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Restauration/Reparatur und Selbstbau ||| Messgerätevorstellungen/-technik ---- Abgehandeltes wird nach 30 Tg. verschoben => Tipps zur Elektronikreparatur => Selbstbau => Thema gestartet von: m_ETUS_alem am Dienstag, 15.September.2009 | 15:55:12 Uhr

Titel: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: m_ETUS_alem am Dienstag, 15.September.2009 | 15:55:12 Uhr
LM3915 / LM3916
Siehe Datenblatt  :flööt:
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Dienstag, 15.September.2009 | 16:34:28 Uhr
Hi Dominik,

meinst Du also solches als Schaltung..... raucher01
(http://forum2.magnetofon.de/bildupload/anz_5neu.GIF) (http://forum2.magnetofon.de/bildupload/anz_5neu.GIF)

hab' ich mir mal nebenan ausgeliehen.....

Ist mir aber nicht genug auflösend im Bereich -10 dB bis +5 dB
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: m_ETUS_alem am Dienstag, 15.September.2009 | 18:41:36 Uhr
Hi Jürgen,

der 15er ist log, der 16er lin.
Sie sind kaskatierbar.

Beim 16er ist die "Range" extern einstellbar....gugst Du Unterlagen:
Beide sind als "bar" und "dot" umschaltbar

http://www.national.com/mpf/LM/LM3915.html
http://www.national.com/mpf/LM/LM3916.html
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Dienstag, 15.September.2009 | 19:02:26 Uhr
Zitat von: m_ETUS_alem am Dienstag, 15.September.2009 | 18:41:36 Uhr

der 15er ist log, der 16er lin.
Sie sind kaskatierbar.


Ich wollte mich eigentlich hier zurück halten,
aber auch der LM3916 ist nicht linear.
Die lineare Variante ist der LM3914.
Die relativen Schritte sind IC intern durch die Komparatorwiderstände festgelegt und können nicht geändert werden.

Gruß Ulrich
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Mittwoch, 16.September.2009 | 08:57:40 Uhr
Moin zusammen,

Zitat von: Jürgen Heiliger am Mittwoch, 16.September.2009 | 00:37:53 Uhr
Nur wäre dann meine Anfangsfrage oder Bitte nach "noch für den Laien umsetzbar", zu realisieren?
Ich gebe zu bedenken nicht ein jeder hat einen Brenner für diese µC.....
Diese modernen uC müssen nicht mehr "gebrannt" werden, sondern haben üblicherweise Flashspeicher (also wiederbeschreibbares ROM).
Im Grundsatz hast Du aber natürlich recht, daß nicht jeder das Flash-Equipment hat, aber:
(a) Ist so'ne einfache Flash-HW (z.B. für Atmel) auch schnell zusammengebastelt (was aber natürlich auch nur lohnt, wenn man's öfter braucht)
(b) Wie Andreas schon erwähnte, könnte man mal ein paar uC's auf Vorrat flashen und dann über's Forum abgeben (gegen kleine Schutzgebühr ?)
© Ist dafür der Rest der HW einfacher. Das macht den Print und den Aufbau einfacher und reduziert die Fehlermöglichkeiten beim Zusammenbau.
(d) Wenn die HW mal steht, kann sich der "ambitionierte" Bastler (Prog.kenntnisse und Offenlegung des Source vorausgesetzt) das Projekt viel leichter modifizieren, anpassen bzw. auch Bugfixes bereitstellen.

Anm.:
Im Rahmen einer "Online Community" (wie in diesem Forum) sind SW Projekte leichter zu handhaben (siehe andere Open-Source Projekte im Web).
So ein Projekt kann einer alleine nur mit erheblichem Aufwand stemmen. Wenn aber mehrere mitmachen, wird's einfacher, zumal wir hier die geballte Kompetenz vermutlich haben, aber eben über mehrere Köpfe hinweg verteilt. Änderungen in der SW zu machen und an die anderen Beteiligten weiter zu geben, ist in kurzer Zeit möglich, damit sind alle "Entwickler" schnell wieder auf einem gemeinsamen Stand. Bei HW dauert so ein "Update" Tage und Wochen.

Übrigens, falls Ihr Interesse habt:
Ich habe schon mehrere SW Projekte auf Atmel gemacht (privat), habe also Compiler, Eval-Board und Flash HW für etliche Atmel uC zu hause.
Das Flashen könnte ich also übernehmen.
Ggf. kann ich auch bei der SW unterstützen (embedded SW ist mein täglich Brot  :_tease:)

Zitat von: AndreasTV am Mittwoch, 16.September.2009 | 06:10:29 Uhr
Diese Art der Lösung ist wohl schon für den ambitionierten "Hobbyelektrologen" gedacht und für den Gelegenheitslöter schon aufgrund der mit Sicherheit zumTeil fehelenden Ausstattung / Peripherie so nicht ohne Weiteres durchführbar.

Andreas, da gebe ich Dir recht, aber ich erinnere Dich an Deine Bemerkung mit dem Verlöten der zig LED's.
Soll heißen, daß das Projekt - auch wenn es rein in HW gegossen ist - nicht gerade anfängertauglich ist.

Zudem: Wenn das Projekt mal entwicklungstechnisch eine gewisse "Reife" erreicht hat, also soweit ist, daß es eine Mehrheit (außerhalb des Kernentwicklerbereichs) nachbauen kann, dann ist auch kein Spezialequipment (=Flash-HW) zwingend notwendig, weil man die uC's eben auch zentral flashen könnte.

Übrigens kam mir gestern, nach meinem Post, noch eine Idee wegen der Anzeige:
Ich würde "die Krise" bekommen, zig LED's verlöten zu müssen.
Mit einem uC könnte man sich auch überlegen, die Anzeige auf einem DOT Matrix LCD Display auszugeben. Das reduziert nochmal die zu verbauenden Teile.

Es müßte dann eben einer der größeren uC's sein (wegen dem zusätzlichen Displaytreiber in der SW).
Ggf. (wenn ein schon vorhandenes SW Projekt modifiziert werden soll - wie von Jürgen erwähnt) kann man sich auch vorstellen, die eigentliche Rechenarbeit auf einem uC zu machen (der Teil wird aus dem anderen Projekt übernommen) und an diesem uC einen zweiten, kleineren uC "anzudocken", der dann nur noch als intelligenter Displaytreiber dient.
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: AndreasTV am Mittwoch, 16.September.2009 | 09:35:22 Uhr
Hey, Kuni  :_hi_hi_:.
Wenn Du mal so eien Satz Dioden sauber verdrahtest hast bekommt mein so gern zitierter Satz "In der Ruhe liegt die Kraft" eine völlig neue Bedeutung  :_tease: :_55_:; schult aber wirklich die Geduld und Konzentrazion ungemein  :flööt:.
Wie ich immer wieder darüber staune Was für Leute sich hier tummeln  :shok::
Der Eine macht in SW, der Andere scheint im Ingenieurwesen tätig zu sein, Tonmeister etc.  :_good_: :_good_:
Wenn die Leute dann noch mit den entsprechenden Kenntnissen u. Know How ausgestattet sind - da denke ich jetzt z. Bspl. an unseren "Verweigerer" Ulrich - welcher bestimmt in einer für Uns hier "günstigen Position" ist Was solche Kenntnisse u. das dafür benötigte Equipment (z. Bspl. seine immer wieder hervorragenden Schaltungssimulationen etc.  :_good_:) oder an Hans - Joachim u. Pit um nur Wenige zu nennen (die Anderen nicht erwähnten mögen mir noch einmal verzeihen  :_sorry: :give_rose:) - da ist man ja froh zum "gemeinem Fußvolk" gehören zu dürfen ...  :cray: .,a095.

Aber Klasse das Alles  :_good_:.

Tja - da scheint sich als Erstes die Frage aufzudrängen: Wird eine schon vorhandene Schaltung nochmal analysiert und abgeändert oder aber von Grund auf Neu erdacht / entwickelt  .,a015.
Prinzipiell würde ja ein "Aufbohren" einer existenten Schaltung - also eine Modifikation - ausreichen.
Bloß Wo fängt man an und hört dann irgendwann auf  :flööt: - "Ein Teufelskreis" pflegte Kaise in solchen Momenten zu sagen ...

MfG

Andreas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Mittwoch, 16.September.2009 | 11:30:28 Uhr
Zitat von: AndreasTV am Mittwoch, 16.September.2009 | 09:35:22 Uhr
Wie ich immer wieder darüber staune Was für Leute sich hier tummeln
Der Eine macht in SW, der Andere scheint im Ingenieurwesen tätig zu sein, Tonmeister etc.
Wenn die Leute dann noch mit den entsprechenden Kenntnissen u. Know How ausgestattet sind....

Ja, sag ich doch: Die "Kernkompetenz" für so'n Projekt wäre hier im Forum schon vorhanden.
Ist nur immer die Frage, in wie weit die richtigen Leute Interesse, Lust und Zeit haben sich an so einem Projekt zu beteiligen.

Aus eigener Erfahrung sage ich, daß für das Peak-Meter-Projekt locker etliche Monate ins Land gehen können.
Selbst wenn jeder Beteiligte sich häufiger als 1 x pro Woche damit beschäftigt.
Ich habe vor 4-5 Jahren (bevor ich beruflich mit embedded SW begonnen habe) auch noch viel HW-orientierte SW Projekte zuhause gemacht, halt alleine.
Da ging eben mal 1 Jahr vorbei, bis das "Serienreif" war.

Zitat von: AndreasTV am Mittwoch, 16.September.2009 | 09:35:22 Uhr
Tja - da scheint sich als Erstes die Frage aufzudrängen: Wird eine schon vorhandene Schaltung nochmal analysiert und abgeändert oder aber von Grund auf Neu erdacht / entwickelt

Ich würd's nicht komplett neu aus dem Boden stampfen. Wir leben in einer Zeit, in der man viel aus dem Web ziehen kann.
Für die meißten Detailprobleme wird man irgendwo einen (mehr oder weniger) passenden "Schnipsel" finden können.
Das Ganze muß dann "nur" noch zusammenintegriert werden.

Ich denke da z.B. an:
- uC Lösung von o.g. (noch unbekannten) Teilnehmer als Basis
- evtl. analoge Gleichrichtung (gibt's sicher was), sonst aus dem Schaltplan eines MVM abkupfern
- evtl. digitales absampeln und logarithmieren (auch da wird man einschlägige SW Schnipsel aus der Nachrichtentechnik/digitalen Signalverarbeitung finden können)
- SW Displaytreiber für Anzeige (gibt's je nach Auswahl des LCD Display's ganz sicher auch)

Was noch bleibt ist eben, die ganzen HW- und SW-Teile zu einem Ganzen zusammen zu fügen und dann die hier gewünschten Spezifika zu programmieren (ich gehe da jetzt mal von der SW-Lösung aus, bei einer HW-Lösung ist das ja ähnlich).
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Mittwoch, 16.September.2009 | 13:31:20 Uhr
Diesen Link wollte ich Euch nicht vorenthalten:
http://www.mikrocontroller.net/topic/143649

Darin geht es genau um Spannungsmessungen mit dem uC:
(a) per externem TRMS Baustein
- AD736/AD737 (Low Cost, Low Power, True RMS-to-DC Converter)
- DC des IC's dann gemessen über den integrierten ADC des uC
(b) per direkter Messung des integrierten ADC
- mit minimaler Peripheriebeschaltung

... je nachdem was es kosten und wie genau gemessen werden soll.
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Mittwoch, 16.September.2009 | 15:06:41 Uhr
Zitat von: AndreasTV am Mittwoch, 16.September.2009 | 09:35:22 Uhr
...."Verweigerer" Ulrich ...

