste zu erreichende Spannungswert" ist.

Alternative Heimmethode:
Soweit richtig beschrieben, jedoch sollten (müssten) die beiden Ausgabekanäle (LineOut) dafür parallel geschaltet werden um ein sog. "Mono - Summensignal" zu bilden - dort löschen sich bei abweichender Phasenlage der Signale zueinander (bevorzugt natürlich die höheren Frequenzen) diese Passagen / Stellen aus bzw. verringern sich in ihrer wiedergegebenen Lautstärke / Amplitude; aus genau diesem Grund gab Es früher teilweise Messkassetten mit gegenphasigem weißem Rauschen -> Damit konnte aufgrund der Auslöschung des Signals bei korrekter Kopfspaltstellung Dieser nach Gehör eingestellt werden.
Zum "Monosieren" der Ausgangssignale kann ein handelsübliches Y - Kabel verwendet werden welches beide LineOut - Kanäle zusammenschließt -> Daran via Chinchkupplung ein weiteres Y - Kabel entgegengesetzt anschließen und die beiden Abgänge an einen Verstärker anschließen =
Monosignal via Stereoverstärker wiedergeben -> (Vorsicht: Nur eine geringe Lautstärke - am besten / effektivsten über eine Kopfhörer - einstellen!

6. Playback - Level:
Ein vorgeschriebener oder bestimmter Pegel / Bandfluss muß nicht zwingend "0 dB" auf der Anzeigeskala bedeuten sondern kann z. Teil erheblich davon abweichen; z. Bspl. falls diesem vorgeschriebenem Wert ein Spannungswert ohne direkten Bezug auf die Skala zugeordnet ist - zwar eher selten, aber immerhin.

Anhang / Begriffe / allgemeine Erklärungen:
Soweit mir bekannt wird die Spannung von z. Bspl. 0,775 V nicht als "dBu" sondern bezugnehmend auf einem Widerstand von 600 Ohm = dann gleich 0,775 VdBm" bezeichnet - allerdings muss ich zugeben das ich mir dahingehend nicht ganz sicher bin und auch m. versuchte Begriffsbestimmung eventuell fehlerhaft ist ...  :_sorry:.

So - Das war´s erstmal ...
Eventuell sind ja Andere anderer Meinung / Ansicht, deshalb mein Post hier.
Einfach so Was im betreffendem Wiki - Artikel zu ändern ist nicht m. Art und sowas sollte ja durchaus auch vorher auf seine Richtigkeit hin überprüft werden.

MfG

Andreas




Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Samstag, 11.Juli.2009 | 20:47:02 Uhr
Hallo Andreas,

zunächst bitte ich darum, dass wir uns über gewisse Begrifflichkeiten einigen....

es gibt....
Bezugspegelkasetten
Azimut-Referenzkasette
Wiedergabe-Frequenzgang-Bezugskasette
Bezugsbandkasetten


zu 5) wichtig es an dieser Stelle nur zu wissen bei welchem Bandfluss am Ausgang 775 mV des jeweiligen Decks / Tonband anliegen sollen. Wissen wir dieses, ist es auch einfrach die VU-/Peakmeter auf den entsprechenden Pegel zu justieren. Nur dies ist wichtig, um sonstige Übersteuerungen zu vermeiden.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Sonntag, 12.Juli.2009 | 05:32:56 Uhr
Guten Morgen, Jürgen / User  :drinks:.
Soweit kann ich Dir schon follgen in deinen Ausführungen, doch => Wer hat festgelegt das bei einem bestimmtem Bandfluss (Flux) 0,775 Veff anstehen müssen (Hier z. Bspl. die 250 nWb / m)  .,a015.
War Es - wenn schon - nicht eher so das bei einem Bandfluss von 200 nWb / m diese 0,775 V anstehen sollten und bei 250 nWb / m -> 1 V = 0 dB ???
Da komme ich momentan etwas in´s "schlingern"; eventuell ist Das aber auch "etwas ab" von der Praxis um Die Es letztendlich hier geht.

Zu den Azimutsignalamplituden bzw. deren Pegelstärke:
Die von Dir angeführten "- 10 dB" sind wohl bei Geräten "aus deutscher Hand" die Regel - doch wären so einige Japaner damit teilweise schon leicht übersteuert (Das m. ich jetzt im Bezug auf Heimkassettengeräten - nicht für einen B215 oder Ähnliche) - deshalb halte ich eine Signalstärke für dieses Signal von - 20 bis 10 db - im Mittel also ca. - 15 dB - für den "goldenen Mittelweg"; davon ab sprach ich noch m. eienm befreundetem R & F - Techniker (Meister m. eigener Werkstatt) -> Er hat da sogar noch Einstellkassetten von Teac u. Sony = Azimutsignal - 15 u. - 20 dB  :_tease: ...
Letztendlich wird ein Jeder Das nehmen müssen Was ihm zur Verfügung steht ...

Letztendlich ist ein Tapedeckabgleich relait schnell "gegesseb" - nur bei Geräten mit Dolby scheint Es einige "Fallstricke" zu geben.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: P.Nieratschker am Sonntag, 12.Juli.2009 | 09:34:33 Uhr
Zitat von: AndreasTV am Sonntag, 12.Juli.2009 | 05:32:56 Uhr
Guten Morgen, Jürgen / User  :drinks:.
Soweit kann ich Dir schon follgen in deinen Ausführungen, doch => Wer hat festgelegt das bei einem bestimmtem Bandfluss (Flux) 0,775 Veff anstehen müssen (Hier z. Bspl. die 250 nWb / m)  .,a015.
War Es - wenn schon - nicht eher so das bei einem Bandfluss von 200 nWb / m diese 0,775 V anstehen sollten und bei 250 nWb / m -> 1 V = 0 dB ???


Moin Andreas & Mitleser,

da bin ich gestern Abend auch schon drüber gestolpert, hatte aber keine Lust mehr, mich in das Thema Cassettengewusel auch noch einzumischen. Aber bevor es daneben geht:

Niemand hat das festgelegt, daß einem bestimmten Bandfluß eine bestimmte Spannung an einem unbestimmten Ausgang oder Meßpunkt zu entsprechen habe. Das ist einer der unausrottbaren Irrtümer unseres lieben Jürgen, aber es kommt der Tag, da wird auch dieses Thema begriffen und amtlich abgehandelt sein.

Ein definierter Bandfluß ist ein definierter Bandfluß und sonst gar nichts.

Die erste Zuordnung ist nun die, daß man wissen muß, welchem SOLL-Bandfluß die Vollaussteuerung des konkreten Gerätes entsprechen soll.

Die zweite Zuordnung ist diejenige, daß man wissen oder entscheiden muß, welche Ausgangsspannug man bei dieser Vollaussteuerung (ggf. unter Abzug von ein wenig Reserve nach 'oben') am real existierenden Tape-out erwarten darf. Das kann man dann Einstellen.

Erst jetzt kommen die dB ins Spiel, bis dahin gibt es m.E. noch kein Null dB oder sonst irgendeinen Wert, denn wir hantieren mit Flüssen, Spannungen, Sättigungsgrenzen, Klippinggrenzen, Geräteeigenschaften.

Habe ich dann einen dieser Punkte endlich 'im Griff', dann kann ich sagen: das ist jetzt mein Bezugspunkt, hierfür vergebe ich 0 dB. Im allgemeinen nimmt man den Punkt/Pegel/die Marke der Vollaussteuerung dafür her. (Merke: VA ist nicht identisch mit 0VU bei statischem Sinussignal; siehe dazu H.-J.s Beitrag #8 auf Seite 1 dieses threads)

Das zugehörige Spannungsniveau kann auf drei Maschinen drei völlig unterschiedliche Spannungswerte annehmen, trotzdem sind das dann - etwa bei 250 nWb/m absolutem Bandfluß AUF DEM BAND -  0 dB. Jetzt kommt schlimmsten Falls noch die VU-Meter Vorlaufthematik ins Spiel, oder die leicht geänderten Bandflußbezugswerte der Dolby-Elektronik, das ist ein anderes Thema.