Verweigerer klingt hart.

Da es mir aber bei einigen Sachen die ich hier lese in den Finger juckt werde dann werde ich mir dann doch  (für den Moment) Untreu.

Bei den Messwertgleichrichern zur Erfassung des Effiktivwertes einer Wechselspannung ist immer der Faktor Zeit mit drin.
Um einen Effektivwert oder auch True- RMS Wert zu bilden muss immer wenigstens eine Periode des Signales erfasst werden.
Dieses Zeitfenster darf daher nicht kleiner werden als die längste Periodendauer und die gibt die unterste zu Erfassende Frequenz vor.
Was das jetzt für die Spitzenwerterfassung eines Ausssteuerungsmessers bedeutet dürfte klar sein.
Daher kann man nicht einfach einen AC/DC Effektivwertwandler (oder True RMS to DC Konverter) für eine Multimeteranwendung in einen Aussteuerungsmeser verpflanzen.

Gruß Ulrich
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: AndreasTV am Mittwoch, 16.September.2009 | 15:21:08 Uhr
 :_good_: Super - das "Locken" hat gewirkt  :_sorry: :_55_:.
Schön das Du - soweit Es Dir wieder in den Fingern juckt - deine "Senf" dazu geben wirst :__y_e_s: .,a095.
Dein Hinweis bezüglich des Gleichrichterkreises eines MVNs bezüglich einer PPM - Schaltung ist doch wieder ein aufschlussreicher "Wink mit dem Nudelholz"  .,111.
Wäre ja auch irgendwie zu einfach gewesen - zumal ich da als Beispiel von meinem Gerät hier davon ausgegangen bin das eine Bandbreite von über 1 MHz ausreichend sei die zu messenden "Impulse" getreu genug zu übertragen zum Zwecke der Messwerterfassung  .,a015 ...Also wieder Vorne angefangen und eine "ballistisch geeignete" Eingangsstufe gesucht - oder doch Die schon Bekannten aus z. Bspl. weiter Oben geposteten / verlinkten Schaltungen übernehmen.

MfG

Andreas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Mittwoch, 16.September.2009 | 18:52:15 Uhr
Zitat von: uk64 am Mittwoch, 16.September.2009 | 15:06:41 Uhr
Um einen Effektivwert oder auch True- RMS Wert zu bilden muss immer wenigstens eine Periode des Signales erfasst werden.
Dieses Zeitfenster darf daher nicht kleiner werden als die längste Periodendauer und die gibt die unterste zu Erfassende Frequenz vor.
Weist Du zufällig, was da die untere Grenzfrequenz dieser TRMS/DC Wandler typischerweise ist ? - nur mal so interessehalber....
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: AndreasTV am Mittwoch, 16.September.2009 | 19:22:27 Uhr
... da wir Uns ja wohl im aufzuzeichnendem Tonspektrum bewegen sollten da doch so der Bereich um die 50 mS - 4 µS ausreichen  .,a015 ...

MfG

Andreas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Mittwoch, 16.September.2009 | 19:47:29 Uhr
Der Wert liegt vielfach im Bereich >100 ms.
Er lässt sich aber durch die äußere Beschaltung anpassen.
Das ganze ist aber schon viel zu kompliziert für eine Aussteuerungsanzeige und damit eigentlich Off Topic.
Was interessiert hier ein möglichst genauer Effektivwert?
Ich würde das mit den "RMS to DC" Wandlern schnell wieder vergessen.
Wer sich allerdings mit ein wenig Theorie aus diesem Bereich beschäftigen will, (z.B. nach "Settling Time" suchen).

ftp://ftp.analog.com/pub/www/library/applicationGuides/amplifiersLinear/downloads/RMStoDC_AppGuide_2ndEd.zip

ca. 10 MB.

Was die Aussteuerungsanzeige betrifft, ihr macht die Sache auch viel zu kompliziert.
Mit geplanten Luftschlössern, die nie umgesetzt werden, ist eh keinem gedient.
Wartet am besten auf Hans Joachim und schaut was er noch zu bieten hat.


Gruß Ulrich

Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Mittwoch, 16.September.2009 | 20:03:57 Uhr
Zitat von: uk64 am Mittwoch, 16.September.2009 | 19:47:29 Uhr
Der Wert liegt vielfach im Bereich >100 ms.
Autsch, doch so viel  .,a015

Zitat von: uk64 am Mittwoch, 16.September.2009 | 19:47:29 Uhr
Was die Aussteuerungsanzeige betrifft, ihr macht die Sache auch viel zu kompliziert.
Mit geplanten Luftschlössern, die nie umgesetzt werden, ist eh keinem gedient.
Ja, da hast Du recht (hatte mir auch schon so was gedacht, weil's einfach ein riesen Aufwand ist und sich keiner findet, der dauerhaft dran bleibt  :flööt:)
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Mittwoch, 16.September.2009 | 21:02:27 Uhr
Hi Leute,
wie Jürgen schon gesacht hatte hab ich mich schon mal mit der Materie auseinandergesetzt und muß mal wieder feststellen, daß ich noch einiges dazu lernen kann.
Mein Selbstbauversuch hab ich eigentlich nur aus reinem Interesse an der Materie gestartet und nicht wirklich zu Ende geführt.
Die Unterlagen hab ich Dani schon zugemailt und Jürgen kann Sie euch ja mal unterbreiten.
Einen Programmer für den Atmel AVR kann man auch ganz leicht mit wenigen Teilen bauen und der Abgleich ist auch nicht wirklich schwer zu realisieren.
Ich habe mich immer gewundert warum die Messungen nicht so sind wie bei einem anderen VU Meter. Hab denn eben gelesen, daß die NF zuerst mal Gleichgerichtet wird. Ich hab da bei meinem Programm immer nur eine Halbwelle betrachtet und versucht die Integrationszeit daraus zu errechnen. - Muß ich denn in der Software noch ändern.
Als ich den Korelationsgradmesser integriert hatte wußte ich nicht, daß der nur 3 Stellungen hatte und hab den über die ganzen 60 LED´s versucht zu verteilen, was mir Anhand des zweier Systems im µC nicht wirklich gut gelungen ist - die 180° sind je nach Frequenz nicht ganz links, alsu die 90° auch nicht ganz mittig. - Wurde dann aber auch etwas vom Dani ausgelacht, wobei er danach doch erstaunt war. Hab Ihn dann so gelassen.
Zum Schluß hatte ich den Impulsstrum der LED´s (wegen der Matrixschaltung) auf etwa 40 mA hochgetrieben, was dann in der Spannungsversorgung der LED´s (StepDown Wandler) zu einem zu großen Magnetfeld geführt hat und mir dann die Messung der Peakwerte etwas versaut hat. - Das Problem hab ich auch noch nicht gelöst.
Die Messung der Analogen Werte kann ich mit dem µC (ohne externen AD-Wandler) leider nur bis ca. 1KHz beschränken.
Da ich beide Halbwellen ausmesse begrenze ich auch den AD-Wandler auf 9 Bit und kann im Besten fall -40 dBu bis +5 dBu Messen.

Einen Schaltplan hab ich nie gezeichnet (die Schaltung is zu einfach).

Angefangen hab ich auch aus dem Grund, daß es keine wirklich interessanten Bauvorschläge im Internet gibt.

Ich hab extra auf SMD Teile verzichtet und auf möglichst einfachen Nachbau geachtet (was doch nicht wirklich einfach sein wird).

Falls mein Bastelprojekt etwas Interesse zeigt kann ich ja mit eurer hilfe mal versuchen ob ich es zum Abschluß bringen kann.

Die groben Unterlagen liegen bei Jürgen (wie schon gesagt)
Das programmieren der µC´s ist auf den Platinen schon vorbereitet.


Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: m_ETUS_alem am Mittwoch, 16.September.2009 | 22:34:33 Uhr
Zitat von: m_ETUS_alem am Dienstag, 15.September.2009 | 13:23:02 Uhr
Da ich auch unter anderem "mein Geld" mit Prototypenbau verdiene, sollten Layout´s und ersten Proto mit Outline kein
Problem darstellen
.....Sry das ich das jetzt schreiben muß aber bisher wird nur philosophiert...effektiv hat sich bisher nichts getan .,a015
Genau das kenne ich schon aus einem andern Forum  :_thumbdown_:

Also habe ich mir ein wenig Gedanken gemacht um einmal den "echten" anfang zu machen:

Einführung:
- Einzelpunktansteuerung zu aufwendig daher eher auf vorhandene Matrixmodule zurückggreifen.
  Dieses spart beim ansteuern I/O-Ports, obwohl es immernoch genug sind.
  Dabei fällt die Wahl auf 2 Anzeigentechnologien.
  A: FL-Unit mit integrierten Matrixtreibern
  B: LC-Units.......dito.......

Schematiken:

Erste Version,
ein 3Farb FL-Display:
(http://www.etus-landgraf.de/Bilder/Project1/FLDIS.JPG)

Ansteuerung wäre einfach und sieht sehr schick aus ;)
Allerdings wäre der restliche Aufwand immens und der Preis dieser Einheiten liegen bei 60-90 Euro
und damit "durchgefallen"

Zweite und damit bessere Version
128x64 LC-Punktmatrixmodul:
(http://www.etus-landgraf.de/Bilder/Project1/LCDIS.JPG)
Vorteil: Kostengünstig 30-40 Euro (mit und ohne HGB)
Vorgegebene Zeichensätze, Universell einsetzbar.
Nachteil, der ansteuerne Prozessor muß viele Ports verwalten

Nun das Bedienfeld:
Erste Version
Matrixansteuerung
(http://www.etus-landgraf.de/Bilder/Project1/KB1.JPG)
Nachteil: Mit der Anzahl der Tasten wächst die Anzahl der benötigten Ports am Prozessor
Um den Prozessoraufwand nicht unnötig zu potenzieren eher ungeeignet daher:

Zweite Version
Analoges Tastenfeld
(http://www.etus-landgraf.de/Bilder/Project1/KB2.JPG)
Vorteil ist das man nur einen A/D-Port des Prozessors benötigt bei fastunendlicher Anzahl der Tasten.