Die Idee, daß man jenen ominösen "Null dB" versucht, eine gängige, einprägsame Spannung zuzuordnen (0,7725 Veff oder 0,7745 Veff (wer kann das schon so genau messen!)  oder halt gerundete 0,775 V [=0dBu=0dBm] z.B., aber auch 1 V [=0 dBV] oder 1,55 V "+6dB" (!) = 0 dB Studiopegel) dient dem transparenteren Umgang mit den Werten ungleich 0 dB sowie einer zu behaltenden Übersicht in einer komplexeren Gerätelandschaft.

Zusammengefasst noch einmal: ein Bandfluß ist ein Dreh- und Angelpunkt bandseits, dem gerätespezifische Spannungen an anderen Meßorten des Apparates zugeordnet werden. Der Ausgang ist nur einer dieser Meßorte. Er ist nicht beliebig, aber dennoch gerätespezifisch (s. Manuals) einzustellen.

So, jetzt hab' ich wieder keine Lust mehr, denn es geht nicht um hoch aussteuerbare Senkelknechte, sondern um diese schmalen HiFi-Fehlkonstrukte aus Holland... bin schon wieder weg...

Pit
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Sonntag, 12.Juli.2009 | 09:59:27 Uhr
Moin moin, Peter  :_hi_hi_:.
Dann lag ich doch garnicht so verkehrt  .,111 ...
Es hat mich nun mal schon eine ganze Zeit irritiert das hier immer mit "0,775 Veff am LineOut" spezifiziert wird - Das kannte ich so zuvor nicht  .,045.
Aber - auch wenn´s hier nur um die "Senkel for Beginner" geht: Schön das Du dich dazu auch geäußerst hast  :-handshake:.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Montag, 13.Juli.2009 | 09:55:34 Uhr
Moin zusammen,

zu den letzten Bemerkungen, die hier gemacht wurden:
Zitat von: AndreasTV am Freitag, 10.Juli.2009 | 22:04:33 Uhr
:_good_: Du bist ja von der ganz schnellen Truppe  :drinks: - Super; und Danke dafür  :__y_e_s:.
Zitat von: Jürgen Heiliger am Freitag, 10.Juli.2009 | 22:31:12 Uhr
auch von mir an dieser Stelle einmal ein großes Dankeschön für Deine Mühe in der WIKI.  :give_rose: :_good_:
Bitte schön  :grinser:  :_hi_hi_:

Zitat von: AndreasTV am Samstag, 11.Juli.2009 | 19:43:25 Uhr
1. Benötigtes Equipment:
Azimut - Referenzkassette ->
Statt sofort mit 12,5 kHz "aufzuschlagen" würde ich besser 8 - 10 kHz empfehlen, da bei 12,5 kHz manches Gerät doch Schwierigkeiten hat dieses Signal aufgrund vorhandener Gleichlaufschwankungen halbwegs stabil u. damit gut anzeigbar darzustellen.
Ist im Wiki geändert.

Zitat von: AndreasTV am Samstag, 11.Juli.2009 | 19:43:25 Uhr
2. Pegel - Mess - / Bezugskassette:
Mir war nur mal eine Bezugskassette mit einem 1 kHz - Testton bekannt welche - so mich m. Erinnerung nicht völlig täuscht - von Phillips für ein bestimmtes Dolbysystem angedacht war.
Allgemein haben die Bezugskassetten entweder 315 Hz (früher mal 333 Hz) und 400 Hz (für Dolby - jedoch überwiegend nicht gewobbelt).
Ist im Wiki geändert ("1kHz" raus genommen und ersetzt in "300" bis ca. 400Hz").

Zitat von: AndreasTV am Samstag, 11.Juli.2009 | 19:43:25 Uhr
4. Azimuteinstellung / - abgleich:
Da sollte zuerst - z. Bspl. wenn man nicht weiß ob schon Jemand kräftig an der entsprechenden Schraube "gekurbelt" hat - einen sog. "Core" - Abgleich (Grob - / Grundabgleich) mittels einem Signal von 1 kHz / - 20 dB vornehmen und dann erst auf die höheren Frequenzen (6,3 kHz / 8 kHz / 10 kHz / 12,5 kHz) umsteigen.
Das darum um nicht auf ein sogen. "Nebenmaxima" abzugleichen wo zwar ein Spannungsmaximum festzustellen ist, Es aber nicht Das Maximum im Sinne von "der absolut höchste zu erreichende Spannungswert" ist.
Ist im Wiki geändert

Zitat von: AndreasTV am Samstag, 11.Juli.2009 | 19:43:25 Uhr
Alternative Heimmethode:
Soweit richtig beschrieben, jedoch sollten (müssten) die beiden Ausgabekanäle (LineOut) dafür parallel geschaltet werden um ein sog. "Mono - Summensignal" zu bilden - dort löschen sich bei abweichender Phasenlage der Signale zueinander (bevorzugt natürlich die höheren Frequenzen) diese Passagen / Stellen aus bzw. verringern sich in ihrer wiedergegebenen Lautstärke / Amplitude; aus genau diesem Grund gab Es früher teilweise Messkassetten mit gegenphasigem weißem Rauschen -> Damit konnte aufgrund der Auslöschung des Signals bei korrekter Kopfspaltstellung Dieser nach Gehör eingestellt werden.
Zum "Monosieren" der Ausgangssignale kann ein handelsübliches Y - Kabel verwendet werden welches beide LineOut - Kanäle zusammenschließt -> Daran via Chinchkupplung ein weiteres Y - Kabel entgegengesetzt anschließen und die beiden Abgänge an einen Verstärker anschließen =
Monosignal via Stereoverstärker wiedergeben -> (Vorsicht: Nur eine geringe Lautstärke - am besten / effektivsten über eine Kopfhörer - einstellen!
Ist im Wiki geändert

Zitat von: AndreasTV am Samstag, 11.Juli.2009 | 19:43:25 Uhr
6. Playback - Level:
Ein vorgeschriebener oder bestimmter Pegel / Bandfluss muß nicht zwingend "0 dB" auf der Anzeigeskala bedeuten sondern kann z. Teil erheblich davon abweichen; z. Bspl. falls diesem vorgeschriebenem Wert ein Spannungswert ohne direkten Bezug auf die Skala zugeordnet ist - zwar eher selten, aber immerhin.
Habe ich so aber auch nicht beschrieben, oder ?
Ich weise nur darauf hin, daß:
Für den spezifizierten Bandfluß muß sich für 0dB eine bestimmte Ausgangsspannung ergeben, die ebenfalls dem Service-Manual entnommen werden muß.
D.h. daß die genauen Zshg. "Bandfluß -> Ausgangsspannung -> Pegel" nicht pauschal definiert werden, sondern entweder dem SM entnommen oder (überschlagsweise, falls nicht besser bekannt) angenommen werden mit: 200nWb/m = 775mV = 0dB
Wohlgemerkt nur dann, wenn man es nicht besser weis, weil ma sich ja dann an irgendwas orientieren muß.