Nun das Eingangsboard

Es muß so universell als möglich sein,
gegen Aufschwingen und Fremdeinstrueung von HF geschützt sein:
(http://www.etus-landgraf.de/Bilder/Project1/INPB.JPG)

So, damit ist der el. Aufwand fast erledigt.
Das System so universell als möglich zu halten.
Was noch fehlt ist das Netzteil, da zeichne ich nichts.
Pflicht: A: duale "-" "+" Führung für den Analogteil
           B: el. Unabhengig die Versorgung des Displays und des Prozessorboardes.
Das Prozessorboard:

Abhengig vom Programmierer gewählten µCom
Muß haben: 3x A/D Eingang
                 14 D Ausgänge
Und besteht effectiv nur aus dem Prozessor, 2C´s im pF-Bereich, 1C im nF-Bereich, einen Quarz und nat. dem Prozessor.

So, damit ist die HW so universell als möglich und an sich fertig
Nur noch die SW und die mache ich nicht!

Es haben sich hier schon genug kundgetan, die das beruflich machen, also los.

Und damit ist meine Arbeit bis auf das entgültige Layouten und Protobau getan!


Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Mittwoch, 16.September.2009 | 23:06:46 Uhr
Welche Funktion haben IC2 und D1 auf deinem "Analogboard"  ?

Gruß Ulrich
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Donnerstag, 17.September.2009 | 17:25:11 Uhr
So,
hab heute mal ein bischen Zeit gehabt mich im I-Net schlau zu machen und ne Bestandsaufnahme durchzuführen.

Ich hab mir mal die Prozessorecke angesehen und ne Tabelle für die Messwerte erstellt.

Realisierbar wäre mit einem externen AD Wandler mit 12 Bit ein Messbereich von +10 dBu bis -40 dBu und 0,4 dB oder 0,5 dB Auflösung, wobei die Integrationszeit eine reine Programmierungssache sein wird.

Ich hab auch noch nach einer Besseren Lösung ausschau gehalten, nur sind die 18, 22 oder 24 Bit AD Wandler zu langsam oder zu teuer.

Als Prozessor würde ich einen empfehlen mit 16 Bit Daten Bus um den Programmierungsaufwand so gering wie möglich zu halten. Er sollte aber schon 16 MHz oder 20 MHz mitmachen.

Mit dem Netzteil sollte eigentlich kein Problem sein, es gibt ja genuch Spannungsregler und Zehner IC´s.
Einen StepDown Wandler würd ich da jetzt auf keinen Fall einbauen!!!

Mit den Integrierten 10 Bit AD Wandlern schafft man höchstens eine Auflösung bis -30 dBu - So ein Teil hab ich schon hier.



Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Donnerstag, 17.September.2009 | 19:00:16 Uhr
Is wat spät für Mittag - kommt doch gleich Abendessen

hatte eben so nen dummen Einfall bez. der Eingangsstufe - kann da mal jemand seinen kommentar abgeben???

Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Donnerstag, 17.September.2009 | 19:40:28 Uhr
Ok - habs grad nochmal überarbeitet

zur Erklärung:
der obere Komperator sollte den Signalzustand weitergeben für eine eventuellen Korelationsgradmesser.

Die OP´s für den Analogenbereich sind nicht gleich beschaltet sondern ein OP Invertiert, der andere nicht.

Der Abgleich ist einmal für die Signalamplitude anzupassen und einmal den Gleichspannungspegel anzupassen.
Beide werden dringen benötigt und haben mit den Parametern nichts am hut.
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Donnerstag, 17.September.2009 | 20:17:55 Uhr
Da stand ich wohl etwas auf dem Schlauch, du willst also so zusagen das Signal auf einen Gleichspannungspegel klemmen um in den Arbeitsbereich des A/D Umsetzers zu kommen
Das gilt auch für Dominiks Schaltung.

Im Gegensatz zu Dominiks Schaltung ist deine meiner Meinung nach aber immer noch falsch.
Wie soll die Addition des invertierten und des nichtinvertierten Signal funktionieren?
Die Offsetschaltung dürfte so auch nicht funktionieren.

Aber warum nicht vor dem A/D Umsetzer gleichrichten und integrieren?
Man spart Quantisierungsschritte und kann auch mit einer niedrigeren Samplingrate arbeiten.

Aber damit sind wir ja schon wieder mitten im eingemachten.

Gruß Ulrich

Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Donnerstag, 17.September.2009 | 20:42:32 Uhr
Also ehrlich gesagt wollte ich die beiden Werte nicht addieren sondern immer nur das Positivere Signal verarbeiten, so daß ich knapp über 0V liege und die Amplitude möglichst hoch halten kann (ich glaub die Potiwerte stimmen da noch nicht) um eine evtl. verbrummte Spannungsversorgung zu umgehen.

Da ich eine Signalquelle habe, einmal das invertierte Signal und einmal das nicht invertierte Signal, und die auf jeweils eine Diode gebe kann da nur was positives raus kommen - zudem is da ja noch der Widerstand gegen Masse - das Signal hat also keine Möglicheit mehr negativ zu werden (es sei denn die Dioden sind platt).

Aber davon mal abgesehen - irgendwann kommen eh die Diskussionen, und ich muß mich mal ein paar Tage am PC ausruhen - hab die Freck und auf gelben Schein Urlaub.
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Donnerstag, 17.September.2009 | 21:15:15 Uhr
Nehmen wir mal nur den oberen (bzw. mittleren) OV ohne den Unteren, bis auf die Dimensionierung der Poti- Umgebung stimmt alles (du brauchst hier eigentlich nur eine positive Spannung).
Das Signal wird auf die eingestellte Gleichspannung geklemmt (nicht gleichgerichtet), kann durch die Diode auch nicht negativ werden.

Das was du mit dem unteren OV bezwecken willst ist mir immer noch nicht klar.
Keine Gegenkopplung nur eine Mitkopplung?
Die Offsetspannung des Potis auf den invertierenden Eingang?
Der Ausgang sollte sofort negativ (-Ub) werden.
Da die Kathoden der Dioden gekoppelt sind funktioniert auch der obere OV nicht mehr.
Der Ausgang des oberen OV wird auf +Ub gehen.

Gruß Ulrich

Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Donnerstag, 17.September.2009 | 21:44:38 Uhr
Danke - wär fast mal wider ne Platine für die Tonne geworden.

Ich hab dat mal geändert - ich hoffe es stimmt denn - kommentare gewünscht!
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Donnerstag, 17.September.2009 | 22:19:29 Uhr
Das wird so auch nicht funktionieren.

Mir ist aber einfach nicht klar was du mit dem zweiten OV bezweckst.
Mach doch mal eine Zeichnung wie du dir im Erfolgsfall das Ausgangssignal vorstellst, von einem Sinussignal am Eingang ausgehend.

PS: Sollte man diese Diskussion nicht besser in einen anderen Thread verschieben?

Gruß Ulrich
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Donnerstag, 17.September.2009 | 22:49:37 Uhr
Hallo Ullrich,

hatte et schon gesehen, dat et immer noch nicht o.k. ist
Hab da noch was geändert - wenn das immer noch falsch ist mach ich gleich einen Treaht auf - Vollwellengleichrichter

ich wollte eigentlich eine Gleichrichtung des Signals mit Amplitudenregelung auf ungefähr Us 4,5V und eine Gleichspannung von ungefähr 0,01V und beides einstellbar.
Mit der Amplitudenregelung is denn nit - muß man dann bei der VRef am AD Wandler machen.

Tut mir leid, daß ich mich hier so ausgelassen hab - aber danke für deine Geduld.

Aber denn mal zurück zu den Preformance - die 40 LED´s kann man denn denk ich mal wohl am besten mit so einer LM39xx Schaltung basteln - braucht man kein µC - wenn man dann auf den Korelationsgradmesser verzichtet

Gruß Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Donnerstag, 17.September.2009 | 22:56:51 Uhr
Thomas, Ulli,

ich habe Euer Projekt mit dem von Dominik, weil es von  der Thematik her, passt hier neu zusammen gefasst.
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Donnerstag, 17.September.2009 | 23:18:00 Uhr
Hallo Thomas,
ich hatte mir schon gedacht das du eigentlich gleichrichten wolltest.
Dann solltest du aber tatsächlich besser von vorne Anfangen, dein neues Schaltbild wird auch nicht funktionieren.

Im Beitrag von Jürgen weiter oben findest du ein Schaltbild mit LM391x, die
OP102 und 103 bilden den Vollwellengleichrichter.
Eine Amplitudeneinstellung und eine evtl. Klemmung bzw. Gleichspannungsaddition musst du dann zusätzlich realisieren.

Dort

http://forum2.magnetofon.de/showtopic.php?threadid=7454

in Beitrag 016 findest du eine Alternative, IC3, 4 und 5 bilden da den Vollwellengleichrichter.


Gruß Ulrich
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Freitag, 18.September.2009 | 13:38:30 Uhr
Hallo Ullrich,

hab mir beim Zeichnen mal etwas mehr Mühe gemacht - is mit so nem dicken Kopf nit einfach.
Ich denk mir nur, wenn ich nochmal Anfange mach ich keine Kompromisse mehr.

Vieleicht kannst du ja nochmal einen Blick drauf werfen - und bitte nicht über die Gleichspannungskopplung meckern - is gewollt!!

Ich glaub - das Poti für die +20dB kann ich mir noch wegrechnen.

schönen Gruß

Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Freitag, 18.September.2009 | 15:41:12 Uhr
Das wir langsam Komplex, da müsste man ja schon richtig rechnen, vor allem was die Verstärkungsfaktoren betrifft.
Da ich nicht über die Gleichspannungskopplung schreiben  darf, habe ich nichts zu meckern.
Es sollte so funktionieren.

Nur so allgemein zur Gleichspannungskopplung, dir ist schon klar das eine leichte Gleichspannung vor dem Gleichrichter zu einer unsymmetrischen Gleichrichtung führt?

Hast du dir schon mal überlegt FET statt bipolare Transistoren zu nehmen, man dürfte dann wohl ein paar Bauteile einsparen können.

Nachtrag: Ich würde die Pegel für Cinch und XLR getrennt einstellbar machen.
Da im Heimbereich die Pegel nur selten eingehalten werden, würde man sich die symmetrischen Einstellung immer mit verstellen.

Nicht das meine Bemerkungen als Gemecker aufgefasst werden, ich habe großen Respekt wenn ein Projekt bis zum Ende durchgezogen wird.
Ich selbst bin aus der Selbstbauphase lange raus, habe aber früher selbst höchstens die Hälfte der geplanten Projekte wirklich bis zum Ende umgesetzt.

Gruß Ulrich
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Freitag, 18.September.2009 | 21:35:21 Uhr
So, hab ab alles nochmal übererbeitet

LCD Anzeigen sind entweder zu klein oder zu teuer (100 Euro is für ein Bastelobjekt eindeutig zu fiel)
Aber 100 LED´s wollt ich schon noch ansteuern. Dann hab ich auch ein Grund das Gehäuse größer zu wählen.

Die Eingangsstufe hab ich denn hoffentlich kompromisslos fertig.
Den AD Wandler muß ich leider begrenzen - sonst komm ich mit der Datenverarbeitung bei den kleinen Prozessoren nicht hinterher. 1ms sollte aber trotzdem noch messbar sein.