Zitat von: AndreasTV am Samstag, 11.Juli.2009 | 19:43:25 Uhr
Anhang / Begriffe / allgemeine Erklärungen:
Soweit mir bekannt wird die Spannung von z. Bspl. 0,775 V nicht als "dBu" sondern bezugnehmend auf einem Widerstand von 600 Ohm = dann gleich 0,775 VdBm" bezeichnet - allerdings muss ich zugeben das ich mir dahingehend nicht ganz sicher bin und auch m. versuchte Begriffsbestimmung eventuell fehlerhaft ist ...  :_sorry:.
Folgende Seiten
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-db-volt.htm
und
http://de.wikipedia.org/wiki/Dezibel
verwenden dBu bei Bezugsgröße 775mV und dBV bei Bezugsgröße 1V.
dBm ist laut Wikipedia der Leistungspegel mit der Bezugsgröße 1 mW.
Ich denke also, daß meine Beschreibung da richtig liegt  raucher01
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Montag, 13.Juli.2009 | 10:10:36 Uhr
Zitat von: Jürgen Heiliger am Samstag, 11.Juli.2009 | 20:47:02 Uhr
Bezugspegelkasetten
  • diese sind mir einem festen Pegel unter Angabe des Bandflusses bespielt. Also entsprechend 250 nWb/m = 0 dB = 775 mV.
  • bei der Tonfrequenz ist zwischen 300 Hz bis 1 kHz alles vertreten, dies ist nach Hersteller dieser Kasette unterschiedlich. (hat aber auch keine Relevanz, wichtig ist nur Dolby ist aus)
Azimut-Referenzkasette
  • haben einen Freqenzton von jeweils 1 kHz und 6,3 oder 10 kHz. Aufgespielt mit einem Pegel von -10 dB unter Vollaussteuerung. Dazu gibt man die Angabe mit welches bei dieser jeweiligen Kasette der Vollausteuerungspegel ist. (siehe dazu auch Bezugspegelkasette.
Wiedergabe-Frequenzgang-Bezugskasette
  • hierauf finden sich Frequenzen zwischen 20 Hz und 18/20 kHz. Aufgespielt mit einem festen Pegel von -20 dB unter Vollaussteuerung. (siehe 1)
Bezugsbandkasetten
  • diese vereinigen in einer Kasette die vor angesprochenen "Messteile". Immer unter Angabe der jeweiligen Pegel.

Habe ich unter "Einheiten / Begriffe / allgemeine Erklärungen" auch ins Wiki aufgenommen.

Sonst war's das aus den letzten Beiträgen, oder habe ich was übersehen (Pit's Beitrag war ja "nur" klärender Natur) ?
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Montag, 13.Juli.2009 | 13:01:51 Uhr
Zitat von: kuni am Montag, 13.Juli.2009 | 09:55:34 Uhr
Moin zusammen,

...
http://de.wikipedia.org/wiki/Dezibel
verwenden dBu bei Bezugsgröße 775mV und dBV bei Bezugsgröße 1V.
dBm ist laut Wikipedia der Leistungspegel mit der Bezugsgröße 1 mW.
Ich denke also, daß meine Beschreibung da richtig liegt  raucher01

Auch Dir / allen Anderen eine schönen Tag  :_hi_hi_:.
Ich kenne Es "nur" so das genau bei der erreichten Leiszung von 1 mW an 600 Ohm diese eben hier viel zu oft - und z. Teil fälschlicherweise  :shok: - angeführten 775 mV in´s Feld geführt werden  :0keule ...

Wenn Du z. Bspl. bei einen normalem "Consumer - Japaner" diese 775 mV für - um bei Deinem Beispiel zu bleiben - 200 nWb / m einstellst kann da das Band oder / und der Aufsprechverstärker schon längst in der Sättigung sein - soll heißen entweder zuviel Klirr und / oder auch "nur" verzerrte Höhen.
Jetzt mag wieder entgegnet werden das Das wohl nicht so häufig sei, da halte ich aber dagegen  .,a020.
Selbst bei dem im Wiki angegebenen - 10 dB - Azimutsignal werden tatsächlich schon nicht wenige Decks in den Übersteuerungsbereich geführt - Andere mögen dahingehend durchaus anderer Meinung sein  .,70.

Nochmal: Diese "vermaledeiten"  ;0006 "775 mV" stehen zwar immer auf einer entsprechenden Skala bei einem MVM => siehe eingefügtes Bild

(http://www.bildercache.de/bild/20090713-131846-202.jpg)(http://www.bildercache.de/bildercache_80x15.gif)

-, haben aber absolut Nichts mit einer wie auch immer gearteten Ausgangsspannung an einem Tapedeck zu tun bzw. deuten keine Relefanz im Sinne von Bezug daraufhin aus; sondern rühren daher das an einem unbelastetem Ausgang wo 1 V (unbelastet) = 0 dBV anstehen bei Abschluß dessen mit den angesprochenen 600 Ohm dann nur och die hier so oft heraufbeschworenen 0, 775 V dbm draus werden  :__y_e_s: :give_rose:.

Das Hauptproblem bleibt damit bezüglich des Wkis bestehen eine gängige ( Im Sinne von Praktikabel) Ausgangsspannung als verwertbare Grundlage für einen Bezugspegel zu bekommen; und Das wird die größte Problematik in diesem Projekt sein.

MfG

Andreas

PS: ... da kann man ruhig nach der verlinkten Anleitung gehen und trotzdem hat´s nicht hin. Von daher werde ich in Zukunft m. Pics vom Hoster hierher verlinken (So was Umständliches wie hier hab´ ich ja noch Nie erlebt  ;0006 - Das ist doch für´n P....
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Dienstag, 14.Juli.2009 | 12:36:09 Uhr
Hi Andreas,

also ich bin der Meinung, daß Du hier zwei Dinge miteinander vermischst, die zunächst mal nichts miteinander zu tun haben:

(a) Die dB Sache im Allgemeinen
Ist zwar schon 'ne Weile her, aber ich kann mich erinnern, daß uns die dB im Studium fast irre gemacht haben, wegen ihrer "Bezugslosigkeit".
dB's sind doch zunächst mal nichts anderes als ein (logarithmisches) Spannungsverhältnis, üblicherweise Ausgang zu Eingang und oft eben in Spannungen.
Damit haben dB erst mal gar keinen festen Bezug, sondern geben lediglich die Verstärkung/Dämpfung eines el. Systems an - also alles relativ.
Dementsprechend hat die "Einheit" (eigentlich ist es ja nur eine "Quasieinheit") keinen Suffix.
In der Praxis zeigt sich dann, daß man dB auch gerne nicht im Bezug auf das Eingangssignal, sondern im Bezug auf eine feste Größe hätte.
Damit lassen sich die dB Angaben dann absolut vergleichen.
Weil man nun vor lauter dB nicht mehr durchblickt, hat irgend ein schlauer Kopf diesen Suffix erfunden, mit dem angedeutet wird, auf was sich die dB beziehen.
Leider wird der Suffix im "Sprachgebrauch" gerne weggelassen, was die Verwirrung wieder aufleben läßt.
Gut, soweit das.

Nun habe ich also Wikipedia (siehe Link oben) konsultiert, um Klarheit zu bekommen, was welcher Suffix bedeutet.
Da zeigt sich dann, daß sich dBV eben auf 1V und dBu auf 775mV beziehen.
dBm bezieht sich auf eine Leistung, kann also eigentlich gar nicht im Umfeld von Spannungs-Pegeln verwendet werden ("Äpfel mit Birnen Vergleich").

Bis hier haben wir aber noch absolut gar keinen Bezug zu unserer Abgleichgeschichte, sondern postulieren nur, daß sich dBu eben auf 775mV beziehen.

An diesem Punkt kommen wir zu (b)....