Ich würde mich über weitere Anregungen sehr freuen.

gruß
Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Freitag, 18.September.2009 | 22:44:57 Uhr
Ich glaube da musst du noch mal dran.
Das Signal am Eingang AD - Umsetzer ist nun negativ?

Wenn du vor der Bandbegrenzung (nach der Gleichrichtung)  integrierst (einfach RC Kombi) kannst du auch Signale höherer Frequenz messen.
Macht ein Digitalvoltmeter ja auch und die messen im Schnitt nur 4 mal pro Sekunde.

Deine Eingangsstufe sollte übrigens ohne die Bandbegrenzung vor dem AD schon so Pi mal Daumen bei 15 kHz den -3 dB Punkt erreichen. Dürfte hier im Forum keinen Anklang finden.

Gruß Ulrich


Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Samstag, 19.September.2009 | 09:26:19 Uhr
Hallo Ulrich,

mit dem negativen Signal is mir beinahe nit aufgefallen - ich merke aber auch schon, daß sich kaum jemand dafür interessiert, davon abgesehen kann das Auge in keinem Falle 20 KHz wahrnehmen und die ganze Elektronik sollte ja auch nachbaubar und möglichst einfach abgleichbar bleiben. Wenn ich ein Profimodell haben wollte könnt ich mir dat Teil auch kaufen. Davon abgesehen wollt ich auch noch ein Auge auf den Preis, der am Schluß unten steht, halten - ich kann also kein Prozessor mit 100MHz oder höher einsetzen und bin daher mit meiner Hardware an die Realität gebunden.

Sofiel zur Bastelstunde - ich denk ich werd das Thema mal ruhen lassen und mich um mein altes Teil weiter kümmern (bei Zeiten)

Grüße Thomas

Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: AndreasTV am Samstag, 19.September.2009 | 11:23:52 Uhr
Zitat von: Frickler am Samstag, 19.September.2009 | 09:26:19 Uhr
... - ich merke aber auch schon, daß sich kaum jemand dafür interessiert, ...

Mahlzeit zusammen  :_hi_hi_:.
Das würde ich so nicht behaupten ->
Eventuell sind ja ein paar User so Daus wie Meinereiner bzw. mit den entsprechenden Bausteinen (AD - Wandler etc.) einfach nicht derart vertraut als Das sich dahingehend eine brauchbare Schaltung hier zu posten lohnen würde  .,d040  :give_rose:.
Von daher - ich schrieb Es weiter Oben schon - halte ich mich dahingehend zurück und konzentriere mich da auf die Theorie bzw. prktikable (auf den "Durchschnitt" bezogen) "Ideen" der Futures  .,a095.

Davon jetzt mal abgesehen:
Wer´s "Profi - like" haben möchte wird dann auch die entsprechende Summe (ca. 300 - 500 Euronen) "Über" haben müssen bzw. bereit sein Diese zu zahlen so er Das möchte ...
Ich für meine Person kann´s und möchte Es auch nicht (so ich denn könnte)  :drinks: - anderereseit benötige ich auch nicht alle machbaren Funktionen / Erweiterungen; schließlich handelt Es sich hier um eine Hobbybereich - zumindest für mich - und das meiste Geld muss für "normale" Sachen des täglichen Lebens ausgegeben werden (Bei Wem nicht  :flööt:).

Also: Von zumindest meiner Seite aus herrscht Da sehr großes Interesse, sehe aber keinen "Nährwert" darin hier zuviel Unfug zu posten = Daher bleibe ich im "Silent - Mode"  .,70.

MfG

Andreas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Samstag, 19.September.2009 | 13:27:27 Uhr
Zitat von: Frickler am Samstag, 19.September.2009 | 09:26:19 Uhr
... davon abgesehen kann das Auge in keinem Falle 20 KHz wahrnehmen und die ganze Elektronik sollte ja auch nachbaubar und möglichst einfach abgleichbar bleiben.

Dafür gibt es ja die Integration, die 20 kHz werden gemessen wenn sie nur lange genug am Eingang anstehen und bleiben auch entsprechend lang auf der Anzeige erhalten.
Deine Begrenzung (IC vor dem AD Umsetzer)  setzt ja schon deutlich früher ein, der - 3dB Punkt dürfte so ungefähr bei 2kHz liegen.
Das ist aber bei vorheriger analogen Integration kein Problem.

Die Kosten der Eingangsstufe kann man vernachlässigen, das Zeug ist billig.
Was bleibt ist der Arbeitsaufwand.
Egal welcher Mikrokontroller eingesetzt wird, man sollte schon versuchen es so einigermaßen richtig zu machen.
Wenn der Prozessor nicht schnell ist muss man eben die nötigen Funktionen in den analogen Teil verschieben.
Ein leistungsfähigerer Prozessor / AD Umsetzer  hat halt den Vorteil, das er mehr Funktionen übernehmen kann.

Ich hatte ja bereits geschrieben, das ich selbst den Selbstbau einer brauchbaren Aussteuerungsanzeige
nicht angehen würde. Die einzige Ausnahme wäre der Spaß an der Freude, der Spieltrieb.

An die stillen Mitleser, ihr seht das eine korrekte Umsetzung nicht einfach ist.
Das zusammentragen von unrealistischen Wünschen führt auch nicht weiter. Irgendwer muss ja  dann die
"echte Arbeit" übernehmen.

Thomas, du ist da schon verdammt weit. Las dich nicht beirren, auch nicht von mir.

Gruß Ulrich
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Samstag, 19.September.2009 | 13:43:20 Uhr
Hi zusammen,

Zitat von: AndreasTV am Samstag, 19.September.2009 | 11:23:52 Uhr
Zitat von: Frickler am Samstag, 19.September.2009 | 09:26:19 Uhr
ich merke aber auch schon, daß sich kaum jemand dafür interessiert

Mahlzeit zusammen  :_hi_hi_:.
Das würde ich so nicht behaupten ->
Eventuell sind ja ein paar User so Daus wie Meinereiner bzw. mit den entsprechenden Bausteinen (AD - Wandler etc.) einfach nicht derart vertraut als Das sich dahingehend eine brauchbare Schaltung hier zu posten lohnen würde  .,d040  :give_rose:.

Das von Andreas gesagte, möchte ich auch noch einmal gerne unterstreichen.
Ich lese die beiden Threads zu dem Thema interessiert mit, kenne mich aber mit OP Schaltungen so rein gar nicht aus.
Ich wäre niemals in der Lage, aus dem Schaltplan irgendwelche Negationen etc. raus zu lesen.

Interesse meinerseits besteht grundsätzlich schon, aber im Moment befindet sich dieser Thread an einem Diskussionspunkt, an dem ich einfach nicht viel beisteuern kann. Das heißt eben nicht, daß kein Interesse besteht - sondern momentan eher "nur" mitgelesen wird.

.,a095
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Samstag, 19.September.2009 | 18:44:59 Uhr
So, hab denn nochmal wat überlegt, wie man die gewonnenen Daten dann doch noch vernümftig verarbeiten kann.

Erstes Konzept ist unten als PDF.
Alle Bauteile sind sehr günstig zu erhalten.

bei dem RTW Bildchen vom Jürgen hat mich doch etwas gewundert, daß kein Prozessor zu sehen ist sondern nur die EProm´s.
wenn man nun die Verarbeitung der Daten über ein EProm Filtert kann man in dem EProm die logarithmische Anpassung vornehen.

Damit alles noch gut zu Programmieren bleibt hab ich 2 Prozessoren dabei um evtl. auch Geschwindigkeitsprobleme zu vermeiden.

Wo ich mir jetzt nicht sicher bin ist, ob die LED´s hell genug leuchten werden. Ansonsten muß das alles nur noch richtig ausgearbeitet werden.

Ich würde mich aber auch mal über etwas Mitarbeit freuen!

Viel spaß beim grübeln

Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Samstag, 19.September.2009 | 18:47:00 Uhr
Hab da nochwas vergessen: Samplingrate bis 60KHz ist mit dem Teil machbar, d.H. 30KHz sollten Messbar sein.
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Sonntag, 20.September.2009 | 12:54:27 Uhr
Hi Thomas,

die MCP's sind PIC's oder ?
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Sonntag, 20.September.2009 | 13:26:18 Uhr
Hi Kuni,
ich dachte eigentlich, daß als "Hirn" wegen des Timings (ca 1MHz Takt für den AD Wandler) ein PIC eher angebracht ist und als "Daten Rechner" dachte ich, daß ein Atmel da doch besser wirkt. Kann man ja auch noch ändern - die beiden Typen hab ich nur hier deheim.
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Montag, 21.September.2009 | 12:58:37 Uhr
PIC oder Atmel dürfte ja eigentlich erst mal egal sein.
Ich habe nur gefragt, weil ich mit den PIC's keine Erfahrung habe und auch keine Entwicklungstools hier habe...
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: RunT am Donnerstag, 24.September.2009 | 23:38:00 Uhr
Moin,

ich melde auch mal Interesse an. Viel helfen kann ich bei der Entwicklung leider nicht.
ich würde das Gerät oben auf meine Bandmaschine stellen, so dass das Meter zwischen den Ohren zappelt.

cu
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: AndreasTV am Freitag, 25.September.2009 | 06:18:51 Uhr
Zitat von: RunT am Donnerstag, 24.September.2009 | 23:38:00 Uhr
... so dass das Meter zwischen den Ohren zappelt.
...

... dann wird´s dem Teil aber schwindelig  :smile  :_55_:.

MfG

Andreas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Samstag, 17.Oktober.2009 | 20:58:44 Uhr
So, hab mir in den letzten Wochen wat mühe gegeben und die Schaltung in erster Version gezeichnet.

Bin mir leider nicht sicher, ob die Eingangsplatine auch den Anforderungen gewachsen ist.
Wenn mal jemand Zeit hat und sich dem Thema annehmen möchte - währ ich dankbar.

Vorraussetzung war: Chinch und XLR Umschaltung
                             +20dB Umschaltung
                             Eingangswiderstand bei ungefähr 1MOhm
                             Frequenzmessung bis möglichst 30KHz
                             Gleichspannungstauglich um einen guten Abgleich zu ermöglichen

Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Samstag, 17.Oktober.2009 | 22:11:42 Uhr
Nicht das ich den Ruf eines Nörglers  bekomme (obwohl, es melden sich ja nicht gerade Viele hier), zu mal ich mich ja eigentlich raushalten wollte.
Aber die Eingangsstufe hat die selben Probleme wie die ersten Varianten.
Erst mal nur bis zum Eingang Gleichrichter (und ohne Gewähr).
Im ersten Operationsverstärker mit solch hohen Rückkopplungswiderständen (die wurden ja immer höher) zu Arbeiten wird in der Praxis zu Problemen führen. Besser ist es im Eingang, wenn es Hochohmig werden soll, mit Elektrometerverstärkern zu arbeiten.
Nachtrag: Oder den Eingang mit FETs zu entkoppeln.
Der Ausgang des zweiten Operationsverstärkers wird durch die Wahl der Verstärkungsfaktoren beider OPs mit  den üblichen Standartpegeln am Eingang schon überteuern.
Die Potis am zweiten OP sind bei der Dimensionierung der Widerstände praktisch ohne große Wirkung.

Gruß Ulrich
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Sonntag, 18.Oktober.2009 | 12:31:37 Uhr
Hi Ulli,
ich weiß ja, daß ich die Schaltung nicht auf übliche Art und Weise aufgebaut habe.
Die hohen Eingangswiderstände haben mir auch etwas Bauchschmerzen gemacht - nur sollte das TL062 im Eingang ungefähr 30pA ziehen, wobei die Widerstände kaum auffallen würden. Is aber kein Problem - kann man ja ändern.
Bei dem Verstärkungsfaktoren hab ich mir auch meine Gedanken gemacht und wollte bei einem Pegel über +5 dBu eine Übersteuerung erwirken um den Eingang vom A/D Wandler möglichst gut ausnutzen zu können und beim Gleichrichter möglichst hohe Spannungen zu haben, damit der Transistor für die Phasenlagenerkennung besser arbeiten kann. Falls das denn doch zu Problemen führen sollte kann ich ja einfach die Widerstände ändern.
Mit der Gleichrichterschaltung, die du vorgeschlagen hattest war ich in sofern nicht einverstanden, da der Ausgang nicht bei beiden Halbwellen gleichermaßen belastbar ist. Aber ich denke mit dieser Version hab ich dieses Problem gelöst, um die +20dB Verstärkerschaltung danach zu integrieren.
Auch hier hab ich wieder die Übersteuerung nötig um den A/D-Wandler nicht zu überreizen.

Aber wenn du nochetwas mäckern könntest (wo ja kein anderer sich mehr für dieses Thema Interessiert) würd mich das freuen.
Positive Kritik ist immer gut.

Schöne Grüße aus dem sonnigen Sinzig

Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: AndreasTV am Sonntag, 18.Oktober.2009 | 13:15:25 Uhr
Zitat von: Frickler am Sonntag, 18.Oktober.2009 | 12:31:37 Uhr
H...(wo ja kein anderer sich mehr für dieses Thema Interessiert)
..

... ich schrieb Es schon einmal: Nur weil man(n) aufgrund mangelnder Kenntnis bezüglich OP - Amps hier Nichts schreibt ist Das nicht gleichzusetzen mit Desinteresse  :girl_devil:.

MfG

Andreas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Sonntag, 18.Oktober.2009 | 15:45:14 Uhr
Hallo Thomas,
dafür das ich mich raushalten wollte bin ich eh schon zu weit gegangen.
Ich muss mal an meinem Durchhaltevermögen arbeiten.

Schau mal in das angehängte PDF, vielleicht hilft es ja weiter (oder bestätigt deinen Plan).
Wenn ich noch mal etwas Lust verspüre erweitere ich die Sache um den "Rest".

Nachtrag: Das ist im PDF leider nicht ersichtlich, die ersten beiden
(Schalt) Bilder sind Verstärkung XLR Min/Max.
Die darauf folgenden Gesamtverstärkung Min/Max, also Cinch Max zu XLR Min.

Gruß Ulrich

Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: AndreasTV am Sonntag, 18.Oktober.2009 | 16:59:21 Uhr
Danke an die Kundigen hier  :_good_:  .,a095.

MfG

Andreas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Sonntag, 18.Oktober.2009 | 18:24:12 Uhr
Da es heute ein ziemlich langweiliger Sonntag ist, weiter im Text.

Im nächsten PDF sieht man die folgende Signale  mit einer symmetrischen Eingangsspannung von 1,55V (2 x 0,775V nach Masse) und minimaler Verstärkung von oben nach unten.

Eingang Gleichrichter
Ausgang Gleichrichter
Ausgang TL064/3 mit maximaler positiver Offseteinstellung
Signal Kathode D1 (Phasenlage)

Die Schaltung für die Phasenlage wird so wohl nicht funktionieren.

Die Umschaltung + 20 dB funktioniert  überhaupt nicht, egal ob aktiv oder nicht.
Sie fehlt daher in der Simulation.

Gruß Ulrich


Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Sonntag, 18.Oktober.2009 | 21:40:21 Uhr
Hallo Ulrich,
danke für das Aufwecken mit der +20dB Schaltung - wird die Tage geändert - hab ich wohl mal wider die Stromrichtung nicht beachtet.

Der Rest sieht doch ganz akzeptabel aus - die Phasenlage wird doch eh nur für den Korelationsgradmesser gebraucht - einen gewissen Pegel muß man da ja schon vorraussetzen und es reicht ja, wenn man die aufsteigende Flanke betrachtet - dürfte doch keine Probleme geben, oder??? - Ich hatte ja schon überlegt eine Diode beim Gleichrichter weg zu lassen,um den OV hochlaufen zu lassen. Ich befürchte nur, das dadurch zu fiele Störungen verursacht werden.

Mit den Widerstandswerten am Eingang vom letzen OV hab ich mich wohl etwas verrechnet - Die Widerstandwerte sind auch korrigiert.

Danke für deine Hilfe - hab denn noch ein bissel wat zu ändern.

Gruß

Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Sonntag, 18.Oktober.2009 | 22:16:33 Uhr
Zitat von: Frickler am Sonntag, 18.Oktober.2009 | 21:40:21 Uhr
- die Phasenlage wird doch eh nur für den Korelationsgradmesser gebraucht - einen gewissen Pegel muß man da ja schon vorraussetzen und es reicht ja, wenn man die aufsteigende Flanke betrachtet - dürfte doch keine Probleme geben, oder??? -

Virtuelles Schulterzucken, keine Ahnung.
Ehrlich gesagt, ich weis nicht wie deine Korrelationsgradmessung funktionieren soll.
Normalerweise wird ja die Lage der Nulldurchgänge beider Kanäle ausgewertet.
Mir fehlt da in deiner Schaltung irgendwie der Ansatzpunkt.
Was und wie soll den bei dir Prozessorintern passieren?

Gruß Ulrich

Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Sonntag, 18.Oktober.2009 | 22:35:46 Uhr
Hi Ulrich,
eigentlich dachte ich mir, daß wenn das erste Signal positiv wird, ein Timer die Zeit bestimmt bis das zweite Signal positiv wird und noch weiter zählt bis das erste Signal wider positiv ist - für perfektionisten kann man ja noch weiter zählen bis das zweite Signal wider positiv ist - dann die Werte auswerten und man hat sein Ergebnis.
Funktioniert bestens - hab es selbst mal Programmiert - sollte aber an einem Mono Signal getestet werden - meine Soundkarte hatte da bei 5 KHz doch schon angefangen die Signale auseinander zu bringen obwohl alles ausgeschaltet war.
Ein Fehler bei den Messwerten kann man ja dann einfach auswerten.

Ich mach mal schluß für heute

gute Nacht und schöne Grüße

Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Donnerstag, 22.Oktober.2009 | 21:05:32 Uhr
Hallo zusammen,
hab die Kleinigkeiten rausgearbeitet.
Falls nochmal jemand drüber schauen kann.....

Schönen Abend

Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Donnerstag, 22.Oktober.2009 | 21:08:30 Uhr
Hallo Thomas,

leider habe ich nicht das Verständnis drüber zu sehen aber verfolgen tu ich schon Dein Projekt.

Kriegst das schon hin....
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Donnerstag, 22.Oktober.2009 | 21:56:21 Uhr
Hallo Thomas,
da hast du ja einiges geändert.
Ich kann keinen Fehler entdecken, die +20dB Umschaltung funktioniert.
Die Variation der Pegeleinstellung ist zwar immer noch knapp, aber das kann man ja leicht ändern falls es Probleme geben sollte.

Ein wenig Zweifel hab ich noch mit dem Signal für den Phasenvergleich, eventuell könnte man statt des einzelnen Transistors an der Stelle so eine Art Darlingtonschaltung einsetzen.
Oder doch lieber einen OP Übersteuern?
Egal, du machst das schon.

Gruß Ulrich


Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Freitag, 04.Dezember.2009 | 23:15:32 Uhr
Sup, falls noch einer mit basteln möchte.....

Hab hier mal die Unterlagen der Platinen - hab den Phasenvergleich doch noch geändert, um Recourcen frei zu halten

Ich denke im Analogen bereich wird das auch ganz gut funzen (falls alles klapt).

Die Datei kann einfach mit nem kostenfreien Viewer geöffnet werden.

Viewer gibts bei yyy.abacom-online.de

gemalt ist das ganze mit SprintLayout 3.0 - der Viewer für SprintLayout 5.0 funzt aber auch.

Über irgendwelche Anregungen freu ich mich wie immer.

Schönen Abend noch
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: AndreasTV am Samstag, 05.Dezember.2009 | 07:39:30 Uhr
Guten Morgen  :_hi_hi_:.
Hätte ich jetzt fast übersehen  :_sorry: :give_rose: - Danke dafür.
Werde ich mir heute nachmittag mal anschauen ...; erstmal muß ein Zimmer beim Bekannten tapeziert werden  :flööt:.

MfG

Andreas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: m_ETUS_alem am Samstag, 05.Dezember.2009 | 11:17:24 Uhr
Schade, hätte es mir gerne ein mal angeschaut aber mit der 5er-Version klappt es nicht.
Evtl kannst Du die Schematik als Grafik exportieren ?
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Samstag, 05.Dezember.2009 | 17:57:54 Uhr
Sorry - hab wohl ein bischen auf der Leitung gestanden.

Hatte als letztes die Malplatine offen - die war lehr.

Versuchs doch nochmal mit der Datei da unten.

Wenn du SprintLayout offen hast gibts unten die möglichkeit die Platine zu wählen.

Schönen Gruß

Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Montag, 25.Januar.2010 | 21:32:38 Uhr
Hallo zusammen,

bin gebeten worden ein paar Foto´s ein zu stellen

noch ist nicht fiel an funktion zu erkennen - die Prozessoren sind grad in der mache

schönen Abend

Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Donnerstag, 03.Juni.2010 | 21:12:48 Uhr
So, hat zwar lang gedauert, ich glaub aber, das ich nicht mehr viel an der Hardware ändern kann.

Ich hoffe irgendjemand interessiert sich noch dafür - die Unterlagen sind im Anhang - Teile gibts alle beim Reichelt - mit den Kosten lieg ich etwas über 100 Euro.

Falls jemand Probleme beim Nachbau haben sollte helfe ich gerne weiter.
Mit einem Professionellem Gerät kann ich leider nicht wirklich mithalten, komme aber schon gut ran.

Wenn irgend jemand Änderungsvorschläge hat bringe ich Sie gerne noch mit rein.

Fragen, Anregungen und Kritik sind willkommen.

Nen schönen Sonnigen Feiertagsabend wünsch ich noch

Thomas

Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: KalleWirsch am Donnerstag, 03.Juni.2010 | 21:51:16 Uhr
Ich finde die Sache witzig.
Eher was fürs Auge als für den Kopf, aber das sind unsere Geräte ja mittlerweile auch.