(b) Die dB Sache im Bandbereich
Hier wird üblicherweise (so wie ich das bisher gesehen habe) weder in dBu noch in dBV angegeben, sondern schlicht in dB und das ist auch richtig so.
Dreh und Angelpunkt des ganzen Abgleichs ist doch der PB-Level. Letzten Endes wird doch dort der spezifische Bezugswert für ein jeweiliges Gerät festgelegt.
Anders gesagt, definiert ein Hersteller, daß er bei einem Band mit dem Bandfluß x nWb/m eine Ausgangsspannung y mV sehen möchte, was dann wiederum z dB entspricht.
Damit definiert er doch letzten Endes das Verhältnis zwischen Bandfluß, Ausgangsspannung und dB Anzeige (egal ob VU oder Peak, man muß es lediglich definieren).
Anm.: Bis hier haben wir immer noch keine 775mV im Spiel.
Die nachfolgenden Abgleichschritte nehmen doch dann immer Bezug auf die so eingestellte Ausgangsspannung.
Folgerichtig werden Pegelangaben dann in dB (ohne Suffix) gemacht, wobei verschwiegen wird, daß man sich auf eine gerätespezifische Bezugsspannung bezieht (darin liegt vermutlich i.A. das Mißverständnis).
Soweit ist doch die Welt noch in Ordnung.

Jetzt kommen die 775mV.
So wie ich das sehe (verstanden habe ich das noch nicht so ganz) ist das entweder ein gebräuchlicher, oder zumindest üblicher Wert für die Ausgangsspannung (u.A.) beim PB Abgleich.
Wenn dem dann so ist, dann kann man nachfolgend auch in dBu angeben. Letzten Endes ist das aber dann "Zufall", da wir uns just auf die Bezugsgröße der dBu stürzen.
Wohl gemerkt: Wenn die Ausgangsspannung nicht 775mV ist, dann können wir streng genommen auch keine dBu angeben, sondern müssen bei dB bleiben.
Ich denke da ist man häufig zu faul und reduziert sich eben wieder schlicht auf dB (ohne Suffix), weil man sich dann nicht diese mühsigen Überlegungen mit dem Suffix machen muß.

Jetzt nochmal ein paar weitergehenden Überlegungen, die mir so in den letzten Tagen durch den Kopf gegangen sind:
Der PB Abgleich ist doch die zentrale "Kalibrierung" des Geräts auf die alle weiteren Einstellungen aufbauen (zumindest meßtechnisch).
Wir haben sehr viel darüber diskutiert, daß Bandflüße und Ausgangsspannungen aus dem SM zu entnehmen seien.
Habe mir dann mal die SM's eines Wega 301CR und des Akai GXC-760D angeschaut.
Da ist absolut nichts von Bandfluß und Ausgangsspannung zu lesen (oder ich hab's nicht gefunden).
Nein, die Jungs lassen uns da richtig im Regen stehen und beschreiben den Abgleich anhand einer bestimmten "Kassette mit der Wega/Akai Nummer xyz" - fertig.
Ansonsten keine weiteren Angaben.
D.h. man mußte also diese Herstellerkassetten haben oder damals vlt. (noch) wissen, was da drauf ist (z.B. Bandfluß).
Da wir heute also wohl diese Angaben nicht mehr finden, scheint es mir letzten Endes unmöglich ein Deck so abzugleichen, wie es der Hersteller lt. SM mal angedacht hat.

Man kann da dann evtl. den schmerzhaften Weg gehen und (mit ausreichend Backgroundinfo versehen) den Schaltplan "re-engineeren", um so auf die Ausgangsspannung zu kommen
oder
man "hangelt" sich so hin, indem man immer wieder Frequenzgänge, Klirr etc. mißt und neu einstellt, wieder mißt ....
oder
man nimmt z.B. die besagten 775mV als "Richtschnur" und akzeptiert eventuelle Klangeinbußen.

So stellt sich mir im Moment (noch ?) das Dilemma dar.....
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Dienstag, 14.Juli.2009 | 17:49:29 Uhr
Guten Abend Kuni / Alle  :_hi_hi_:.
Mit Deinem Schlusssatz "So stellt sich mir im Moment (noch ?) das Dilemma dar....." triffst du die Crux im Kern  :__y_e_s:.
Ich kenne genau Das - deine Ausführungen von wegen Original - Hersteller - Bezugskassette mit unbekanntem Pegel - leider zu genau ->
Hier habe ich die für meine Technics - Decks in allen SMs angegebene Originalkassette da dort (im SM) der "Wert" des Bandes nicht angegeben ist; allerdings eine entsprechende Spannung = Die ist aber mal nicht 775 mV sondern nur 320 mV als Bezugspegel einzustellen.
So ...
Dazu kommt noch das diese Spannung eben nicht auf "0 dB" auf der Anzeigekette eingestellt wird und auch nicht wirklich angegeben wird (Die muss man sich durch Lektüre des SMs selbst raussuchen bis man "so ganz nebenbei" mal über den Input - Pegel im weiterem Verlauf des Prozedere auf ein " -24 dB" kommt und sich dann daraus den eim machen kann das an der Diodenkette letztendlich -4 dB anzuzeigen sind ... ;0006).
Davon ab und um wieder auf einen Teil deiner Ausführungen zu kommen: Zu allem Übel steht dann - man muss diese Kassette aber erst mal haben - zwar der Bandflußwert mit 160 nWb / m angegeben, verglichen mit zwei deutschen Bezugskassetten (200 u. 250 nWb / M) aber nachweislich zu niedrig ausgesteuert ist - oder aber zufälligerweise beide durch die BASF hergestellten Bänder zu hoch ausgesteuert sind (Das darf man sich jetzt aussuchen)  :flööt:.
So etwas macht die ganze Angelegenheit auch nicht einfacher ...

Zu den dBs:
Deine Anmerkung mit der "Ersatzleitung" von 1 mW stimmt doch - bezogen auf einer Messung an eben 600 Ohm.
Solte dieser Widerstand aufgrund einer Messung nicht erforderlich sein (bei Signalgeneratoren z. Bspl. wird sich fast ausschließlich auf einen bei der Messung vorhandenen Abschlußwiderstand = 600 Ohm berufen / bezogen) ist Dieser auch nicht angegeben.
Diese 775 mV sind davon ab überwiegend bei Decks angegeben bzw. einzustellen welche Vorläufer aus / in der Studiotechnik haben / hatten oder daran stark angelehnt sind.
Bei den Japanern allerdings ist da Alles möglich: Jürgens in seinm aktuellem Reparaturbericht genutztes Onkyodeck hat da eventuell sogar - wie das TA2090, beim 2060er weiß ich´s im Moment nicht  :_sorry: -sogar 1,1 V am LineOut bei "0dB" anstehen  :shok:.
Da sich die einzustellenden Spannungsangaben "Richtung Ausgang" mit ihren dB - Angaben aber sehr oft an dBV anlehnen dürfte diese Bezeichnung passender u. allgemein verständlicher sein; davon ab ziehe ich persönlich Angaben aus irgendeinem Wiki nicht als Referenz heran =>
Einen guten Grund dafür haben Wir hier doch buchstäblich "vor der Nase" in dem sich ja noch nicht über verschieden Begrifflichkeiten usw. geeinigt werden kann ... .,70.
Sollte jetzt Jemand Unbedarftes sich diese "Sachen einverleiben" und dabei falsche Sachen als "Wahr" (logisch) verinnerlichen und weitergeben, stößt er irgendwann auf Jemanden welcher die dazu richtigen Angaben / Begrifflichkeiten / Werte kennt u. "ansagt" -> Schon haben Wir den "Salat".
Aufgrund solcher Gegebenheiten halte ich die Veröffentlichung in einem Wiki für eine Art "zweischneidiges Schwert" im Sinne von "Sinn oder Unsinn" / "Wahr oder nicht wahr" => Auf gut Deutsch einfach problematisch  .,a095.

Letztendlich gebe ich Dir aber dahingehend recht das man im Zweifelsfall den letztendlich einzustellenden Ausgangspegel u. den damit verbundenen Bandfluss so quasi probeweise ermitteln muss - im Zweifelsfall unter Zuhilfenahme von den Datenblättern der im Gerät verbauten ICs (So habe ich Es jetzt mit m. Technics gemacht und musste feststellen das die Pegelanzeige ursprünglich vfür´n Po war und erst jetzt durch leichte Modifizierung der Schaltung in wirklich allen Belangen "normgerechte " Bandflüsse zur Verfügung stellt u. auch auf die Anzeige Verlass ist  :_good_:).
In diesem Sinne ...