Stell doch mal das fertige Gerät rein
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Donnerstag, 03.Juni.2010 | 22:12:22 Uhr
Hallo Kalle,

bei dem Gehäuse hapert es noch etwas - ich muß zuerst mal die Platinen auf den letzten Stand bringen (die Freiluftverdrahtung beseitigen) - dann kümmer ich mich um den Rest - bis dahin is dat Brett angesacht.

Aber nur kurz - ich hätt nicht gedacht, daß ich mit der analogen Schaltung so Probleme bekomme die von den Bauteiltolleranzen ausgehen.

Wenn ich mal ein Gehäuse hab mach ich noch ein paar Bilder.

schönen Gruß

thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: KalleWirsch am Donnerstag, 03.Juni.2010 | 22:22:20 Uhr
Da gehts mir andersrum.
Meine Elektronikkentnisse sind eher rudimentär und ich hab kaum den zehnten Teil dessen verstanden, was Ihr hier so besprochen habt.

Dafür kann ich aber sicher ein schickes Gehäuse beisteuern.
Das läge mehr in meiner Kompetenz.
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Donnerstag, 03.Juni.2010 | 22:41:16 Uhr
Danke für´s Angebot - aber wenn ich schon mal was Anfange werd ich´s denn auch irgendwann mal beenden.

Hab da mal ein paar Bildchen von meinem kleinen Bargraph - da hab ich denn zum Schluß die Platinen ans Gehäuse angepaßt - soo verkehrt is et ja nit.

Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Donnerstag, 03.Juni.2010 | 23:41:20 Uhr
An dieser Stelle noch mal meinen Respekt und meinen Glückwunsch die Sache so weit gebracht zu haben.

Wo lagen den die Probleme mit den Bauteiltoleranzen im Analogbereich?
Irgendwelche Messungen zur Genauigkeit und Frequenzgang der Schaltung durchgeführt?

Gruß Ulrich

Nachtrag: Die Geschichte mit dem virtuellen Mittelpunkt hatte ich mir auch durchgelesen.
Das sollte so weit funktionieren, nur bin ich mir nicht sicher ob im "Worst Case" Fall die Verlustleistung nicht zu hoch wird.
Auch eine Schwingneigung bei komplexer Last könnte ein Problem werden.
Bei einfachen Endstufen mit symmetrischer Belastung reicht eigentlich eine kapazitive Masse, siehe Revox A50/78.



Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Freitag, 04.Juni.2010 | 10:20:47 Uhr
Hallo Ullrich,

bei den OV´s hab ich das Problem, das Sie ungefähr 3mV eingangsdifferenz haben und wenn ich (bei 12 Bit DA Wandler)  0,5mV messen will - klappt das nicht so gut.
Auch wurde die Tolleranz noch mit verstärkt, so daß ich Messfehler bekam die jenseits von gut und böse waren.
Erst als ich den Gleichrichter abgeglichen hatte bekam ich gute Ergebnisse.

Mit dem Frequenzgang - ich hab leider keinen stabilen Frequenzgenerator, so daß ich nur sagen kann, das ich ab 15kHz einbussen habe - wie hoch die sind kann ich dir nicht sagen. Auch die Messung der Integrationszeit sieht nicht wirklich Perfekt aus, was ich aber mal wieder auf den Frequenzgenerator schiebe - is halt nur ein Billiges Pico PC Oszi mit einem Arbiträr-Waveform-Generator und nichts Professionelles.

Im ganzen bin ich recht zufrieden mit dem Ergebniss.

Ich danke auch für die Tatkräftige Unterstützung.

Bei der Mittelpunktnachbildung muß ich mal gucken ob ich mir nicht doch noch ein neues Netzteil baue - das große Ding is mitlerweile schon ziemlich zu gebaut - bei 1* 30V 15A und 120v 1,5A mit Strom und Spannungsregelung hab ich nimmer viel Platz im Gehäuse.

schönen Groß

Thomas


Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Freitag, 04.Juni.2010 | 11:07:30 Uhr
Wie Thomas, Du hast keinen NF-Generator......? :shok:
Da muss ich ja dann mal dran denken..... hier steht noch so nen HP.... wenn wir das nächstemal zu Dir kommen.
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Freitag, 04.Juni.2010 | 13:15:09 Uhr
He, das währ richtig klasse - ich hab da nur so Bastelgeneratoren.

Ich hoffe der HP gibt ein gutes Sinussignal raus und ist wenigstens bis 20KHz Spannungsstabil.

Habt ihr wenigstens die Yamaha Verstärker schon instand gesetzt???
Und wie siehts mit dem Mischpultnetzteil aus - Das Bildchen was bei dem NTP dabei war sah nicht wirklich vielversprechend aus - eher dem Hitzetod nahe.

schönen Gruß

Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Freitag, 04.Juni.2010 | 13:19:10 Uhr
Hi Thomas,

en den beiden Yamahas waren wir noch nicht...... kommt aber.
Haben zuerst den SABA 9260 wieder in Ordnung gebracht.

Netzteil Mischpult ist in der Veränderung, soll heißen wird neu aufgebaut.... damit wir endlich Ruhe :zwinker: haben.

Der HP ist ein Zweikanal-NF-Generator bis 100 kHz.
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Dienstag, 12.Juli.2011 | 17:34:11 Uhr
Hi zusammen,

für alle die ihr Interesse nicht verloren haben - hab da noch wat gefummelt.
Im allgemeinen ist der LED Bargraph V2 noch immer nicht fertig (hab noch irgend einen blöden Fehler drin - zeigt sich nur leider nie bei mir) aber grobe Hardwareänderungen haben sich nicht ergeben. zwei Widerstände auf der Eingangsplatine habe ich geändert um etwas größeren Puffer zur Errechnung der Integrationszeit zu haben, zwei Widerstände auf der Abgleichplatine sind dabei gekommen für einen besseren Abgleich der 0,18V. An der Software habe ih auch einige Änderungen durchgeführt und die Bedienungserkläuterung etwas mehr ausgearbeitet.

Also ist denn hier mal ein Update.

Ich hoffe den letzten Fehler werd ich noch irgendwann mal finden - wahrscheinlich gibts denn mal wider so ne peinliche Aktion wie die letzten zwei mal wo ich´s mitgeschliffen hab - mal abwarten.
Problem hab ich zwar schon eingekreist, kann mir allerdings noch keinen reim draus machen - Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen resettet der ATTINY wenn zu fiel Strom auf der 5V gezogen wird (d.h. beim einschalten der Tasten LED´s oder der Relais ....)  - dies aber auch nicht ständig und die 5V sind sauber (so weit ich das beurteilen kann).

Leider hab ich mit dem Preis für die Anschaffung (etwas über 100 Euro) mein persönliches Ziel nicht geschafft. Es könnten zwar auch günstigere Bauteile verwendet werden (Ref IC´s - Widerstände ....) nur wird das Ergebnis auch immer ungenauer.

Wünsche noch einen schönen Abend
Gr. Thomas

Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Dienstag, 12.Juli.2011 | 18:32:39 Uhr
Zitat von: Frickler am Dienstag, 12.Juli.2011 | 17:34:11 Uhr
Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen resettet der ATTINY wenn zu fiel Strom auf der 5V gezogen wird (d.h. beim einschalten der Tasten LED´s oder der Relais ....)  - dies aber auch nicht ständig und die 5V sind sauber (so weit ich das beurteilen kann).

Hast Du ein Speicher-Oszi ?
Dann ggf. mal die 5V und den Reset Pin messen.
Evtl. hast Du kleine Einbrüche die lange genug dauern um den uC zu resetten.

Ist ausgeschlossen, daß der Reset aus der SW kommt ?
Evtl. mal testweise einen Exception-Handler einbauen, der dann z.B. in einer Endlosschleife bleibt und dabei einen unbenutzten IO Pin toggelt.
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Dienstag, 12.Juli.2011 | 18:34:51 Uhr
Noch was:
Könntest Du mal den Schaltplan als JPG o.ä. einstellen ?
Bzw. welches Dateiformat ist "LAY" ?
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Dienstag, 12.Juli.2011 | 21:56:19 Uhr
Hi Kuni,
danke für deine Ratschläge. mein großes Problem bei dem reset ist, das dieses Problem irgendwie nur zeitweise auftritt - Softwarefehler kann ich bestimmt ausschließen - PC Speicher Oszi hab ich zwar, nur arbeitet dies auch Bewußt mit Datenverlusten, da seh ich den Fehler (wenn er denn mal da ist) eher auf meinem ollen alten 20MHz ELV Bastel Röhren Oszi der Firma Hameg. Das Problem bei den PC Oszi´s ist, das erst der Speicher voll gebaggert wird und dann ausgelesen, wobei das auslesen doch länger dauert als das vollbaggern.

Das Layout hab ich mit Sprint Layout V3.0 gemacht - Abbacom bietet da noch einen Viewer an, der zwar jedes mal über die alte Schrift meckert aber ansonsten gut funktioniert - ich glaub ein JPEG wird zu undeutlich.

Um auf die 5V zurück zu kommen - In der Schaltung hab ich zwei Prozessoren verbaut:
AT TINY für die Tasten und die Ansteuerung der A/D Wandler
ATMEGA 32 für die Datenverarbeitung und die Steuerung der LED´s

Wobei ich bei beiden AVR´s einen Grundtakt verwende, den der AT MEGA 32 generiert mit einem 16MHz Quarz.

Beim einschalten wird denn der AT MEGA loslaufen und einfach ohne genauen Plan was anzeigen. Der ATTINY wartet 2-3 Sekunden, bis er den aktuellen Betriebszustand übermittelt. Danach gehen dann die LED´s der Tasten an (auch vom ATTINY gesteuert) und die Relais schalten durch (für Chinch/XLR und +20dB). Und wenn i9ch dann mal pech hab und die Kiste woanders als deheim steht resettet der ATTINY.

Wobei ich mir grad überlege, das ja auch die Relais aus gehen, was bedeutet das der AT MEGA auch resettet ....?????

Ich glaub ich fang doch mal mit ein paar größeren Kondensatoren im Netzteil mal an.

Beste Grüße
Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Dienstag, 12.Juli.2011 | 23:26:17 Uhr
Hi Thomas,

Zitat von: Frickler am Dienstag, 12.Juli.2011 | 21:56:19 Uhr
ich glaub ein JPEG wird zu undeutlich.

oder halt ein anderes Format, daß man mal den Plan sehen könnte ohne extra deswegen eine SW zu installieren......
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Dienstag, 12.Juli.2011 | 23:59:52 Uhr
Da musst du nichts installieren.
Aber egal, ich hab es mal umgewandelt, siehe Anhang.
Falls Thomas was dagegen haben sollte kann ich es wieder löschen.

Gruß Ulrich
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: m_ETUS_alem am Mittwoch, 13.Juli.2011 | 07:22:32 Uhr
Danke Ulrich,

als "EAGLer" wollte ich auch nicht wieder alles mögliche installieren.