Edit: ... gerade vergessen ->
Selbst innerhalb des SMs kann Es - so sah ich hier schon - Unstimmigkeiten bei den "Maßeinheiten" geben:
Die Signalgeneratorspannung wird Anfangs noch auf "1V = 1 dBV" bezogen angegeben,im weiterem Verlauf aber unter Angabe das ein ein 600 Ohm - Widerstand zwischen Signal - u. Eingangsleitung zwischengeschaltet wird
dann nur noch als "V" -> Gerade in diesem Fall müsste richtigerweise dann diese Spannung in "dBm" angegeben werden ... :0keule.

Edit 2: ... und schon wieder vergessen  :_sorry: -> Ist der Line - Out - Ausgang des betreffenden Kassettendecks hingegen mit Ausgangsspannungsreglern (Intern) versehen so steht einer Einstellung auf besagten 775 mV natürlich Nichts entgegen da diese Spannung dann keinen direkten Bezug auf interne Schaltungsauslegungen bezüglich Bezugspegeln unterliegt  .,013, bei Geräten welche dagegen nur über einen festen Spannungsteilern in Form von Widerständen verfügen wären weitere Nachforschungen angebracht  :zwinker:.

Das war´s jetzt auch von mir dazu  :_55_:.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Dienstag, 14.Juli.2009 | 19:13:08 Uhr
Andreas, was resumieren wir nun daraus ?
-> Tapedeck einstellen geht eigentlich gar nicht  :_tease:
...ist natürlich scherzhaft gemeint  :_55_:

Edit:
Gerade gestöbert im SM des Eumig FL-1000 - da stehen sie doch tatsächlich drin, die malefizten 775mV  :_good_:
.... aber ohne Angabe des Bandfluß der Ref.Kassette  .,a020 , sondern nur wieder eine Eumig Teilenummer  :wallbash
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Dienstag, 14.Juli.2009 | 19:38:54 Uhr
Zitat von: kuni am Dienstag, 14.Juli.2009 | 19:13:08 Uhr
.. die malefizten 775mV  :_good_:
.... aber ohne Angabe des Bandfluß der Ref.Kassette  .,a020 , sondern nur wieder eine Eumig Teilenummer  :wallbash

Guten Aben, Kuni  :_hi_hi_:.
Das ist dann fbis auf die Spannund der gleiche S....  :_aggressive: wie bei m. Technics - Geräten  .,70; ist schon ärgerlich teilweise.

Habe mich da wohl etwas zu sehr "festgebissen" an der einen Spannung ... :_sorry:.

Ja - prinzipiell ist das Einmessen / Abgleichen eines Tapedecks kein Hexenwerk und innerhalb ca. zwanzig Minuten erledigt, wenn kein Defekt vorliegt.

Eine kleine "Hilfe" für den von Dir benötigten Bandfluß wäre eventuell die Lage der Dolby - Marke, so vorhanden:
Sitzt Diese exakt auf "0 dB" kannst Du von 200 nWb / m als Bezugspegel ausgehen - sitzt sie aber bei "- 2 dB" so wird sehr warscheinlch die "echten" 0 db = 250 nWb / m herangezogen (Obwohl Das dann eigentlich keinen wirklichen Unterschied machen dürfte).
Da z. Bspl. in deinem "Brasilianer" eine extra Dolby - Abgleichmöglichkeit vorhanden ist dürfte da die 200 nWb / m - Variante angesagt sein.

Bin ja froh das ich mein "Gewusel" hier aufgedröselt habe (Bei den letzten Konsumergeräten wurden teilweise einfach zu viele Kompromisse gemacht um noch so eben die geforderten Vorgaben der Norm zu erfüllen; dem "normalem", durchschnittlichem Verbraucher war / ist´s ja auch egal.

MfG

Andreas

Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Dienstag, 14.Juli.2009 | 19:55:40 Uhr
Zitat von: AndreasTV am Dienstag, 14.Juli.2009 | 19:38:54 Uhr
Eine kleine "Hilfe" für den von Dir benötigten Bandfluß wäre eventuell die Lage der Dolby - Marke, so vorhanden:
Sitzt Diese exakt auf "0 dB" kannst Du von 200 nWb / m als Bezugspegel ausgehen - sitzt sie aber bei "- 2 dB" so wird sehr warscheinlch die "echten" 0 db = 250 nWb / m herangezogen (Obwohl Das dann eigentlich keinen wirklichen Unterschied machen dürfte).
Da z. Bspl. in deinem "Brasilianer" eine extra Dolby - Abgleichmöglichkeit vorhanden ist dürfte da die 200 nWb / m - Variante angesagt sein.
Interessanter Ansatz  .,a015 - machen wir noch ein Thread auf "Ableitung des Bandfluß aus der Dolby Marke"  :_tease:.

Ne, im Ernst. Wenn das ein Indiz für den Bandfluß wäre, dann hätte man ja schon mal einen Anhaltspunkt - auch schon mal was.

Flux gleich mal meine Decks inspiziert:
Eumig FL-1000 / Pioneer CT-F650: Haben keine Dolby-Marke
Der Brasiliener und das Akai GXC-760D: Hat sie auch nicht, aber Beschriftung "100%" bei 0dB (VU) und "CAL" bei +3dB
Wega 301CR: Hat eine Peak-LED Anzeige, mit Beschriftung "0VU" bei -4dB und Dolby-Marke bei -1dB

Was liest man nun daraus ?
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Dienstag, 14.Juli.2009 | 20:13:05 Uhr
Zitat von: kuni am Dienstag, 14.Juli.2009 | 19:55:40 Uhr
....
Eumig FL-1000 / Pioneer CT-F650: Haben keine Dolby-Marke
Der Brasiliener und das Akai GXC-760D: Hat sie auch nicht, aber Beschriftung "100%" bei 0dB (VU) und "CAL" bei +3dB
Wega 301CR: Hat eine Peak-LED Anzeige, mit Beschriftung "0VU" bei -4dB und Dolby-Marke bei -1dB

Was liest man nun daraus ?

  .,a015 Lass´ Uns mal überlegen ...
Eumeg / Pioneer = Keine Dolbymarke aber Dolby integriert = 200 nWb / m -> 0 dB,
Brasilianer & Akai = "+ 3 dB" = Cal = 250 nWb / m
und das
Wega = "- 4 dB" sieht nach so eine "Krücke" wie bei Technics hier aus u. die Dolbymarke scheint auch genauso "etwas verschoben" auf der Skala zu sein = 0 dB = 200 nWb / m sowie dann "+ 2 dB = 250 nWb / m"  :flööt: ...

Nur so ein Ansatz m. Vorgehensweise; Die hat natürlich keine Anspruch auf Richtigkeit - leider  :give_rose:.

Da habe ich Es in sofern einfacher als ich das Datenblatt der in m. Decks verbauten Dolby - ICs heranziehen konnte u. dementsprechend letztendlich heraus bekam wie ungenau die Anzeige eigentlich war und dementsprechend in den ersten Jahren "eigentlich" völlig verkehrt, letztendlich aber doch richtig ausgesteuert hatte  .,045.

Das sind so ein paar der "Stolpersteine" bezüglich des Services so mancher Geräte  :_sorry:.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Dienstag, 14.Juli.2009 | 20:38:38 Uhr
Hast'e das jetzt irgendwie ausgerechnet, oder kommt das "intuitiv" aus der Erfahrung  .,a015
Meinst Du, das wäre als "Richtschnur" wiki-fähig ?