@Thomas
- Leider kann man die Duallayer nicht auseinanderhalten.
Hast Dir ja wirklich viel Mühe gemacht, wie weit bist Du mit dem aufbau ?
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Mittwoch, 13.Juli.2011 | 07:58:04 Uhr
Moin Thomas & All,

@Ulrich: Danke für's konvertieren, hab ich aber noch nicht angeschaut.

@Thomas:

Hab' das SW/HW technische Konzept noch nicht ganz durchstiegen:

Zitat von: Frickler am Dienstag, 12.Juli.2011 | 21:56:19 Uhr
Wobei ich bei beiden AVR´s einen Grundtakt verwende, den der AT MEGA 32 generiert mit einem 16MHz Quarz.

Beim einschalten wird denn der AT MEGA loslaufen und einfach ohne genauen Plan was anzeigen. Der ATTINY wartet 2-3 Sekunden, bis er den aktuellen Betriebszustand übermittelt. Danach gehen dann die LED´s der Tasten an (auch vom ATTINY gesteuert) und die Relais schalten durch (für Chinch/XLR und +20dB). Und wenn i9ch dann mal pech hab und die Kiste woanders als deheim steht resettet der ATTINY.

Wobei ich mir grad überlege, das ja auch die Relais aus gehen, was bedeutet das der AT MEGA auch resettet ....?????

(1) Der ATTINY bekommt also seinen Clock über einen IO Pin des MEGA ?
-> Damit laufen sie gleichzeitig los

(2) Der ATTINY macht dann SW technisch ein 2-3s Delay ?

(3) Wie kommunizieren ATTINY <-> MEGA ? (per SPI, analog, uni-/bi-direktional)

(4) Was hängt alles an den Relais ?
Wenn das vom ATTINY gesteuert wird, kann es ja nicht sein, daß der MEGA versorgungstechnisch an den Relais hängt - sonst würd's ja gar nicht hochlaufen - außer ich übersehe noch was.
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: uk64 am Mittwoch, 13.Juli.2011 | 08:03:39 Uhr
Zitat von: m_ETUS_alem am Mittwoch, 13.Juli.2011 | 07:22:32 Uhr

- Leider kann man die Duallayer nicht auseinanderhalten.


Da kann Thomas nicht für, ich habe "knüggelig" umgewandelt.
Das sollte aber egal sein, aus dem PDF kann man doch eh keine Leiterplatte anfertigen.

Sonst ladet euch den Viewer runter, er muss nicht installiert werden.

Gruß Ulrich
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Mittwoch, 13.Juli.2011 | 10:58:45 Uhr
Guten Morgen zusammen,

Danke Ulrich für die Umwandlung - hab denn noch die Doppelseitigen Platinen auseinander gewurschtelt. Besser erkennbar ist es aber mit dem Viewer - der kostet auch nix.

Taktung der Prozessoren ist - Quarz am AT MEGA - ATTINY benutzt denselben (sihe im Schaltplan Leitung "16MHz").
Da ich die letzten Einstellzustände speicher (im ATTINY) und beim einschalten das Aktivieren des Abgleichprogramms abfrage hat der ATTINY ca 2-3 Sek Wartezeit bis der A/D Wandler das erste mal kompl. abgefragt wurde.
Danach werden die Programmdaten übermittelt (sie im Schaltplan die Leitung Rückmelder / Mode Data / Mode Clock) - Is im Assembler selbst Programmiert und nicht ne SPI Schnittstelle oder so....
Nach dem Übermitteln der Programmdaten (was jedesmal Erfolgt, wenn ne Taste losgelassen wurde) Schaltet der AT MEGA die Relais (auch auf der 5V Leitung) auf den Eingangsplatinen und der Abgleichplatine.
Und aus irgendwelchen Gründen klackt denn alles ab (meist beim vorführen) und die LED´s der Tasten sind wider aus - 2-3 Sekunden später das gleiche Spiel von vorne.

Das spiel muß ich leider so machen, da ich sowieso ein echtes Timingproblem mit den lahmen AVR´s bekommen hab - nen Grundtakt der A/D Wandler vopn 1MHZ war nicht einfach zu bewerkstelligen.
Mit nem Compiler hätt ich es erst gar nit zu versuchen brauchen. Die zusammenarbeit Funktioniert aber wirklich gut.

Zur Vertigstellung - siehe Bild - geärgert hab ich mich dann, als ich das Gehäuse fertig hatte, am nächsten Tag gucken war und er Deckel eingerissen ist. Ich muß mal nen neuen machen - hab nur ne Zeitlang die Lust verloren.
Manchmal braucht man auch etwas Abstand, bevor es weiter geht.

Im Vorfeld mal danke an dem Regen Interesse - ob der Fehler nochmal aufkommt lass ich euch wissen.

Schöne Grüße
Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Mittwoch, 13.Juli.2011 | 12:09:08 Uhr
Hab den kleinen LED Bargraph auch etwas augemodelt

Habe einige Hardwareäderungen durchgeführt:+20dB Schaltung hinzugefügt Abgleichspannung Intern generiert andere Referenz IC´s verwendet ....

Auch die Software hat sich geändert.

Ich hoffe das Wetter ändert sich auch bald

Gr.
Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Mittwoch, 13.Juli.2011 | 18:21:18 Uhr
Zitat von: Frickler am Mittwoch, 13.Juli.2011 | 10:58:45 Uhr
Schaltet der AT MEGA die Relais (auch auf der 5V Leitung) auf den Eingangsplatinen und der Abgleichplatine.

Aaaahh, jetzt hab' ich's gecheckt:
Du meintest, wenn die Relais geschalten werden, daß deswegen kurz die 5V Versorgung an der auch die uC hängen einbricht.

Kann ja gut sein:
Ich würde das mal entkoppeln oder eben mit größeren C's stützen und dann schauen - aber das hattest Du ja eh schon vor.
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: m_ETUS_alem am Mittwoch, 13.Juli.2011 | 18:55:30 Uhr
An sich brauchst nur mit einem 47 -100µ direkt dran löten.
Hast Du das schon mal mit nem Oszi geprüft ?
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Donnerstag, 14.Juli.2011 | 09:14:40 Uhr
Also um Ehrlich zu sein ist der Fehler im letzten halben Jahr bei mir 1 mal für 2 Minuten vorgekommen - und wie schon gesagt - mit dem USB PC Oszi konnt ich das nicht nachweisen.

Hab die LED Kanone jetzt mal in den Einsatz verbannt und warte mal darauf, daß ich irgendeine Regelmäßigkeit erkenne, die zum Ausfall führt - falls der Fehler nochmal kommt.


Gr. Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Donnerstag, 22.Dezember.2011 | 10:56:56 Uhr
Hi zusammen,

hab den Fehler gefunden.
Letztendlich war der ATTiny recht kälteempfindlich. Das kam wohl von einem Taktsignal, welches nicht ganz o.k. war.
Erst nach einbau eines Oszillators hab ich das Problem weg bekommen.
Ich werd dann mal die Prozessorplatine neu malen.

Gr.
Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Freitag, 06.Januar.2012 | 21:15:22 Uhr
Hier noch die Überarbeiteten Unterlagen
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Samstag, 23.November.2013 | 16:34:39 Uhr
Hi zusammen,
hab den kleinen (2*60 LED) Bargraphen  etwas umgebaut. Die Schaltung ist relativ gleich geblieben, die Preformance hat sich denn doch verdoppelt.

- Die Grundanzeige ist von -36dB bis +10dB wobei die Auflösung von -10dB bis +10dB bei 0,5dB liegt.
- Dann hab ich noch eine höhere Auflösung integriert: von -4,5dB bis +10dB in 0,25dB Schritten.
- Die Anzeige ist Wahlweise umschaltbar mit Peakwerten und einer Integrationszeit von 10ms.
- Dann hab die die +20dB Umschaltung verbessert.
- Einen Frequenzgenerator 1KHz mit -4dB (entspricht 1,784Vss) Rechtecksignal für Abgleichzwecke hab ich integriert.
- Der Korelatiopnsgradmesser von 180° bis 0° (leider ist bei dieser Messung der Frequenzgenerator nicht stabil - ist für´s Messen aber nicht tragisch) sollte erwähnt werden.
- Eine Messung der Frequenzabweichung von -5% bis +5% hab ich einprogrammiert.
- WOW Messung (geht nur bis 4 Hz runter) bis 3% Abweichung
- Flutter Messung bis 3% Abweichung

Die Frequenz-, WOW- und Flutter Messung ist für die Frequenzen 400Hz, 800Hz, 1 KHz, 1,5 KHz, 3 KHz, 3,15 KHz, 6 KHz und 6,3 KHz ausgelegt. Die Anzeige dort ist logarithmisch geteilt. Den ungünstigsten Fall der prozentualen Abweichung hab ich in der Bedienungsanleitung aufgeschrieben. Wer näheres wissen will kann ja mit dem Tabellenblatt was rumspielen.

Alles in allem bin ich recht zufrieden.
Schade, das sich bis lang noch keiner groß für die Teile Interessiert hat.
Bei Zeiten werd ich mich auch nochmal um den großen Bargraphen kümmern.

Bis denn
Thomas

Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Sonntag, 24.November.2013 | 13:37:21 Uhr
Hi Thomas,

Zitat von: Frickler am Samstag, 23.November.2013 | 16:34:39 Uhr
Schade, das sich bis lang noch keiner groß für die Teile Interessiert hat.

ich weiß nicht, ob das so ist oder ob die Mehrheit hier einfach nicht tief genug in Deinem Projekt drin ist.
Ich persönlich hatte diesen Thread schon mit Interesse verfolgt, weil das Projekt für mich schon recht interessant wäre - vor allem wenn ich nun sogar lesen kann, daß auch W&F Messungen möglich wären. Damit entwickelt sich das Kistchen ja fast schon zur "Eier legenden Wollmilchsau"  :_rofl_: und könnte hier und da, das eine oder andere Meßgerät "in einer Kiste" ersetzen.

Dein ZIP habe ich mir mal zu Gemüte geführt. Das ist schon wirklich beeindruckend, welche Mühe Du Dir gegeben hast.
Zudem sehr professionell  :_good_:

Ein Nachbau sollte mMn recht einfach sein, wobei die Mehrheit daran scheitern wird, den Atmel zu flashen.
Ich hätte dazu zwar ein STK200 Eval-Board, aber damit ist hier im Forum ja auch nicht jeder ausgestattet.

Lt. Deiner Stückliste liegt der Materialpreis bei ~ 65€, das macht's hochgradig interessant.
Was mir etwas "Kopfzerbrechen" bereitet ist die Platinengerstellung. Vor Jahrzehnten habe ich da mal was mit Eisen-III-Chlorid gemacht. Eine echte Sauerei. Zwischendurch habe ich mal Erfahrungen (positive) mit einem Platinendienst gemacht. War halt nicht unbedingt "billig", aber dafür hatte ich das G'schäft auch nicht. Seitdem mache ich - wenn überhaupt - eigentlich nur noch kleinere Sachen auf Lochrasterbasis.