Edit:
Zitat von: AndreasTV am Dienstag, 14.Juli.2009 | 20:13:05 Uhr
Wega = "- 4 dB" sieht nach so eine "Krücke" wie bei Technics hier aus
So krückig ist das vlt. gar nicht. Das Teil hat eine Peak-Led Anzeige.
D.h. -4dB (nach Peak Anzeige) = 0dB (0VU Marke), so ist das beschriftet.
Dann käme die Dolby Marke auf -1dB (nach Peak Anzeige) aber +3dB (nach VU Anzeige), also 250 nWb/m nach Deiner "Rechnung". Oder ?
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Dienstag, 14.Juli.2009 | 21:16:57 Uhr
Zitat von: kuni am Dienstag, 14.Juli.2009 | 20:38:38 Uhr
...
D.h. -4dB (nach Peak Anzeige) = 0dB (0VU Marke), so ist das beschriftet.
Dann käme die Dolby Marke auf -1dB (nach Peak Anzeige) aber +3dB (nach VU Anzeige), also 250 nWb/m nach Deiner "Rechnung". Oder ?

Das war jetzt "Intuitiv" - Erfahrung mit "Fremdmarken" habe ich ehrlich gesagt nicht so viel  :_sorry:.
Davon ab: Einmal eine Bandflussstärke nach "Peak" (200 nWb / m) und Einmal nach "VU" (250 nWb / m) wäre schlecht dahingehend das man schon sich auf eine Anzeigeart festlegen sollte -> Sonst hast Du ein "Gemischtes Doppel" so wie man Es nicht wirklich haben möchte da die Anzeige dann garnicht mehr verlässlich im Sinne von einfach übertragbar von zuordbaren Werten bzw. Vergleiche  .,045.

Schreibe ich mal so: -------------------------------------------- ->

Edit: ... da hatte ich mich gestern wohl vertan  :_sorry:  :flööt: - soll heißen:
Wenn "Peak" = -6 dB anzeigt sollte "VU" = 0 dB anzeigen.
Da kommt man teilweise aber auch durcheunander ...  :give_rose:.

Zum Wiki:
Da würde ich lieber noch etwas warten mit einer Änderung - eventuell möchten sich noch Andere äußern (z. Bspl. Hans - Joachim, Jürgen, André, Peter etc) welche dahingehend teilweise erheblich mehr - und vor Allem - Fundiertes zu beitragen können, damit das dein Wiki - Beitrag auch "Hieb - u. Stichfest" ist  :drinks: :__y_e_s:.
In der Ruhe liegt die Kraft ...  :flööt:.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Mittwoch, 15.Juli.2009 | 15:19:43 Uhr
Zitat von: AndreasTV am Dienstag, 14.Juli.2009 | 21:16:57 Uhr
Zum Wiki:
Da würde ich lieber noch etwas warten mit einer Änderung - eventuell möchten sich noch Andere äußern (z. Bspl. Hans - Joachim, Jürgen, André, Peter etc) welche dahingehend teilweise erheblich mehr - und vor Allem - Fundiertes zu beitragen können, damit das dein Wiki - Beitrag auch "Hieb - u. Stichfest" ist  :drinks: :__y_e_s:.

Stimmt...

Zwischendurch noch was anderes:
Gehe ich richtig in der Annahme, daß alle Messungen am Line-Out unbelastet gemacht werden ?
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Mittwoch, 15.Juli.2009 | 15:50:08 Uhr
Zitat von: kuni am Mittwoch, 15.Juli.2009 | 15:19:43 Uhr
...
Gehe ich richtig in der Annahme, daß alle Messungen am Line-Out unbelastet gemacht werden ?

Hallöle  :drinks:.
So nichts Anderes im SM angegeben ist - und Das ist Es eigentlich immer nicht => Ja -> Ausgang "Offen" = Unbelastet  :__y_e_s:.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Samstag, 18.Juli.2009 | 18:46:04 Uhr
Nur mal so eben wieder hochgholt, damit man nicht glaubt, die Deck-Schrauber seien nicht mehr da  :flööt:

Zitat von: AndreasTV am Dienstag, 14.Juli.2009 | 21:16:57 Uhr
Das war jetzt "Intuitiv" - Erfahrung mit "Fremdmarken" habe ich ehrlich gesagt nicht so viel  :_sorry:.
...
Zum Wiki:
Da würde ich lieber noch etwas warten mit einer Änderung - eventuell möchten sich noch Andere äußern (z. Bspl. Hans - Joachim, Jürgen, André, Peter etc) welche dahingehend teilweise erheblich mehr - und vor Allem - Fundiertes zu beitragen können, damit das dein Wiki - Beitrag auch "Hieb - u. Stichfest" ist  :drinks: :__y_e_s:.

Evtl. kommen noch ein paar Meinungen zu dem Vorschlag zusammen, den Bandfluß an der Dolby-Marke abzulesen ??
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Samstag, 18.Juli.2009 | 19:24:11 Uhr
... da bin ich auch mal gespannt  :__y_e_s: :drinks:.
Bei Bandmaschinen scheint das Alles etwas "vereinheitlicht" zu sein - da sind eigentlich immer Alle überall "Ratz - Fatz" durch mit ...  :_55_:.
Schaun Wir mal  .,a095.

MfG

Andreas

... der schon die Drossel bei Dir "brummen" hört  .,a020.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: nix1euro am Samstag, 18.Juli.2009 | 21:17:12 Uhr
Nabend !

Ich habe hier einen Auszug aus einen englischen Audio-Handbuch von 1998 über " Tape Recording ". Die 27 Seiten sind m. E. sehr informativ mit sehr vielen techn. Details zu den Parametern.

Bei Interesse bitte melden wegen Upload.

MfG,
n1e
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Samstag, 18.Juli.2009 | 21:42:56 Uhr
Hi Erik,

also ich habe im Moment an allem Interesse, was zum Thema gehört und mich "bildungstechnisch" weiterbringt.
Wenn Du also uploaden magst....  .,d040
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Samstag, 18.Juli.2009 | 21:55:26 Uhr
Hi n1€,

bitte per PN melden wegen des Uploads auf den Server..... kriegst Dann die Zugangsdaten
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Samstag, 18.Juli.2009 | 22:39:07 Uhr
Zitat von: nix1euro am Samstag, 18.Juli.2009 | 21:17:12 Uhr
..
Bei Interesse bitte melden wegen Upload.

MfG,
n1e

:__y_e_s: Hier - bitte hochladen und Bescheid bzw. Link geben  :_good_:.
Für technische Dokus bin ich immer zu haben - Andere bestimmt auch.
Schon mal vorab Danke  .,a095.

Jürgen - bitte die Daten auch zu mir  :give_rose:.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Dienstag, 21.Juli.2009 | 17:41:17 Uhr
Hi Jungs,

n1€ bekommt gleich von mir die Zugangsdaten und ich melde mich dann wieder......

Heute kam sehr interessanter Lesestoff von Friedrich Engel zum Thema Gebrauch von Messcassetten und welche gab es. Diesen werde ich morgen einscannen und dann mittels OCR-Software aufbereiten..... gleichzeitig aber auch ins Archiv-Michael-otto verbringen.

Ich kann nur sagen, damit wird es wesentlich einfacher werden bei der Interpretation von gesehenem und gemessenen. :_good_:

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Friedrich Engel von dieser Stelle aus. :_hi_hi_: :give_rose:

Ebenfalls überlies er mir sämtliche Datenblätter zu Bandmaterial, welche er selber damals bei der BASF/Emtec verfasste als Original-Postscript-Dateien.
Diese werde ich dann auch wandeln und hier zur Verfügung stellen.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Captn Difool am Dienstag, 21.Juli.2009 | 17:55:18 Uhr
Da freue ich mich schon  :_good_:
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Dienstag, 21.Juli.2009 | 20:32:22 Uhr
Zitat von: Jürgen Heiliger am Dienstag, 21.Juli.2009 | 17:41:17 Uhr
...