Hast Du mal darüber nachgedacht für Interessierte eine kleine Platinenserie aufzulegen und evtl. einen schon fertig geflashten uC beizulegen ?

Das müßte halt vlt. auf der Basis einer "verbindlichen Vorabbestellung" samt Bezahlung laufen, daß Du Dir der Abnahme auch sicher sein kannst. Ich hätte dann daran evtl. durchaus Interesse.

Hast Du auch mal Bilder vom kompletten Gerät (innen und außen) ?
Für mich als Softwerker noch interessant: Ist die SW in ASM oder C geschrieben, bzw. denkst Du an den Source offen zu legen ?
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Sonntag, 24.November.2013 | 20:54:29 Uhr
Hi Kuni,

hier erstmal ein paar Bilder:
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Sonntag, 24.November.2013 | 20:57:10 Uhr
und noch mehr ...
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Sonntag, 24.November.2013 | 21:14:10 Uhr
Und zum Thema AVR Programmieren sollte man einfach mal im Netz nach SiProg suchen. Ich hatte denletzt selbst mit Win7 und nem RS232 (Com Port) über diesen Programmer noch mit AVRDude programmiert. Ist zwar nicht berauschend schnell - ging aber ohne Probleme. Mit XP gibts da gar keine Probleme. Ansonsten kann ich se auch gerne flaschen.

Bei dem ätzen der Platinen wirds bei mir schon schwieriger - ich beauftrage meinen Fater mit den Sachen und find mich hinterher dann irgendwie zurecht. Da müßte man bei Interesse doch mal nen Platinenservice beauftragen. Ich werd dann aber die Platinen nochmal überarbeiten müssen. Derzeit sind die zum selbst ätzen ausgelegt.

Programmiert hab ich selbstverständlich in Assembler - mit C steh ich noch auf kriegsfuß. Aber ich glaub bei C würd ich schon deftige Probleme im Ablauf bekommen. Wenn du Interesse am Code hegst Mail ich ihn dir gerne zu. Veröffentlichen werd ich den nit. Blickt eh keiner mehr durch.

Und da bislang keiner sich bei mir gemeldet hat (da ohne Unterstützung würd das kaum einer nachbauen können) bin ich einfach davon ausgegangen, das kein großes interesse an diesen Teilen besteht. Aber evtl. ändert sich das ja.

Beste Grüße vom Mittelrhein
Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Montag, 25.November.2013 | 13:18:49 Uhr
Hi Thomas,

Zitat von: Frickler am Sonntag, 24.November.2013 | 21:14:10 Uhr
Und zum Thema AVR Programmieren sollte man einfach mal im Netz nach SiProg suchen.

Ja schon, aber sonst nichts mit uC's macht, der wird sich wegen dem einen Projekt auch nicht einen Programmer kaufen/basteln wollen, selbst wenn das nur ein paar Euro sind.
Für mich wär's kein Problem. Ich habe früher einiges mit dem Atmel gemacht und auf dem STK200 Eval-Board kann ich auch flashen.

Zitat von: Frickler am Sonntag, 24.November.2013 | 21:14:10 Uhr
Ich werd dann aber die Platinen nochmal überarbeiten müssen. Derzeit sind die zum selbst ätzen ausgelegt.

Was macht das für einen Unterschied ?
Wenn das Layout zum selber ätzen iO ist, dann müßte ein Platinendienst mit den Board-Daten doch auch zurecht kommen.

Zitat von: Frickler am Sonntag, 24.November.2013 | 21:14:10 Uhr
Programmiert hab ich selbstverständlich in Assembler - mit C steh ich noch auf Kriegsfuß.

Bei mir ist es anders herum  :flööt:

Zitat von: Frickler am Sonntag, 24.November.2013 | 21:14:10 Uhr
Aber ich glaub bei C würd ich schon deftige Probleme im Ablauf bekommen.

Eigentlich sind die modernen Compiler so gut, daß es da keinen großen Unterschied mehr geben sollte.
Weiß aber natürlich auch erst, wenn man's ausprobiert hat.

Zitat von: Frickler am Sonntag, 24.November.2013 | 21:14:10 Uhr
Wenn du Interesse am Code hegst Mail ich ihn dir gerne zu.

Ne, danke  :_hi_hi_: - mit ASM kann ich nicht viel anfangen, bzw. mich da rein zu wühlen würde mich zu viel Zeit kosten.
In C wär's für mich einfacher.

Zitat von: Frickler am Sonntag, 24.November.2013 | 21:14:10 Uhr
ohne Unterstützung würd das kaum einer nachbauen können

Wie kommst Du drauf ?
Wenn man die Platine hat + Deine Unterlagen und Bilder, dann sollte der Nachbau doch "nur Lötarbeit" sein.
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Montag, 25.November.2013 | 17:45:32 Uhr
Hi Kuni,

bei den fertigen Platinen hätte ich bedeutend mehr Möglichkeiten. Ich würde zuerst die Platinen doppelseitig aufbauen und nicht einseitig, dann die Durchkontaktierungen machen lassen und nicht selbst stanzen.
Das kaum jemand es hinkriegen würde, das Teil nach zu bauen, denke ich aus dem Grund, das ich bestimmt die Anleitung so gut wie möglich machen kann und denn doch irgendwas entscheidenes vergessen habe. Und es hat keiner nach irgendwas nachgefragt. Also wird es keiner Nachgebaut haben.
Diejenigen, die es ohne Probleme schaffen würden, würden sich selbst etwas bauen, falls diese Leute so etwas brauchen würden. Davon abgesehen ist da nix Professionelles dran - ist alles Eigenbau. Wenn sich das Teil ein Profi ansehen würde, würde er nur die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Dominik hält sich ja auch äußerst bedeckt. Aber evtl. hat er ja zu wenig Zeit sich das überhaupt mal an zu sehen. Kann ich ja verstehen. Als aufstrebender Arbeitgeber ist die Zeit schon recht beschränkt. Ich habs auch endlich mal geschafft nen Interessanten Job zu bekommen, der nicht im Einzelhandel ist.

Schönen Gruß
Thomas

Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: kuni am Montag, 25.November.2013 | 18:58:15 Uhr
Hi Thomas,

Zitat von: Frickler am Montag, 25.November.2013 | 17:45:32 Uhr
Ich würde zuerst die Platinen doppelseitig aufbauen und nicht einseitig, dann die Durchkontaktierungen machen lassen

Ok, das ist dann zwar schöner, aber andrerseits auch nicht wirklich zwingend notwendig.
Mal abgesehen davon, daß einseitig und ohne Durchkontaktierungen billiger ist  raucher01

Zitat von: Frickler am Montag, 25.November.2013 | 17:45:32 Uhr
das ich bestimmt die Anleitung so gut wie möglich machen kann und denn doch irgendwas entscheidenes vergessen habe.

Verstehe ich ehrlich gesagt nicht  .,a015
Was braucht man denn zum Nachbauen mehr, als z.B. Stückliste und Bestückungsplan ?
Wenn die Schaltung (korrekt bestückt) funktioniert, dann müßte das Teil doch auf Anhieb funktionieren.
Natürlich ist das vlt. nichts für einen "Newbie", aber wer schon mal was mit Elektronik gemacht, sollte damit klar kommen.
In dem Sinne ist Deine Doku - nach meinem Empfinden - mehr als ausreichend.
Z.B. findet man nicht in vielen DIY Projekten eine Stückliste  :_good_:

Zitat von: Frickler am Montag, 25.November.2013 | 17:45:32 Uhr
Und es hat keiner nach irgendwas nachgefragt. Also wird es keiner Nachgebaut haben.

Das Projekt hatte bis vor Kurzem - zumindest auf mich - auch noch nicht den Eindruck gemacht, als wäre alles soweit schon fertig und in "nachbaubarem" Zustand.

Zitat von: Frickler am Montag, 25.November.2013 | 17:45:32 Uhr
Diejenigen, die es ohne Probleme schaffen würden, würden sich selbst etwas bauen, falls diese Leute so etwas brauchen würden.

Deine Bescheidenheit ehrt Dich, aber ganz so ist es ja nun auch wieder nicht.
Ich bin auch kein kompletter Laie was Elektronik angeht, aber mit so einem Projekt würde ich mir im Detail schon schwer tun oder zumindest seeeeeehr viiiiieeeeel Zeit brauchen.

Das ist mMn eben doch schon ein gewaltiger Unterschied zwischen "nachbauen" und selber "designen & entwickeln".

Zitat von: Frickler am Montag, 25.November.2013 | 17:45:32 Uhr
Davon abgesehen ist da nix Professionelles dran - ist alles Eigenbau.

Aber es ist super gemacht und deswegen hatte ich von "professionell" gesprochen.
Wie gesagt, da gibt's andere DIY Projekte, die sehen mal richtig "handgestrickt" aus.

Zitat von: Frickler am Montag, 25.November.2013 | 17:45:32 Uhr
Wenn sich das Teil ein Profi ansehen würde, würde er nur die Hände überm Kopf zusammenschlagen.

Ist halt ein Prototyp  :grinser:

Vielleicht erinnerst Du Dich noch an meinen KHV:
http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=6274.0

Ohne Deine Schaltungstips hätte ich den so nicht hinbekommen und da sieht die Platine so aus:

(https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/normal_02_KHV_OPA2340_Platine_L%C3%B6tseite.jpg) (https://magnetofon.de/nhc/Gallery/albums/userpics/02_KHV_OPA2340_Platine_L%C3%B6tseite.jpg)

"Bastel Wastel" halt. Und jetzt vergleich mal Dein Art Layout mit meinem  :grinser:

Zitat von: Frickler am Montag, 25.November.2013 | 17:45:32 Uhr
Ich habs auch endlich mal geschafft nen Interessanten Job zu bekommen

Herzlichen Glückwunsch  :give_rose:

Laß mich raten: Irgendwas mit Elektronik ?
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Montag, 25.November.2013 | 21:12:02 Uhr
Hi,

ich muss mich ja echt für die Lorbeeren bedanken, verdient hab ich se nit - war eher ein Kunststück die Teile in das kleine Gehäuse zu setzen.

Davon abgesehen, bei mir sehen solche Platinen auch nicht anders aus.

Gr.
Thomas
Titel: Re: Aus Projekt: Spitzenspannungsmesser selbst gebaut ---- als µC aufgebaut
Beitrag von: Frickler am Donnerstag, 26.Dezember.2013 | 18:14:17 Uhr
Hi zusammen,

hab die Festtage genutzt und noch ein kleines Programmupdate geschrieben.
So ohne Einzelhandel gabs irgendwie dieses Jahr gar keinen Stress, und die Firmenschließung über die Festtage nehm ich gern hin.

Aber hier denn noch das update:

Ich hab das Programm allgemein überarbeitet und einige Fehler rausgearbeitet.
Da mitlerweile doch einiges integriert ist hab ich zudem noch eine kleine Beschriftung oben drauf gemalt.

Allseits noch einen geruhsamen restlichen Festtag.

Gr.
Thomas