:_yahoo_:
Guten Abend zusammen  :_hi_hi_:.
Ja da sag´ ich ja schon mal ein doppeltes großes "Danke  :give_rose:" an "nix1euro" (... ich vergesse immer dessen Vornamen  :_sorry:), den lieben Herrn Engel und natürlich an Dich, Jürgen  :_good_:.
Hatte mir gestern abend nochmal die Lektüre der AGFA - GEVAERT angetan ...
Wenn Es darüber hinaus noch mehr derart Interessantes zu lesen gibt freut mich - und auch Andere - Das ganz besonders.
Da bin ich jetzt schon gespannt "Wie ein Flitzebogen" - davon kann / wird doch bestimmt auch Was für´s Wiki dabei sein.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Dienstag, 21.Juli.2009 | 20:55:27 Uhr
Zitat von: AndreasTV am Dienstag, 21.Juli.2009 | 20:32:22 Uhr
"nix1euro" (... ich vergesse immer dessen Vornamen  :_sorry:)
...Erik (nur weis ich nicht mehr ob mit k oder c am Ende)  :_hi_hi_:
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: nix1euro am Dienstag, 21.Juli.2009 | 21:03:56 Uhr
Nabend !

PDF geupped !

Mit "k " , wie der Wickinger ! Uups, der wird ja ooch noch mit " c " geschrieben !

.,35 +  .,a095,
n1e
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Dienstag, 21.Juli.2009 | 21:08:45 Uhr
Hi Jungs,

ich verschiebe noch eben schnell die Daten in einen anderen bereich und dann gibt's PN. :give_rose:
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Dienstag, 21.Juli.2009 | 21:27:32 Uhr
Danke Matthias / Erik (... jetzt wo ich den Namen lese ... .,70)  :__y_e_s:.

Da bin ich ja wirklich schon gespannt.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Dienstag, 21.Juli.2009 | 22:41:07 Uhr
Erik, vielen Dank auch von meiner Seite, für das einscannen  :drinks: - Scheint interessant zu sein.

Im Wiki habe ich gerade das Kapitel "Schritt 1 - Reinigen und Entmagnetisieren - Entmagnetisierung" angepaßt an das folgende Vorgehen von Andreas:
Zitat
Langsam heranführen, bis auf ca. 2mm und zwar mit der Breitseite:
(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/thumb_Entmagnetisierung_Spitze.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/Entmagnetisierung_Spitze.jpg)
Leicht kreisen und dann mit 4cm/s auf 1m Abstand und abschalten.



Da wir alle gerade so nett beinander sind, darf ich vlt. nochmal Andreas' Vorschlag bzgl. "Ablesen des Bandfluß aus Dolbymarke" zur Diskussion in die Runde werfen:
Zitat von: AndreasTV am Dienstag, 14.Juli.2009 | 19:38:54 Uhr
Eine kleine "Hilfe" für den von Dir benötigten Bandfluß wäre eventuell die Lage der Dolby - Marke, so vorhanden:
Sitzt Diese exakt auf "0 dB" kannst Du von 200 nWb / m als Bezugspegel ausgehen - sitzt sie aber bei "- 2 dB" so wird sehr warscheinlch die "echten" 0 db = 250 nWb / m herangezogen
und
Zitat von: AndreasTV am Dienstag, 14.Juli.2009 | 20:13:05 Uhr
  .,a015 Lass´ Uns mal überlegen ...
Eumeg / Pioneer = Keine Dolbymarke aber Dolby integriert = 200 nWb / m -> 0 dB,
Brasilianer & Akai = "+ 3 dB" = Cal = 250 nWb / m

Nur so ein Ansatz m. Vorgehensweise; Die hat natürlich keine Anspruch auf Richtigkeit - leider  :give_rose:.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Dienstag, 21.Juli.2009 | 22:55:05 Uhr
Hi Matthias,

leider im Moment kein Kopf dran, zuviel anderes zu machen..... wird nächste Woche werden, vielleicht dazu auch einmal in den Bluthardschriften stöbern.....
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Samstag, 15.August.2009 | 19:52:10 Uhr
Nichts Neues "an der Front"?
Bin da auch noch nicht wirklich weiter ->
Bei m. Decks entspricht die Dolby - Marke nach mehrmaligem Vergleich zwar einer Bandflusstärke von 200 nWb / m aber der entsprechende Pegel am Dolby - IC für "0 dB" - Dolbyaussteuerung liegt dann genau bei der "- 2 dB" - Markierung bzw. entspricht dann exakt 160 nWb / m ...
Das mag u. sollte bei anderen Marken Anders sein - zumindest nach meinem Verständniss.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Dienstag, 08.September.2009 | 22:17:02 Uhr
Hi zusammen,

ich hatte ja im Urlaub mal genügend Zeit mir am Strand die ganzen Bluthard'schen Schriften durchzulesen.
Da kamen doch noch einige kleine Tips zusammen, die ich soeben in den Wiki aktualisiert habe.
Sind alles kleinere Änderungen (Details dazu siehe Wiki Ändernugshistorie).

Besonders zu erwähnen ist da evtl.:

Zudem habe ich nun Andreas' Tips bzgl. "Ableitung des benötigten Bandfluß aus Dolby-Marke" ...
Zitat
Eine kleine "Hilfe" für den von Dir benötigten Bandfluß wäre eventuell die Lage der Dolby - Marke, so vorhanden:
Sitzt Diese exakt auf "0 dB" kannst Du von 200 nWb / m als Bezugspegel ausgehen - sitzt sie aber bei "- 2 dB" so wird sehr warscheinlch die "echten" 0 db = 250 nWb / m herangezogen

und

Zitat
Lass´ Uns mal überlegen ...
Eumeg / Pioneer = Keine Dolbymarke aber Dolby integriert = 200 nWb / m -> 0 dB,
Brasilianer & Akai = "+ 3 dB" = Cal = 250 nWb / m
Nur so ein Ansatz m. Vorgehensweise; Die hat natürlich keine Anspruch auf Richtigkeit - leider

... nun doch, mindestens als Hinweis, mal aufgenommen (bis Widersprochen wird  :grinser:).
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Captn Difool am Dienstag, 08.September.2009 | 22:42:57 Uhr
Ein Mess-/Bezugsband sollte möglichst immer komplett im Abspielbetrieb durchgelaufen sein, dann sind die Wickel am saubersten gespult. Jedes schnelle Vorspulen verschlechtert den Gleichlauf durch unsaubere Wickel. Ich messe jedenfalls nur vom anständig gewickelten Band.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Mittwoch, 09.September.2009 | 07:01:01 Uhr
... am besten wäre Es wohl wenn alle Decks einen "Slow spool" - Modus hätten, dann ginge Es schneller als das Abspielen (aber trotzdem mit ordentlichen Wickeln)  .,045.

Moin moin  :_hi_hi_: erstmal ...

Ist schon bescheiden das sich gerade die Hersteller "über´n Teich" nicht wirklich auf eine einheitliche Position bzw. Angabe der Dolby - Bezugsmarke oder aber zumindest auf ein "wirkliches 0 dB" einigen konnten  :0keule, Das würde so Manches ungemein erleichtern bei der Wartung / Einstelung ohne SM  :__y_e_s:.

Mal schauen wo demnächst der "0 dB2 - Punkt bei meinem Neuzugang (RS - 616) sitzen wird (Spannungstechnisch, wird aber wohl auch so ein "- 10 dBV - Gerät sein = Homerecording - Level).

In Zukunft werde ich mich im Zweifelsfall da weiter an die Spannung halten welche im Datenblatt der entsprechenden Dolby - ICs angegeben ist für "0 dB" und dann entsprechend der Skala / Aussteuerungsanzeige umrechnen  :flööt: - dann weiß ich zumindest das der Dolbywert stimmt und wieviel "nWb / m" - Wert dann dem "0 dB" - Wert entspricht - auch wenn das dann anstatt der Üblichen "200 nWb / m" dann letztendlich "250 nWb / m " sein werden; brauche ja nicht voll auszusteuern bzw. mich / das Kassettenband in die Gefahr der Übersteuerung zu geben  .,70.

Bei Geräten deutscher Fertigung dagegen kann man sich auf die "0 dB" - Marke verlassen -> Bei Der ist dann mit der entsprechenden Bezugskassette wirklich "0 dB" bzw. VA  :_good_:.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Samstag, 03.Oktober.2009 | 15:36:02 Uhr
z.I.:

Ich habe den Teil "Schritt 8 - Wiedergabefrequenzgang prüfen" im Wiki mit den neuesten Erkenntnissen aus dem Eumig FL-1000 Thread nochmal überarbeitet.
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Samstag, 03.Oktober.2009 | 16:53:28 Uhr
Hallöle zusammen  :_hi_hi_:.
... das Wiki hatte ich zugegebenermaßen schon "irgendwie verdrängt"  :_sorry: :give_rose: ...
Ist aber auch nicht wirklich einfach da einen "Goldenen Faden" zu "spinnen"  :__y_e_s:.
Habe z. Bspl. ein Deck hier da entsprechen 200 nWb / m = + 3 dBVU (Statt der Üblichen "0")   :_55_:.

Aber zum FG bzw. dessen Bestimmung:
In dem geschildertem Prozedere handelt Es sich ja offensichtlich um den FG einer Eigenaufnahme - also quasi idt´s dann ein Aufnahmefrequenzgang, oder  .,a015  => Der FG - Teil einer Bezugskassette kann ja nicht "mal ebend einfach so" um 20 dB verringert werden sonder "steht fest"  .,111.
Der Rest der Beschreibung ist ja eine - wie schon im 1. Satz dieses Absatzes ver - / bemerkt -> Aufnahmefrequenzgangmessung  .,045.
Da würde ich aber nicht die angeführten "77,5 mV" als "geforderte" Ue stehen lassen sondern lieber zuerst die Ue für eine "0 dB" - Anzeiger ermittelt wissen und davon dann die benötigte Ue <=> - 20 bis - ca. 25 dB ableiten wollen  .,73.
Die im Wiki angegebene Spannung dürfte bei fast allen Decks schon an der "- 3 dB " - Marke kratzen - für eine FG - Messung / - ermittlung also deutlichst zu hoch und daher bei den Höhen schon deutlichst "über" / in der Sättigung ...

Oder habe ich mich jetzt aufgrund des "Familienterrors" vertan / geirrt  :Mundzh:.

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Samstag, 03.Oktober.2009 | 21:24:41 Uhr
Hi Andreas,

vlt. hast Du zuviel rei interpetiert oder ich hab's mißverständlich formuliert.
Diesen 0dB "Vorabgleich" hatte Ulrich ja vorgeschlagen, um sich sicher zu sein, daß die ganzen Pegelverhältnisse einigermaßen zusammenpassen.
Die eigentliche Messung - so hatte ich es beschrieben - muß mit -20dB gemacht werden.

Zitat von: AndreasTV am Samstag, 03.Oktober.2009 | 16:53:28 Uhr
Die im Wiki angegebene Spannung

Welche Spannung im Wiki meinst Du damit ?
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Samstag, 03.Oktober.2009 | 22:14:29 Uhr
Zitat von: kuni am Samstag, 03.Oktober.2009 | 21:24:41 Uhr
Hi Andreas,

vlt. hast Du zuviel rei interpetiert oder ich hab's mißverständlich formuliert.
...
Welche Spannung im Wiki meinst Du damit ?

`n Abend  :_hi_hi_:.
Das kann gut sein  :_sorry: - nur wenn Jemand Alles 1 zu 1 "übernimmt; Okay, wenn derjenige halt nicht ein wenig mit - / nachdenkt ...
Diesen hier -> "Signal zur Frequenzgangmessung wird nun mit -20dBu (77,5mV) eingespeist. " meinte ich.

Ich befürchte das Es eine "Goldene Mitte" nicht wirklich geben wird ohne das man bei einem völlig unbekanntem Gerät, zumindest bei wirklich alten Geräten welche im schlimmsten Fall schon "angebastelt" daher kommen und noch völlig diskret aufgebaut sind  :flööt:.

Persönlich bleibe ich bei meinem schon mal erwähntem Vorgehen - vorausgesetzt das ein Gerät mit ICs (Vermutlich Alle ab ca. den 80ern) ausgestattet ist - mich an den Angaben des Datenblattes des verbauten Dolbybausteines zu orientieren -> Dann ist zumindest eine Art zentraler Bezugspunkt im Gerät vorhanden um sich entsprechend auszurichten bzw. ergeben sich dann mit der im Herstellungszeitraum des Gerätes zugrunde liegenden Norm (160 nWb / m oder 200 nWb / m) gute Anhaltspunkte; auch Was dann zum Schluss den Abgleich der jeweiligen Aussteuerungsanzeigen (PPMs / VUs) betrifft = Dolbymarke  :drinks:.

Ist halt Alles nicht wirklich so "Ganz Ohne" ...

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: kuni am Sonntag, 04.Oktober.2009 | 17:59:42 Uhr
Zitat von: AndreasTV am Samstag, 03.Oktober.2009 | 22:14:29 Uhr
Persönlich bleibe ich bei meinem schon mal erwähntem Vorgehen - vorausgesetzt das ein Gerät mit ICs (Vermutlich Alle ab ca. den 80ern) ausgestattet ist - mich an den Angaben des Datenblattes des verbauten Dolbybausteines zu orientieren
Ok, aber das sprengt doch jede Art von Beschreibung für "Anfänger" und dafür war der Wiki-Artikel mMn gedacht.
Btw. ich wüßte auch nicht, wie ich da mit den Datenblättern zurecht kommen sollte.....
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: AndreasTV am Sonntag, 04.Oktober.2009 | 18:17:32 Uhr
Zitat von: kuni am Sonntag, 04.Oktober.2009 | 17:59:42 Uhr
Ok, aber das sprengt doch jede Art von Beschreibung für "Anfänger" .....

Hallöle  :drinks:.
Na ja - wenn man sich den Artikel komplett durchliest wird´s wahrscheinlich eh für jeden Anfänger "kritisch"  .,a095 - Das war jetzt in keinster Weise versteckte Kritik, sonder nur dem natürlich nicht wenig notwendigem Stoff geschuldet :zwinker:.

So ein Datenblatt ist einfacher zu verstehen / zu lesen wie mancher Schaltplan  :__y_e_s: - zur Not gibt´s ja noch das Telefon (oder auch Webcam -> Moderner  :_55_:).

Im Zusammenhang mit den Datenblättern ging Es mir ja nur darum Wie ein "Fixpunkt" doch relativ einfach gesichtet werden kann (Wenn Dem aber Jemand widersprechen möchte - ich bitte dann darum weil ich gerne dazulerne respektive mich auch mal "ganz gerne" irre  :_sorry: :give_rose:).

MfG

Andreas
Titel: Re: HiFi-Classic-Wiki "Anleitung: Tapedeck Einstellung und Abgleich"
Beitrag von: Captn Difool am Sonntag, 04.Oktober.2009 | 20:45:58 Uhr
Logisch und Schritt für Schritt (Checklistenmäßig) kommen auch Einsteiger damit klar. "Anfänger" sollte man nicht sein, ein wenig Beschäftigung und allgemeines "Vorstudium" mit der Materie sollte schon als Hintergrund sein - hieß es doch schon beim "ollen Joethe": "Die Geister rufe nur der Meister."